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	<title>Le Chambon-sur-Lignon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-17T08:25:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Le Chambon-sur-Lignon&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason ville fr Chambon-sur-Lignon (HauteLoire).svg&lt;br /&gt;
|région= [[Auvergne-Rhône-Alpes]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Haute-Loire|Haute-Loire]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Yssingeaux|Yssingeaux]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Mézenc|Mézenc]]&lt;br /&gt;
|insee= 43051&lt;br /&gt;
|cp= 43400&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes du Haut-Lignon|Haut-Lignon]]&lt;br /&gt;
|longitude= 04/18/09/O&lt;br /&gt;
|latitude= 45/03/40/N&lt;br /&gt;
|alt mini= 874&lt;br /&gt;
|alt maxi= 1139&lt;br /&gt;
|siteweb= [http://ville-lechambonsurlignon.fr/ http://ville-lechambonsurlignon.fr/]&lt;br /&gt;
|image= Le Chambon-sur-Lignon (Haute-Loire, Fr) mairie.JPG&lt;br /&gt;
|image-desc= [[Mairie]] (Rathaus) von Le Chambon-sur-Lignon&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Le Chambon-sur-Lignon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|lə ʃɑ̃ˈbɔ̃ syʁ liˈɲɔ̃}}] ist eine [[Frankreich|französische]] [[Unité urbaine|Stadt]] mit {{EWZ|FR|43051}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|43051}}) im [[Département]] [[Département Haute-Loire|Haute-Loire]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Auvergne-Rhône-Alpes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Hugenotten|hugenottische]] Städtchen auf dem Hochplateau der [[Cevennen]] im [[Zentralmassiv]] am Flüsschen [[Lignon du Velay]] wurde bekannt durch die Hilfe seiner Einwohner für die von den [[Nationalsozialisten]] und dem [[Vichy-Regime]] bedrohten [[Juden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1530 verbreitete sich, vom [[Vivarais]] her, im [[Velay]] der [[Protestantismus]]. Mit dem [[Edikt von Nantes]] wurde den Protestanten des Velay die Einrichtung von zwei Kultstätten gestattet, davon eine in Le Chambon. Die Religionsfreiheit wurde durch das [[Edikt von Fontainebleau]] 1685 widerrufen. Bereits in den 1670er Jahren waren die Protestanten [[Dragonaden]] ausgesetzt; später wurden ihre Gottesdienste verboten und ihre Kirchen zerstört. Trotz der Unterdrückung hielt sich der protestantische Glaube, außerhalb des Orts wurden in der Wildnis von illegalen Pfarrern weiterhin Andachten zelebriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert durfte der Glaube wieder gelebt werden. Im Herzen von Le Chambon wurde eine neue protestantische Kirche („Temple“) errichtet.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;In Frankreich werden protestantische Kirchen als &amp;#039;&amp;#039;Temples&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet&amp;lt;/ref&amp;gt; Der 1893 gegründete Verein &amp;#039;&amp;#039;L’Œuvre des Enfants à la Montagne&amp;#039;&amp;#039; holte Kinder aus Industriestädten für einen Aufenthalt an gesunder Luft in den Ort. 1902 wurde mit der [[Bahnstrecke La Voulte-sur-Rhône–Dunières]] eine [[Schmalspurbahn|schmalspurige]] [[Eisenbahn]]verbindung in Richtung [[Saint-Etienne]] eröffnet; an dieser erhielt das Dorf den [[Bahnhof]] &amp;#039;&amp;#039;Le Chambon – Mazet&amp;#039;&amp;#039;, was ihm einen Zustrom an Touristen bescherte. Es entstanden Hotels und Kinderheime. Diese Infrastruktur ermöglichte es 1939, [[Spanischer Bürgerkrieg|Bürgerkriegsflüchtlinge]] aus Spanien aufzunehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ville-lechambonsurlignon.fr/chambon/histoire-2.html#.YKjBc-tCTOQ &amp;#039;&amp;#039;Histoire&amp;#039;&amp;#039;] bei ville-lechambonsurlignon.fr, abgerufen am 22. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. November 1968 wurde der Bahnverkehr eingestellt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jean Arrivetz, Pascal Bejui |Titel=Les Chemins de Fer du Vivarais |Verlag=Presses et Editions Ferroviaires |Ort=Grenoble |Datum=1986 |ISBN=2-905447-04-4 |Seiten=48 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; seit 1994 verkehrt auf der Strecke die [[Museumsbahn]] [[Velay-Express]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ardmediathek.de/video/eisenbahn-romantik/der-velay-express/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzExMDYyNTU Bericht der &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahn-Romantik&amp;#039;&amp;#039;]; abgerufen am 5. April 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ort und Region der Zuflucht ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Temple réformé du Chambon-sur-Lignon.JPG|mini|Protestantische Kirche („Temple“)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Plaque commémorative du sauvetage des juifs au Chambon sur Lignon.JPG|mini|links|Von den geretteten Juden initiierte Gedenktafel am Schulhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Le Chambon - Mazet.JPG|mini|Bahnhof Le Chambon – Mazet (um 1910)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DSC02417 Le Chambon-sur-Lignon (Haute-Loire, Fr) Cercle de silence.JPG|mini|„Cercle de silence“ als Protest gegen das französische Einwanderungsgesetz auf der Place du Marché (2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative des [[Pastor]]s [[André Trocmé]] mit seiner Frau Magda, des Pastors [[Edouard Theis]] und anderer Bürger nahmen von 1942 an die Einwohner Geflüchtete aus [[Internierungslager]]n  und [[Juden]] auf. Auch in Gottesdiensten wurden gemeinsam Fluchtmöglichkeiten aus den Lagern sowie die Unterbringung und Versorgung geplant. Die Geflüchteten wurden in den Häusern der Bewohner, in den Bauernhöfen der Umgebung und in öffentlichen Gebäuden untergebracht. Es gab ein Helfernetzwerk, eine &amp;#039;&amp;#039;Verschwörung des Schweigens&amp;#039;&amp;#039; und keine [[Denunziation]]en. Wenn [[Patrouille]]n der [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|Deutschen]] anrückten, wurden die  Geflüchteten außerhalb des Ortes versteckt. Nach Abzug der Patrouillen sangen die Einwohner in den Wäldern ein bestimmtes Lied, um anzuzeigen, dass die unmittelbare Gefahr vorüber sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter anderem hatte das [[CIMADE|Comité inter mouvements auprès des évacués – Service œcuménique d’entraide]] (CIMADE) im Ort das Hotel „Coteau Fleuri“ als &amp;#039;&amp;#039;Maison d’accueil&amp;#039;&amp;#039; angemietet. Dort wurden im Juli 1942 fünfunddreißig bisherige Gefangene aus dem [[Camp de Gurs]] untergebracht. Sie mussten im August weiter fliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jeanne Merle d’Aubigné, Violette Mouchon, Émile C. Fabre (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Les clandestins de Dieu. Cimade 1940–1944.&amp;#039;&amp;#039; Fayard, Paris 1968, S. 75, 112ff. Neuausgabe Labor &amp;amp; Fides, 1989, ISBN 2-8309-0588-1. Weitere Beiträge u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Madeleine Barot]]. In Deutsch: [[Adolf Freudenberg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Rettet sie doch!“ Franzosen und die Genfer Ökumene im Dienste der Verfolgten des Dritten Reiches.&amp;#039;&amp;#039; Evangelischer Verlag Zollikon EVZ, Zürich 1969, S. 102, 132ff. Neuausgabe als: &amp;#039;&amp;#039;„Befreie, die zum Tode geschleppt werden!“ Ökumene durch geschlossene Grenzen 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; [[Christian Kaiser Verlag]], München 1989, ISBN 3-459-01591-8 (leicht verändert gegenüber dem frz. Orig. und der engl. Übersetzung). – Romain Gary hat den Namen des Hotels im unten dargestellten Roman als Reminiszenz in den Nachnamen des Protagonisten Ambroise Fleury aufgenommen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewohner und Bauern dieser Gegend versorgten die Verfolgten, besorgten [[Lebensmittelkarte]]n und gefälschte [[Ausweis]]papiere.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.3sat.de/dokumentation/reise/der-velay-express-zentralmassiv-100.html Film: &amp;#039;&amp;#039;Der Velay-Express - Dampf und Diesel im Zentralmassiv&amp;#039;&amp;#039;, ab Minute 15.]; abgerufen am 19. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie unterstützten  auch beim Grenzübertritt in die Schweiz. Einige Einwohner wurden verhaftet, unter anderem Daniel Trocmé, der Cousin des [[Pfarrer]]s, der im [[Konzentrationslager Majdanek]] umkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[August Bohny]] gründete und leitete von 1941 bis 1944 im Auftrag der &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft für kriegsgeschädigte Kinder (SAK)&amp;#039;&amp;#039; (ab 1942: [[Kinderhilfe des Schweizerischen Roten Kreuzes]]) die Kinderhäuser Abric, Faidoli, Atelier Cévenol und Ferme Ecole, wo rund 200 Kinder jeweils etwa sechs Monate verbrachten. [[Friedel Bohny-Reiter]] leitete von 1943 bis 1944 das Haus Abric. Sie halfen Pfarrer André Trocmé und den einheimischen Flüchtlingshelfern, zahlreiche Kinder vor [[Razzia|Razzien]] und [[Deportation]]en zu retten, zu verstecken oder in die Schweiz in Sicherheit zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Region um Chambon-sur-Lignon wurden 3000 bis 5000 Personen durch das Engagement ihrer Bewohner vor dem sicheren Tod in den [[Konzentrationslager]]n bewahrt. Das Verstecken der Flüchtlinge geschah in der ganzen Region: in [[Fay-sur-Lignon]], Chaumargeais, [[Mazet-Saint-Voy]], [[Tence]], Les Tavas, Freycenet-Saint-Jeures, Chapignac, und [[Saint-Agrève]]. In umliegenden protestantischen Gemeinden bis hin zur [[Département Ardèche|Ardèche]] sind heute noch 20  Unterbringungsmöglichkeiten bekannt. Beteiligt waren 23 Pastoren. Einzelne katholische Priester halfen ebenso wie die in der Gegend vertretenen „[[Brüderbewegung|Darbysten]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Gérard Bollon: [http://orussier.free.fr/fr/histoire/La_cause_des_enfants_p3.html La cause des enfants en Haute-Loire orientale. Culture protestante et dynamisme associatif au XXème siècle].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region wurde 1990 anerkannt als [[Gerechte unter den Völkern]]. Die [[israel]]ische Regierung ehrte die Region wegen des humanitären Einsatzes und des mutigen Widerstandes in der Gefahr. Im Mahnmal [[Yad Vashem]] ehrt eine Stelle im &amp;#039;&amp;#039;Garten der Gerechten&amp;#039;&amp;#039; die Region. 59 Personen der Region wurden als Individuen oder Paare (Ehepaare, Geschwister oder Eltern-Kind-Paare) ebenfalls als Gerechte unter den Völkern ausgezeichnet. Eine solche gemeinschaftliche Ehrung erfuhr sonst nur das Dorf [[Nieuwlande]] in der niederländischen [[Provinz Drenthe]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.chambon.org/lcsl_justes_plateau_liste_fr.htm Liste des Justes des Nations dans la région du Chambon-sur-Lignon]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Österreicher Eric Schwam (geboren als Erich Arthur Schwam am 21. Oktober 1930 in [[Wien]]),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wolfgang Greber |url=https://www.diepresse.com/5929870/fluchtling-aus-osterreich-vermacht-exilgemeinde-in-frankreich-ein-millionenvermogen |titel=Flüchtling aus Österreich vermacht Exilgemeinde in Frankreich ein Millionenvermögen |hrsg=Die Presse |datum=2021-01-29 |abruf=2021-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde mit seiner vor der [[Nationalsozialismus|NS-Herrschaft]] flüchtenden jüdischen Familie aus Wien 1943 als 13-Jähriger in Le Chambon aufgenommen und ging bis 1950 dort zur Schule. Später zog er nach [[Lyon]], studierte Pharmazie und heiratete eine Französin. Die Ehe blieb kinderlos und Schwam starb am 5.&amp;amp;nbsp;Dezember 2020 90-jährig, einige Monate nach seiner Frau. Er vermachte der Gemeinde ein Vermögen von 2&amp;amp;nbsp;Mio. Euro, ein bisher einzigartig hohes [[Vermächtnis|Legat]] aus dem Kreis der Flüchtlinge, um es als Stipendien an Jugendliche und Kleinunternehmer, die sich hier angesiedelt haben, zu verwenden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orf.at/#/stories/3199505/ |titel=Vor Nazis Geflohener vermachte Exilheimat Vermögen |hrsg=orf.at |datum=2021-01-29 |abruf=2021-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:400px&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2008&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2017&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 3096 || 2846 || 2811 || 2791 || 2854 || 2642 || 2662 || 2470&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; colspan=9 | &amp;lt;small&amp;gt;Quellen: Cassini und INSEE&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Le Chambon-sur-Lignon, (Haute-Loire, Fr) église, 2.JPG|mini|Katholische Kirche Notre-Dame]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kirche Notre-Dame&lt;br /&gt;
* Protestantische Kirche („Temple“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaft ==&lt;br /&gt;
Le Chambon pflegt eine Partnerschaft mit der Gemeinde [[Fislisbach]] im Schweizer Kanton [[Aargau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
1942 kam [[Albert Camus]] nach Le Chambon, um eine Tuberkulose auszukurieren. Hier schrieb er &amp;#039;&amp;#039;[[Das Missverständnis]]&amp;#039;&amp;#039; und arbeitete an seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Die Pest]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Giuditta Rosowsky: &amp;#039;&amp;#039;Camus et le sauvetage des juifs.&amp;#039;&amp;#039; In: Archives juives 14.1 (1978), S. 16–18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Camus’ Gedanken in seinem Tagebuch von 1942 ähneln denen Trocmés, der einem [[Vichy-Regime|Vichy-Funktionär]] auf dessen einschüchternde Vorhaltung, wie gefährlich „die Juden“ seien, antwortete:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=&amp;#039;&amp;#039;Nous ignorons ce qu&amp;#039;est un juif, nous ne connaissons que des hommes.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |Sprache=fr&lt;br /&gt;
 |Autor=[[André Trocmé]]&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Wir wissen nicht, was ein Jude ist, wir kennen nur Menschen.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ingrid Letourneau |Titel=Le sauvetage des juifs au Chambon-sur-Lignon à travers Les Cerfs-volants de Romain Gary |Sammelwerk=Tsafon |Band=72 |Datum=2016 |Sprache=fr |Online=[https://journals.openedition.org/tsafon/358 online] |DOI=10.4000/tsafon.358}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=&amp;#039;&amp;#039;Misère et grandeur de ce monde : il n’offre point de vérités mais des amours. L’Absurdité règne et l’amour en sauve.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |Sprache=fr&lt;br /&gt;
 |Autor=Albert Camus&lt;br /&gt;
 |Quelle=&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Das Elend und die Größe der Welt zugleich: sie bietet keine Wahrheiten an, sondern nur Objekte der Liebe. Die [[Existentialismus#Albert Camus|Absurdität]] beherrscht alles; doch die Liebe rettet uns vor ihr.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert in: {{Literatur |Autor=Viallaneix, Paul |Hrsg=Prouteau, Anne; Spiquel, Agnès |Titel=« Si je n’ai pas l’amour... » |Sammelwerk=Lire les Carnets d&amp;#039;Albert Camus |Verlag=Presses universitaires du Septentrion |Ort=Villeneuve d&amp;#039;Ascq |Datum=2012 |ISBN=978-2-7574-1874-1 |Seiten=177–182 |Sprache=fr |Online= [https://books.openedition.org/septentrion/13652 online] |DOI=10.4000/books.septentrion.13652}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schweizerische Künstler [[Hans Beutler (Künstler)|Hans Beutler]] leitete in dieser Zeit ein Kinderheim. Eines der zahlreichen Kinder, die in Le Chambon durch die Hilfe der Bewohner den [[Holocaust]] überleben konnten, war der spätere Mathematiker [[Alexander Grothendieck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1948 lebte der Philosoph [[Paul Ricœur]] im Ort und unterrichtete dort am [[Collège Cévenol]]. Als am 27. Mai 2010 in Paris eine Paul-Ricœur-Stiftung gegründet wurde, hielt der Präsident der Republik, [[Nicolas Sarkozy]], persönlich die Gründungsansprache und betonte dabei den geistigen Widerstand mit ausdrücklichem Bezug auf Ricœurs zeitweiligen Wirkungsort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.elysee.fr/president/les-actualites/discours/2010/inauguration-du-fonds-paul-ricoeur.8993.html?search=Chambon&amp;amp;xtmc=le_chambon&amp;amp;xcr=5 |text=Französisches Original |archivebot=2019-04-22 13:19:32 InternetArchiveBot}}. Auch in weiteren Reden nimmt Sarkozy öfter Bezug auf den Ort, z. B. am 9. Februar 2011 in Paris, am 3. März 2011 in [[Puy-en-Velay]] nahe Le Chambon, am 8. Mai 2011 in Paris zum 66. Jahrestag der endgültigen Befreiung Europas.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In der Belletristik ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Romain Gary]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; lässt in dem [[Résistance]]-Roman &amp;#039;&amp;#039;Gedächtnis mit Flügeln&amp;#039;&amp;#039; einen seiner Protagonisten, den alten normannischen Drachenbauer Ambroise Fleury, auf Le Chambon hinweisen:&lt;br /&gt;
: Sieben [[Drachen]] standen am Himmel über La Motte.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Liegenschaft vermutlich in [[Gonfreville-Caillot]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sieben gelbe Drachen. Sieben [[Judenstern]]e … Umringt von ein paar Kindern, stand mein Onkel Ambroise auf der Wiese vor der Hütte und schaute zum Himmel empor, wo die sieben „Sterne der Schande“&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;In seinem Dorf in der Normandie ist soeben die von französischen Gendarmen auf deutschen Befehl durchgeführte [[Rafle du Vélodrome d’Hiver|Razzia des Wintervelodroms]] bekannt geworden, zu deren später ermordeten jüdischen Opfern auch sehr viele Kinder gehörten. Dass es Franzosen waren, Polizisten, Nachbarn und Busfahrer, die die Opfer in dieser Anzahl zusammenzutreiben ermöglichten, nennt Gary eine Schande. Es dauerte 50 Jahre, bis [[Valéry Giscard d’Estaing|Giscard d’Estaing]] als Staatspräsident Frankreichs diese Tatsache 1995 auch öffentlich aussprach. In den 50er Jahren musste [[Alain Resnais]] für den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Nacht und Nebel (Film)|Nacht und Nebel]]&amp;#039;&amp;#039; auf Regierungsdruck das historische Bildmaterial durch Randbeschneidung manipulieren, um die deutlich sichtbaren Käppis der die Deportation ausführenden französischen Gendarmen optisch verschwinden zu lassen. Garys Begriff „Schande“ bezieht sich auf die nationale Schande der Kollaboration und ist zugleich eine Anspielung auf den in Frankreich in der Nachkriegszeit weit verbreiteten Ausdruck „Les enfants de la honté“, Kinder der Schande, für Nachkommen aus deutsch-französischen Sexualkontakten während der Besatzungszeit. Gary teilte keineswegs die demonstrative und lautstarke Verachtung für diese Frauen, welche die großen Mehrheit im Land nach 1945 ausdrückte, wie sich aus anderen seiner Werke ergibt. Heute ist bekannt, dass insgesamt 200.000 Kinder in Frankreich aus solchen Beziehungen entstanden sind.&amp;lt;/ref&amp;gt; schwebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Strafe für die gelben Sterne wird Ambroise von den Deutschen verhaftet, nach langwierigen Verhandlungen kommt er wieder frei. Nach seiner Rückkehr in die Drachenbau-Werkstatt&lt;br /&gt;
: waren seine ersten Worte: „Wir machen uns wieder an die Arbeit.“ Der erste Drachen, den er zusammenfügte, stellte ein Dorf vor bergigem Hintergrund dar, das von einer Frankreichkarte umgeben war, sodass man die Lage des Dorfes ausmachen konnte. Sein Name war Le Chambon-sur-Lignon in den Cevennen … „Le Chambon. Merke dir diesen Namen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Onkel verlässt bald darauf das Dorf:&lt;br /&gt;
: „Wo wollen Sie hingehen?“&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;In Frankreich werden bzw. wurden damals ältere Verwandte mit „vous“ angeredet, ohne dass dies einer tiefen Vertrautheit Abbruch täte, wie gerade dieser Roman zeigt.&amp;lt;/ref&amp;gt; – Er antwortete: „Nach Le Chambon. Es liegt, wie ich dir schon sagte, in den Cevennen.“ Warum? „Weil sie mich da brauchen.“&lt;br /&gt;
Als Erklärung erzählt Gary sodann die Geschichte der von den Dörflern geretteten Judenkinder, Hunderte an der Zahl:&lt;br /&gt;
: Das Leben von Le Chambon war vier Jahre lang ganz dieser Aufgabe gewidmet. Und ich will diesen Namen, ein Symbol so großer Opferbereitschaft, noch einmal niederschreiben: Le Chambon-sur-Lignon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist die Zeit nach der Befreiung von den Deutschen, Herbst 1944. Zwei alte Männer sprechen über die Zukunft, die des Landes und ihre eigene. Darauf bezogen bekennt Gary im Schlusssatz ganz unvermittelt, was die Bedeutung unterstreicht:&lt;br /&gt;
: Ich beende nun diese Geschichte, indem ich noch einmal den Namen des Pfarrers André Trocmé niederschreibe und den von Le Chambon-sur-Lignon, denn besser könnte man es nicht ausdrücken.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;„Es“ bezieht sich auf den vorherigen Satz: „wer das letzte Wort hat“. Garys Aussage: Die Liebe zu den Kindern hat das letzte Wort.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Romain Gary: &amp;#039;&amp;#039;Gedächtnis mit Flügeln.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Französischen („Les Cerfs-volants“, Paris 1980) von Jeanne Pachnicke. Aufbau, Berlin (DDR) 1989, ISBN 3-351-01500-3, S. 310–313, 410.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Caroline Piketty&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nimmt in &amp;#039;&amp;#039;Ich suche die Spuren meiner Mutter&amp;#039;&amp;#039; die Erinnerung an den Ort und die Person Onkel „Auguste“ mit den Worten auf: „Manche Bücher können einem neue Kraft geben.“&amp;lt;ref&amp;gt;Aus dem Französischen von [[Uli Aumüller]], Vorwort von [[Georges-Arthur Goldschmidt]], [[Nagel &amp;amp; Kimche]], München 2007, S. 74. Falschschreibung des Vornamens bei der Autorin.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philip Hallie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erzählt die Rettung der Flüchtlinge in &amp;quot;Die Geschichte des Dorfes &amp;gt;Le Chambon&amp;lt; und wie dort Gutes geschah&amp;quot; (Untertitel) in &amp;quot;... Daß nicht unschuldig Blut vergossen werde.&amp;quot;, Neukirchen-Vluyn 1990, ISBN 3-7887-0722-4; die amerikanische Originalausgabe erschien unter dem Titel: &amp;quot;LET INNOCENT BLOOD BE SHED&amp;quot;, New York 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Philippe Boegner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein weiterer Roman, der sich mit Le Chambons Judenrettung befasst, bisher nur auf Französisch erschienen: &amp;#039;&amp;#039;Ici, on a aimé les juifs&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Auf Deutsch etwa: &amp;#039;&amp;#039;An diesem Ort hat man Juden hoch geachtet.&amp;#039;&amp;#039; J.-C. Lattès, Paris 1985, ISBN 2-7096-0391-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Giuditta Rosowsky: &amp;#039;&amp;#039;Camus et le sauvetage des juifs.&amp;#039;&amp;#039; In: Archives juives, Jg. 14, H. 1, Paris 1978, S. 16–18.&lt;br /&gt;
* [[Philip Hallie]]: &amp;#039;&amp;#039;Le Sang des innocents. Le Chambon-sur-Lignon.&amp;#039;&amp;#039; Stock, Paris 1980.&lt;br /&gt;
** in Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;„… daß nicht unschuldig Blut vergossen werde.“ Die Geschichte des Dorfes Le Chambon und wie dort Gutes geschah.&amp;#039;&amp;#039; Neukirchener, Neukirchen-Vluyn 2. Aufl. 1984, ISBN 3-7887-0722-4.&lt;br /&gt;
** in Englisch: &amp;#039;&amp;#039;“Lest Innocent Blood be Shed.” The Story of the Village of Le Chambon and How Goodness Happened There.&amp;#039;&amp;#039; Harper &amp;amp; Row, New York 1979.&lt;br /&gt;
* Emmanuel Deun: &amp;quot;Le village des Justes&amp;quot; – Le Chambon-sur-Lignon de 1939 à nos jours, ISBN 978-2-84952-959-1.&lt;br /&gt;
* Pierre Sauvage: &amp;#039;&amp;#039;A most persistent heaven: Le Chambon-sur-Lignon. The story of 5000 who would not be bystanders, and of 5000 more.&amp;#039;&amp;#039; In: Moment, Oktober 1983, S. 30–35.&lt;br /&gt;
* Magda Trocmé: &amp;#039;&amp;#039;Le Chambon.&amp;#039;&amp;#039; In: Carol Rittner, Sandra Myers (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Courage to Care. Rescuers of Jews during the Holocaust.&amp;#039;&amp;#039; New York 1986, S. 100–107.&lt;br /&gt;
* Francois Rochat, André Modigliani: &amp;#039;&amp;#039;The Ordinary Quality of Resistance. From Milgram’s Laboratory to the Village of Le Chambon.&amp;#039;&amp;#039; In: Journal of Social Issues, Vol. 51, No. 3, 1995, S. 195–210.&lt;br /&gt;
* Uta Gerdes: &amp;#039;&amp;#039;Ökumenische Solidarität mit christlichen und jüdischen Verfolgten. Die [[Cimade|CIMADE]] in Vichy-Frankreich 1940–1944.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2005, ISBN 3-525-55741-8.&amp;lt;ref&amp;gt;Bei [[Google Buchsuche]] oder im Online-Handel durchsuchbar. Das Buch schildert als einziges in deutscher Sprache die dramatischen Szenen beim Besteigen der Deportationszüge, in der Regel nach dem [[Sammellager Drancy]] (und weiter „in den Osten“, also nach Auschwitz), wobei den meisten Abgeschobenen ihr Schicksal, der Tod, vor Augen stand; und es beschreibt die Tätigkeit von [[Fluchthelfer]]n über die Berge in die Schweiz. Aus den Archiven des ÖRK in Genf, insbesondere [[Adolf Freudenberg]]s, und der CIMADE in Paris. Zugl. Diss. theol.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Société d’histoire de la Montagne SHM (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Les Résistances sur le Plateau [[Vivarais]]-[[Lignon du Velay]] 1938–1945. Témoins, témoignages et lieux de mémoire. Les oubliés de l’histoire parlent.&amp;#039;&amp;#039; Ed. du Roure, [[Polignac (Haute-Loire)]] 2005, ISBN 2-906278-57-2.&amp;lt;ref&amp;gt;1. Mémoires en confrontation. Olivier Hatzfeld, Le Chambon-sur-Lignon 1942–1944; Jean-Philippe Le Forestier, über Roger Debiève; Oscar Rosowsky, Témoignages et réflexions; Odile Boissonnat, Henri Bourghea, Gabrielle Barraud, Christian de Monbrison. – 2. Lieux de mémoire et témoins. La rafle de la Maison des Roches. Jean Lévy, l’O.S.E. (Œuvre de secours aux enfants). L’Association des enfants cachés, Daniel Trocmé, Georges Liotard, Lucien Volle. Martin de Framond, über Pierre Piton. – 3. Rescapés et grandes figures: Françoise de Monbrison, Freddy Münch, Jacques Stul, Serge Sobelman, Antonio Plazas, François Boulet. Hommage à Pierre Piton, Jean-Philippe Le Forestier über Roger Le Forestier, Michel Fabréguet über Mireille et André Philip. Jean-Pierre Houssel über Lucie Ruel. – 4. Apports nouveaux. Pacifisme, résistance et répression; le cas du Major Schmähling, Le [[maquis]] de Saint-Jeures (Alphonse Valla). Pierre Brès et la Montagne. L’affaire „Peace News“. [http://www.editionsduroure.com/resistance_vivarais/resistance.html Kontakt]. Mireille Philip hatte auf den französisch-schweizerischen grenzüberschreitenden Zügen als Heizerin angeheuert, um auf diese Weise Personen in die Freiheit schmuggeln zu können.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Deborah Durland DeSaix, Karen Gray Ruelle: &amp;#039;&amp;#039;Hidden on the Mountain. Stories of Children Sheltered from the Nazis in Le Chambon.&amp;#039;&amp;#039; Holiday House, New York 2006, ISBN 0-8234-1928-2.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Ein Buch für Kinder und junge Jugendliche.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Patrick Henry: &amp;#039;&amp;#039;We Only Know Men. The Rescue of Jews in France during the Holocaust.&amp;#039;&amp;#039; Washington 2007&lt;br /&gt;
* André Trocmé: &amp;#039;&amp;#039;Von Engeln und Eseln. Geschichten nicht nur zu Weihnachten&amp;#039;&amp;#039;. [[Neufeld Verlag|Neufeld]], Schwarzenfeld 2007, ISBN 978-3-937896-52-6.&lt;br /&gt;
** als Hörbuch: &amp;#039;&amp;#039;Von Engeln und Eseln. Geschichten zu Weihnachten.&amp;#039;&amp;#039; Stimme [[Philipp Schepmann]]. Neufeld, Schwarzenfeld 2010, ISBN 978-3-86256-003-5.&lt;br /&gt;
* André Trocmé: &amp;#039;&amp;#039;Engel singen nicht für Geld. Und andere Geschichten zu Weihnachten.&amp;#039;&amp;#039; Neufeld, Schwarzenfeld 2010, ISBN 978-3-86256-002-8.&lt;br /&gt;
* Hanna Schott: &amp;#039;&amp;#039;Von Liebe und Widerstand. Das Leben von Magda &amp;amp; André Trocmé.&amp;#039;&amp;#039; Neufeld, Schwarzenfeld 2011, ISBN 978-3-86256-017-2.&lt;br /&gt;
* Peter Grose: &amp;#039;&amp;#039;The Greatest Escape. How one French community saved thousands of lives from the Nazis.&amp;#039;&amp;#039; Nicholas Brealey, London/Boston 2014, ISBN 978-1-85788-626-9.&lt;br /&gt;
* [[Caroline Moorehead]]: &amp;#039;&amp;#039;Village of Secrets. Defying the Nazis in Vichy France.&amp;#039;&amp;#039; Chatto &amp;amp; Windus, London 2014, ISBN 978-0-7011-8641-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weapons of the Spirit. The Astonishing Story of a Unique Conspiracy of Goodness.&amp;#039;&amp;#039; USA/F 1989. DVD, 90 Min, englisch/französisch (mit englischen Untertiteln). Regie: Pierre Sauvage. (Erhältlich bei der Chambon Foundation, Los Angeles).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Les cerfs-volants&amp;#039;&amp;#039; (nach Garys Roman), Belgien 2007, siehe Weblinks&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Helden, die keine sein wollten.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm von Marc Villiger und Tom Sommer, Schweiz 2015.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.imdb.com/title/tt4914730/combined Eintrag in der IMDb]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://ville-lechambonsurlignon.fr/ Website der Gemeinde] (französisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.cartesfrance.fr/carte-france-ville/43051_Le-Chambon-sur-Lignon.html &amp;#039;&amp;#039;Ville de Le Chambon-sur-Lignon&amp;#039;&amp;#039;] bei cartesfrance.fr&lt;br /&gt;
* [http://orussier.free.fr/fr/ Mehr über Le Chambon], in orussier.free.fr (französisch; private Seite)&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt1101033}}: Film nach Garys Roman (französisch)&lt;br /&gt;
* [http://d-d.natanson.pagesperso-orange.fr/justes_chambon.htm Les Justes protestants des Cévennes.] Mit Porträt-Fotos von André und Daniel Trocmé und einem Gruppenfoto einer Gruppe geretteter Jugendlicher, zusammen mit einer betreuenden Ärztin, Juliette Usach.&lt;br /&gt;
* [https://www.chambon.org/lcsl_fr.htm Fondation Chambon], in chambon.org. Eine Stiftung nach US-amerikanischem Recht, gemeinsam mit den „Amis du Chambon“, eine Vereinigung nach französischem Recht (französisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.ushmm.org/wlc/en/article.php?ModuleId=10007518 Die Holocaust Encyclopedia], in ushmm.org. Über den Ort (englisch, von [[United States Holocaust Memorial Museum]] mit Fotos)&lt;br /&gt;
* [http://www.chgs.umn.edu/pdf/Chambon_Platau_Vivarais_Lignon.pdf Annik Flaud,] (PDF; 3,0&amp;amp;nbsp;MB) The Plateau Vivarais-Lignon. Hospitality, rescue and resistance. Permanente Ausstellung in Le Chambon. 42 Seiten. In Englisch.&lt;br /&gt;
* [https://lamaisondesevres.org/cel/cel4.html Abschnitt 4: „Le plateau protestant“] von Céline Marrot-Fellag Ariouet: &amp;#039;&amp;#039;Les enfants cachés pendant la seconde guerre mondiale aux sources d&amp;#039;une histoire clandestine.&amp;#039;&amp;#039;, in lamaisondesevres.org, zu Le Chambon-sur-Lignon, village sauveur (französisch).&lt;br /&gt;
* [http://blogs.mediapart.fr/blog/la-cimade/310310/1942-la-cimade-et-les-enfants-caches &amp;#039;&amp;#039;1942: La Cimade et les enfants cachés&amp;#039;&amp;#039;], in mediapart.fr (französisch, Das tägliche Leben. Bilder: Das Gebäude Coteau fleuri am Hang).&lt;br /&gt;
* {{GedenkorteEuropa|id=90|name=Le Chambon-sur-Lignon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Yssingeaux}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4099421-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Auvergne-Rhône-Alpes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerechter unter den Völkern (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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