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	<title>Le Cellier - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T19:35:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Scholless: /* Persönlichkeiten */ Ergänzung von Lebensdaten</title>
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		<updated>2025-12-05T21:06:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; Ergänzung von Lebensdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Le Cellier&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason ville fr Le Cellier (Loire-Atlantique).svg&lt;br /&gt;
|région=[[Pays de la Loire]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Loire-Atlantique|Loire-Atlantique]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Châteaubriant-Ancenis|Châteaubriant-Ancenis]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Nort-sur-Erdre|Nort-sur-Erdre]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes du Pays d’Ancenis|Pays d’Ancenis]]&lt;br /&gt;
|insee=44028&lt;br /&gt;
|cp=44850&lt;br /&gt;
|longitude=01/20/43/W&lt;br /&gt;
|latitude=47/19/13/N&lt;br /&gt;
|alt moy=62&lt;br /&gt;
|alt mini=2&lt;br /&gt;
|alt maxi=95&lt;br /&gt;
|image=ChapelleSaintMeenLeCellier.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Kapelle Saint-Méen&lt;br /&gt;
|siteweb=https://www.lecellier.fr/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Le Cellier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{brS|Keller}}) ist eine [[Gemeinde (Frankreich)|französische Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|44028}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|44028}}) im [[Département Loire-Atlantique]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Pays de la Loire]]. Sie gehört zum [[Kanton (Frankreich)|Kanton]] [[Kanton Nort-sur-Erdre|Nort-sur-Erdre]] im [[Arrondissement Châteaubriant-Ancenis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die westfranzösische Gemeinde liegt am nördlichen Ufer der [[Loire]] 27 Kilometer östlich von [[Nantes]]. Sie ist sehr ländlich geprägt. Nachbargemeinden von Le Cellier sind [[Ligné (Loire-Atlantique)|Ligné]] im Norden, [[Couffé]] im Nordosten, [[Oudon]] im Osten, [[Orée d’Anjou]] im Süden, [[Mauves-sur-Loire]] im Westen sowie [[Saint-Mars-du-Désert (Loire-Atlantique)|Saint-Mars-du-Désert]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ursprung des Namens &amp;#039;&amp;#039;Le Cellier&amp;#039;&amp;#039; leitet sich vermutlich aus dem [[Latein]]ischen &amp;#039;&amp;#039;Cellarium&amp;#039;&amp;#039; (‚Keller‘) ab und bezieht sich wohl auf einen Weinkeller, den es früher vor Ort gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Legende nach tötete der [[Bretonen|bretonische]] heilige [[Méen]] bei seiner Rückkehr aus [[Rom]] im 7. Jahrhundert in Le Cellier einen [[Drache (Mythologie)|Drachen]] und gründete darauf eine [[Abtei]]. Die Existenz des [[Prior]]ats ist verbrieft. Die dazugehörige Abtei wurde von den [[Wikinger]]n zerstört, später im 12. Jahrhundert aber wieder aufgebaut. Vermutlich profitierte Le Cellier seit dem 9. Jahrhundert von einer [[Maut]], welche die Schiffer der Loire zu entrichten hatten. An der Stelle, an der sich heute der Park &amp;#039;&amp;#039;Folies-Siffait&amp;#039;&amp;#039; ausbreitet, bestand eines Festung, die &amp;#039;&amp;#039;Château-Guy&amp;#039;&amp;#039; hieß und nach dem Namen des Grafen [[Guido von Nantes]] benannt war. Ende des 14. Jahrhunderts wurde die Erhebung der Maut nach [[Champtoceaux]] verlegt und die Burg Château-Guy verlor ihre Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert herrschte die Familie &amp;#039;&amp;#039;Chenu de Clermont&amp;#039;&amp;#039;, die mit den [[Bourbon-Condé|Fürsten von Condé]] verbunden war, über die Städte und Burgen von Champotoceaux und [[Oudon]]. Einer ihrer Vertreter ließ das [[Schloss Clermont (Le Cellier)|Schloss Clermont]] errichten. Dieses ging im 18. Jahrhundert zuerst an die Familie &amp;#039;&amp;#039;De Claye&amp;#039;&amp;#039; und anschließend an die Familie &amp;#039;&amp;#039;De La Bourdonnaye&amp;#039;&amp;#039; von [[Liré]]. Unter König [[Ludwig XVI.]] wurde das Anwesen zu einer königlichen [[Merinoschaf]]zucht. Diese existierte noch bis zur [[Restauration (Frankreich)|Restauration]], ihr Leiter &amp;#039;&amp;#039;Jean-François Le Masne&amp;#039;&amp;#039; wurde 1820 Bürgermeister der Kommune. 1793 ging das Anwesen an die Familie &amp;#039;&amp;#039;Juchault des Jamonières&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Aufstand der Vendée|Aufstandes der Vendée]] gegen die [[Französische Revolution]] wurde das Anwesen von der republikanischen Armee besetzt und zum Überwachungsposten der Loire. 1816 kaufte der aus der [[Département Somme|Somme]] kommende Maximilien Siffait (* 1780; † 1861) den Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;La Gérardière&amp;#039;&amp;#039;, der auch die Burg Château-Guy umfasst. Unter seiner Führung entstand bis zum Jahre 1830 der Park &amp;#039;&amp;#039;Les Folies Siffait&amp;#039;&amp;#039;. Maximilien Siffait war zwischen 1822 und 1830 auch Bürgermeister der Kommune. Er verließ dann Le Cellier, aber sein Sohn Oswald kehrte später zurück und war Bürgermeister von 1841 bis 1847. Nachzureichen ist, dass Maximilien Siffait während seiner Amtszeit im Streit mit &amp;#039;&amp;#039;Baron des Jamonières&amp;#039;&amp;#039;, der das Schloss &amp;#039;&amp;#039;Château de Clermont&amp;#039;&amp;#039; weiterhin für sich reklamierte, im Streit stand. In der übernächsten Generation kam es aber zur großen Versöhnung: 1870 heiratete &amp;#039;&amp;#039;Arthur Antonin Juchault des Jamonières&amp;#039;&amp;#039; Anna Siffait, die Tochter von Oswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis zum Eintreffen der Eisenbahn Ende der 1840er-Jahre war Le Cellier ein bedeutender Flusshafen. Die [[Bahnstrecke Tours–Saint-Nazaire]] wurde auf dem [[Leinpfad|Treidelpfad]] errichtet und auf der Höhe des Anwesens von Siffait erfolgte ein Tunneldurchstich für die Bahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: In Rot eine güldene Weintraube beflankt von zwei silbernen [[Pilgerstab|Pilgerstäben]], darunter ein Wellenband derselben Farbe. Im Schildhaupt [[Hermelin (Heraldik)|Hermelin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pilgerstäbe symbolisieren die beiden Priorate, welche in der früher Wein produzierenden Gemeinde existiert haben. Hermelin ist typisch für das [[Herzogtum Bretagne]], zu welchem Le Cellier einst gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Jahr !! 1962 !! 1968 !! 1975 !! 1982 !! 1990 !! 1999 !! 2006 !! 2014 !! 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1836 || 1844 || 2035 || 2681 || 3139 || 3449 || 3558 || 3684 || 4011&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;10&amp;quot;| Quellen: Cassini und INSEE&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Das Schloss &amp;#039;&amp;#039;[[Schloss Clermont (Le Cellier)|Château de Clermont]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem 17. Jahrhundert war der letzte Wohnsitz des französischen Filmschauspielers [[Louis de Funès]] und ist seit 1941 ein [[Monument historique|französisches Kulturdenkmal]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00108578}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lecellier.fr/module-Contenus-viewpub-tid-2-pid-51.html |wayback=20120131114131 |text=Geschichte und Architekturbeschreibung |archiv-bot=2019-04-25 06:22:44 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch das Grab von Louis de Funès befindet sich in der Nähe des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das [[Klassizismus|klassizistische]] [[Lustschloss]] &amp;#039;&amp;#039;Château de La Forêt&amp;#039;&amp;#039; wurde in den Jahren 1812–1814 erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lecellier.fr/module-Contenus-viewpub-tid-2-pid-53.html |wayback=20131225105508 |text=Architekturbeschreibung |archiv-bot=2019-04-25 06:22:44 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Les Folies Siffait&amp;#039;&amp;#039; nennt sich ein architektonischer Garten über der Loire. Es handelt sich dabei um ein Labyrinth von in der Landschaft angelegten Treppen und Terrassen, das zwischen 1820 und 1830 von den [[Amateur]]en Maximilien Siffait und seinem Sohn Oswald angelegt wurde. Die Anlage, die seit 1992 als ein französisches Kulturdenkmal gilt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA00108851}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist zwischenzeitlich überwuchert und befindet sich heute in Restauration.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[:fr:Folies Siffait|Folies Siffait]]&amp;#039;&amp;#039; in der französischsprachigen Wikipedia&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Villa Roy&amp;#039;&amp;#039; ist eine repräsentative Villa am Ufer der Loire, die Mitte des 19. Jahrhunderts für die Familie Pichery erbaut wurde. Letzte Nachkomme der Familie war Augustine Roy, die Haus und Park ihrer Nichte vererbte, welche die Anlage ihrerseits an die Gemeinde verkaufte. Gebäude und Garten sollen nach der Renovierung öffentlich genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Chapelle Saint-Méen&amp;#039;&amp;#039; ist eine kleine Kapelle aus dem 17. Jahrhundert, welche dem mythischen Rompilger Méen aus dem 7. Jahrhundert geweiht ist. Pilgerfahrten aus der Umgebung sind bis ins 18. Jahrhundert nachgewiesen, als die Stätte von [[Lepra]]kranken und an anderen Hautkrankheiten Leidenden, aufgesucht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lecellier.fr/module-Contenus-viewpub-tid-2-pid-52.html |wayback=20131225114537 |text=Saint Méen |archiv-bot=2019-04-25 06:22:44 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Kirche &amp;#039;&amp;#039;L’Église Saint-Martin&amp;#039;&amp;#039; ist seit 2008 ein französisches Kulturdenkmal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|PA44000042}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;120&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Clermont 1.JPG|Schloss Clermont&lt;br /&gt;
Folies-Siffait.jpg|Burg &amp;#039;&amp;#039;Château-Guy&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Plan Siffait.png|Plan des Parks &amp;#039;&amp;#039;Folies Siffait&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Le Cellier vignes.jpg|Weinberg über der Loire bei Le Cellier&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindepartnerschaft ==&lt;br /&gt;
Seit 1989 besteht eine [[Gemeindepartnerschaft]] zu [[Langförden]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vechta.de/stadt-leben/stadt-vechta/staedtepartnerschaften/le-cellier Le Cellier] auf stadt-vechta.de, abgerufen am 16. Juni 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Überregionale Bekanntheit erlangte die Gemeinde durch das dort gelegene Grab des französischen Schauspielers [[Louis de Funès]] (1914–1983).&lt;br /&gt;
* [[Claude Évin]] (* 1949), Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes de la Loire-Atlantique&amp;#039;&amp;#039;. Flohic Editions, Band 1, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-040-X, S.&amp;amp;nbsp;503–509.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Châteaubriant-Ancenis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4694806-5|VIAF=249410066}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pays de la Loire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Loire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Le Cellier| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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