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	<title>Le Bugue - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2026-02-03T18:52:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
| nomcommune = Le Bugue&lt;br /&gt;
| armoiries = Le Bugue sur Vézère (24).svg&lt;br /&gt;
| région = [[Nouvelle-Aquitaine]]&lt;br /&gt;
| département = [[Département Dordogne|Dordogne]]&lt;br /&gt;
| arrondissement = [[Arrondissement Sarlat-la-Canéda|Sarlat-la-Canéda]]&lt;br /&gt;
| canton = [[Kanton Vallée de l’Homme|Vallée de l’Homme]]&lt;br /&gt;
| insee = 24067&lt;br /&gt;
| cp = 24260&lt;br /&gt;
| intercomm = [[Communauté de communes de la Vallée de l’Homme|Vallée de l’Homme]]&lt;br /&gt;
| longitude = 00/55/38/O&lt;br /&gt;
| latitude = 44/55/12/N&lt;br /&gt;
| alt mini = 48&lt;br /&gt;
| alt maxi = 245&lt;br /&gt;
| siteweb = [https://www.lebugue.fr/ www.lebugue.fr]&lt;br /&gt;
| image = Panoramic view at Le Bugue at the Vezere river - panoramio.jpg&lt;br /&gt;
| image-desc = Blick auf Le Bugue an der Vézère&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Le Bugue&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{IPA2|lə byɡ}}; {{ocS|Al Buga}} oder &amp;#039;&amp;#039;Lo Buga&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZT|FR|24067}} Einwohnern (Stand: {{EWD|FR|24067}}) im [[Département Dordogne]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Nouvelle-Aquitaine]]. Die Kleinstadt gehört zum [[Arrondissement Sarlat-la-Canéda]] und zum [[Communauté de communes|Gemeindeverband]] [[Communauté de communes de la Vallée de l’Homme]]. Die Bewohner werden &amp;#039;&amp;#039;Buguois&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Buguoises&amp;#039;&amp;#039; genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort erhielt 2025 die Auszeichnung „Eine Blume“, die vom [[Conseil national des villes et villages fleuris]] (CNVVF) im Rahmen des jährlichen Wettbewerbs der blumengeschmückten Städte und Ortschaften verliehen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://villes-et-villages-fleuris.com/les-communes-labelisees/parcs-et-jardins-le-bugue/8343|title=Le Bugue|accessdate=2025-12-08|publisher=Conseil national des villes et villages fleuris|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Le Bugue ruisseau Ladouch confluent Vézère.JPG|mini|hochkant|Mündung des Ruisseau de Ladouch in die [[Vézère]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:24067-Le Bugue-Sols.png|mini|[[Bodenbedeckung]], Hydrografie und Infrastruktur der Gemeinde (2018)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Le Bugue liegt etwa 34 Kilometer südöstlich von [[Périgueux]], etwa 23 Kilometer westnordwestlich von [[Sarlat-la-Canéda]] und etwa 36 Kilometer ostnordöstlich von [[Bergerac]] in der [[Région naturelle in Frankreich|Région naturelle]] des [[Périgord noir]], im [[Périgord noir (Tourismus)|gleichnamigen]] touristisch benannten Landesteil. Das Gemeindegebiet liegt nördlich einer Flussschlinge der [[Vézère]] und wird außerdem vom Ruisseau de Ladouch entwässert, der beim Zentrum in die Vézère mündet, sowie von verschiedenen kleineren Fließgewässern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Département Dordogne liegt auf der Nordplatte des [[Aquitanisches Becken|Aquitanischen Beckens]] und grenzt im Nordosten an einen Rand des [[Zentralmassiv]]s. Es weist eine große geologische Vielfalt auf. Das Gelände ist in der Tiefe in regelmäßigen Schichten angeordnet, die von der [[Sedimentation]] auf dieser alten Meeresplattform zeugen. Das Département lässt sich daher geologisch in vier Stufen unterteilen, die sich nach ihrem geologischen Alter unterscheiden. Le Bugue liegt auf der dritten Stufe von Nordosten, einer [[Hochebene]] aus heterogenem Kalkstein aus der [[Kreide (Geologie)|Kreidezeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://espritdepays.com/comprendre/geographie-geologie-climat/dordogne-relief-geologie|title=Géologie de la Dordogne-Périgord|accessdate=2025-11-07|publisher=Éditions Esprit de Pays|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die im Gemeindegebiet hervortretenden Schichten bestehen aus Oberflächenformationen aus dem [[Quartär (Geologie)|Quartär]] und [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimentgesteine]] teils aus dem [[Känozoikum]], andere aus dem [[Mesozoikum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Relief des Gemeindegebiets weist eine recht bewaldete Hügellandschaft auf, die durch das breite Tal der Vézère begrenzt und durch die anderen Flusstäler markant eingeschnitten wird. Der topografisch höchste Punkt der Gemeinde befindet sich mit {{Höhe|245}} Höhe in der Nähe des Weilers Le Maine im Westen, der tiefste mit {{Höhe|48}} Höhe im Süden beim Austritt der Vézère aus dem Gemeindegebiet. Das Zentrum liegt auf etwa {{Höhe|59}} Höhe, etwa 10 Meter höher als das Flussbett der Vézère.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 51 % der Fläche der Gemeinde sind bewaldet, rund 36 % werden landwirtschaftlich, zumeist heterogen genutzt, rund 12 % entfallen auf bebaute Flächen, rund 1 % auf Flächen mit Strauch- und/oder Kräutervegetation.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.statistiques.developpement-durable.gouv.fr/corine-land-cover-0|title=Répartition des superficies en 15 postes d’occupation des sols (métropole)|accessdate=2024-11-07|date=2018|publisher=[[CORINE Land Cover]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Le Bugue wird von folgenden neun Gemeinden umgeben:&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST=[[Journiac]]&lt;br /&gt;
 | NORD=&lt;br /&gt;
 | NORDOST=[[Savignac-de-Miremont]]&lt;br /&gt;
 | OST=[[Les Eyzies]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=[[Campagne (Dordogne)|Campagne]]&lt;br /&gt;
 | SUED=[[Audrix]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Saint-Chamassy]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST=[[Paunat]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Limeuil]]&lt;br /&gt;
 | WEST=[[Saint-Avit-de-Vialard]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:24067-Le Bugue-argile.jpg|mini|Risikokarte zur Quellungs/Schrumpfung von Tonmineralen in Böden für Le Bugue]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natürliche und technologische Risiken ==&lt;br /&gt;
Naturrisiken manifestieren sich in Le Bugue als&lt;br /&gt;
* [[Überschwemmung]]en und den mit ihnen assoziierten [[Murgang|Schlammströmen]] und [[Hangrutschung]]en, besonders entlang der Vézère&lt;br /&gt;
* [[Dürre]]n&lt;br /&gt;
* Waldbrände&lt;br /&gt;
* Bodensetzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Schäden, die durch Überschwemmungen und Schlammlawinen in den Jahren 1982, 1983, 1988, 1989, 1994, 1996, 1998, 2001 und 2008 verursacht wurden, wurde für die Gemeinde der [[Naturkatastrophe]]nzustand ausgerufen. Im Dossier des Départements über Hauptrisiken sind vorbeugende Maßnahmen zur Reduktion von Hochwasserschäden festgelegt. Dazu gehören u.&amp;amp;nbsp;a. die Ausweisung von Zonen, die nicht oder nur nach Genehmigung bebaut werden dürfen, die Instandhaltung des Wasserlaufs, um Hindernisse zu begrenzen, und die Schaffung von [[Regenrückhaltebecken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gesamten Gemeindegebiet bis auf die bebauten, nicht bewaldeten Gebiete im Vézère-Tal besteht zur Vorbeugung von Waldbränden eine rechtliche Pflicht zur Beseitigung von Gestrüpp rund um Häuser, Straßen und andere Einrichtungen oder Geräte und eine zeitliche und räumliche Beschränkung von offenem Feuer, beispielsweise beim Verbrennen von Abfällen oder Pflanzen, beim Campen oder beim Feuerwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Risikokarte zeigt, sind über einem Drittel des Gemeindegebiets von einer mittleren Gefahr, kleine Teile im Osten von einer starken Gefahr, durch Bodensetzungen bei abwechselnden Dürre- und Regenperioden betroffen. Die [[Erdbeben]]gefahr ist als relativ niedrig einzustufen. Das Gemeindegebiet ist einer geringen [[Radon]]gefahr ausgesetzt und wird der Zone 1 zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.georisques.gouv.fr/mes-risques/connaitre-les-risques-pres-de-chez-moi/rapport2?city=Le+Bugue&amp;amp;typeForm=adresse&amp;amp;codeInsee=24067&amp;amp;lon=0.927222&amp;amp;lat=44.92&amp;amp;go_back=%2F&amp;amp;adresse=Le+Bugue|title=Les risques près de chez moi|accessdate=2025-11-07|publisher=Ministerium für ökologischen Wandel, Biodiversität, Wälder, Meer und Fischerei|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt außerdem flussabwärts der Staudämme Monceaux la Virolle und Bort-les-Orgues, zwei Bauwerke der Klasse A (Höhe des Stauwehrs ≥ 20 Meter) im [[Département Corrèze]], die seit 2009 einem sog. Spezifischen Interventionsplan (PPI) unterliegen. Dieser findet Anwendung bei diesen Staudämmen der Klasse A und mit einem Stauseevolumen von über 15 Millionen m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;. Er ist ein Notfallplan, der die Maßnahmen zur Alarmierung der Behörden und der Bevölkerung, die Organisation der Hilfsmaßnahmen und die Umsetzung von Evakuierungsplänen detailliert beschreibt. Daher ist es wahrscheinlich, dass die Gemeinde von der Hochwasserwelle betroffen sein wird, die durch den Bruch eines dieser Bauwerke entstünde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.dordogne.gouv.fr/contenu/telechargement/34103/235156/file/DDRM%20en%20Dordogne%20version%20double%20page.pdf|title=Dossier des Départements der Hauptrisiken|accessdate=2025-11-07|format=PDF|publisher=Département Dordogne|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Toponymie und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der erste Beleg des Namens datiert aus dem 9. Jahrhundert in der Form &amp;#039;&amp;#039;centena Albucense&amp;#039;&amp;#039; (856). Die &amp;#039;&amp;#039;centena&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|Hundertschaft}}) war eine Verwaltungsgliederung. In der Folge wurden &amp;#039;&amp;#039;villa Albuca&amp;#039;&amp;#039; (936) und &amp;#039;&amp;#039;Albuces&amp;#039;&amp;#039; im 13. Jahrhundert vermerkt. Ab dem 17. Jahrhundert spaltete sich der Name in &amp;#039;&amp;#039;Al Bugo&amp;#039;&amp;#039; auf. Die Anfangsbuchstaben &amp;#039;&amp;#039;al-&amp;#039;&amp;#039; wurden als [[Artikel (Wortart)|Artikel]] aufgefasst und der Name wurde im 17. Jahrhundert zu &amp;#039;&amp;#039;Le Bugot&amp;#039;&amp;#039; und schließlich &amp;#039;&amp;#039;Le Bugue&amp;#039;&amp;#039; [[Französisierung|französisiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Namensursprung kommt von einem [[Gallorömische Kultur|gallorömischen]] Wort, das das [[Gallische Sprache|gallische]] &amp;#039;&amp;#039;°albuca&amp;#039;&amp;#039; weitergibt und zum [[Okzitanische Sprache|okzitanischen]] &amp;#039;&amp;#039;albuga&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|schwerer, lehmiger Boden}}) führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tierdarstellungen und Spuren von Werkzeugen aus der Zeit des [[Jungpaläolithikum]] in der Höhle [[Bara-Bahau]] erinnern an die Bedeutung der Besiedelung an den Ufern der Vézère in der [[Urgeschichte]]. Gallorömische Überreste, [[Merowingerzeit|merowingische]] [[Sarkophag]]e und antike Stätten wurden entdeckt und belegen eine kontinuierliche menschliche Besiedlung. Die Existenz einer [[Römerstraße]] und einer [[Motte (Burg)|Erdhügelburg]] im [[Lieu-dit]] La Barde lässt sich bis in die [[Gallien|gallische]] Zeit zurückverfolgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dictionnaire&amp;quot;&amp;gt;Tanet, Hordé, Seiten 73–74&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Le Bugue war im 9. Jahrhundert der Hauptort einer Hundertschaft. Diese wurden 595 und 596 von [[Chlothar II.]] und [[Childebert II.]] gegründet und im 10. Jahrhundert durch [[Erzpriester]]schaften ersetzt. Dies zeigt, dass Le Bugue möglicherweise noch vor der Regentschaft Chlothars II. gegründet wurde oder zumindest zum Zeitpunkt der Erwähnung eine solche Bedeutung besaß, dass ihre Bevölkerung die eines einfachen Dorfs überstieg. Eine Erzpriesterschaft von Le Bugue wird bereits im 10. Jahrhundert erwähnt. Die dem Heiligen Erlöser geweihte [[Benediktiner]]innenabtei wurde um 964 von Adelheid von Montignac, der Gemahlin Grimoards, gegründet. Die Kirche Saint-Marcel war dieser Abtei untergeordnet. Die Kirche Saint-Sulpice, nahe der Vézère gelegen, war die Pfarrkirche von Le Bugue, das zum [[Bistum Périgueux]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Le Bugue erlebte bis 1154 eine Blütezeit, bis das Périgord [[Königreich England|englische]] Provinz wurde. Da die Stadt oft als Grenzort zwischen englischen und französischen Truppen lag, litt sie darunter. Um 1160 zündete Guillaume de Gourdon die Stadt an und zerstörte das Kloster. Es wurde im 13. Jahrhundert wieder aufgebaut. Durch eine Urkunde vom 6. Mai 1264 zwischen Äbtissin Marie de Commarque und Raymond de Bouville sowie seinen Brüdern, den [[Seigneur]]s von [[Limeuil]], wurden die Stadt Le Bugue und das Kloster den Seigneurs von Limeuil unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der wichtigsten Daten in der Geschichte von Le Bugue bleibt der November 1319, als der französische König [[Philipp V. (Frankreich)|Philipp V.]] mit einem Siegel anordnete, dass ein Markt fortan jeden Dienstag stattfinden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Le Bugue fiel im 15. Jahrhundert in englische Hände. Mitte des 15. Jahrhunderts befand sich die Abtei in einem erbärmlichen Zustand. Gabrielle du Breuil wurde 1550 Äbtissin, konvertierte aber 1563 zum [[Protestantismus]]. Nach dem Tod von Äbtissin Antoinette de Saint-Michel im Jahr 1575 vertrieb Galiot de la Tour, Seigneur von Limeuil, die Nonnen. Die Abtei und das Dorf wurden 1577 geplündert und gebrandschatzt, im selben Jahr der Eröffnung der protestantischen Kirche in Le Bugue. Das alte Kloster stand 28 Jahre lang leer und verfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Le Bugue geriet zwischen die Fronten im Rahmen der [[Fronde]], der Aufstände und Bürgerkriege in der Mitte des 17. Jahrhunderts. Baltazar, einer der hochrangigen Offiziere des [[Louis II. de Bourbon, prince de Condé|Prinzen von Condé]], Anführer der Aufständischen, besetzte das Gebiet zwischen Bergerac und Sarlat und quartierte sich mit seinen Truppen unter anderem auch in Le Bugue ein. In dieser Zeit fällt der Überlieferung nach auch die Zerstörung der Brücke über die Vézère, ohne zu sagen, ob dies unter der Verantwortung der &amp;#039;&amp;#039;Frondeurs&amp;#039;&amp;#039; oder der [[Royalist]]en geschah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1677 wurde Marie-Catherine de Rocquart zur Äbtissin ernannt, was 1681 vom Papst bestätigt wurde. Sie begann mit dem Bau einer neuen Abtei am Ufer der Vézère. 1686 stand der Bau des Kirchenschiffs von Saint-Sulpice noch aus. Der Bischof von Périgueux verlegte die Gottesdienste von der Pfarrei Saint-Sulpice in die Abteikirche. Ein Dokument aus dem Jahr 1691 belegt, dass die Pfarreien Saint-Marcel du Bugue, Saint-Cirq, Monmadalès und Marnac der Abtei angegliedert wurden. 1759, nach der Ernennung von Elisabeth d’Aubusson zur Äbtissin, zerstörte ein Brand das Kloster. Die Gebäude wurden notdürftig wiederaufgebaut und waren 1781 bereits einsturzgefährdet. Ab 1791 wurden die Besitztümer der Abtei als [[Nationalgut]] verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863 wurde die [[Bahnstrecke Niversac–Agen]] eröffnet, 1871 wurde die Brücke über die Vézère errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.lebugue.fr/fr/rb/1575160/le-bugue-hier-et-aujourdhui|title=Le Bugue, plus de mille ans d’histoire...|accessdate=2025-11-07|publisher=Gemeinde Le Bugue|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{{Einwohner B Diagramm|Name=Le Bugue|float=none|color=1|width=500|quelle=[[École des Hautes Études en Sciences Sociales|EHESS]]/Cassini bis 1999,&amp;lt;ref name=&amp;quot;EHESS&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=http://cassini.ehess.fr/cassini/fr/html/fiche.php?select_resultat=6230|title=Notice Communale Le Bugue|accessdate=2025-11-07|publisher=[[École des Hautes Études en Sciences Sociales|EHESS]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Institut national de la statistique et des études économiques|INSEE]] ab 2006&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.insee.fr/fr/statistiques/2129090?geo=COM-24067|title=Populations légales 2006 Commune du Bugue (24067)|accessdate=2025-11-07|publisher=[[Institut national de la statistique et des études économiques|INSEE]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.insee.fr/fr/statistiques/2021173?geo=COM-24067|title=Populations légales 2013 Commune du Bugue (24067)|accessdate=2025-11-07|publisher=[[Institut national de la statistique et des études économiques|INSEE]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.insee.fr/fr/statistiques/6676182?geo=COM-24067|title=Populations légales 2020 Commune du Bugue (24067)|accessdate=2025-11-07|publisher=[[Institut national de la statistique et des études économiques|INSEE]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;|anm=Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz|werte=(1793,2486)(1800,2475)(1806,2481)(1821,1510)(1831,2661)(1836,2437)(1841,2398)(1846,2735)(1851,2904)(1856,2952)(1861,2969)(1866,3005)(1872,2903)(1876,2918)(1881,2722)(1886,2953)(1891,2651)(1896,2640)(1901,2872)(1906,2590)(1911,2545)(1921,2146)(1926,2131)(1931,2142)(1936,2242)(1946,2205)(1954,2077)(1962,2424)(1968,2741)(1975,2778)(1982,2784)(1990,2764)(1999,2778)(2006,2762)(2013,2702)(2020,2595)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Besonders sehenswert sind die Höhlen in der Umgebung von Le Bugue mit ihren prähistorischen Kunstwerken oder auch mit den eindrucksvollen Tropfsteingebilden:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Bara-Bahau|Caverne de Bara-Bahau]]&amp;#039;&amp;#039;, westlich von Le Bugue, seit 1961 als [[Monument historique]] klassifiziert&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Grotte de St-Cirq&amp;#039;&amp;#039;, prähistorische Ritzzeichnungen&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Grotte de Proumeyssac&amp;#039;&amp;#039;, [[Tropfsteinhöhle]]&lt;br /&gt;
* [[Neogotik|Neogotische]] Kirche Saint-Sulpice, zwischen 1871 und 1876 erbaut, mit 27 [[Bleiglasfenster]]n des [[Glasmalerei|Glasmalers]] Jean Besseyrias aus den Jahren 1874 bis 1876&lt;br /&gt;
* Das Herrenhaus Monpeyrat im Westen des Gemeindegebiets muss ursprünglich ein [[Festes Haus]] oder eine Adelsfestung aus dem 13. Jahrhundert gewesen sein, die die Besitzer ab dem Ende des 15. Jahrhunderts umbauten und ausschmückten. Seine Fassaden und Dächer sind seit 1976 als &amp;#039;&amp;#039;Monument historique&amp;#039;&amp;#039; eingeschrieben.&lt;br /&gt;
* Das riesige Anwesen des Schlosses Les Faures aus dem 18. Jahrhundert dominiert das gesamte Tal der Vézère. Es befindet sich östlich von Le Bugue in der Nähe von [[Saint-Cirq (Dordogne)|Saint-Circq]].&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Village du Bournat&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Freilichtmuseum]] und zeigt ein Bauerndorf des Périgord zu Ende des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
* Das Aquarium Périgord Noir ist das größte private [[Süßwasseraquarium]] Europas.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;175&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Église Saint-Sulpice du Bugue-47252.jpg|Kirche Saint-Sulpice&lt;br /&gt;
 Église Saint-Sulpice du Bugue-47255.jpg|Kirche Saint-Sulpice, Innenansicht&lt;br /&gt;
 Le Bugue - Église Saint-Sulpice - Vitrail de la Vierge -02.jpg|Kirche Saint-Sulpice, [[Bleiglasfenster]]&lt;br /&gt;
 Le Bournat - Atelier du forgeron.jpg|Schmiedewerkstatt im &amp;#039;&amp;#039;Village du Bournat&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Le Bugue verfügt über&lt;br /&gt;
* eine öffentliche Vorschule ([[École maternelle]]),&lt;br /&gt;
* eine öffentliche Grundschule (École élémentaire) und&lt;br /&gt;
* das öffentliche [[Collège]] „Leroi-Gourhan“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.education.gouv.fr/annuaire?keywords=&amp;amp;department=24&amp;amp;academy=&amp;amp;status=All&amp;amp;establishment=All&amp;amp;geo_point=&amp;amp;page=10|title=Annuaire|accessdate=2025-11-07|publisher=Nationales Bildungsministerium|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
=== Erwerbstätigkeit ===&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; border: 2px solid #a2a9b1;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Beschäftigungsrate der Bevölkerung zwischen 15 und 64 Jahren (2022)&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Le Bugue&amp;lt;ref name=&amp;quot;INSEE&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=https://www.insee.fr/fr/statistiques/2011101?geo=COM-24067|title=Dossier complet Commune du Bugue (24067)|accessdate=2025-11-07|publisher=[[INSEE]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || style=&amp;quot;background:#D0D0D0&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|Département&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dep&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=https://www.insee.fr/fr/statistiques/2011101?geo=DEP-24|title=Dossier complet Département de la Dordogne (24)|accessdate=2025-11-07|publisher=[[INSEE]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || style=&amp;quot;background:#C0C0C0&amp;quot; colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|Metropolitan-Frankreich&amp;lt;ref name=&amp;quot;France&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=https://www.insee.fr/fr/statistiques/2011101?geo=METRO-1|title=Dossier complet France métropolitaine|accessdate=2025-11-07|publisher=[[INSEE]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gesamt||Männer||Frauen|| style=&amp;quot;background:#D0D0D0&amp;quot;|Gesamt|| style=&amp;quot;background:#D0D0D0&amp;quot;|Männer|| style=&amp;quot;background:#D0D0D0&amp;quot;|Frauen ||style=&amp;quot;background:#C0C0C0&amp;quot;|Gesamt|| style=&amp;quot;background:#C0C0C0&amp;quot;|Männer|| style=&amp;quot;background:#C0C0C0&amp;quot;|Frauen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 72,9 % || 75,3 % || 70,4 % || style=&amp;quot;background:#D0D0D0&amp;quot;|74,5 %|| style=&amp;quot;background:#D0D0D0&amp;quot;|75,7 %|| style=&amp;quot;background:#D0D0D0&amp;quot;|73,2 %|| style=&amp;quot;background:#C0C0C0&amp;quot;|75,3 %|| style=&amp;quot;background:#C0C0C0&amp;quot;|77,9 %|| style=&amp;quot;background:#C0C0C0&amp;quot;|72,8 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Beschäftigungsrate der Gemeinde ist niedriger als die des Départements Dordogne und die von [[France métropolitaine|Metropolitan-Frankreich]]. Im Vergleich zu 2016 stieg die Gesamtquote der Gemeinde um 1,7 %. Die meisten Beschäftigten der Bewohner arbeiteten 2022 in Le Bugue (57,7 %), allerdings 8 % weniger als 2016. Dabei benutzten sie zur Arbeitsstelle zu 78,1 % ein Auto, einen Last- oder Lieferwagen, zu 1,3 % ein öffentliches Verkehrsmittel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;INSEE&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;border: 2px solid #a2a9b1;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Arbeitslosenquote der Bevölkerung zwischen 15 und 64 Jahren (2022)&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | Le Bugue&amp;lt;ref name=&amp;quot;INSEE&amp;quot; /&amp;gt; || style=&amp;quot;background:#D0D0D0&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot;|Département&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dep&amp;quot; /&amp;gt; || style=&amp;quot;background:#C0C0C0&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot;|Metropolitan-Frankreich&amp;lt;ref name=&amp;quot;France&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gesamt||15–24||25–54||55–64|| style=&amp;quot;background:#D0D0D0&amp;quot;|Gesamt|| style=&amp;quot;background:#D0D0D0&amp;quot;|15–24|| style=&amp;quot;background:#D0D0D0&amp;quot;|25–54|| style=&amp;quot;background:#D0D0D0&amp;quot;|55–64||style=&amp;quot;background:#C0C0C0&amp;quot;|Gesamt|| style=&amp;quot;background:#C0C0C0&amp;quot;|15–24|| style=&amp;quot;background:#C0C0C0&amp;quot;|25–54|| style=&amp;quot;background:#C0C0C0&amp;quot;|55–64&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|15,2 %||26,4 %||14,6 %||10,6 %||style=&amp;quot;background:#D0D0D0&amp;quot;|11,8 %|| style=&amp;quot;background:#D0D0D0&amp;quot;|23,5 %|| style=&amp;quot;background:#D0D0D0&amp;quot;|10,6 %|| style=&amp;quot;background:#D0D0D0&amp;quot;|10,0 %|| style=&amp;quot;background:#C0C0C0&amp;quot;|11,3 %|| style=&amp;quot;background:#C0C0C0&amp;quot;|22,3 %|| style=&amp;quot;background:#C0C0C0&amp;quot;|10,1 %|| style=&amp;quot;background:#C0C0C0&amp;quot;|9,4 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Arbeitslosenquote ist bei allen Werten höher im Vergleich zum gesamten Département und zu Metropolitan-Frankreich. Im Vergleich zu 2016 fiel die Gesamtarbeitslosenquote der Gemeinde allerdings um 2,3 %, in der Altersklasse der 15- bis 24-Jährigen um 9,4 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;INSEE&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Branchen und Betriebe ===&lt;br /&gt;
387 nicht-landwirtschaftliche Gewerbebetriebe waren im Jahr 2022 in Le Bugue wirtschaftlich aktiv:&amp;lt;ref name=&amp;quot;INSEE&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable centre&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:90%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! scope=col rowspan=2|Branche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!scope=col| Anzahl||scope=col| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||align=&amp;#039;center&amp;#039;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;387&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fertigung, Bergbau und andere Industrien||align=&amp;#039;center&amp;#039;|37||align=&amp;#039;right&amp;#039;|9,6 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Baugewerbe||align=&amp;#039;center&amp;#039;|40||align=&amp;#039;right&amp;#039;|10,3 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie||align=&amp;#039;center&amp;#039;|126||align=&amp;#039;right&amp;#039;|32,6 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Information und Kommunikation||align=&amp;#039;center&amp;#039;|3||align=&amp;#039;right&amp;#039;|0,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Finanzen und Versicherungen||align=&amp;#039;center&amp;#039;|18||align=&amp;#039;right&amp;#039;|4,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Immobilien||align=&amp;#039;center&amp;#039;|20||align=&amp;#039;right&amp;#039;|5,2 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fachbezogene, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten sowie administrative und unterstützende Dienstleistungstätigkeiten||align=&amp;#039;center&amp;#039;|46||align=&amp;#039;right&amp;#039;|11,9 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Öffentliche Verwaltung, Bildung, menschliche Gesundheit und soziales Handeln||align=&amp;#039;center&amp;#039;|54||align=&amp;#039;right&amp;#039;|14,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Andere Dienstleistungen||align=&amp;#039;center&amp;#039;|43||align=&amp;#039;right&amp;#039;|11,1 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf umsatzstärksten Unternehmen mit Sitz in der Gemeinde im Jahr 2023 waren:&amp;lt;ref name=&amp;quot;figaro&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=https://entreprises.lefigaro.fr/le-bugue/ville-24067|title=Unternehmen in Le Bugue|accessdate=2025-11-07|publisher=[[Le Figaro]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mansol, Supermärkte (37.059.285 €)&lt;br /&gt;
* Maison Coudeyrat, Verarbeitung und Konservierung von Schlachtfleisch (5.580.118 €)&lt;br /&gt;
* Services Funeraires Paoli, Bestattungsdienste (2.578.655 €)&lt;br /&gt;
* SARL Camping La Linotte, Campingplätze und Parks für Wohnwagen oder Wohnmobile (880.787 €)&lt;br /&gt;
* Camping Du Bournat, Campingplätze und Parks für Wohnwagen oder Wohnmobile (756.958 €)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2020 lag die technisch-ökonomische Ausrichtung der Landwirtschaft der Gemeinde mit dem Fokus auf Polykulturen und/oder Mischbetriebe in der Tierhaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://stats.agriculture.gouv.fr/cartostat/#bbox=521165,6437982,29392,21580&amp;amp;c=indicator&amp;amp;i=otex_2020_1.otefdd20&amp;amp;selcodgeo=24067&amp;amp;t=A02&amp;amp;view=map15|title=Territoriale Spezialisierung der landwirtschaftlichen Produktion im Jahr 2020|accessdate=2025-11-07|publisher=[[Landwirtschaftsministerium (Frankreich)|Französisches Landwirtschaftsministerium]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zahl der aktiven landwirtschaftlichen Betriebe in der Gemeinde sank von 44 bei der Landwirtschaftszählung von 1988 auf 38 im Jahr 2000, auf 34 im Jahr 2010 und schließlich auf 13 im Jahr 2020, insgesamt ein Rückgang von 70,5 % in 32 Jahren. Die [[landwirtschaftlich genutzte Fläche]] verringerte sich von 679 Hektar im Jahre 1988 auf 660 Hektar im Jahre 2020. Die genutzte Fläche pro Betrieb stieg durch die kleinere Anzahl an Betrieben signifikant von 15,4 Hektar auf 50,8 Hektar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://recensement-agricole.agriculture.gouv.fr/index.php?module=fiche&amp;amp;metier=frontoffice&amp;amp;geo_id=12492&amp;amp;the_id=4&amp;amp;cha_id=1|title=Allgemeine Daten der landwirtschaftlichen Betriebe mit Sitz in Le Bugue|accessdate=2025-11-07|publisher=Französisches Landwirtschaftsministerium|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://stats.agriculture.gouv.fr/cartostat/#bbox=521165,6437982,29392,21580&amp;amp;c=indicator&amp;amp;i=stru_2020_1.nbexpl20&amp;amp;i2=stru_2020_1.saumoy20&amp;amp;selcodgeo=24067&amp;amp;t=A02&amp;amp;t2=A02&amp;amp;view=map15|title=Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe und deren durchschnittliche landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020|accessdate=2025-11-07|publisher=Französisches Landwirtschaftsministerium|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://stats.agriculture.gouv.fr/cartostat/#bbox=521165,6437982,29392,21580&amp;amp;c=indicator&amp;amp;i=stru_2020_1.sau20&amp;amp;i2=stru_2020_1.saumoy20&amp;amp;selcodgeo=24067&amp;amp;t=A02&amp;amp;t2=A02&amp;amp;view=map15|title=Gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020|accessdate=2025-11-07|publisher=Französisches Landwirtschaftsministerium|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fernwanderweg ==&lt;br /&gt;
Der 1339 Kilometer lange [[GR-Fernwanderwegenetz|Fernwanderweg]] GR 6 von [[Sainte-Foy-la-Grande]] ([[Département Gironde]]) nach [[Saint-Paul-sur-Ubaye]] ([[Département Alpes-de-Haute-Provence]]) durchquert das Zentrum von Le Bugue.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.gr-infos.com/gr6.htm|title=GR6 - De la Gironde aux Alpes-de-Haute-Provence|accessdate=2025-11-07|publisher=gr-infos.com|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Radwanderweg ==&lt;br /&gt;
Der Gemeindeverband hat ein Projekt ins Leben gerufen, am Ufer der Vézère einen [[Radwanderweg]] zu errichten. Momentan ist ein Abschnitt zwischen [[Saint-Chamassy]] und Les Eyzies realisiert, der Le Bugue passiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.lebugue.fr/fr/rb/1968787/veloroute-voie-verte|title=VéloRoute Voie Verte; la Vézère à vélo|accessdate=2025-11-07|publisher=Gemeinde Le Bugue|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Le Bugue gare voie direction Agen.JPG|mini|[[Haltepunkt]] von Le Bugue]]&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die zur [[Route départementale|Departementsstraße]] D 710 herabgestufte ehemalige [[Route nationale 710|Nationalstraße N 710]], die von [[Ribérac]] über Périgueux aus Norden kommend nach [[Fumel]] im Süden führt, durchquert das Stadtzentrum. Dort kreuzt sie die zur D 703 herabgestufte ehemalige [[Route nationale 703|Nationalstraße N 703]] von [[Lalinde]] aus Westen kommend und nach [[Bretenoux]] im Osten führend. Nachgeordnete Departementsstraßen und lokale Landstraßen verbinden das Zentrum mit den Weilern der Gemeinde und mit weiteren Nachbargemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionalbusse einer Linie im Auftrag der Region Nouvelle-Aquitaine verbinden Le Bugue mit Sarlat-la-Canéda.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://transports.nouvelle-aquitaine.fr/sites/default/files/documentation_files/Informations%20pratiques-tarifs_abonnements_plan-Cars%20r%C3%A9gionaux-Dordogne.pdf|title=Cars régionaux Dordogne|accessdate=2025-11-07|format=PDF|publisher=Region Nouvelle-Aquitaine|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Züge einer Linie des [[TER Nouvelle-Aquitaine]], einer Regionalbahn der staatlichen [[SNCF]], verkehren im Auftrag der Region Nouvelle-Aquitaine auf der Bahnstrecke Niversac–Agen mit einem [[Haltepunkt]] in Le Bugue, das auf diese Weise mit Périgueux, Sarlat-la-Canéda und [[Agen]] verbunden wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://transports.nouvelle-aquitaine.fr/sites/default/files/network_map_files/Cartes%20des%20r%C3%A9seaux-Trains%20r%C3%A9gionaux-Nouvelle-Aquitaine.pdf|title=Réseau de trains Nouvelle-Aquitaine|accessdate=2025-11-07|format=PDF|publisher=Region Nouvelle-Aquitaine|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* Le Bugue hat 1988 eine Partnerschaft mit der [[Elsass|elsässischen]] Stadt [[Marckolsheim]] geschlossen, in Erinnerung an die Evakuierung eines Teils der dortigen Bevölkerung ins Périgord zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&lt;br /&gt;
* Am 14. Juli 2025 wurde eine Partnerschaft mit [[Dire Dawa]] in [[Äthiopien]] geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.lebugue.fr/fr/rb/2334126/jumelages-7|title=Jumelages|accessdate=2025-11-07|publisher=Gemeinde Le Bugue|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jean Rey (Naturwissenschaftler)|Jean Rey]] (1583–1645), französischer Arzt und Physiker, erfand das Thermoskop, den Vorläufer des Thermometers, wurde in Le Bugue geboren, wo er auch arbeitete und starb&lt;br /&gt;
* Léon Dessalles (1803–1878), französischer [[Archivar]] des Départements, [[Historiker]] und [[Philologie|Philologe]], geboren und verstorben in Le Buge&lt;br /&gt;
* Marie Thérèze Vergniaud (1877–1978), französische [[Schriftsteller]]in, veröffentlichte unter dem [[Pseudonym]] Jean Vézère, geboren und verstorben in Le Buge&lt;br /&gt;
* [[Jacques Natanson]] (1901–1975), französischer Bühnenschriftsteller, Dialog- und [[Drehbuchautor]], verstorben in Le Buge&lt;br /&gt;
* [[André Glory]] (1906–1966), französischer [[Archäologe]], [[Prähistoriker]] und [[Speläologie|Höhlenforscher]]&lt;br /&gt;
* [[Jean Orieux]] (1907–1990), französischer Schriftsteller, lebte bis zum Lebensende in Le Buge&lt;br /&gt;
* [[Jean Kerebel]] (1918–2010), französischer [[Sprint]]er, verstorben in Le Buge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Der britische Autor [[Martin Walker]] besitzt ein Haus in Le Bugue. Sein Kriminalroman &amp;#039;&amp;#039;Bruno – Chef de police&amp;#039;&amp;#039; sowie alle Folgebände spielen hier; im Roman wird der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Saint-Denis&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Der Hauptheld Bruno wurde dem real existierenden Beamten Pierrot Simonet der Police Municipal aus Le Bugue nachempfunden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Martin Walker. Mein Périgord.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm, Österreich, 2012, 43:30 Min., Buch und Regie: Günter Schilhahn, Produktion: Edit Park, [[ORF]], [[3sat]], Erstsendung: 28. November 2012 bei 3sat, [http://www.3sat.de/page/?source=/dokumentationen/165916/index.html Inhaltsangabe] von 3sat.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Susanne Böttcher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Périgord, Dordogne, Limousin.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Der Grüne Reiseführer.&amp;#039;&amp;#039;) Travel-House-Media, München 2006, ISBN 3-8342-8995-7, S. 113.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor   = Chantal Tanet, Tristan Hordé&lt;br /&gt;
| Titel   = Dictionnaire des noms de lieux du Périgord&lt;br /&gt;
| Ort     = Périgueux&lt;br /&gt;
| Datum   = 2000&lt;br /&gt;
| Verlag  = Editions Fanlac&lt;br /&gt;
| Sprache = fr&lt;br /&gt;
| ISBN    = 2-86577-215-2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor   = Léon Dessalles&lt;br /&gt;
| Titel   = Histoire du Bugue&lt;br /&gt;
| Ort     = Périgueux&lt;br /&gt;
| Datum   = 1857&lt;br /&gt;
| Verlag  = Dupont &amp;amp; Cie.&lt;br /&gt;
| Sprache = fr&lt;br /&gt;
| Online=[https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k6532686f.texteImage BnF]&lt;br /&gt;
| Abruf=2025-11-07}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.best-of-perigord.tm.fr/communes/lebugue/bugueal.html|wayback=20100408141223|text=Site über Le Bugue (deutsch)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Sarlat-la-Canéda}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1079188363|LCCN=n81039940|VIAF=4362148632940730630001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nouvelle-Aquitaine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Nouvelle-Aquitaine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Le Bugue| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 856]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
	</entry>
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