<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lavinia_della_Rovere</id>
	<title>Lavinia della Rovere - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lavinia_della_Rovere"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lavinia_della_Rovere&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T16:40:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lavinia_della_Rovere&amp;diff=2382805&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lavinia_della_Rovere&amp;diff=2382805&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-17T08:24:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gemälde - Mutmaßliches Portrait der Lavinia della Rovere - Barocci.jpg|mini|Mutmaßliches Porträt der Lavinia della Rovere von Federico Barocci]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lavinia della Rovere&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch: &amp;#039;&amp;#039;Lavinia Feltria della Rovere&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Januar]] [[1558]] in [[Pesaro]]; † [[7. Juni]] [[1632]] in [[Castelleone di Suasa|Castellone]]), Prinzessin von [[Urbino]], war die Ehefrau von [[Alfonso Felice d’Avalos]] d’Aquino d’Aragona (1564–1593) und wurde dadurch zur Principessa di Francavilla, Marchesa del [[Vasto]] und von [[Pescara]] etc. Lavinia hinterließ in Italien, aber auch in Deutschland und Österreich eine größere Nachkommenschaft, die durch sie mit den führenden Dynastien der [[Renaissance]] in [[Italien]] verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blason famille it Della Rovere01.svg|miniatur|150px|Stammwappen der Familie della Rovere]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lavinia stammte aus dem Haus [[Della Rovere]], das von bescheidenen Anfängen in der Stadt [[Savona]] (Region [[Ligurien]], [[Italien]]) in die erste Reihe der italienischen Fürstenhäuser aufstieg. Dies primär dank der besonderen Tüchtigkeit von zwei Mitgliedern der Familie: Der eine war Francesco della Rovere (1414–1484): erst [[Mönchtum|Mönch]] dann [[Kardinal]] und regierte zuletzt als [[Papst]] [[Sixtus IV.]] von 1471 bis 1484. An ihn erinnert in Rom die [[Sixtinische Kapelle]] und der [[Ponte Sisto]]. Der andere war dessen Neffe, Giuliano della Rovere (1443–1513), der von 1503 bis 1513 als Papst [[Julius II.]] regierte. Er war einer der berühmtesten Päpste der Renaissance und wurde wegen seiner kriegerischen Neigungen „il Papa Terribile“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lavinia selbst stammt von [[Giovanni della Rovere]] (1457–1501) ab. Er war ein Neffe von Papst [[Sixtus IV.]] und ein Bruder von Papst [[Julius II.]], ein [[Condottiere]], der 1474 zum Herren von [[Senigallia]], 1475 zum [[Präfekt (Italien)|Präfekten]] der Stadt Rom sowie zum Duca (Herzog) von [[Sora (Latium)|Sora]] und Arce erhoben wurde. Durch seine Ehe mit Giovanna da [[Montefeltro]] (* 1463 in [[Urbino]]; † 1514 ebenda), einer Schwester des [[Guidobaldo I. da Montefeltro]] [[Herzog von Urbino]] (reg. 1482–1508), kam er in Schwägerschaft mit wichtigen italienischen Fürstenhäusern, wie den [[Gonzaga]], den [[Este (Familie)|Este]] und den [[Sforza]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angelo Bronzino - Portrait of Guidobaldo della Rovere.jpg|miniatur|Porträt des [[Guidobaldo II. della Rovere]] von [[Agnolo Bronzino]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isabella war eine Tochter von [[Guidobaldo II. della Rovere]] (1514–1574), 5. Herzog von Urbino (reg. 1538–1574), Graf von [[Montefeltro]], Graf von Massa Trabaria, ständiger päpstlicher Vikar (Statthalter) in Urbino, Cagli, [[Gubbio]] und [[Assisi]], sowie Herr von [[Mondavio]], von [[Senigallia]] etc. [[Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies]] 1561, Generalkapitän der [[Katholische Kirche|Katholischen Kirche]] 1553 bis 1557, Generalgouverneur der Streitkräfte der [[Republik Venedig]] 1546, Kustode des [[Konklave]] von 1555 und [[Generalkapitän (Spanien)|Generalkapitän]] der spanischen Truppen in Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lavinias Mutter war die zweite Frau ihres Vaters, [[Vittoria Farnese]] (1521–1602), Prinzessin von [[Parma]] und [[Piacenza]], eine Tochter von [[Pier Luigi II. Farnese]] (1503–1547), der – dank seinem Vater – Papst [[Paul III.]] – im Jahre 1537 zum Duca (Herzog) von [[Castro (Viterbo)|Castro]], 1538 zum Markgrafen von [[Novara]] (im Piemont) und 1545 zum 1. [[Herzog von Parma|Herzog von Parma und Piacenza]] seines Hauses erhoben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.genealogy.euweb.cz/italy/farnese2.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Palazzo Ducale di sera.jpg|mini|Palazzo Ducale am Abend mit einem Brunnen im Vordergrund]]&lt;br /&gt;
=== Kindheit ===&lt;br /&gt;
Lavinia wurde 1554 in Pesaro im dortigen Palazzo Ducale geboren, der auf die [[Malatesta]] und auf die [[Sforza]], die früher Herren von Pesaro waren, zurückgeht. Lavinia hatte dadurch wohl Gelegenheit, das bis heute bestehende „Bad“ der [[Lucrezia Borgia]] (1480–1519),&amp;amp;nbsp;– der Tochter von Papst [[Alexander VI.]] (Rodrigo Borgia) (reg, 1492–1503) zu benützen, die als Gemahlin von [[Giovanni Sforza]], Herrn von Pesaro (reg. 1483–1500 und 1503–1510) in den Jahren 1493 bis 1497 in diesem Palazzo lebte. Seine spätere Form verdankt der Palazzo jedoch Isabellas Großvater, [[Francesco Maria I. della Rovere]], Herzog von Urbino (reg. 1508–1538), der Pesaro gegenüber der traditionellen Hauptstadt des Herzogtums&amp;amp;nbsp;– Urbino&amp;amp;nbsp;– als Residenz bevorzugte, den Palazzo in Pesaro daher von den Architekten [[Girolamo Genga]] und dessen Sohn Bartolomeo Genga ausbauen und vergrößern ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2026-02 |url=http://crtpesaro.altervista.org/Materiali/Esperienze/Guida%20di%20Pesaro%20entro%20le%20mura.php |text=Guida di Pesaro entro le mura |archivebot=2026-02-27 14:45:13 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lavinia wuchs jedoch vorwiegend im [[Palazzo Ducale (Urbino)|Palazzo Ducale]] in Urbino auf, da ihr Vater [[Guidobaldo II. della Rovere]] diese Stadt als Residenz bevorzugte. Sie erlebte daher in ihrer Kindheit die Arbeiten zur Adaptierung des von ihrem Großvater Francesco Maria I. vernachlässigten Palazzo Ducale, da ihr Vater von den Architekten Filippo Terzi (* 1520 in Bologna; † 1597 in Setúbal)&amp;amp;nbsp;– er wirkte später vor allem in Portugal&amp;amp;nbsp;– unter Mitwirkung des Bildhauers Federico Brandani (* 1520 in Urbino; † 1575 ebenda) das zweite Stockwerk ausbauen, neue Säle errichten und dekorieren sowie die mittelalterlichen Schießscharten beseitigen ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;Paolo Dal Poggetto: &amp;#039;&amp;#039;Guida alla Galleria Nazionale delle Marche nel Palazzo Ducale di Urbino,&amp;#039;&amp;#039; Gebart, Roma 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;P. Zampetti: &amp;#039;&amp;#039;Il Palazzo ducale di Urbino e la Galleria nazionale delle Marche.&amp;#039;&amp;#039; Roma 1963.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PalazzoDucaleUrbino.JPG|mini|Palazzo Ducale in Urbino, Fassade]]&lt;br /&gt;
Ihr Vater war damals päpstlicher Gouverneur von [[Fano (Marken)|Fano]], stieg jedoch bald zum Generalkapitän der Kirche und zum Präfekten von Rom auf, was für Lavinia längere Aufenthalte in Rom mit sich brachte. Lavinia wuchs mit ihren drei Geschwistern auf, mit denen sie eine aufrichtige Freundschaft verband und deren Ehepartner sie als erweiterte Familie behandelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familienpolitik ===&lt;br /&gt;
Der Vater Lavinias war naturgemäß daran interessiert, die Stellung seiner erst seit kurzem in den fürstlichen Rang aufgestiegenen Familie durch die Auswahl möglichst hochrangiger Ehepartner für seine Kinder weiter auszubauen. Er konnte jedoch nicht ahnen, dass sein Haus bereits mit seinem Sohn in männlicher Linie erlöschen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschwister Lavinias sowie sie selbst wurden daher in diesem Sinne als Mittel der dynastischen Politik eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste Schwester Lavinias, Virginia Feltria della Rovere (* 1544; † 1571 in [[Neapel]]), aus der ersten Ehe ihres Vaters mit Giulia Varano Principessa di [[Camerino]] (1524–1547), wurde daher am 7. Dezember 1560 mit Don Federico [[Borromeo]] (* 1536 in der Burg von [[Arona (Piemont)|Arona]]; † 19. November 1562 in Rom)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.verbanensia.org/biografie_details.asp?bID=532&amp;amp;action=B&amp;amp;tipo=2 Genealogia della Famiglia Borromeo con biografie] (italienisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;, 8. Conte di Arona, seit 1562 Duca (Herzog) von Camerino und 1. Principe von [[Oria (Apulien)|Oria]] verheiratet. Dieser war ein Neffe des Papstes [[Pius IV.]] (reg. 1559–1565) (Giovanni Angelo Medici&amp;amp;nbsp;– nicht verwandt mit der berühmten Familie der [[Medici]] aus [[Florenz]]) und ein Bruder des Erzbischofs von [[Mailand]], Kardinals und späteren [[Heiliger|Heiligen]] der Katholischen Kirche [[Karl Borromäus]] (* 1538; † 1584). Er war u.&amp;amp;nbsp;a. auch ein Nachkomme des Markgrafen von [[Brandenburg-Kulmbach]], [[Johann der Alchemist]] (1406–1464).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.genealogy.euweb.cz/hohz/hohenz2.html#MF&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zweiter Ehe wurde Virginia Feltria 1564 mit Don Fernando [[Orsini]] (* 1538 in [[Gravina in Puglia|Gravina]]; † 1589 in Rom), 7. Duca (Herzog) von Gravina (in [[Apulien]] in der [[Provinz Bari]]) verheiratet. Gravina gehörte seit 1386 als [[Grafschaft]] den Orsini und wurde 1436 zum Herzogtum erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lavinias Vollbruder [[Francesco Maria II. della Rovere]] (1549–1631) war der letzte Herzog von Urbino (reg. 1574–1631) aus dem Haus der della Rovere. Er wurde auf Betreiben seines Vaters in erster Ehe, am 18. Januar 1570 mit Lucrezia d’Este, Prinzessin von [[Ferrara]] (* 1535 in Ferrara; † 15. Februar 1597 ebenda) verheiratet. Sie war eine Tochter von Ercole II. d’Este (1508–1559) [[Herzogtum Ferrara|Herzog von Ferrara]], [[Modena]] und [[Arona (Piemont)|Reggio]] (reg. 1534–1559) und der [[Renée de France]] (1510–1574). Lucrezia d’Este war damit väterlicherseits eine Enkelin der [[Lucrezia Borgia]] und eine Urenkelin von Papst [[Alexander VI.]] (Rodrigo Borgia) sowie mütterlicherseits eine Enkelin von [[Ludwig XII.]] [[König von Frankreich]] (reg. 1498–1515) und der [[Anne de Bretagne]]. Als Witwer heiratete Francesco Maria II. della Rovere 1699 in zweiter Ehe seine Cousine, Livia della Rovere (1583–1641), eine Tochter des Ippolito della Rovere, Marchese di San Lorenzo in Campo und der Isabella Vitelli aus dem Haus der Signori dell’[[Amatrice]] (in der [[Provinz Rieti]] in der Region [[Latium]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Francesco II della Rovere.jpg|mini|Francesco Maria II. (Gemälde von [[Federico Barocci]], 1572)]]&lt;br /&gt;
Lavinias Schwester, Isabella della Rovere (* 1554 in Pesaro; † 6. Juli 1619 in Neapel), Prinzessin von Urbino, wurde 1565 mit Don Niccolo Bernardino Sanseverino († 21. November 1606 in [[Neapel]]), 6. Principe di [[Bisignano]] (in der [[Provinz Cosenza]] in [[Kalabrien]], seit 1461 im Besitz der Familie), 7. Duca di San Marco, 2. Duca di San Pietro in [[Galatina]] (in der [[Provinz Lecce]] in Apulien), Duca di [[Corigliano Calabro|Corigliano]] (in der Provinz Cosenza in Kalabrien), 10. Conte di [[Tricarico]] (in der Region Basilicata) e di [[Chiaramonte]] (Chiaramonte Gulfi in der [[Provinz Ragusa]] in [[Sizilien]]), 6. Conte di [[Altomonte (Kalabrien)|Altomonte]] (in der Provinz Cosenza in Kalabrien, Conte di [[Soleto]] (in der Provinz Lecce in Apulien etc. etc.)). Durch seine Mutter, Irene Kastriota Scanderbeg war der Ehemann von Isabella auch ein Nachkomme des [[Albanien|albanischen]] Freiheitshelden Gjergj Kastrioti ({{DeS|&amp;#039;&amp;#039;Georg Kastriota&amp;#039;&amp;#039;}}, * 1405; † 17. Januar 1468 in [[Lezha]]), genannt [[Skanderbeg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lavinia hatte somit&amp;amp;nbsp;– dank der ausgreifenden Heiratspolitik ihres Vaters&amp;amp;nbsp;– eine breit gefächerte Schwägerschaft, die über Italien, Frankreich und Deutschland hinaus bis nach Albanien reichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturgemäß wurde auch sie selbst für die dynastische Politik ihres Vaters eingesetzt, der sie&amp;amp;nbsp;– zur Absicherung seiner Interessen im Königreich Neapel&amp;amp;nbsp;– 1583 mit [[Alfonso Felice d’Avalos]] d’Aquino d’Aragona (1564–1593) war ein italienischer Adeliger aus dem ursprünglich spanischen Haus [[Avalos (Adelsgeschlecht)|Avalos]], das zu den wichtigsten Familien im Königreich Neapel aufgestiegen war. Alfonso verfügte daher über eine beeindruckende Liste von Titeln: Er war 3. Principe di Francavilla, 5. Marchese di Pescara (Hauptstadt der [[Provinz Pescara]], an der [[Adriatisches Meer|Adria]]) 4. Marchese del [[Vasto]] (in der [[Provinz Chieti]], an der Adria), Conte di Monteodorisio (Nachbargemeinde von Vasto).&amp;lt;ref&amp;gt;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;amp;nbsp;– Fürstliche Häuser Band XV, C.A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn, ISBN 3-7980-0814-0, S. 540.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben Lavinias spielte sich während ihrer zehnjährigen Ehe (1583–1593) daher vorwiegend auf den zahlreichen Besitzungen ihres Ehemannes in den mittelitalienischen Provinzen Chieti und Pescara ab, wobei Aufenthalte in Rom oder im Königreich Neapel, das damals von der spanischen Linie des Hauses Österreich regiert und von zumeist spanischen Vizekönigen verwaltet wurde, willkommene Abwechslungen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehe und Nachkommen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lavinia della Rovere heiratete in Pesaro am 5. Juni 1583 [[Alfonso Felice d’Avalos]] d’Aquino d’Aragona (1564–1593), 3. Principe di Francavilla, 5. Marchese di Pescara, 4. Marchese del Vasto etc. [[Grande von Spanien]], Oberstkämmerer im [[Königreich Neapel]], Päpstlicher Thronassistent und [[Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.sardimpex.com/files/Avalos.hrm |text= |archivebot=2019-04-25 05:47:23 InternetArchiveBot}} S. 1 von 19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
* Donna Isabella d’Avalos (* 26. April 1585 in Pesaro; † 27. September 1648), Erbin der väterlichen Güter, ⚭ 6. Dezember 1597 in Fossombrone ihren Cousin, Don Inigo d’Avalos d’Aquino d’Aragona (* um 1578; † 20. November 1632 in Vasto), 5. Principe di Francavilla; 6. Marchese di Pescara, 5. Marchese del Vasto etc. Oberstkämmerer des Königreiches Neapel, 1605 [[Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies]]. Er ist der Stammvater des noch blühenden Hauses der Herzöge von Avalos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Donna Caterina d’Avalos (* 16. August 1586 in Urbino; † 23. Mai 1618 in [[Novellara]]) ⚭ 13. Januar 1605 [[Camillo II. Gonzaga di Novellara|Camillo II. Gonzaga]] (* 25. Mai 1581 in Novellara; † 8. November 1650 ebenda) 5. Reichsgraf von Novellara, Cortenuova und Bagnolo (reg. 1589–1640, 1644–1650); Signore del canale delle acque di Novellara, Signore di San Tommaso, Santa Maria e San Giovanni;&lt;br /&gt;
** Deren Tochter Lavinia Tecla Gonzaga (* 14. Oktober 1607; † 20. Februar 1639) ⚭ 1.) 17. Dezember 1628 in dessen 3. Ehe [[Wratislaw I. von Fürstenberg]] a. d. H. Mösskirch, (* 31. Januar 1584 in Prag; † 10. Juli 1631 in Wien), Reichshofratspräsident, Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies, ⚭ 2.) 7. Oktober 1635 Otto Friedrich Reichsgraf von [[Harrach]] zu Rohrau (* 2. September 1610; † 7. Mai 1639). Lavinia Tecla hinterließ in Europa eine zahlreiche Nachkommenschaft, die vorwiegend in Deutschland und Österreich lebt.&lt;br /&gt;
** Deren jüngerer Sohn, Alfonso I. Gonzaga, 7. Reichsgraf von Novellara (1616–1678), war der nähere Stammvater seines 1728 erloschenen Hauses. Zu dessen Nachkommen zählt u. a. Beatrice d’Este (1750–1828), die Erbin ihres Hauses und des [[Herzogtum Modena|Herzogtums Modena]] etc., die durch ihre Ehe mit Erzherzog Ferdinand Karl von Österreich (1754–1806) zur [[Stammmutter]] des Hauses Österreich-Este wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Don Ferrante Francesco d’Avalos (* 9. September 1587 in Casalmaggiore; † 20. August 1590)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Donna Maria d’Avalos (* 19. Juni 1589; † 1689), Nonne im Kloster Santa Katherina in Pesaro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DBI|Verfasser=M. Frettoni|ID=della-rovere-lavinia-feltria_(Dizionario-Biografico)/|Lemma=Della Rovere, Lavinia Feltria|Band=37|SeiteVon=|SeiteBis=|Kommentar=|kurz=}}&lt;br /&gt;
* Edoardo del Vecchio: &amp;#039;&amp;#039;I Farnese.&amp;#039;&amp;#039; Istituto di studi romani editore, Roma 1972.&lt;br /&gt;
* Emilio Nasalli Rocca: &amp;#039;&amp;#039;I Farnese.&amp;#039;&amp;#039; Dell’Oglio, Mailand 1969.&lt;br /&gt;
* Stendhal: &amp;#039;&amp;#039;Ursprung und Größe der Familie Farnese.&amp;#039;&amp;#039; In: Stendhal: &amp;#039;&amp;#039;Italienische Chroniken.&amp;#039;&amp;#039; Rütten &amp;amp; Loening, Berlin 1981&lt;br /&gt;
* Christoph Vitali (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Glanz der Farnese. Kunst und Sammelleidenschaft in der Renaissance.&amp;#039;&amp;#039; Prestel, München 1995, ISBN 3-7913-1626-5.&lt;br /&gt;
* [[Pompeo Litta Biumi]]: &amp;#039;&amp;#039;Farnesi duchi di Parma.&amp;#039;&amp;#039;(= &amp;#039;&amp;#039;Famiglie celebri italiani&amp;#039;&amp;#039;). Francesco Basadonna, Mailand 1860–1868. [https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b84523589/f1.item Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lavinia Feltria Della Rovere|Lavinia della Rovere}}&lt;br /&gt;
* [http://www.genealogy.euweb.cz/italy/rovere.html Rovere] auf genealogy.euweb.cz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=141517409|LCCN=n/2011/63986|VIAF=122146833}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Della Rovere, Lavinia}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts della Rovere|Lavinia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Avalos (Adelsgeschlecht)|⚭Lavinia Della Rovere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1558]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1632]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Della Rovere, Lavinia&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Della Rovere, Lavinia Feltria&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Principessa di Francavilla (1583–1593)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Januar 1558&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pesaro]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juni 1632&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Castellone]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>