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	<title>Lautitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lautitz&amp;diff=802061&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: +Fläche; Einleitung; weblinks</title>
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		<updated>2026-04-04T15:31:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Fläche; Einleitung; weblinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Lautitz&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Löbau&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/10/00/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/41/32/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.985&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/145737 |titel=Gemarkung Lautitz, Stadt Löbau |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 132&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;Angaben des Einwohnermeldeamtes Stadt Löbau.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1994&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Kittlitz (Löbau)|Kittlitz]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 02708&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035876&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = LÖB Stadtgliederung Lautitz.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Lautitz auf dem Gebiet der Stadt Löbau&lt;br /&gt;
| Bild                   = Fotothek df rp-c 0630033 Löbau-Lautitz. Oberreit, Sect. Weißenberg, 1840.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Karte von Oberreit mit Lautitz von 1840&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lautitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{hsbS}} {{Audio|Łuwoćicy.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Łuwoćicy&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein [[Dorf]] und seit 2003 ein [[Ortsteil]] der [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstadt]] [[Löbau]] in der [[Sachsen|sächsischen]] [[Oberlausitz]]. Der Ortsteil ist der [[Ortschaft]] [[Kittlitz]] zugeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.loebau.de/assets/files/dokumente/Stadtrat/Hauptsatzung_2023.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;16 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Löbau|format=PDF; 4,26&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2026-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Lautitz war das nördlichst gelegene Dorf des [[Landkreis Löbau-Zittau|Altlandkreises Löbau-Zittau]]. Es liegt am [[Löbauer Wasser]] und da unter 200&amp;amp;nbsp;m ü. NN im Tiefland. Neben der Gutssiedlung liegt nördlich ein lockerer Bauernweiler. Die Dorfflur umfasst eine Fläche von 608&amp;amp;nbsp;ha. Lautitz liegt inmitten der slawischen [[Wallburg|Burgwälle]] [[Strohmberg]], [[Georgewitzer Skala|Georgewitz]] und [[Melaune]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In einem in [[Dresden]] am 31. März 1206 verkündeten Schiedsspruch in einem Streit zwischen dem Bischof von Meißen und dem [[Burggrafen von Dohna]], geschlichtet mit dem Markgrafen Dietrich von Meißen, werden Dresden und Lautitz mit weiteren 17 Orten erstmals urkundlich erwähnt. In Wirklichkeit sind die Siedlungen viel älter, aber urkundlich nirgends belegt. Henricus de Lutiz (Heinrich von Lautitz) wird namentlich als einer der Zeugen in der Urkunde aufgeführt. 1318 wird ein Herrensitz genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Rittergut als wirtschaftliches Zentrum bestanden mehrere Bauernwirtschaften. Über Jahrhunderte waren die [[von Gersdorff]] Besitzer des Rittergutes. Sie waren auch [[Kollator]]en der Kirche in Kittlitz. Einer der letzten Landwirte war der spätere Pächter Ökonomierat Richter, der Ende des 19. Jahrhunderts den Zuckerrübenanbau in der Oberlausitz einführte. Er agierte 1925 als Pächter und war zugleich Generalbevollmächtigter der Familie von Lüdinghausen-Wolff auf Schloss Glossen. Zeitgleich Gutseigentümer&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Ullrich, Ernst Seyfert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliches Adreßbuch der Güter und Wirtschaften im Freistaat Sachsen. [1925]. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter und Güter bis zur Größe von ungefähr 20&amp;amp;nbsp;ha. Nach amtlichen Quellen und auf Grund direkter Angaben bearbeitet&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher&amp;#039;&amp;#039;. Band IX, 3. Auflage, Amtshauptmannschaft Löbau, (Letzte Ausgabe-Paul Niekammer-Reihe), Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1925, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Lautitz war aber der damalige Leutnant d. R. Freiherr [[Reinhold von Lüdinghausen]]. Sein Besitz beinhaltete 224 ha, samt Vorwerk in Manschwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 wurde das Rittergut Volkseigenes Gut mit Lehrlingsausbildung. An hervorragender Stelle ist in den letzten Jahrzehnten der Hopfenanbau zu nennen. Letztlich kam das [[Volkseigenes Gut|VEG]] Lautitz zur [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] (P) Löbau-Nord, Sitz [[Kittlitz (Löbau)|Kittlitz]]. Einige bäuerliche Wiedereinrichter betreiben Feldbau bzw. Viehhaltung und weiterhin die Hopfenkultur. Durch Lautitz führte die Eisenbahnstrecke Löbau-Weißenberg (1895 bis 1973).&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;100&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Loebau Lautitz Schloss.jpg|Lautitz Herrenhaus. Um 2015.&lt;br /&gt;
  2016-03-26 Rittergut Lautitz by DCB–1.jpg|Rittergut in Lautitz. Zustand 2016.&lt;br /&gt;
  Lautitz bei Löbau Mühle.jpg|Die alte Mühle am Löbauer Wasser.&lt;br /&gt;
  Loebau Lautitz Denkmal.jpg|Lautitz. Altes Denkmal.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis zur Eingemeindung nach Kittlitz am 1. März 1994&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinden1994&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3824603217}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war Lautitz mit seinen Ortsteilen [[Altcunnewitz]], [[Neucunnewitz]] und [[Mauschwitz]] (Lautitzer Anteil) eine eigenständige Gemeinde mit Bürgermeister, Gemeindeverwaltung, Gemeinderat, Schule (bis 1977), Kindergarten (bis 2004), Mühle, BHG-Stützpunkt, zwei Lebensmittelläden, Gaststätte und früher auch einer Bäckerei. Bereits am 1. April 1974 wurde [[Glossen (Löbau)|Glossen]] mit dem Glossener Anteil von Mauschwitz nach Lautitz eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinden1994&amp;quot; /&amp;gt; Seit dem 1. Januar 2003 gehört Lautitz zur Großen Kreisstadt Löbau.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Statistisches Bundesamt|StBA]] Wiesbaden (Hrsg.): [https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html &amp;#039;&amp;#039;Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Siehe 2003.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Lautitz, wie viele Orte Ostdeutschlands, von Abwanderung stark betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Bis ins frühe 20. Jahrhundert wurde in Lautitz auch [[Obersorbische Sprache|Sorbisch]] gesprochen. [[Arnošt Muka]] ermittelte 1884/85 eine Einwohnerzahl von 250, darunter waren neben 181 Deutschen auch 69 [[Sorben]] (28 %).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese sprachen den mittlerweile ausgestorbenen [[Löbauer Dialekt]]. [[Ernst Tschernik]] zählte 1956 im Ort nur noch zwei aktive Sprecher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Jahr=1995 |Seiten=253}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Sport, insbesondere Fußball, hat in Lautitz eine lange Tradition. Der örtliche Sportplatz gilt als einer der besten Naturrasenplätze im ehemaligen Landkreis Löbau-Zittau. Anfang der 1990er Jahre wurde der bis dahin bestehende Fußballverein auf Grund personeller und finanzieller Schwierigkeiten aufgelöst und im Jahr 1996 unter dem Namen SV Lautitz 96 e.&amp;amp;nbsp;V. neu gegründet. Der Verein besteht aus einer Herren-Mannschaft, in der 1. Kreisklasse und einer E-Jugendmannschaft in der Kreisliga A des Oberlausitzer Fußballverbandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Lautitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Eckhart Leisering]] [Bearb.]: &amp;#039;&amp;#039;Acta sunt hec Dresdene. .. Die Ersterwähnung Dresdens in der Urkunde vom 31. März 1206&amp;#039;&amp;#039; / [Hrsg. vom Sächsischen Staatsarchiv.], Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2005, S. 96.&lt;br /&gt;
* {{BKD|34|292|299|Lautitz}} [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/1938/299?tx_dlf_navigation%5Bcontroller%5D=Navigation&amp;amp;tx_dlf_tableofcontents%5Baction%5D=main&amp;amp;tx_dlf_tableofcontents%5Bcontroller%5D=TableOfContents&amp;amp;cHash=516a4004ec135b499b0cce24d375c4d5 Lautitz. Das Schloss.], u. [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/1938/300?tx_dlf_navigation%5Bcontroller%5D=Navigation&amp;amp;tx_dlf_tableofcontents%5Baction%5D=main&amp;amp;tx_dlf_tableofcontents%5Bcontroller%5D=TableOfContents&amp;amp;cHash=516a4004ec135b499b0cce24d375c4d5 Motiv Schloß.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Lautitz}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://www.loebau.de/b%C3%BCrgerservice-und-verwaltung/verwaltung/stadtgebiet/lautitz/ &amp;#039;&amp;#039;Lautitz&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Löbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Löbau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Görlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1206]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Löbau)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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