<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lauterecken</id>
	<title>Lauterecken - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lauterecken"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lauterecken&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T19:48:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lauterecken&amp;diff=142109&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alossola: ENs bearbeitet || Wikilinks</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lauterecken&amp;diff=142109&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-13T18:22:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ENs bearbeitet || Wikilinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen-lauterecken.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/38/58/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/35/31/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Lauterecken in KUS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Kusel&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Lauterecken-Wolfstein&lt;br /&gt;
|Höhe              = 169&lt;br /&gt;
|PLZ               = 67742&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06382&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07336058&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Schulstraße 6a&amp;lt;br /&amp;gt;67742 Lauterecken&lt;br /&gt;
|Website           = [https://lauterecken.de/ lauterecken.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Isabel Steinhauer-Theis&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Stadtbürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lauterecken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Stadt]] im [[Rheinland-Pfalz|rheinland-pfälzischen]] [[Landkreis Kusel]] und gemessen an der Einwohnerzahl dessen sechstgrößte Ortsgemeinde. Sie ist Verwaltungssitz der [[Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein]], der sie auch angehört. Lauterecken trägt den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Veldenzstadt&amp;#039;&amp;#039;. Lauterecken ist gemäß Landesplanung als [[Grundzentrum]] ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;infothek&amp;quot;&amp;gt;[http://www.infothek.statistik.rlp.de/neu/MeineHeimat/detailInfo.aspx?topic=4095&amp;amp;ID=3537&amp;amp;key=0733604058&amp;amp;l=3 &amp;#039;&amp;#039;Regionaldaten.&amp;#039;&amp;#039;] Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus ist Lauterecken zusammen mit der Kreisstadt Kusel Teil eines [[Liste der Ober- und Mittelzentren in Rheinland-Pfalz#Mittelzentrale Verbünde (kooperierende Zentren)|mittelzentralen Verbundes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl gemessen an der [[Liste der kleinsten Städte in Deutschland nach Einwohnerzahl|Einwohnerzahl]] als auch an der [[Liste der flächenkleinsten Städte in Deutschland|Gemarkungsfläche]] zählt Lauterecken zu den kleinsten Städten Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Lauterecken liegt im [[Nordpfälzer Bergland]]. Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – [[Medard (Glan)|Medard]], [[Cronenberg (bei Lauterecken)|Cronenberg]], [[Hohenöllen]], [[Lohnweiler]], [[Wiesweiler]], [[Hausweiler]], [[Grumbach (Landkreis Kusel)|Grumbach]] und [[Kappeln (bei Lauterecken)|Kappeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erhebungen und Gewässer ===&lt;br /&gt;
Unmittelbar nordwestlich des Siedlungsgebiets erhebt sich der &amp;#039;&amp;#039;Igelskopf&amp;#039;&amp;#039;. Die Stadt liegt an der Mündung der [[Lauter (Glan)|Lauter]] in den [[Glan (Nahe)|Glan]]. Letztere nimmt zuvor von links den [[Grumbach (Glan)|Grumbach]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Der [[Niederschlag|Jahresniederschlag]] beträgt 707&amp;amp;nbsp;mm.&amp;lt;ref&amp;gt;Niederschlagsmittelwerte von Deutschland für den Zeitraum von 1961 bis 1990, Quelle: [[Deutscher Wetterdienst|DWD]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lauterecken merian.jpeg|mini|Ansicht nach [[Matthäus Merian]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dankaerts-Historis-9333.tif|mini|Schlacht bei Lauterecken. Die Truppen von Schweden kämpften gegen Spanische Truppen im Dreißigjährigen Krieg, 1632? [[Matthias Merian]] in Danckerts &amp;#039;&amp;#039;Historis&amp;#039;&amp;#039;, 1642.]]&lt;br /&gt;
Die Stadt ist nach dem Flüsschen Lauter benannt, die nahe der Ortsmitte in den aus Altenglan zufließenden Glan mündet. Erstmalige gesicherte Erwähnung findet der Ort und seine Burg, ein Vorläuferbau des [[Schloss Lauterecken|Veldenzschlosses]], im Jahr 1343. Zwischen 1343 und 1350 (die Originalurkunde ist nicht erhalten geblieben) hat Lauterecken seine Stadtrechte erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Schworm |Hrsg=Kreisverwaltung Kusel |Titel=Lauterecken |Sammelwerk=Westricher Heimatblätter (Sonderheft Verbandsgemeinde Lauterecken) |Band=Jg. 41 |Verlag=Druckerei Koch |Ort=Kusel |Datum=2010-09 |ISBN= |Seiten=104–113}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Lauterecken befand sich zu dieser Zeit im Besitz der Grafen von [[Grafschaft Veldenz|Veldenz]], der Nachfahren der Nahegaugrafen (Emichonen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aussterben der Veldenzer 1444 fiel Lauterecken an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und war von 1543 bis 1694 Residenz der wittelsbachischen Nebenlinie [[Pfalz-Veldenz|Pfalz-Veldenz-Lauterecken]]. 151 Jahre regierte die pfalz-veldenzische Linie bis zu ihrem Aussterben. 1689 wurden Stadt und Schloss teilweise zerstört. Von 1733 bis 1797 war Lauterecken Sitz eines [[Kurpfalz|kurpfälzischen]] Oberamtes. 1752 wurde das Oberamtsgebäude auf dem spätgotischen Keller des Schlosses neu errichtet. Bis Ende des 18. Jahrhunderts verblieb die Stadt bei der Kurpfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1798 bis 1814, als die [[Pfalz (Region)|Pfalz]] Teil der [[Erste Französische Republik|Französischen Republik]] (bis 1804) und anschließend Teil des [[Erstes Kaiserreich|Napoleonischen Kaiserreichs]] war, war Lauterecken Sitz des [[Kanton Lauterecken|gleichnamigen Kantons]], dem 20 weitere Gemeinden angehörten sowie der gleichnamigen &amp;#039;&amp;#039;Mairie&amp;#039;&amp;#039;, die zusätzlich vier Gemeinden umfasste. 1815 hatte Lauterecken 792 Einwohner. Im selben Jahr wurde die Stadt [[Kaisertum Österreich|Österreich]] zugeschlagen. Anschließend wechselte Lauterecken in das [[Königreich Bayern]]. Von 1818 bis 1862 war Lauterecken Bestandteil des [[Landkommissariat Kusel]], das anschließend in ein Bezirksamt umgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 wurde die Stadt in den [[Landkreis Kusel]] eingegliedert. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Lauterecken innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Zuge der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform]] wurde Lauterecken Verwaltungssitz der neu geschaffenen [[Verbandsgemeinde Lauterecken|gleichnamigen Verbandsgemeinde]], der seinerzeit neben Lauterecken 25 eigenständige [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinden]] angehören, seit 2014 ist die Stadt Sitz der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein mit insgesamt 41 Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Einwohner B Diagramm&lt;br /&gt;
|width=450 |tcolor=0&lt;br /&gt;
|float=none&lt;br /&gt;
|Name=Lauterecken&lt;br /&gt;
|maxEinwohner=2500&lt;br /&gt;
|werte=(2012,2194)(2015,2133)(2020,1978)(2024,1990)&lt;br /&gt;
|quelle=[https://www.statistik.rlp.de/themen/bevoelkerung/daten/bevoelkerungsfortschreibung statistik.rlp.de]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Lauterecken hat eine katholische und eine evangelische Gemeinde. Über den Vorgängerbau der katholischen Kirche liegen keine genauen Informationen vor. Er wurde 1725 durch eine protestantische Kirche ersetzt und bis zum Bau einer neuen katholischen Kirche als [[Simultankirche]] von den Katholiken mitgenutzt. Die heutige römisch-katholische Pfarrkirche St. Franz Xaver wurde am 31. Juli 1853 durch Bischof [[Nikolaus von Weis]] aus Speyer [[Kirchweihe|geweiht]]. Die heutige evangelische Kirche wurde 1865/66 erbaut, die alte, simultan genutzte Kirche wurde daraufhin abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vg-lw.de/strukturierte-daten/kirchliches/kirchen/kath-pfarrkirche-st-franz-xaver-lauterecken/ |titel=Kath. Pfarrkirche St. Franz Xaver Lauterecken |werk=vg-lw.de |sprache=de |abruf=2025-05-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vg-lw.de/strukturierte-daten/kirchliches/kirchen/ev-kirche-lauterecken/ |titel=Ev. Kirche Lauterecken |werk=vg-lw.de |sprache=de |abruf=2025-05-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1924 lebten in Lauterecken 12 jüdische Personen, die zur Synagogengemeinde Odenbach-Lauterecken gehörten und in Odenbach die [[Synagoge Odenbach|Synagoge]] besuchten. Aufgrund der zunehmenden Entrechtung zogen 1933 aus Lauterecken acht Gemeindemitglieder weg. Im Allgemeinen Anzeiger von Meisenheim hieß es am 22. Februar 1938: „Nachdem der Viehhändler Otto Frank dieser Tage nach Amerika ausgewandert ist, ist Lauterecken judenfrei.“ Vier jüdische Personen aus Lauterecken kamen in der NS-Zeit ums Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.alemannia-judaica.de/odenbach_glan_synagoge.htm &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Geschichte / Synagoge.&amp;#039;&amp;#039;] Odenbach am Glan mit Grumbach und Lauterecken (VG Lauterecken, Kreis Kusel). In: &amp;#039;&amp;#039;Alemannia-Judaica.de&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 13. Januar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1892 war auf dem kommunalen Friedhof am Igelskopf ein [[Jüdischer Friedhof Lauterecken|Jüdischer Friedhof]] angelegt worden, auf dem bis 1938 sechs Personen bestattet wurden. 1973 wurden die Gebeine der hier Bestatteten mit Zustimmung der Jüdischen Kultusgemeinde der Rheinpfalz&lt;br /&gt;
in ein Sammelgrab auf dem [[Jüdischer Friedhof Odenbach|Jüdischen Friedhof]] in [[Odenbach]] umgebettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtrat]] in Lauterecken besteht aus 16 Ratsmitgliedern und dem Vorsitzenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Sitzverteilung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahl ||style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ||style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] ||style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| [[Freie Demokratische Partei|FDP]] ||style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| [[Wählergruppe|FWG]] || Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|2024]] || 3 || 5 || 3 || 5 || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3360805800 &amp;#039;&amp;#039; Lauterecken, Gemeinde- / Stadtratswahl 09.06.2024 : Endgültiges Ergebnis.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;23degrees GmbH&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2019|2019]] || 3 || 5 || 3 || 5 || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/3360805800.html &amp;#039;&amp;#039;Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen.&amp;#039;&amp;#039;] Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2014|2014]] || 4 || 3 || 3 || 6 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2009|2009]] || 4 || 4 || 3 || 5 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 5 || 5 || 2 || 4 || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Isabell Steinhauer-Theis (CDU) wurde am 4. Juli 2019 [[Stadtbürgermeister]]in von Lauterecken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konstituierung_2019&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sabrina Schreiner |url=https://www.rheinpfalz.de/startseite_artikel,-lauterecken-isabel-steinhauer-theis-als-neue-bürgermeisterin-eingeführt-_arid,1479328.html?reduced=true |titel=Lauterecken: Isabel Steinhauer-Theis als neue Bürgermeisterin eingeführt |werk=Die Rheinpfalz |datum=2019-07-05 |abruf=2020-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Stichwahl]] am 16.&amp;amp;nbsp;Juni 2019 hatte sie sich mit einem Stimmenanteil von 70,95 % durchgesetzt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/3360000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2020-05-01 |kommentar=siehe Lauterecken-Wolfstein, Verbandsgemeinde, 24. Ergebniszeile}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nachdem bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 keiner der ursprünglich vier Bewerber, darunter auch der bisherige Amtsinhaber, eine ausreichende Mehrheit erreicht hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Barbara Feldmann |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-kusel/landkreis-kusel_artikel,-lauterecken-stichwahl-zwischen-steinhauer-theis-und-saladin-_arid,1455351.html |titel=Lauterecken: Stichwahl zwischen Steinhauer-Theis und Saladin |werk=Die Rheinpfalz |datum=2019-05-26 |abruf=2020-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024]] konnte sie ihr Amt bei einer Wahlbeteiligung von 56,0 % mit 70,2 % der Stimmen ohne Gegenkandidaten verteidigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3360805800 |titel=Lauterecken, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Wahlen in RLP, rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu |abruf=2024-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Vorgänger Heinrich Steinhauer (FWG) übte das Amt 20 Jahre aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konstituierung_2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = In Silber auf einem auf der Spitze stehenden durchbrochenen gleichseitigen roten Dreieck, in dessen Innern ein kleineres gleichseitiges rotes Dreieck mit den Spitzen anstoßend, ein schreitender rotbewehrter und -bezungter blauer Löwe.&lt;br /&gt;
 |Zusatz = Genehmigung: 20.5.1961 Ministerium des Innern, Mainz.&lt;br /&gt;
 |Quelle = {{Internetquelle |url=https://www.ortswappen.de/index.php?site=10&amp;amp;land=Rheinland-Pfalz&amp;amp;auswahl=2402 |titel=Ortswappen der Stadt Lauterecken |werk=Wappen auf Siegfrieds Homepage |hrsg=Siegfried Heinze |abruf=2024-04-18 |kommentar=private Website}}&lt;br /&gt;
 |ref = &lt;br /&gt;
 |Begründung = Der blaue Löwe weist auf die einstige Herrschaft der [[Grafen von Veldenz]] hin.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:lauterecken schloss.jpeg|mini|hochkant|Der Veldenzturm des [[Schloss Lauterecken|Lauterecker Schlosses]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmäler in Lauterecken}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Bahnhofstraße&amp;#039;&amp;#039; ist als [[Gesamtanlage|Denkmalzone]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
Hinzu kommen zahlreiche Einzelobjekte, die unter [[Kulturdenkmal|Denkmalschutz]] stehen, darunter das [[Schloss Lauterecken|Alte Schloss mit Veldenzturm]], das einst als Residenz des [[Grafschaft Veldenz|Grafen von Pfalz-Veldenz]] diente, das Portal des „Neuen Baus“, das Kriegerdenkmal auf dem Igelskopf, das Kriegerdenkmal auf dem Veldenzplatz von 1870/1871, die alte Brücke über die Lauter sowie die beiden Pfarrkirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Als größere Veranstaltungen sind der Frühjahrsmarkt, das große Heimatfest, der Herbstmarkt, der Weihnachtsmarkt und das alle zwei Jahre stattfindende Turmfest zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Ein Teil der Heizwärme in der Stadt wird umweltfreundlich durch eine Hochleistungswärmepumpe des Freitaler Unternehmens [[BDR Thermea]] aus der im Jahresmittel 10&amp;amp;nbsp;°C warmen Lauter gewonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2026-01-13 |url=http://www.thermea.de/component/search/?searchword=Thermea+Lauter+Rh.-P&amp;amp;ordering=&amp;amp;searchphrase=all |text=Suche in Thermea.Energiesysteme}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nur bei Frost springt alternativ ein Brennwertkessel ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:ende-der-atomkraft-die-exoten-unter-den-alternativen-energien/60034698.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Exoten unter den alternativen Energien&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20110406085537}} [[Financial Times]], 4. April 2011; abgerufen am 9. April 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Volksbank Lauterecken.jpg|mini|Volksbank Lauterecken]]&lt;br /&gt;
In Lauterecken sind wegen seiner zentralen Lage im nördlichen Landkreis Kusel drei mittelständische Unternehmen und verschiedene Geschäfte ansässig. Als Unternehmen mit überregionaler Bedeutung sind vor allem der Fruchtsafthersteller [[Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft]], ein Werk der seit 2003 zum Industriekonzern [[Behr Bircher Cellpack BBC]] gehörenden Cellpack-Gruppe (Lebensmittelverpackungen) und eine Produktionsstätte der [[Bito-Lagertechnik|BITO-Lagertechnik]] zu nennen. Darüber hinaus gibt es die [[Volksbank Lauterecken]], eine Filiale der [[Kreissparkasse Kusel]] und das &amp;#039;&amp;#039;Brauhaus Lauterecken&amp;#039;&amp;#039;. Die Instrumentenbauerfamilie [[Sander (Instrumentenbauer)|Sander]] hatte früher in Lauterecken eine Werkstatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schiene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr 1883 erhielt Lauterecken in Form der [[Lautertalbahn]] Anschluss an das Eisenbahnnetz. Der [[Alter Bahnhof (Lauterecken)|damalige Endbahnhof]] befand sich am südlichen Stadtrand. Er blieb zunächst bestehen, als die untere Glantalbahn im Jahr 1896 als unmittelbare Fortsetzung der Lautertalbahn bis nach [[Bahnhof Odernheim (Glan)|Odernheim]] verlängert und ein Jahr später bis nach [[Bahnhof Staudernheim|Staudernheim]] an der [[Nahetalbahn|Rhein-Nahe-Bahn]] durchgebunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang entstand rund einen Kilometer nördlich des Bahnhofs ein weiterer Bahnhalt mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Lauterecken&amp;#039;&amp;#039;. Er sollte den Einwohnern des nördlichen Stadtgebiets von Lauterecken und aus den im mittleren Glantal gelegenen Gemeinden den Zugang zur Bahn erleichtern. Mit der Vollendung der Glantalbahn im Jahr 1904 wurde er aufgegeben.&lt;br /&gt;
[[Datei:89-32 Lauterecken-Grumbach-2.jpg|mini|Triebwagen im Bahnhof Lauterecken-Grumbach im Jahr 1986]]&lt;br /&gt;
Bereits im Zuge der Planungen der übrigen Glantalbahn, die in erster Linie aus [[Strategische Bahn|strategischen Gründen]] errichtet wurde, stellte sich heraus, dass sich der bisherige Bahnhof in Bezug auf die Verknüpfung mit der Lauterstrecke in einer ungünstigen Lage befand. Aus diesem Grund entstand der 1904 eröffnete [[Bahnhof Lauterecken-Grumbach]] unweit des bisherigen Haltepunkts, der fortan als Verknüpfungsstation fungierte und der bis heute die Stadt mit dem Oberzentrum Kaiserslautern verbindet. Der alte Bahnhof wurde zunächst als Haltepunkt weiter betrieben, ehe er mangels Rentabilität 1912 aufgegeben wurde. Auf der Glantalbahn endete der Personenverkehr zwischen [[Bahnhof Altenglan|Altenglan]] und Lauterecken im Jahr 1985, ein Jahr später folgte der Abschnitt zwischen Lauterecken und Staudernheim. Zur selben Zeit war die Lautertalbahn ebenfalls von der Stilllegung bedroht, die jedoch abgewendet wurde. Der Güterverkehr kam 1993 zum Erliegen. Entlang der Glantalbahn wurde 2000 der [[Eisenbahn-Draisine|Draisinenverkehr]] eröffnet, wobei der Bahnhof Lauterecken-Grumbach eine von insgesamt drei Ausleihstationen für Draisinen darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Straße&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Lauterecken treffen sich die [[Bundesstraße 270]] und die [[Bundesstraße 420]]. Zudem beginnt in Lauterecken die &amp;#039;&amp;#039;Kreisstraße 39&amp;#039;&amp;#039;, die nach [[Hohenöllen]] führt. Die Stadt ist durch die von [[Omnibusverkehr Rhein-Nahe]] betriebene Buslinie 260 angebunden, die bis nach [[Bad Sobernheim]] führt. Als der [[Landkreis Birkenfeld]] das am 1. August 2022 verwirklichte neue Busnetz beauftragte,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landkreis-birkenfeld.de/Pressemitteilungen/Neues-Busnetz-fuer-den-Nationalparklandkreis.html |titel=Neues Busnetz für den Nationalparklandkreis offiziell eröffnet |werk=landkreis-birkenfeld.de |sprache=de |abruf=2024-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wollte sich der Landkreis Kusel finanziell nicht an einer Anbindung von Lauterecken an das Mittelzentrum [[Idar-Oberstein]] beteiligen. Deshalb endet die aus Idar-Oberstein kommende und von der Nahverkehrsbetriebe Birkenfeld GmbH bediente Buslinie 870&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rnn.info/ |titel=RNN – Rhein Nahe Nahverkehrsverbund |sprache=de |abruf=2024-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Sien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Für Radler ist Lauterecken ein Durchgangsort des [[Glan-Blies-Radweg|Radwegs Glan-Blies]] sowie nördlicher Endpunkt des [[Lautertal-Radweg]]s. Des Weiteren ist die Stadt nördlicher Ausgangspunkt eines [[Wanderwege im Pfälzerwald#Kennzeichnung Farbige Balken|Wanderwegs, der mit einem blau-gelben Balken]] markiert ist. Darüber hinaus verläuft der [[Pfälzer Höhenweg]] über Lauterecken und die [[Deutsche Schuhstraße]] führt durch die Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Während der Zugehörigkeit zu Frankreich war die Stadt Sitz eines [[Friedensgericht Lauterecken|Friedensgerichts]], das dem [[Tribunal erster Instanz Kaiserslautern]] unterstand. In der Folgezeit war Lauterecken Sitz eines [[Amtsgericht Lauterecken|Amtsgerichts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lauterecken ist Sitz der [[Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein]]. Ferner ist hier eine Filiale der [[Bundesagentur für Arbeit]] ansässig (von insgesamt drei im Landkreis Kusel). In Lauterecken gibt es eine Residenz der Wohn- und Alteneinrichtung „Pro Seniore“, in der Alleinstehende und Pflegebedürftige wohnen und betreut werden können. Lauterecken hat eine Polizeiinspektion, die der &amp;#039;&amp;#039;Polizeidirektion Kaiserslautern&amp;#039;&amp;#039; des [[Polizeipräsidium Westpfalz|Polizeipräsidiums Westpfalz]] untersteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In der Veldenzstadt Lauterecken gibt es eine Grundschule, eine Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen (Janusz-Korczak-Schule), ein Schulzentrum mit Realschule plus und das Veldenz-Gymnasium. Im Rathaus („Stadthaus“) befindet sich die Stadtbücherei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Siehe [[Liste Lauterecker Persönlichkeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Lautereck |Band=5 |Seite=56–57}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://lauterecken.de/ Internetpräsenz der Stadt Lauterecken]&lt;br /&gt;
* [https://www.vg-lw.de/gemeinden-staedte/lauterecken/ortsbeschreibung-historie/ Stadt Lauterecken.] Seite der Verbandsgemeinde.&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o33608058}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Kusel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4384544-7|VIAF=243841414}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Kusel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1224]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Rheinland-Pfalz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alossola</name></author>
	</entry>
</feed>