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	<title>Lauterbourg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-05T17:54:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Lauterbourg&lt;br /&gt;
|armoiries=FRA Lauterbourg COA.svg&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Europäische Gebietskörperschaft Elsass|Elsass]] / ([[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]])&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Haguenau-Wissembourg|Haguenau-Wissembourg]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Wissembourg|Wissembourg]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes de la Plaine du Rhin|Plaine du Rhin]]&lt;br /&gt;
|insee=67261&lt;br /&gt;
|cp=67630&lt;br /&gt;
|longitude=08/10/26/O&lt;br /&gt;
|maire=Joseph Saum&lt;br /&gt;
|latitude=48/58/31/N&lt;br /&gt;
|alt mini=104&lt;br /&gt;
|alt maxi=129&lt;br /&gt;
|km²=11.25&lt;br /&gt;
|siteweb=[https://www.mairie-lauterbourg.fr/ mairie-lauterbourg.fr]&lt;br /&gt;
|image=Lauterbourg08.JPG&lt;br /&gt;
|image-desc=Rathaus ([[Hôtel de ville]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lauterbourg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|lotɛʀˈbuːʀ}}] ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Lauterburg&amp;#039;&amp;#039;}}, [[elsässisch]] &amp;#039;&amp;#039;Lüterburi&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|67261}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|67261}}) im [[Elsass]] ([[Europäische Gebietskörperschaft Elsass]]). Die östlichste Stadt des kontinentalen Frankreichs ist der [[Präfektur (Frankreich)|französischen Präfektur]] [[Bas-Rhin]] zugeordnet und liegt in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]]. Namensgebend ist der Fluss [[Lauter (Rhein, Neuburg)|Lauter]], an dem der Ort liegt. Der nördlichste Teil des Ortes gehört politisch als &amp;#039;&amp;#039;[[Neulauterburg]]&amp;#039;&amp;#039; zur deutschen Gemeinde [[Berg (Pfalz)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Lauterburg liegt in der [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheinischen Tiefebene]] direkt an der [[Grenze zwischen Deutschland und Frankreich|deutsch-französischen Grenze]] nahe [[Karlsruhe]]. An der Mündung der Alten Lauter in den Rhein befindet sich der östlichste Punkt des [[Geographie Frankreichs|französischen Festlandes]]. (Die Alte Lauter ist ein teilweise verlandeter Altarm der Lauter.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere kleine Seen liegen auf dem Gemeindegebiet; einer von ihnen ist mit dem [[Rhein]] verbunden. Der größte dieser Seen ist das &amp;#039;&amp;#039;Bassin des Mouettes&amp;#039;&amp;#039;. Das Flüsschen Lauter bildet nordwestlich und nordöstlich des Ortes die Grenze zu Deutschland. Nördlich des Ortskerns verläuft die Grenze nördlich der Lauter. Unmittelbar nördlich von Lauterburg auf Pfälzer Gebiet schließt sich der Ort [[Neulauterburg]] an, der zur Gemeinde [[Berg (Pfalz)|Berg]] gehört. Nachbargemeinden im Elsass sind [[Scheibenhard]] im Westen, [[Neewiller-près-Lauterbourg|Neeweiler]] im Südwesten und [[Mothern]] im Süden. Auf badischer Seite östlich des Rheins liegen die Gemeinden [[Elchesheim-Illingen]] und [[Au am Rhein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zu [[Römisches Reich|römischer Zeit]] befand sich auf der alten [[Römische Rheintalstraße|Straße]] von [[Basel]] nach [[Mainz]], in strategisch günstiger Lage am Übergang der Lauter, wahrscheinlich ein römisches [[Römisches Militärlager|Kastell]] namens &amp;#039;&amp;#039;Tribuni&amp;#039;&amp;#039;. Die dort stationierten römischen Truppen zogen im Jahr 405 ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;histoire&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url = https://www.mairie-lauterbourg.fr/decouvrir/la-ville-et-son-patrimoine/histoire.html |titel = Geschichte von Lauterbourg|hrsg = Offizielle Website der Stadt|zugriff =2022-01-31|sprache = fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg über die [[Alemannen]] 496 ließen sich die [[Franken (Volk)|Franken]] nördlich des [[Seltzbach]]s nieder. Daher spricht man dort heute noch einen südfränkischen Dialekt, während sich südlich des Seltzbaches ein alemannischer Dialekt erhalten hat. Bei der [[Fränkische Reichsteilung|Teilung des Fränkischen Reiches]] durch den [[Vertrag von Verdun]] 843 fiel das Gebiet von Lauterburg an [[Lotharii Regnum|Lothringen]] und wurde nach langwierigen Kämpfen dem 962 von [[Otto I. (HRR)|Otto&amp;amp;nbsp;I.]] gegründeten [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] einverleibt. Ottos Gemahlin, die burgundische Prinzessin [[Adelheid von Burgund (931–999)|Adelheid]], gründete in [[Seltz]] einige Kilometer südlich ein [[Kloster Selz|Kloster]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;histoire&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urkunden aus den Jahren 1083 und 1103 zufolge übertrug [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich&amp;amp;nbsp;IV.]] Lauterburgs Besitztümer an das [[Hochstift Speyer|Fürstbistum Speyer]]. Diese umfassten Ländereien, einen Wald, sowie das zugehörige [[Jagdrecht|Jagd-]] und [[Fischereirecht]]. Die Stadt dehnte sich in der Folgezeit weiter aus und erhielt 1252 das [[Marktrecht (historisch)|Marktrecht]]. Bald darauf war sie Sitz einer [[Vogt]]ei, die zwanzig Gemeinden auf beiden Seiten der Lauter umfasste. Zum Schutze der Stadt wurde ein doppelter Mauerring mit zwölf Türmen errichtet. Die [[Fürstbischof|Fürstbischöfe]] von [[Hochstift Speyer|Speyer]] residierten in einer Burg oberhalb der Lauter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;histoire&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Während des 17. Jahrhunderts wurde die Stadt in Kriegen wiederholt von Truppen passiert, die untergebracht und versorgt werden mussten. Es kam zu Beschlagnahmungen, Plünderungen, Hungersnöten und Epidemien, die die Stadt schließlich in den Ruin trieben. Mit dem [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] von 1648 fiel Lauterburg mit Teilen des Elsass’ an das [[Königreich Frankreich]]. Die Fürstentümer des [[Unterelsass]]’ gehörten weiter zum Heiligen Römischen Reich, was zu erneuten Kriegen und zur Zerstörung Lauterburgs im Jahr 1678 führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;histoire&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die Stadt wieder aufgebaut, die nun als befestigter Stützpunkt am östlichen Ende der Lauterlinie diente. Nach dem Sturz von [[Napoleon Bonaparte]] wurde auf dem [[Wiener Kongress]] von 1815 die Lauter als Grenze Frankreichs festgelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;histoire&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den 1871 geschlossenen [[Friede von Frankfurt|Frieden von Frankfurt]] gehörte Lauterburg fortan zum [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] und erfuhr in der Folgezeit eine erste [[Industrialisierung]]. Es wurden die [[Bahnstrecke Wörth–Strasbourg]] und ein Hafen am Rhein mit [[Kohle]]terminal gebaut. Mit dem [[Friedensvertrag von Versailles]] 1919 nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde die Stadt wieder Frankreich zugeschlagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;histoire&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren befand sich Lauterburg zwischen der [[Maginot-Linie]] und der [[Siegfriedstellung]]. Mit dem Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] am 1. September 1939 wurde die Bevölkerung nach [[Saint-Priest-Taurion]] und nach [[Saint-Just-le-Martel]] ins [[Département Haute-Vienne]] evakuiert. Im Mai 1940 kam es zur totalen Zerstörung der Unterstadt. Nach der Annexion des Elsass’ durch [[Zeit des Nationalsozialismus|Nazi-Deutschland]] kehrte ein Teil der Flüchtlinge wieder in die zertrümmerte Stadt zurück. Die verbliebenen jüdischen Einwohner wurden in das [[Camp de Gurs|Internierungslager Gurs]] deportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.alemannia-judaica.de/lauterbourg_synagogue.htm &amp;#039;&amp;#039;Lauterbourg.&amp;#039;&amp;#039;] alemannia-judaica.de, aufgerufen am 21. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Elsässer wurden ab 1942 für den [[Reichsarbeitsdienst]] (RAD) eingeteilt und unter Verletzung des [[Völkerrecht]]s für die [[Wehrmacht]] zwangsrekrutiert. Viele der Zwangsrekrutierten („[[Malgré-nous]]“) starben an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;histoire&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Dezember 1944 gab es einen ersten Versuch der 79. US-[[Liste von Infanteriedivisionen|Infanterie-Division]], die Stadt einzunehmen; er scheiterte an der letzten deutschen Westfront-Offensive, dem [[Unternehmen Nordwind]]. Aus Angst davor, von ihren Hintermännern abgetrennt zu werden, waren die Amerikaner kurz davor, sich wieder bis zur [[Vogesen]]linie zurückzuziehen. Nach der Intervention von [[Charles de Gaulle]] und [[Winston Churchill]] hielten sie jedoch ihre Stellung. Die deutsche Offensive wurde bei [[Hatten (Bas-Rhin)|Hatten]]-[[Rittershoffen]] aufgehalten. Am 19. März 1945 nahm die [[1ere armée (1944–1945)|Erste Französische Armee]] in der [[Operation Undertone]] Lauterburg schließlich ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;histoire&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Lauterburg wieder aufgebaut, einige Industriebetriebe ließen sich am Rheinhafen nieder. In jüngerer Zeit wurden viele historische Denkmäler restauriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;histoire&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdische Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Ab dem 13. Jahrhundert sollen Juden in Lauterbourg gewohnt haben, sie wurden in den Pestpogromen 1348/49 getötet oder vertrieben. Erst in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts findet man wieder Spuren jüdischen Lebens, zunächst nur wenige Familien, im 18. Jahrhundert nahm ihre Zahl zu. Wie üblich verdienten die Juden ihren Lebensunterhalt als Händler, oft Hausierer, oder als Vieh- und Pferdehändler. Die meisten anderen Berufe waren ihnen verwehrt. Um 1760 konnten sie sich eine Synagoge bauen, ab 1800 gab es eine Talmudschule, ab 1828 eine reguläre Schule. Die Synagoge wurde 1852 durch einen Neubau ersetzt. Da die Gemeinde so klein war, kooperierte sie mit der größeren Gemeinde in [[Wissembourg]] und nutzte dort auch den Friedhof. Erst 1875 erhielt sie einen eigenen Friedhof. Am Ende des 19. Jahrhunderts nahm die Zahl der Juden ab, da sie in größere Städte zogen, 1900 wurde die Schule geschlossen. Mit der deutschen Besetzung 1940 wurde die Synagoge zerstört, die Juden waren vorher geflohen oder wurden deportiert und ermordet. Dies war das Ende der jüdischen Gemeinde. 2025 existierten noch der jüdische Friedhof in der Rue de la Chapelle sowie eine Gedenktafel an dem Haus, welches anstelle der Synagoge in der Rue des Pêcheurs gebaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus-Dieter Alicke |url=https://www.xn--jdische-gemeinden-22b.de/index.php/gemeinden/k-l/1171-lauterburg-elsass |titel=Lauterburg (Elsass) |werk=Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum |datum=2014 |sprache=de |abruf=2025-04-25}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Brigitte Parent |url=https://pop.culture.gouv.fr/notice/merimee/IA67008826 |titel=Synagogue Lauterbourg |werk=POP : la plateforme ouverte du patrimoine |hrsg=Ministère de la Culture |datum=2020-09-21 |sprache=fr |abruf=2025-04-25}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Brigitte Parent |url=https://pop.culture.gouv.fr/notice/merimee/IA67008828 |titel=Cimtière juif |werk=POP : la plateforme ouverte du patrimoine |hrsg=Ministère de la Culture |datum=2020-09-21 |sprache=fr |abruf=2025-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt im [[Arrondissement]] [[Arrondissement Haguenau-Wissembourg|Haguenau-Wissembourg]] und im [[Kanton Wissembourg]]. Sie ist mit fünf Delegierten in der [[Communauté de communes de la Lauter]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit 2022 Joseph Saum. Sein Vorgänger war von 1995 bis zu seinem Tod im Juni 2022 Jean-Michel Fetsch.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.dna.fr/elections/2022/09/04/elections-municipales-joseph-saum-succede-a-jean-michel-fetschJoseph Saum a remporté les élections municipales]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Dernières Nouvelles d’Alsace]], 5. September 2022, abgerufen am 24. Januar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{{Démographie&lt;br /&gt;
|1962=1795&lt;br /&gt;
|1968=2161&lt;br /&gt;
|1975=2442&lt;br /&gt;
|1982=2467&lt;br /&gt;
|1990=2372&lt;br /&gt;
|1999=2269&lt;br /&gt;
|2004=2247&lt;br /&gt;
|2018=2318&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Das Rathaus von Lauterbourg wurde 1731 erbaut. Sein im Stil der Rheinischen [[Renaissance]] errichtetes Portal trägt das [[Wappen#Stadtwappen|Wappen der Stadt]]. Auf dem [[Treppenpodest]] im Innern des Gebäudes befindet sich der römische Altar, der 1891 bei der Zerstörung des Schlosses in der Nähe der Kirche entdeckt wurde. Der dem [[Jupiter (Mythologie)|Jupiter]] geweihte Altar ist ein Relikt aus der römischen Besatzungszeit. Das von [[Jean-Baptiste Schwilgué]] 1845 konstruierte [[Uhrwerk]] steht in der Halle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befindet sich im Rathausgebäude das Tourismusbüro der Stadt Lauterbourg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radfahrenimelsass.de/de/entdecken/besichtigungen/F267000834_das-rathaus-lauterbourg.html Das Rathaus] aus &amp;#039;&amp;#039;radfahrenimelsass.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 5. Januar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Stadt befindet sich die katholische &amp;#039;&amp;#039;[[Dreifaltigkeitskirche (Lauterbourg)|Dreifaltigkeitskirche]]&amp;#039;&amp;#039;, deren Chor während der Amtszeit von Bischof [[Matthias von Rammung]] im Jahr 1467 erbaut wurde. Die jetzige Kirche entstand im Wesentlichen im Jahr 1716. Das bei der Kirche befindliche &amp;#039;&amp;#039;[[Missionskreuz (Lauterbourg)|Missionskreuz]]&amp;#039;&amp;#039;, eine Kreuzigungsgruppe aus Stein, geht ebenfalls auf das 15. Jahrhundert zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Lutherische Pfarrkirche ist ein ehemaliges Pulvermagazin der Festung Lauterburg. Nach dessen Stilllegung 1870 wurdet es der protestantischen Gemeinde zur Nutzung als Kirche geschenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://fleury2.free.fr/temples/temples/lauterbourg.htm |titel=Lauterbourg : l’église luthérienne |sprache=fr |abruf=2022-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung des Lauterbourger Schlosses ließ Bischof [[Heinrich Hartard von Rollingen|Heinrich Hattardus]] im Jahr 1716 einen neuen &amp;#039;&amp;#039;[[Bischofspalast (Lauterbourg)|Bischofspalast]]&amp;#039;&amp;#039; errichten. Dieser diente später als Wohnung des Platzkommandanten und inzwischen als Schulhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;[[Metzgerturm (Lauterbourg)|Metzgerturm]]&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;[[Landauer Tor (Lauterbourg)|Landauer Tor]]&amp;#039;&amp;#039; sind Turmbauten der einst mit 15 Türmen versehenen mittelalterlichen Festungsmauer. Das Landauer Tor geht auf den mittelalterlichen &amp;#039;&amp;#039;Unterturm&amp;#039;&amp;#039; zurück, der 1706 abgerissen wurde, worauf der Torbau in seiner heutigen Form entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Sehenswürdigkeit ist der [[Jüdischer Friedhof (Lauterbourg)|Jüdische Friedhof]], der 1875 angelegt wurde. Das älteste Grab stammt aus dem Jahr 1877.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Brigitte Parent |url=http://www2.culture.gouv.fr/public/mistral/mersri_fr?ACTION=RETROUVER&amp;amp;FIELD_98=LOCA&amp;amp;VALUE_98=%20Lauterbourg&amp;amp;NUMBER=2&amp;amp;GRP=0&amp;amp;REQ=%28%28Lauterbourg%29%20%3aLOCA%20%29&amp;amp;USRNAME=nobody&amp;amp;USRPWD=4%24%2534P&amp;amp;SPEC=3&amp;amp;SYN=1&amp;amp;IMLY=&amp;amp;MAX1=1&amp;amp;MAX2=100&amp;amp;MAX3=100&amp;amp;DOM=Tous |titel=Cimetière juif |werk=Inventaire général du patrimoine culturel |datum=2011-09-24 |abruf=2019-08-11 |sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch auf dem christlichen Friedhof befinden sich einige interessante Grabmonumente. Er wurde an dieser Stelle 1797 angelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Brigitte Parent |url=http://www2.culture.gouv.fr/public/mistral/mersri_fr?ACTION=RETROUVER&amp;amp;FIELD_98=LOCA&amp;amp;VALUE_98=%20Lauterbourg&amp;amp;NUMBER=3&amp;amp;GRP=0&amp;amp;REQ=%28%28Lauterbourg%29%20%3aLOCA%20%29&amp;amp;USRNAME=nobody&amp;amp;USRPWD=4%24%2534P&amp;amp;SPEC=3&amp;amp;SYN=1&amp;amp;IMLY=&amp;amp;MAX1=1&amp;amp;MAX2=100&amp;amp;MAX3=100&amp;amp;DOM=Tous |titel=Cimetière de catholiques et de protestants (cimetière chrétien) |werk=Inventaire général du patrimoine culturel |datum=2011-09-24 |abruf=2019-08-11 |sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Rue de Caserne befindet sich die ehemalige königliche Kaserne. Sie wurde auf Kosten der Stadt 1739 errichtet, aber nicht vollendet. 1775 nahm sie der König als königliche Kaserne (Caserne royale) in Besitz. Von 1882 bis 1960 diente sie als Manufaktur zur Fermentierung und Verarbeitung von Tabak. 1963 wurde das Gebäude von der Stadt erworben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Brigitte Parent |url=http://www2.culture.gouv.fr/public/mistral/mersri_fr?ACTION=RETROUVER&amp;amp;FIELD_98=LOCA&amp;amp;VALUE_98=%20Lauterbourg&amp;amp;NUMBER=1&amp;amp;GRP=0&amp;amp;REQ=((Lauterbourg)%20:LOCA%20)&amp;amp;USRNAME=nobody&amp;amp;USRPWD=4$%2534P&amp;amp;SPEC=3&amp;amp;SYN=1&amp;amp;IMLY=&amp;amp;MAX1=1&amp;amp;MAX2=100&amp;amp;MAX3=100&amp;amp;DOM=Tous |titel=Caserne royale |werk=Inventaire général du patrimoine culturel |datum=2013-09-5 |abruf=2019-08-11 |sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wallfahrtskapelle [[Notre-Dame-de-Bonsecours|Notre-Dame-du-Bon-Secours]] befindet sich in der Rue de Chapelle. Die Kapelle ist neben Maria auch den Heiligen [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] und [[Hl. Rochus|Rochus]] geweiht. Sie wurde ursprünglich außerhalb der Stadt in der Nähe eines Friedhofs für die Opfer der [[Pest]] errichtet. Über dem Portal befindet sich die Jahreszahl 1667 und das Wappen [[Lothar Friedrich von Metternich-Burscheid]], des damaligen Bischofs von [[Speyer]]. Sie war ein beliebter Wallfahrtsort im 17. und 18. Jahrhundert. 1793 wurde sie von Soldaten besetzt, zerstört und verkauft. 1804 wurde sie der Pfarrei zurückgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Brigitte Parent |url=http://www2.culture.gouv.fr/public/mistral/mersri_fr?ACTION=RETROUVER&amp;amp;FIELD_98=LOCA&amp;amp;VALUE_98=%20Lauterbourg&amp;amp;NUMBER=4&amp;amp;GRP=0&amp;amp;REQ=%28%28Lauterbourg%29%20%3aLOCA%20%29&amp;amp;USRNAME=nobody&amp;amp;USRPWD=4%24%2534P&amp;amp;SPEC=3&amp;amp;SYN=1&amp;amp;IMLY=&amp;amp;MAX1=1&amp;amp;MAX2=100&amp;amp;MAX3=100&amp;amp;DOM=Tous |titel=Chapelle de pèlerinage Notre-Dame-du-Bon-Secours |werk=Inventaire général du patrimoine culturel |datum=2013-09-05 |abruf=2019-08-11 |sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Lauterbourg}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Lauterbourg-eclise001.JPG|[[Dreifaltigkeitskirche (Lauterbourg)|Dreifaltigkeitskirche]]&lt;br /&gt;
 Lauterbourg SteTrinité 09.JPG|[[Calvaire (Kruzifix)|Calvaire]]&lt;br /&gt;
 Lauterbourg EgliseProt 01.JPG|Lutherische Pfarrkirche&lt;br /&gt;
 Lauterbourg-Bischofspalast1.JPG|Bischofspalast&lt;br /&gt;
 Lauterbourg Château 03.JPG|Renaissanceportal am Bischofspalast&lt;br /&gt;
 Lauterbourg Château 04.JPG|Portal am Bischofspalast&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Lauterbourg-centreville3.JPG|Ortsmitte von Lauterbourg&lt;br /&gt;
 Lauterbourg-Landauer-Tor-1.JPG|Landauer Tor&lt;br /&gt;
 Lauterbourg rCaserne 5.JPG|Caserne Royal (königliche Kaserne)&lt;br /&gt;
 Lauterbourg chapelle nd du bon secours2.jpg|Wallfahrtskapelle [[Notre-Dame-de-Bonsecours|Notre-Dame-du-Bon-Secours]]&lt;br /&gt;
 Lauterbourg tour des bouchers1.jpg|Metzgerturm&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Seit 1876 besteht der [[Bahnhof Lauterbourg]] an der [[Bahnstrecke Wörth–Strasbourg]], der von Zügen der [[SNCF]] und der [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn]] mit Dieselzügen bedient wird. Im Nahverkehr gelten Tarife des [[Verkehrsverbund Rhein-Neckar|Verkehrsverbundes Rhein-Neckar]] und des [[Karlsruher Verkehrsverbund]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Lauterbourg endet die französische [[Autoroute A 35|Autobahn A&amp;amp;nbsp;35]] &amp;#039;&amp;#039;(Autoroute des Cigognes)&amp;#039;&amp;#039; und schließt sich an die deutsche [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;9]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt gibt es das Metallwerk [[Eiffage]], das auf die Firma von [[Gustave Eiffel]] &amp;#039;&amp;#039;Atelier de constructions d’Eiffel&amp;#039;&amp;#039; zurückgeht,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eiffagemetal.com/histoire |titel=L’histoire d’Eiffage Métal en quelques dates |werk=Offizielle Website Eiffage |hrsg=Eiffage |sprache=fr |abruf=2022-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Chemie- und eine Düngemittelfabrik. Weitere größere Betriebe sind ein Neuwagenauslieferungs- bzw. Verteillager zwischen Bahnhof und Hafen sowie ein großes Kieswerk. Außerdem existiert ein [[Binnenhafen|Hafen]] am Rhein. Der Hafen wird überwiegend für den Gütertransport benutzt. Tanker versorgen das Chemie- und Düngemittelwerk mit Rohstoffen, vom Metallwerk werden Brückenbauteile verladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Lauterbourg-Hafen-14-Kran-2014-gje.jpg|Kran im Hafen von Lauterbourg&lt;br /&gt;
 Lauterbourg-Hafen-10-Kieswerk-2014-gje.jpg|Kieswerk im Hafen&lt;br /&gt;
 Lauterbourg-Hafen-04-Wasserturm-2014-gje.jpg|Wasserturm im Hafen&lt;br /&gt;
 Lauterbourg-Hafen-26-Silos-2014-gje.jpg|Silos im Hafen&lt;br /&gt;
 131102 Lauterbourg IMG 4273.JPG|Bahnhof mit Gleisen&lt;br /&gt;
 Gare-de-Lauterbourg-3.JPG|Bahnhofsgebäude&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Der [[Rugby]]-Verein ASL Lauterbourg konnte in der Saison 2006/2007 mit einem Elsass-Meistertitel seinen größten Erfolg feiern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Rucker von Lauterburg]] (ca. 1400–1466), Rektor der [[Universität Leipzig]], Domherr und [[Generalvikar]] im [[Bistum Speyer]]&lt;br /&gt;
* [[Jakob Otter]] (1485–1547), Reformator&lt;br /&gt;
* [[Matthieu-Frédéric Blasius]] (1758–1829), Violinist, Klarinettist, Dirigent, Komponist und Musikpädagoge&lt;br /&gt;
* [[Charles Adam (Politiker)|Charles Adam]] (1848–1917), Bürgermeister von Lauterburg&lt;br /&gt;
* [[Ernst Levy (Mediziner)|Ernst Levy]] (1864–1919), Mediziner, Bakteriologe und Hygieniker an der Universität Straßburg&lt;br /&gt;
* [[Paul Schmitthenner (Architekt)|Paul Schmitthenner]] (1884–1972), Architekt der [[Heimatschutzarchitektur]] und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Henri Roessler]] (1910–1978), Fußballer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin&amp;#039;&amp;#039;. Flohic Editions, Band 1, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S.&amp;amp;nbsp;561–568.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Schwesterprojekte |commonscat=Lauterbourg |s=Topographia Palatinatus Rheni: Lauterburg |voy=Lauterbourg |d=Q22435}}&lt;br /&gt;
* [https://ka.stadtwiki.net/Lauterburg Lauterburg im Karlsruher Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Haguenau-Wissembourg}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4628942-2|LCCN=n99044915|VIAF=130370840}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lauterbourg| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Oberrhein]]&lt;/div&gt;</summary>
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