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	<title>Laurentius Scipio - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wietek: /* Leben */ Ausdruck</title>
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		<updated>2025-11-25T09:26:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Ausdruck&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Laurentius Scipio.jpg|mini|hochkant|Laurentius Scipio, Abt des Klosters Ossegg von 1650 bis 1691]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laurentius Scipio&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[SOCist]] (latinisiert: scipio = Stab, eigentlich Laurenz Knittel, * [[11. November]] [[1611]] in [[Długopole Górne|Oberlangenau]]/[[Grafschaft Glatz]]; † [[26. September]] [[1691]] in [[Osek|Ossegg]], [[Leitmeritzer Kreis]], [[Königreich Böhmen]]) war ein [[Abt]] des [[Kloster Osek|Zisterzienserklosters Ossegg]] in Nordböhmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nachdem der Abt und [[Generalvikar]] der böhmischen [[Ordensprovinz]] [[Johann Greifenfels von Pilsenburg]] am 8. März 1650 gestorben war, wählte der [[Konvent (Kirche)|Konvent]] in [[Schloss Zbraslav|Königsaal]] den Ossegger Professen Laurenz Knittel, genannt Scipio, am 18. März 1650 zum Abt von Ossegg. Drei Tage später wurde er durch den [[Kloster Hohenfurt|Hohenfurter]] Abt Georg Wendschug in Ossegg eingeführt. 41 Jahre lang stand Scipio dem Kloster als Abt vor. In dieser Zeit hat er aus einem daniederliegenden Kloster und mit Hilfe weniger Mitbrüder den Grundstein für die [[Barock]]isierung des Klosters unter seinem Nachfolger [[Benedikt Litwerig]] gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzten Lebensjahre verbrachte Abt Scipio vermutlich in Krankheit. Nach Macek erlitt er schon 1673 einen [[Schlaganfall]]. In seinem Tagebuch gibt es dafür jedoch keine Hinweise. Erst im Jahr 1682 endeten seine Aufzeichnungen ohne erkennbaren Grund. Der letzte Eintrag in seinem Tagebuch stammt vom 2. Februar 1682 und enthält keinen Hinweis auf den Grund des Abbruchs. Laurentius Scipio starb am 26. September 1691. Sein Nachfolger [[Benedikt Litwerig]] stand Scipio bezüglich Tatendrang in nichts nach. Unter seinem [[Abt|Abbatiat]] erhielt das Kloster weitgehend seine heutige Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitat ==&lt;br /&gt;
Zum Zustand des Ossegger Klosters um 1650 schrieb der Ossegger Mönch Dominik Schiel im Jahr 1920:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=...denn was fand der neue Abt [Laurentius Scipio] vor? Kahle Mauern, einige wenige Wohnräume unter Ruinen, die Einrichtungsgegenstände verbrannt, die Kirchengeräte verschleppt, die Güter verpfändet, eine Kirche, von der nur die Umfassungsmauern standen und zu alledem nicht mehr als drei Mitbrüder, die sich seiner Leitung anvertrauten.&lt;br /&gt;
|Autor=Dominik Schiel: Ein Zisterzienserabt als Sozialpolitiker, S. 17.&lt;br /&gt;
|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Dominik Schiel: Ein Zisterzienserabt als Sozialpolitiker, in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Deutschen in Böhmen 58 (1920), S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mario Feuerbach: &amp;#039;&amp;#039;Das Zisterzienserkloster Ossegg. Baugeschichte und Baugestalt von der Gründung 1196 bis in das Jahr 1691&amp;#039;&amp;#039;. Aachen 2009. ISBN 3-8107-9306-X; ISBN 978-3-8107-9306-5.&lt;br /&gt;
* Mario Feuerbach: &amp;#039;&amp;#039;Das Kloster Osek, der Wallfahrtsort Mariánské Radčice und die Zisterzienser.&amp;#039;&amp;#039; Klášter Osek, Poutní Místo Mariánské Radčice a Cisterciáci, Litvínov 2012. ISBN 978-80-7382-151-7.&lt;br /&gt;
* Dominik Schiel: &amp;#039;&amp;#039;Ein Zisterzienserabt als Sozialpolitiker&amp;#039;&amp;#039;, in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Deutschen in Böhmen 58 (1920), S. 15–38.&lt;br /&gt;
* [http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/Scipio,_Laurentius  Laurentius Scipio] in [http://www.zisterzienserlexikon.de Biographia Cisterciensis] (Cistercian Biography)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scipio, Laurentius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Glatzer Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zisterzienser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1611]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1691]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scipio, Laurentius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Abt des Zisterzienserklosters Ossegg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. November 1611&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Długopole Górne|Oberlangenau]], [[Grafschaft Glatz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. September 1691&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Osek]], [[Leitmeritzer Kreis]], [[Königreich Böhmen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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