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	<title>Laurentius-Erbstollen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T10:20:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Laurentius-Erbstollen&amp;diff=2775420&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: Parameternamen korrigiert</title>
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		<updated>2022-02-10T20:59:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Parameternamen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |BILD=&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=&lt;br /&gt;
 |NAME=Laurentius-Erbstollen&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME=St. Laurentius-Erbstollen&amp;lt;br&amp;gt;Laurentius-Stollen&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=Steinkohle&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF3=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF4=&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
 |UNTERNEHMEN=&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE=ca. 14&lt;br /&gt;
 |ABBAUTECHNIK=&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=1860&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=1940&lt;br /&gt;
 |NACHFOLGENUTZUNG=Zeche Cleverbank&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME1=&lt;br /&gt;
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 |GESAMTLÄNGE6=&lt;br /&gt;
 |ABRAUM=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNG=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=51.399373&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=7.268037&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
 |STANDORT=Hammertal-Durchholz&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=Witten&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Witten&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreisfreie Stadt&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Ruhrrevier]]&lt;br /&gt;
 |POSKARTE=Deutschland_NRW_Ruhrgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laurentius-Erbstollen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliger [[Stollen (Bergbau)#Erbstollen|Erbstollen]] in [[Witten]]-Hammertal-Durchholz.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Der Stollen wurde gelegentlich auch &amp;#039;&amp;#039;St. Laurentius-Erbstollen&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; An der gleichen Stelle, an der sich der Laurentius-Erbstollen befand, sollte Jahre zuvor der Hammerthaler Erbstolln [[Stollenbau#Auffahrung und Betrieb|aufgefahren]] werden.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Der Laurentius-Erbstollen gehörte zum [[Bergrevier]] Sprockhövel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die Anfänge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. April des Jahres 1858 wurde die [[Mutung]] auf ein ins [[Bergfreiheit#Das Bergfreie|Bergfreie]] gefallenes [[Grubenfeld]] eingelegt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1860 wurde das [[Erbstollengerechtigkeit|Erbstollenrecht]] [[Verleihung (Bergbau)|verliehen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Im selben Jahr wurde im unteren [[Hammertal (Ruhrgebiet)|Hammertal]] der Stollen angesetzt. Das [[Mundloch|Stollenmundloch]] befand sich in einer Höhe von +84 Metern [[Normalnull|NN]]. Der Stollen wurde in östlicher Richtung überwiegend im [[Flöz]] [[Mausegatt]] Unterbank [[Streckenauffahrung|aufgefahren]]. Im Jahr 1862 wurden die Grubenfelder der Zechen [[Zeche Lebrecht|Lebrecht]], Saldenberg und [[Zeche Saufberg|Saufberg]] [[Lösen (Bergbau)|gelöst]]. Bei einer Länge von 433½ [[Lachter]] ab Stollenmundloch wurde die [[Streckenauffahrung|Auffahrung]] zunächst eingestellt. Im Jahr darauf war der Erbstollen in Betrieb.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1865 wurde der Erbstollen im Flöz No. 1 um 196½ Lachter weiter aufgefahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem wurden in diesem Jahr 2478 Tonnen [[Steinkohle]] [[Abbau (Bergbau)|abgebaut]].&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahresende erreichte der Stollen eine Auffahrungslänge, ab Stollenmundloch, von 433½ Lachter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1867 wurden von drei [[Bergmann|Bergleuten]] vier Tonnen Steinkohle abgebaut. Im Jahr 1870 erreichte der Stollen eine Länge von 536 Lachter ab Stollenmundloch, in diesem Jahr wurden von 14 Bergleuten 344 Tonnen Steinkohle abgebaut. Im Jahr 1872 wurde ein Grubenfeld der [[Zeche Rummelskirchen]] angepachtet, dort war der Betrieb weiter eigenständig, die [[Streckenförderung|Förderung]] erfolgte durch den Laurentius-Erbstollen. Ab dem 2. Halbjahr des Jahres 1876 wurde die Auffahrung des Erbstollens bei einer Länge von etwa 1250 Metern ab Stollenmundloch [[Stundung (Bergbau)|gestundet]]. Ab dem 8. Oktober des Jahres 1879 wurde der Betrieb im Erbstollen eingestellt, es wurden nur noch Wartungsarbeiten durchgeführt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die weiteren Jahre ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1880 erfolgte der [[Durchschlag (Bergbau)|Durchschlag]] mit der [[Zeche Blankenburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Die Zeche Blankenburg besaß zu diesem Zeitpunkt die [[Kux]]enmehrheit des Laurentius-Erbstollens.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im darauffolgenden Jahr wurde der Erbstollen außer Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1887 wurde der Erbstollen weiter aufgefahren, um das [[Längenfeld (Bergbau)|Längenfeld]] Julius zu lösen. Die Auffahrung erfolgte aus dem Feld Rummelskirchen heraus in südlicher Richtung. Im Jahr 1888 wurden das Feld Dorothea [[Lösen (Bergbau)|gelöst]], die [[Streckenförderung|Förderung]] erfolgte über den Erbstollen mittels [[Grubenpferd|Pferden]]. Anschließend wurden die abgebauten [[Mineral]]ien über einen [[Bremsberg (Bergbau)|Bremsberg]] zur [[Wettersohle#Zählweise|Tiefbausohle]] der Zeche Blankenburg [[Bremsbergförderung|gefördert]]. Von dort erfolgte die Förderung bis zum [[Schacht (Bergbau)|Schacht]] Blankenburg und dort wurde das abgebaute Mineral zu [[Tag (Bergbau)|Tage]] [[Schachtförderung|gefördert]]. In den Jahren 1889 bis 1896 wurde die Förderung für die Felder Julius, Dorothea und Rummelskirchen über den Laurentius-Erbstollen getätigt. In den Jahren 1906 und 1907 wurde der Erbstollen bis zu einer Länge von 1550 weiter in Richtung Witten-Kämpen aufgefahren. Zweck dieser weiteren Auffahrung war die Lösung der Felder [[Zeche St. Josephus|St. Josephus]], Friedrich August, [[Zeche Sybilla (Witten)#St. Anna &amp;amp; Sybilla|St. Anna &amp;amp; Sybilla]], Rudolphsbank und [[Zeche Thuegut|Thuegut]]. Zu diesem Zeitpunkt waren zwei [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] und ein [[tonnlägig]]er Schacht vorhanden. Im Jahr 1916 wurde die Förderung im Erbstollen eingestellt. Im Jahr 1925 wurde der Laurentius-Erbstollen zusammen mit der Zeche Blankenburg stillgelegt. Nach der Stilllegung wurde der Erbstollen weiterhin zur Wasserableitung genutzt. Im Jahr 1935 wurde die [[Berechtsame]] von der [[Zeche Cleverbank]] übernommen. Der Stollen wurde umbenannt in Laurentius-Stollen.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Laurentius-Stollen ===&lt;br /&gt;
Der Laurentius-Stollen in Witten-Hammertal-Durchholz entstand im Jahr 1935 durch Umbenennung des stillgelegten Laurentius-Erbstollens. Die Gesamtlänge des Stollens betrug zum Zeitpunkt der Übernahme durch die Zeche Cleverbank rund 1550 Meter. Im Jahr 1937 wurde der Stollen [[Befahrung|befahren]], dabei wurde festgestellt, dass große Teile des Stollens [[Bruch (Bergbau)|verbrochen]] waren. Außerdem war zu diesem Zeitpunkt bereits die Erbstollengerechtigkeit erloschen. Noch im selben Jahr wurde begonnen, den verbrochenen Stollen wieder [[Aufwältigung|aufzuwältigen]]. Bis Ende des darauffolgenden Jahres konnten 600 Meter des Stollens aufgewältigt werden. Nach der Aufwältigung konnte der Stollen wieder zur Entwässerung genutzt werden. Im Jahr 1940 erfolgte der Durchschlag mit der Zeche Cleverbank. Dadurch bedingt war der Stollen mit den Feldern im Pleßbachtal, die von der Zeche Cleverbank erworben worden waren, verbunden. Der Stollen wurde nun endgültig Teil der Zeche Cleverbank und diente ab diesem Zeitpunkt als [[Stollen (Bergbau)#Förderstollen|Förderstollen]].&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
Vom Laurentius Erbstollen ist heute noch das Stollenmundloch erhalten. Dieses befindet sich auf dem Gelände der Firma Paul Pleiger Maschinenfabrik und ist von außen nicht zugänglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 1&amp;quot;&amp;gt;[[Joachim Huske]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 2005&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum&amp;#039;&amp;#039; 144). 3. überarbeitete und erweiterte Auflage. Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot;&amp;gt;Ministerium für Handel und Gewerbe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für das Berg-, Hütten-, und Salinen-Wesen im preussischen Staate.&amp;#039;&amp;#039; Vierzehnter Band, Verlag der königlichen geheimen Ober-Hofdruckerei (R. Decker), Berlin 1866.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ruhrkohlenrevier.de/ob9238.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Mundloch des Laurentius Erbstollens] (abgerufen am 15. Oktober 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Verlag Karl Robert Langewiesche, Nachfolger Hans Köster, Königstein i. Taunus 1994, ISBN 3-7845-6992-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrkohlenrevier.de/ob2004.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Laurentius Erbstollen] (abgerufen am 15. Oktober 2012)&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrkohlenrevier.de/kh1244.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Historische Karte um 1840] (abgerufen am 15. Oktober 2012)&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrkohlenrevier.de/kg1244.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Karte der Situation um 2000] (abgerufen am 15. Oktober 2012)&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrkohlenrevier.de/ku9074.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Umgebungskarte] (abgerufen am 15. Oktober 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbstollen in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Witten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
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