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	<title>Laure Diebold - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Laure_Diebold&amp;diff=1375917&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Laure Diebold.jpg|mini|hochkant|Laure Diebold]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laure Diebold,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gelegentlich auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laure Diebolt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geschrieben (* [[10. Januar]] [[1915]] in [[Erstein]], [[Reichsland Elsaß-Lothringen]]; † [[17. Oktober]] [[1965]] in [[Lyon]]), war ein wichtiges, profiliertes Mitglied der [[Résistance]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]]. Sie war zeitweilig die Privatsekretärin von [[Jean Moulin (Widerstandskämpfer)|Jean Moulin]], bevor sie 1943 verhaftet und bis 1945 in verschiedenen [[Konzentrationslager]]n eingesperrt blieb. Sie war eine von sechs weiblichen Résistantes, die mit dem [[Ordre de la Libération]] ausgezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Laure Diebold wurde als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laure Mutschler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in einer französisch-patriotischen Familie geboren, als [[Elsaß-Lothringen]] zum [[Deutsches Kaiserreich|deutschen Kaiserreich]] gehörte. Ab 1922 lebte sie mit ihren Eltern in [[Sainte-Marie-aux-Mines]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Ausbildung wurde sie ab 1934 zweisprachige (Französisch-Deutsch) Steno-Sekretärin in den &amp;#039;&amp;#039;Établissements Baumgartner&amp;#039;&amp;#039; anfangs in Sainte-Marie-aux-Mines, später in einer Plastikwarenfabrik. Während des [[Sitzkrieg]]es arbeitete sie als Sekretärin eines Industriellen in [[Saint-Dié]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1940, dem Beginn der deutschen [[Annexion]] des Elsass, trat sie dem Résistance-Netz &amp;#039;&amp;#039;„AV“&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Armée des Volontaires&amp;#039;&amp;#039;; deutsch: Freiwilligenarmee) von [[Charles Bareiss]] (1904–1961)&amp;lt;ref&amp;gt;Musée de la Résistance en ligne: [https://museedelaresistanceenligne.org/media9759-Rue-Paul-Winter-Mulhouse-Haut-Rhin &amp;#039;&amp;#039;Rue Paul Winter Mulhouse (Haut Rhin)&amp;#039;&amp;#039;]. Abgerufen am 28. Dezember 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; bei. Unter dem Decknamen &amp;#039;&amp;#039;„Mado“&amp;#039;&amp;#039; fungierte sie gleichzeitig auch in einem anderen Widerstandsnetz namens &amp;#039;&amp;#039;„Mithridate“&amp;#039;&amp;#039; als Verbindungsagent, das bis zu [[Alfred Rebert]] im Elsass reichte. Nach dem [[Waffenstillstand von Compiègne (1940)|Waffenstillstand von Compiègne]] blieb sie im Elsass und baute eine [[Fluchthilfe]]&amp;amp;shy;organisation auf. Sie nahm häufiger aus der [[Kriegsgefangenschaft]] ausgebrochene Franzosen auf, sowohl in ihrem Elternhaus in der Rue Jean Jaurès 4, wie auch im Hause ihres späteren Ehemanns, Eugène Diebold, der Sekretär des Bürgermeisters war. Als die Deutschen kurz vor Weihnachten 1941 nach ihr zu suchen begannen, floh sie, versteckt in einer [[Lokomotive]], aus dem Elsass nach [[Lyon]] in die unbesetzte Südzone Frankreichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort arbeitete sie als Sekretärin für eine Dienststelle für Flüchtlinge aus Elsaß-Lothringen. Ab Mai 1942 begann sie mit der Sammlung von Informationen für das Résistance-Netzwerk Mithridate, bevor sie diese verschlüsselte und nach [[London]] verschickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Januar 1942 heiratete sie Eugène Diebold, der ebenfalls nach Lyon geflohen war. Im Juli 1942 wurden beide festgenommen, aber mangels Beweisen wieder freigelassen. Sie tauchte in [[Aix-les-Bains]] unter dem Decknamen &amp;#039;&amp;#039;„Mona“&amp;#039;&amp;#039; unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1942 arbeitete sie für die Regionaldelegation als Verbindungs- und Fluchthilfeagent. Vom [[Bureau Central de Renseignements et d’Action]] (BCRA) wurde sie unter dem Decknamen &amp;#039;&amp;#039;„Mado“&amp;#039;&amp;#039; im Rang eines [[Leutnant]]s von [[France libre]] als Agent der Stufe P2 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dienststelle für Flüchtlinge aus Elsaß-Lothringen traf Laure Diebold im August 1942 auch [[Daniel Cordier]] und [[Hugues Limonti]]. Cordier war bereits Sekretär bei [[Jean Moulin (Widerstandskämpfer)|Jean Moulin]]. Über ihn wurde Laure Diebold die Privatsekretärin Jean Moulins, bei dem sie eine Vielzahl von Aktivitäten entfaltete. Moulin wollte das Trio bereits im März 1943 nach [[Paris]] entsenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Moulins Verhaftung im Juni 1943 zog Laure Diebold zusammen mit ihrem Ehemann nach Paris um, wo sie mit [[Claude Bouchinet-Serreulles]] und [[Georges Bidault]] zusammenarbeitete. Am 23. November 1943 wurde das Paar verhaftet und in das berüchtigte Gefängnis [[Fresnes (Val-de-Marne)|Fresnes]] am Rande von Paris verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort entging sie der [[Folter]], weil es ihr gelang, die [[Gestapo]] zu überzeugen, dass sie nur eine Sekretärin und keine wichtige Figur in einem Résistance-Netzwerk sei. Zunächst noch in [[Saarbrücken]] und [[Straßburg]] interniert, wurde sie im Januar 1944 in das [[Sicherungslager Vorbruck-Schirmeck]] verschleppt, von wo sie schnell in das [[KZ Auschwitz]] transportiert wurde. Dort sah sie ihren Ehemann wieder. Von dort gelangte sie in das [[KZ Ravensbrück]], weiter nach [[Altenburg]], um von dort weiter in ein [[Liste der Außenlager des KZ Buchenwald|Außenlager]] des [[KZ Buchenwald]] in [[Meuselwitz]] verschleppt zu werden. Am 6. Oktober 1944 wurde sie in ein weiteres Außenlager des KZ Buchenwald in [[Taucha]] verlegt. Ernstlich erkrankt und dem Tode nahe, wurde sie durch einen [[Tschechoslowakei|tschechischen]] Laborarzt im Lager gerettet, der seine Akten frisierte und sie so vor dem sicheren Tod rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1945 wurde sie von den Amerikanern befreit und kehrte sehr entkräftet nach Paris zurück, wo sie am 16. Mai 1945 eintraf und ihren Ehemann im &amp;#039;&amp;#039;Hôtel Lutetia&amp;#039;&amp;#039; wiederfand, der ebenfalls aus der [[Deportation]] zurückkehren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1957 arbeitete sie in Paris bei der [[Direction Générale des Etudes et Recherches|DGER]], dem [[Nachrichtendienst]] der [[Vierte Französische Republik|Vierten Republik]]. Danach wechselte sie in ein Unternehmen in Lyon, wo sie als Sekretärin und Bibliothekarin tätig war. Laure Diebold starb am 17. Oktober 1965 in Lyon. Ihrem letzten Wunsch folgend wurde sie am Ort ihrer Kindheit, Sainte-Marie-aux-Mines im Elsass begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind eine Straße in Lyon und ein Platz in Sainte-Marie-aux-Mines nach Laure Diebold benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Ordre de la Libération]] per Dekret vom 20. November 1944&lt;br /&gt;
* Ritter der [[Ehrenlegion]]&lt;br /&gt;
* [[Croix de guerre]] 1939–1945&lt;br /&gt;
* [[Médaille de la Résistance]] mit Rosette&lt;br /&gt;
* Médaille des Service Volontaires dans la France Libre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Frauen in der Résistance]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ordredelaliberation.fr/fr/compagnons/laure-diebold Französische Biografie von Laure Diebold]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=n2012049771|VIAF=194150934|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-11-30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Diebold, Laure}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Résistancekämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachrichtendienstliche Person (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachrichtendienstliche Person im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre de la Libération]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Diebold, Laure&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Diebolt, Laure; Mutschler, Laure (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französische Nachrichtendienstlerin, Mitglied der Résistance&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Januar 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Erstein]], [[Département Bas-Rhin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Oktober 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lyon]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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