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	<title>Laurasia - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T21:28:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Laurasia&amp;diff=33698&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rosenfalter: Formatierung</title>
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		<updated>2024-12-26T16:58:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Laurasia-Gondwana-de.svg|mini|hochkant=1.2|Stark vereinfachte Kartendarstellung von Laurasia und [[Gondwana]] beim Einsetzen des Zerfalls der [[Pangaea]] am Übergang [[Trias (Geologie)|Trias]]–[[Jura (Geologie)|Jura]] (200&amp;amp;nbsp;mya)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wie Neuseeland entstanden ist.webm|mini|Video zur Entstehung Neuseelands zeigt anfangs [[Pangaea]], [[Tethysmeer]], [[Gondwana]] und Laurasia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laurasia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (zusammengesetzt aus [[Laurentia (Kontinent)|Laurentia]] und [[Asien|Asia]], auch &amp;#039;&amp;#039;Laurasien&amp;#039;&amp;#039;) war die nördliche der beiden großen Landmassen, in die der [[Superkontinent]] [[Pangaea]] im [[Mesozoikum]] zerbrach. Der südliche Kontinent, der während dieser Trennung erneut entstand, wird [[Gondwana]] genannt. Laurasia bestand im Wesentlichen aus den [[Paläozoikum|paläozoischen]] „Nordkontinenten“ [[Laurentia (Kontinent)|Laurentia]], [[Baltica (Kontinent)|Baltica]], [[Sibiria]] sowie den großen „ostasiatischen [[Kraton]]en“ Nord-China und Süd-China. Laurasia hatte im [[Perm (Geologie)|Perm]] eine Ausdehnung von etwa 65 Millionen km².&amp;lt;ref&amp;gt;Spencer G. Lucas, Joerg W. Schneider und Giuseppe Cassinis: &amp;#039;&amp;#039;Non-marine Permian biostratigraphy and biochronology: an introduction.&amp;#039;&amp;#039; In: Spencer G. Lucas, Giuseppe Cassinis und Joerg W. Schneider (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Non-Marine Permian Biostratigraphy and Biochronology.&amp;#039;&amp;#039; Geological Society, London, Special Publications, 265, 1–14, London 2006 [https://sp.lyellcollection.org/content/265/1/1.full.pdf PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
Der südafrikanische Geologe [[Alexander Du Toit]] hat etwa 1937 die Theorie vom Superkontinent Pangaea des deutschen Meteorologen [[Alfred Wegener]] verfeinert und von den zwei Landmassen Laurasia im Norden und Gondwana im Süden gesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Du Toit, Our Wandering Continents (1937), zitiert in [http://www.britannica.com/EBchecked/topic/332363/Laurasia Laurasia] der [[Encyclopædia Britannica]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Proto-Laurasia ==&lt;br /&gt;
Obwohl &amp;#039;&amp;#039;Laurasia&amp;#039;&amp;#039; als [[Mesozoikum|mesozoischer]] Kontinent – als Teil &amp;#039;&amp;#039;Pangaeas&amp;#039;&amp;#039; – bekannt und in der [[Geologie|geologischen]] Theorie der [[Plattentektonik]] unbestritten ist, wird heute angenommen, dass seine konstituierenden Teile bereits nach dem Auseinanderbrechen des Superkontinents [[Rodinia]] – 800&amp;amp;nbsp;[[Mya (Zeitskala)|mya]] – einen zusammenhängenden Großkontinent bildeten. Um Verwechslungen mit dem &amp;#039;&amp;#039;mesozoischen Laurasia&amp;#039;&amp;#039; zu vermeiden, wird dieser auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Proto-Laurasia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich brach &amp;#039;&amp;#039;Proto-Laurasia&amp;#039;&amp;#039; kurzzeitig auseinander, bevor es sich wieder mit den südlichen Bruchstücken Rodinias – Ost- und Westgondwana – zum spät-[[Präkambrium|präkambrischen]] Superkontinent [[Pannotia]] zusammenschloss, der allerdings „nur“ von 600 bis 540&amp;amp;nbsp;mya, also bis ins frühe [[Kambrium]], Bestand hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plattentektonische Entwicklung bis zur Trias ==&lt;br /&gt;
Nach jüngeren (ab dem Jahr 2000) plattentektonischen Rekonstruktionen waren die „ostasiatischen Kratone“ (u.&amp;amp;nbsp;a. Nord-China, Süd-China, Indochina, Tarim und Lhasa) zur [[Präkambrium]]-[[Kambrium]]-Wende – um 540&amp;amp;nbsp;mya – im seinerzeit bereits bestehenden großen Südkontinent [[Gondwana]] inkorporiert und bildeten möglicherweise [[Insel#Inseltypen|kontinentale Inseln]] auf einem ausgedehnten Schelf, wohingegen [[Baltica (Kontinent)|Baltica]] („Ur-Europa“), [[Laurentia (Kontinent)|Laurentia]] („Ur-Nordamerika“) und [[Sibiria]] (das heutige Mittelsibirien, auch Angara-Kraton genannt) als eigenständige Kontinente nördlich von Gondwana existierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens an der [[Silur]]-[[Devon (Geologie)|Devon]]-Wende – um 420&amp;amp;nbsp;mya – kollidierten während der Hauptphase der [[Kaledonische Gebirgsbildung|Kaledonischen Gebirgsbildung]] (Skandische Phase) Baltica und Laurentia auf breiter Front und bildeten fortan einen [[Laurussia]] genannten Kontinent. Im weiteren Verlauf des Devons lösten sich die ostasiatischen Kratone von Gondwana ab und drifteten nach Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Pennsylvanium|späten Karbon]] – um 300&amp;amp;nbsp;mya – kollidierte zunächst Sibiria mit Kasachstania, einem Mikrokontinent, der sich möglicherweise erst im Verlauf des Altpaläozoikums südöstlich von Sibiria aus einem [[Inselbogen]] gebildet hatte (vgl. [[Chanty-Mansi-Ozean]]). Nachfolgend kollidierte Sibiria-Kasachstania an seinem Westrand mit Laurussia, das bereits im [[Mississippium|frühen Karbon]] an Gondwana „angedockt“ war. Damit war die Bildung des  Superkontinentes [[Pangaea]] faktisch abgeschlossen. Schließlich kollidierten in der frühen [[Trias (Geologie)|Trias]] – um 250&amp;amp;nbsp;mya – die ostasiatischen Kratone mit dem Südostrand Sibiria-Kasachstanias, womit Laurasia – als Bestandteil Pangaeas – im Wesentlichen komplettiert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ab dem Jura ==&lt;br /&gt;
[[Datei:North america basement rocks.png|mini|200px| Die westlichen Kratone nach der Spaltung &amp;#039;&amp;#039;Laurasias&amp;#039;&amp;#039; – etwa 100&amp;amp;nbsp;[[Mya (Zeitskala)|mya]] – in der [[Kreide (Geologie)|Kreide]].]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Trias-[[Jura (Geologie)|Jura]]-Wende – um 200&amp;amp;nbsp;mya – begann Pangaea auseinanderzubrechen. Die westliche [[Neotethys]] zwischen dem „europäischen“ (genauer: „iberischen“) und „afrikanischen“ Teil Pangaeas öffnete sich weiter nach Westen, und zwischen dem „nordamerikanischen“ und dem „afrikanischen“ Teil Pangaeas öffnete sich der Zentral[[Atlantischer Ozean|atlantik]]. Dadurch wurde Laurasia im weiteren Verlauf des Mesozoikums zum eigenständigen großen „Nordkontinent“. Im [[Eozän]] – um 50&amp;amp;nbsp;mya – zerbrach Laurasia im Zuge der Öffnung des Nordatlantiks in den nunmehr [[Nordamerika]] genannten westlichen Teil („Ex-Laurentia“) und den nunmehr [[Eurasien]] genannten östlichen Teil, dem – ebenfalls noch im [[Paläogen]] – durch die Kollision mit [[Arabische Platte|Arabien]] und [[Indische Platte|Indien]] große Bruchstücke des ehemaligen Südkontinentes angegliedert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Laurasiatheria]]&amp;lt;!-- dieser Bezug sollte eigentlich auch noch im Artikel untergebracht werden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Laurasia and Gondwana|3=S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4627010-3|VIAF=920144783176626405098}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kontinent der Erdgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rosenfalter</name></author>
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