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	<title>Laumersheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Laumersheim&amp;diff=195791&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2026-02-26T18:16:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Art              = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
| Wappen           = DEU Laumersheim COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 49/33/16/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 8/14/8/E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Laumersheim in DÜW.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Bad Dürkheim&lt;br /&gt;
| Verbandsgemeinde = Leiningerland&lt;br /&gt;
| Höhe             = 110&lt;br /&gt;
| PLZ              = 67229&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 06238&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 07332033&lt;br /&gt;
| LOCODE           = DE LHM&lt;br /&gt;
| Adresse-Verband  = Industriestraße 11&amp;lt;br /&amp;gt;67269 Grünstadt&lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.laumersheim.de/ www.laumersheim.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Thomas Diehl&lt;br /&gt;
| Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
| Partei           = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laumersheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Rheinland-Pfalz|rheinland-pfälzischen]] [[Landkreis Bad Dürkheim]] und liegt im Nordwesten der europäischen [[Metropolregion Rhein-Neckar]]. Der [[Weinort|Winzerort]] gehört der [[Verbandsgemeinde Leiningerland]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2006 Dirmstein-Eckbach-Laumersheim.jpg|mini|hochkant|links|Eckbach unterhalb von Laumersheim (hinten)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laumersheim liegt im historischen [[Leiningerland]] in der Talaue des [[Eckbach (Rhein)|Eckbachs]], der das Dorf von Südwest nach Nordost durchfließt. Die Landschaft wird geprägt durch den hügeligen Übergangsbereich zwischen Mittelgebirge und Flachland; westlich erhebt sich die [[Haardt (Pfälzerwald)|Haardt]] als Ostrand des [[Pfälzerwald]]s, im Osten erstreckt sich die [[Oberrheinische Tiefebene]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hügelstruktur ist links des Eckbachs, nordwestlich von Laumersheim, besonders deutlich ausgeprägt. Dort liegt der [[Goldberg (Pfalz)|Goldberg]], eine {{Höhe|162}} hohe Erhebung, über welche die [[Wasserscheide]] zwischen den Einzugsgebieten des Eckbachs im Süden und seines linken Zuflusses [[Floßbach (Eckbach)|Floßbach]] im Norden verläuft. Rechts des Eckbachs und südlich des Dorfes liegt mit dem {{Höhe|137}} hohen [[Palmberg (Vorderpfalz)|Palmberg]] ein wesentlich weniger markanter Hügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn [[Obersülzen]] im Nordwesten, [[Dirmstein]] im Nordosten, [[Gerolsheim]] im Südosten, [[Weisenheim am Sand]] im Süden und [[Großkarlbach]] im Südwesten. Mit Ausnahme von Weisenheim (4&amp;amp;nbsp;km, [[Verbandsgemeinde Freinsheim]]) sind sie jeweils rund 2&amp;amp;nbsp;km entfernt und gehören wie Laumersheim der Verbandsgemeinde Leiningerland an.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene Erwähnung des Ortes –&amp;amp;nbsp;als &amp;#039;&amp;#039;Liutmarsheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– stammt vom Ende des 8. Jahrhunderts. Das spricht für einen [[Franken (Volk)|fränkischen]] Gründer namens &amp;#039;&amp;#039;Liutmar&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ludmar&amp;#039;&amp;#039;. Um 1155 kam das Dorf an die damals noch [[Staufer|staufischen]] [[Pfalzgraf#Pfalzgraf bei Rhein|Pfalzgrafen]], die es als [[Lehnswesen|Lehen]] an die [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Leininger]] gaben. Seit 1255 sind die &amp;#039;&amp;#039;Herren von Lumersheim&amp;#039;&amp;#039; bezeugt. Später hatten nacheinander die Herren von [[Burg Randeck (Pfalz)|Randeck]], die [[Löwenstein (Adelsgeschlecht)|Löwensteiner]], die [[Flersheim (Adelsgeschlecht)|Flersheimer]], die [[Kurpfalz]] und –&amp;amp;nbsp;ab 1705&amp;amp;nbsp;– das [[Hochstift Worms]] den Besitz inne. Das [[Abtei Otterberg|Kloster Otterberg]] war im Ort begütert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Keddigkeit]], [[Michael Werling]], Rüdiger Schulz und Charlotte Lagemann: &amp;#039;&amp;#039;Otterberg, St. Maria. Zisterzienserabtei Otterburg&amp;#039;&amp;#039;. In: Jürgen Keddigkeit, Matthias Untermann, Sabine Klapp, Charlotte Lagemann, Hans Ammerich (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Pfälzisches Klosterlexikon. Handbuch der pfälzischen Klöster, Stifte und Kommenden&amp;#039;&amp;#039;, Band 3: &amp;#039;&amp;#039;M–R&amp;#039;&amp;#039;. Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde. Kaiserslautern 2015. ISBN 978-3-927754-78-2, S. 524–587 (538).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1364 erhielt Laumersheim durch Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] die [[Stadtrecht]]e, verlor sie aber bereits 1422 wieder. Nach der Erhebung zur Stadt wurde der Ort auch befestigt. Allerdings sind die Mauern heute nicht mehr zu sehen, sie wurden 1525 im [[Pfälzischer Bauernkrieg|Bauernkrieg]] stark beschädigt und 1689 durch die Franzosen im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] völlig zerstört. Das in der Ortsmitte gelegene, barocke [[Schloss Laumersheim]] geht auf eine [[Wasserburg]] zurück, die [[Hans II. (Flersheim)|Hans von Flersheim]], Schwiegervater des Ritters [[Franz von Sickingen]], 1492 erbaut hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort gehörte zum [[Landkreis Frankenthal (Pfalz)]], bis dieser 1969 aufgelöst wurde. Nach dem im gleichen Jahr vollzogenen Wechsel in den neuen Landkreis Bad Dürkheim wurde Laumersheim 1972 der ebenfalls neu gebildeten [[Verbandsgemeinde Grünstadt-Land]] zugeordnet, welche 2018 in der Verbandsgemeinde Leiningerland aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehr als zwei Jahren Vorlaufzeit gruben am 15. September 2012 der Vermisstenforscher [[Uwe Benkel]] und seine Helfer auf einem Acker am Ortsrand Wrackteile und menschliche Überreste aus, die vom Absturz eines britischen [[Avro Lancaster|Lancaster-Bombers]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] stammten. Dieser war in der Nacht vom 16.&amp;amp;nbsp;auf den 17.&amp;amp;nbsp;April 1943 beim Rückflug von einem Einsatz abgeschossen worden. Damals konnten Leichenteile von zwei der sieben Insassen geborgen werden; die Reste der fünf weiteren waren mit dem Wrack etwa 4&amp;amp;nbsp;bis 5&amp;amp;nbsp;m tief im seinerzeit sumpfigen Gelände südlich des Eckbachs versunken, das später zwecks landwirtschaftlicher Nutzung trockengelegt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2010-04-26&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Antje Landmann |Titel=Flugzeugräder am Schubkarren |Sammelwerk=[[Die Rheinpfalz]], Lokalausgabe Frankenthaler Zeitung |Ort=Ludwigshafen |Datum=2010-04-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;swr_2012-09-16&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=10320708/zyjxa5/index.html |titel=Überreste von britischer Bomber-Besatzung geborgen |hrsg=[[Südwestrundfunk]] |datum=2012-09-16 |zugriff=2012-09-28 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_2012-09-17&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frank Geller |Titel=Geschichte zum Anfassen |Sammelwerk=[[Die Rheinpfalz]], Lokalausgabe Frankenthaler Zeitung |Ort=Ludwigshafen |Datum=2012-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionsstatistik ===&lt;br /&gt;
2012 waren 45,3 % der Einwohner evangelisch und 28,9 % katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen [[Glaubensgemeinschaft]] an oder waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ewois.de/Statistik/user/anzeigen.php?ags=0733203033 KommWis, Stand: 31. August 2012.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anteil der Protestanten und Katholiken an der Gesamtbevölkerung ist seitdem jährlich um 1 Prozentpunkt gesunken. Ende Januar 2025 hatten 36,4 % der Einwohner die evangelische Konfession und 23,1 % die katholische. 40,5 % gehörten entweder einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder waren [[konfessionslos]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistik.ewois.de/Statistik/user/pdfgen.php?stichtag=31.01.2025&amp;amp;ags=33207033&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0733207033 Gemeindestatistik], abgerufen am 9. März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Laumersheim besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | Wahl || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Wählergruppe|FWG]] || style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 5 || – || 7 || 12 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3320703300 |titel=Laumersheim, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Laumersheim |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 4 || 3 || 5 || 12 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/3320703300.html |titel=Gemeinderatswahl 2019 Laumersheim |abruf=2019-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 5 || 3 || 4 || 12 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2014/gemeinderatswahlen/ergebnisse/3320303300.html Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 5 || 3 || 4 || 12 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 5 || 3 || 4 || 12 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;FWG = Freie Wählergruppe Laumersheim e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Thomas Diehl (SPD) wurde am 10.&amp;amp;nbsp;Juli 2024 erneut Ortsbürgermeister von Laumersheim, nachdem er dieses Amt bereits von 2004 bis 2019 für drei Wahlperioden ausgeübt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christina Eichhorn |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-bad-duerkheim_artikel,-beigeordnetenwahl-wagner-setzt-sich-gegen-meindl-durch-_arid,5670063.html |titel=Beigeordnetenwahl: Wagner setzt sich gegen Meindl durch |werk=[[Die Rheinpfalz]] |hrsg=Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH &amp;amp; Co. KG, Ludwigshafen |datum=2024-07-12 |abruf=2024-08-15 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 war er als einziger Bewerber mit einem Stimmenanteil von 75,8 % gewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3320703300 |titel=Laumersheim, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Laumersheim |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2019 bis 2024 hatte Arno Wieber (CDU) das Amt inne. Bei der Direktwahl am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 hatte er sich mit einem Stimmenanteil von 53,64 % gegen Thomas Diehl durchgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/3320000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Leiningerland, Verbandsgemeinde, 15. Ergebniszeile |abruf=2019-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Wahl 2024 trat er nicht erneut an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Tresch |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-bad-duerkheim_artikel,-der-ex-ist-neuer-ortsb%C3%BCrgermeister-_arid,5657666.html |titel=Der Ex- ist neuer Ortsbürgermeister |werk=Die Rheinpfalz |hrsg=Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH &amp;amp; Co. KG, Ludwigshafen |datum=2024-06-10 |abruf=2024-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Wappenbild = DEU Laumersheim COA.svg&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = Geteilt, oben in schwarzem, mit goldenen Kreuzchen besätem Feld ein mit abwärts gekehrtem Bart schrägrechts liegender silberner Schlüssel, unten in Blau [[Heraldisch rechts|rechts]] ein sechsstrahliger goldener Stern, links ein zunehmender goldener Halbmond.&lt;br /&gt;
 |Quelle = Karl Heinz Debus: &amp;#039;&amp;#039;Das große Wappenbuch der Pfalz&amp;#039;&amp;#039;. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.&lt;br /&gt;
 |Begründung = Es wurde 1924 vom [[Bayerisches Staatsministerium des Innern|Bayerischen Staatsministerium des Innern]] genehmigt und geht zurück auf ein Siegel von 1538. Dieses hatte zusätzlich noch den [[Pfälzer Löwe]]n enthalten, der nach dem Übergang von der Kurpfalz zum Bistum Worms (1705) aus der Darstellung entfernt wurde.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Laumersheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot; perrow=&amp;quot;1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Palmberg Kapelle 1.JPG|Heilig-Kreuz-Kapelle&lt;br /&gt;
Palmberg Kapelle Altar.JPG|Altar der Heilig-Kreuz-Kapelle&lt;br /&gt;
St Bartholomaeus Laumersheim 01.jpg|Turm der St.-Bartholomäus-Kirche&lt;br /&gt;
St Bartholomaeus Laumersheim 15.jpg|Fenster der St.-Bartholomäus-Kirche&lt;br /&gt;
Schloss Laumersheim.jpg|Ehemaliges Schloss Laumersheim&lt;br /&gt;
Schloss Laumersheim Detail vom Tor.jpg|Toreinfahrt des ehemaligen Schlosses&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wallfahrtskapelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Heilig-Kreuz-Kapelle (Laumersheim)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich von Laumersheim auf dem [[Palmberg (Vorderpfalz)|Palmberg]] ({{Höhe|137}}, zwar nur geringfügig höher als der Ort, aber trotzdem mit weitem Rundblick) steht eine 1722 errichtete achteckige [[Wallfahrtskirche|Wallfahrtskapelle]]. Im fensterlosen Innern finden sich eine [[Kreuzigungsgruppe]] aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sowie die Kopien [[mittelalter]]licher Figuren, deren Originale im [[Historisches Museum der Pfalz|Historischen Museum der Pfalz]] zu [[Speyer]] aufbewahrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bartholomäuskirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Bartholomäus (Laumersheim)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die römisch-katholische Kirche St.&amp;amp;nbsp;Bartholomäus war einstmals Filiale des später abgegangenen Dorfes &amp;#039;&amp;#039;Berghaselach&amp;#039;&amp;#039; auf dem Palmberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der [[Gotik|gotischen Erbauungszeit]] stammt noch der [[Kirchturm|Turm]] mit [[Chor (Architektur)|Chor]]. In der [[Sakristei]] sind Wandmalereien vom Anfang des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erhalten. Auch drei wertvolle Holzfiguren von 1520 überdauerten bis heute. Nachdem das Dorf samt der Kirche 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch französische Truppen angezündet worden war, wurde das [[Kirchenschiff]] auf Betreiben des ortsansässigen Adeligen [[Franz Caspar von Langen]] 1719 neu errichtet.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom ehemaligen [[Schloss Laumersheim]], das der [[barock]]e Nachfolgebau einer [[Wasserburg]] aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war, ist nur noch der Südteil erhalten. Er befindet sich in schlechtem baulichem Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mühlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Eckbach wurden einst die &amp;#039;&amp;#039;Weiden-&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Hornungsmühle&amp;#039;&amp;#039; betrieben. Der [[Eckbach-Mühlenwanderweg]] führt mit geringem Gefälle entlang des Baches durch das Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Laumersheim.jpg|mini|links|Weinberge in Laumersheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für zahlreiche Einwohner, die zu ihren 25–30&amp;amp;nbsp;km entfernten Arbeitsplätzen im Raum [[Ludwigshafen am Rhein|Ludwigshafen]]/[[Mannheim]] pendeln, ist Laumersheim in erster Linie [[Wohngemeinde]]; Industrie gibt es hier nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft ist stark vom [[Weinbau in Deutschland|Weinbau]] geprägt. Vor allem edle [[Rotwein]]e aus dem Ort (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Spätburgunder]] und [[St.&amp;amp;nbsp;Laurent]]), die häufig in [[Barrique|Barrique-Fässern]] ausgebaut werden, werden deutschlandweit vertrieben. Eine geschätzte [[Lage (Weinbau)|Lage]] ist der &amp;#039;&amp;#039;Kapellenberg&amp;#039;&amp;#039;, dessen 64,9 Hektar zumeist auf dem Palmberg liegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info1&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=916 Laumersheimer Kapellenberg - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 19. Februar 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach diesem Hügel hat sich auch die örtliche [[Winzergenossenschaft]] benannt. Dort und in den weiteren Lagen &amp;#039;&amp;#039;Kirschgarten&amp;#039;&amp;#039; (52,7 Hektar)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info2&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=917 Laumersheimer Kirschgarten - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 19. Februar 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Mandelberg&amp;#039;&amp;#039; (78,1 Hektar, ab Jahrgang 2009 wieder &amp;#039;&amp;#039;Steinbuckel&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info3&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=918 Laumersheimer Steinbuckel - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 19. Februar 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt; gedeihen auf kalkhaltigen Lösslehmböden körperreiche Weine mit ausgeprägten Fruchtaromen. Alle Lagen gehören zur [[Lage (Weinbau)#Großlage|Großlage]] &amp;#039;&amp;#039;Schwarzerde&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WOL&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|titel=Weinlagen in Rheinland-Pfalz - Stand Herbst 2020|hrsg=Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz|url=https://www.lwk-rlp.de/fileadmin/lwk-rlp.de/Weinbau/PDF/Weinlagen_Internet.pdf|zugriff=2021-08-06|archiv-datum=2021-08-06|archiv-url=https://web.archive.org/web/20210806221001/https://www.lwk-rlp.de/fileadmin/lwk-rlp.de/Weinbau/PDF/Weinlagen_Internet.pdf|offline=ja|archiv-bot=2026-02-26 18:15:54 InternetArchiveBot}} (PDF, 0,7 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit etwa 50 Hektar [[Obstbau|Obstanbau]]&amp;amp;shy;fläche, darunter 80 % Tafeläpfel, trägt Laumersheim mittlerweile einen bedeutenden Anteil an der regionalen Obstproduktion.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Laumersheim liegt zwischen [[Frankenthal (Pfalz)|Frankenthal]] und [[Grünstadt]] neben der [[Bundesautobahn 6|A&amp;amp;nbsp;6]] (Mannheim–[[Saarbrücken]]), besitzt aber keinen eigenen Autobahnanschluss. Die Entfernung zur Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;19&amp;amp;nbsp;Grünstadt&amp;#039;&amp;#039; beträgt 5&amp;amp;nbsp;km. Durch das Dorf führen die [[Landesstraße]]n 455 (Dirmstein–Freinsheim) sowie 454 (Obersülzen–Weisenheim), die sich in der Ortsmitte leicht versetzt kreuzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast ein halbes Jahrhundert lang, von 1891 bis 1939, profitierte der Ort von der [[Lokalbahn Frankenthal–Großkarlbach|Lokalbahn]], einer eingleisigen [[Schmalspurbahn|Schmalspurstrecke]] mit einer Spurweite von 1000&amp;amp;nbsp;mm. Sie führte vom Frankenthaler Bahnhof, wo die Anbindung an die [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Reichsbahn]] erfolgte, westwärts bis nach Großkarlbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Joseph von Camuzi]] (1767–1828), Gutsbesitzer, Bayerischer [[Geheimrat|Geheimer Rat]], Bürgermeister im benachbarten Dirmstein, Mitglied der [[Kammer der Abgeordneten (Bayern)|Kammer der Abgeordneten]] des Königreichs Bayern&lt;br /&gt;
* [[Gideon von Camuzi]] (1799–1879), Sohn des Joseph von Camuzi, Gutsbesitzer und Bürgermeister im benachbarten Dirmstein, Mitglied der Kammer der Abgeordneten des Königreichs Bayern&lt;br /&gt;
* [[Michael Krück]] (1842–1919), bayerischer Pädagoge&lt;br /&gt;
* [[Moritz Mayer (Jurist)|Moritz Mayer]] (1864–1942), Justizrat in Frankenthal, Opfer des Holocaust&lt;br /&gt;
* [[Johann Christian Eberle]] (1869–1937), „Vater“ des Spar- und Girowesens&lt;br /&gt;
* [[Alexander Roob]] (* 1956), Zeichner und Hochschullehrer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ritterverlag |url=https://www.ritterbooks.com/autoren/alexander-roob/|titel=Autoren und Künstler |abruf=2023-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Felix Hell]] (* 1985), Orgelvirtuose, wuchs in Laumersheim auf.&lt;br /&gt;
* [[Franz Caspar von Langen]] (1651/52–1737), Eigentümer des [[Schloss Laumersheim|Laumersheimer Schlosses]], förderte den Wiederaufbau der St.-Bartholomäus-Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o33203033}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vg-l.de/ortsgemeinden/laumersheim/ Ortsgemeinde Laumersheim auf der Website der Verbandsgemeinde Leiningerland]&lt;br /&gt;
* [[Südwestrundfunk|SWR]], [http://www.swr.de/landesschau-rp/hierzuland/-/id=100766/nid=100766/did=5122352/mafk01/ Hierzuland Rheinland-Pfalz: Laumersheim], Ortsportrait, 29. März 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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|Navigationsleiste Orte der Verbandsgemeinde Leiningerland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4775083-2|VIAF=246980652}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bad Dürkheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 8. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1364]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsaberkennung 1422]]&lt;/div&gt;</summary>
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