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	<title>Laugerie-Basse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T14:28:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Laugerie-Basse&amp;diff=2061573&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Feierfrosch: /* Funde */ sinnloses Komma entfernt</title>
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		<updated>2026-03-23T12:15:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Funde: &lt;/span&gt; sinnloses Komma entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Doppeltes Bild|rechts|Laugerie basse guetteur 1.jpg|275|Laugerie-Basse.jpg|150|{{center|1=[[Abri]] von Laugerie-Basse}}}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laugerie-Basse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Jungpaläolithikum|jungpaläolithischer]] [[Abri]] in [[Les Eyzies-de-Tayac-Sireuil]] im [[Département Dordogne]] in [[Frankreich]]. Er ist für Kunstwerke aus dem [[Magdalénien]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie, Geologie und Lage ==&lt;br /&gt;
Der [[Abri]] von Laugerie-Basse, benannt nach dem gleichnamigen Weiler, liegt an der rechten Talseite der [[Vézère]], zirka zwei Kilometer flussaufwärts von [[Les Eyzies]]. Er hat sich zu Füßen einer 45 Meter hohen und 500 Meter langen Steilwand aus flachliegenden [[Kalkstein|Kalken]] des [[Coniacium]]s gebildet. Der 15 Meter tiefe Abri befindet sich heute 15 Meter über dem Flussniveau. Die Häuser von Laugerie-Basse wurden unter Ausnutzung der natürlichen Gegebenheiten direkt an den Felsen gebaut, so dass auf die Rückwand und eine Dachhälfte verzichtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die prähistorische Fundstätte besteht aus zwei Abris: dem &amp;#039;&amp;#039;Hauptabri&amp;#039;&amp;#039; und dem 50 Meter weiter flussaufwärts gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Abri des Marseilles&amp;#039;&amp;#039;. Zwischen den Abris und der Vézère verläuft die D 47 von [[Périgueux]] nach [[Les Eyzies-de-Tayac-Sireuil|Les Eyzies]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Grabungen erfolgten ab 1863 am Hauptabri durch [[Édouard Lartet]] und [[Henry Christy]]. Auf dem Grabungsgebiet stand damals noch ein kleiner Bauernhof mit Scheune und Stall. Auf Lartet und Christy folgten der Marquis de Vibraye mit seinem Mitarbeiter Franchet und kurz darauf Massénat. Während der nächsten fünf Jahrzehnte wurde am Hauptabri chaotisch gegraben. Erst zwischen 1912 und 1913 gingen [[Denis Peyrony]] und Jean Maury methodischer vor und dokumentierten die [[Stratigraphie (Archäologie)|Stratigraphie]] des Hauptabris. Maury wechselte anschließend auf den bis dahin unberührt gebliebenen [[Abri des Marseilles]] über, in dem er bis 1920 tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stratigraphie ==&lt;br /&gt;
Die Funde im Hauptabri stammen vorwiegend aus dem [[Magdalénien|Magdalénien III]] und dem (mittlerem) Magdalénien IV. Indizien sprechen für sehr geringmächtiges [[Azilien]]. Im Hangschutt vor der Steilwand wurden Reste aus dem [[Neolithikum]] und der ausgehenden [[Bronzezeit]] entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abri des Marseilles hat eine detailliertere stratigraphische Abfolge aufzuweisen, das ursprüngliche Profil ist nach wie vor vorhanden. Demzufolge siedelten die Menschen des Magdalénien vor rund 14.000 Jahren direkt auf dem Boden des Abris. Sie bewohnten den Abri bis ins Magdalénien VI. Es kam dann zum Einsturz des Überhangs, und die Siedlungsstätte wurde mit teils riesigen Felsplatten und Schutt übersät. Die Menschen kehrten anschließend wieder zurück, wie Siedlungsspuren auf und zwischen den Felsblöcken eindeutig zu erkennen geben. Um 2000 v. Chr. erschienen Angehörige der [[Artenac-Kultur]], die eine enorme Aschen- und Holzkohlenlage zurückließen, welche sich über den gesamten Abri erstreckte. Es folgten weitere Einstürze des Dachbereichs und es entstand ein Felsenchaos mit bis zu 10 Meter hohen Blöcken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptabri ist mittlerweile vollkommen ausgeräumt, wohingegen der Abri des Marseilles nur teilweise erkundet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funde ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Auroch - Laugerie Basse - Les Eyzies de Tayac - MNP.jpg|mini|300px|[[Auerochs]]engravur]]&lt;br /&gt;
Neben Steinartefakten und anderen Werkzeugen wurden an die 600 Kunstgegenstände aus dem Magdalénien geborgen. In Laugerie-Basse fand der Marquis de Vibraye im Jahr 1864  die &amp;#039;&amp;#039;[[Venus impudique|Schamlose Venus]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Französische Sprache|franz.]] &amp;#039;&amp;#039;Vénus impudique&amp;#039;&amp;#039;), die dem Genre der paläolithischen [[Venusfigurine]]n ihren Namen gab. Um 1867/1868 fand Abbé Landesque die „Frau unter dem Ren“ (&amp;#039;&amp;#039;la femme au renne&amp;#039;&amp;#039;). Diese Kunstgegenstände sind heute über mehrere Museen in der ganzen Welt verstreut. Aus dem mittleren Magdalénien (Stufe IV) stammen durchbohrte [[Knochenrondell]]e mit Abbildungen von [[Gämse]]n bzw. [[Reh]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alter ==&lt;br /&gt;
Der Hauptabri war im mittleren und oberen Magdalénien sowie im [[Azilien]] bewohnt, dies entspricht in etwa dem Zeitabschnitt 14.000 bis 10.000 Jahre [[Before Present|BP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abri des Marseilles hatte eine längere Besiedlungsdauer, er war das gesamte Magdalénien und bis ins Neolithikum hinein bewohnt, entsprechend dem Zeitraum von 17.000 bis 7.000 Jahre BP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== UNESCO-Welterbe ==&lt;br /&gt;
Seit 1979 gehört Laugerie-Basse im [[Vézère-Tal: Fundorte und Höhlenmalereien|Verbund mit anderen bedeutenden Fundstätten]] des Vézère-Tals zum [[UNESCO-Welterbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Brigitte Delluc, Gilles Delluc, Alain Roussot, Julia Roussot-Larroque|Jahr=1990|Titel=Connaître la préhistoire en Périgord|Verlag=Éditions Sud Ouest|Ort=Bordeaux|ISBN=2-879010-48-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pole-prehistoire.com/fr/?S=wrn&amp;amp;IS=1&amp;amp;TC=B&amp;amp;TG=IB&amp;amp;IG=12&amp;amp;TA=DOSSIER&amp;amp;AI=667 Der Abri von Laugerie-Basse] auf der Website des Pôle International de la Préhistoire&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=44/56/59.8/N|EW=0/59/54.4/E|type=landmark|dim=50|region=FR-24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Welterbe Vézère-Tal: Fundorte und Höhlenmalereien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Nouvelle-Aquitaine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jungpaläolithikum (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique in Les Eyzies]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magdalénien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abri]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestandteil der Welterbestätte „Vézère-Tal: Fundorte und Höhlenmalereien“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique (Archäologischer Fundplatz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Feierfrosch</name></author>
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