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	<title>Lauffohr - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lauffohr&amp;diff=668255&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gallagher 00: Gemeindewappen Brugg eingefügt</title>
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		<updated>2026-03-03T08:32:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gemeindewappen Brugg eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Lauffohr&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Coat of arms of Lauffohr.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Brugg Lauffohr 8306.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Terrassensiedlung in Lauffohr&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Brugg&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = [[Datei:CHE Brugg COA.svg|20px|klasse=noviewer]] [[Brugg]]&lt;br /&gt;
| BFS = 4102&lt;br /&gt;
| PLZ = 5200&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.50154&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.23137&lt;br /&gt;
| HÖHE = 336&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 1500&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 2005&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 1.89&lt;br /&gt;
| WEBSITE = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lauffohr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Bis 1970 war Lauffohr eine eigenständige [[politische Gemeinde]] im [[Bezirk Brugg]] und gehört seither zu [[Brugg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Vogelsang, Lauffohr, Stilli, Villigen v. S. aus 300 m-Inlandflüge-LBS MH01-003602.tif|mini|links|Historisches Luftbild aus 300 m von [[Walter Mittelholzer]] (1923)]]&lt;br /&gt;
An der ehemaligen östlichen Gemeindegrenze liegt das [[Wasserschloss der Schweiz]]. Hier fliessen drei der wichtigsten Flüsse des Landes zusammen: Zunächst mündet die [[Reuss (Fluss)|Reuss]] in die [[Aare]], anderthalb Kilometer weiter nördlich die [[Limmat]]. Der alte Kern des Strassendorfes befindet sich in der Engstelle zwischen dem 523 Meter hohen Reinerberg und der Mündung der Limmat. In Richtung Südwesten erstreckt sich am Fusse des [[Bruggerberg]]s eine schmale, dicht besiedelte Siedlungszone, die nahtlos in die Bebauung von Brugg übergeht. Südlich davon liegt die landwirtschaftlich genutzte Aufeld-Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene urkundliche Erwähnung von „Lufar“ stammt von 1281. Das Dorf war Teil des Hofes [[Rein AG|Rein]], der dem [[Fürstabtei Murbach|Kloster Murbach]] im [[Elsass]] gehörte (als Hof bezeichnete man damals die Grundherrschaft über ein grösseres Gebiet). Im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert fassten die [[Habsburg]]er ihre Herrschaftsrechte in der Gegend um [[Brugg]] im Gericht Bözberg zusammen. Dazu zählten neben Lauffohr auch die Dörfer [[Oberbözberg]], [[Unterbözberg]], [[Linn AG|Linn]], [[Mönthal]], [[Remigen]], [[Riniken]], [[Rüfenach]] (mit Rein) und [[Stilli]]. In all diesen Orten übten die Habsburger die [[Blutgerichtsbarkeit]] aus. König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf&amp;amp;nbsp;I.]] kaufte 1291 den Hof Rein und war damit nicht nur oberster Richter, sondern auch der bedeutendste Grundherr. 1345 schenkte Königin [[Agnes von Ungarn]] den Hof dem [[Kloster Wittichen]] im [[Kinzig (Rhein)|Kinzigtal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lauffohr.png|mini|links|Territoriale Entwicklung der Stadt Brugg]]&lt;br /&gt;
Der Name des Dorfes stammte von einer [[Fähre]] über die [[Aare]]. Diese wurde um 1410 jedoch in das weiter flussabwärts gelegene Stilli verlegt. Als 1460 die Stadt [[Stadt und Republik Bern|Bern]] das Gebiet westlich der Aare eroberte, änderte sich an den Rechten des Klosters Wittichen nichts. Die katholischen Nonnen mussten jedoch im Jahr 1528 die Einführung der [[Reformation]] hinnehmen. 1544 verkaufte das Kloster den Hof Rein an den Grafen Hartmann von [[Hallwyl (Adelsgeschlecht)|Hallwyl]]. 1566 lösten die Berner das Gericht Bözberg auf, und die Gerichtsfälle des Hofes wurden von nun an in Stilli verhandelt. Zwischen 1588 und 1599 erwarb die Stadt [[Brugg]] zwei Drittel des Hofes, Bern das übrige Drittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Franzoseneinfall (Schweiz)|Franzoseneinfall]] im März 1798 entmachteten die Franzosen die «Gnädigen Herren» von Bern und riefen die [[Helvetische Republik]] aus. 1799 verlief die Frontlinie im [[Zweiter Koalitionskrieg|Zweiten Koalitionskrieg]] mitten durch das untere Aaretal. In der Region gab es mehrere Feldlager der französischen Armee. Durch Requisitionen und Plünderungen erlitten die Dorfbewohner grosse Not. 1803 löste der neugegründete Kanton Aargau den Hof Rein auf; Lauffohr bildete bis 1809 zusammen mit Rüfenach und Rein eine Gemeinde und erlangte dann die Eigenständigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Gemeinde steckte in finanziellen Schwierigkeiten und verkaufte deshalb im Jahr 1823 rund einen Viertel ihres Gebietes an die Stadt Brugg; der Kaufpreis betrug 1669 Franken. Ab 1836 gab es wieder eine Fähre: Sie diente den Arbeitenden in den Fabriken von Vogelsang (Gemeinde [[Gebenstorf]]) und [[Turgi]]. Sie war bis zur Eröffnung der Aarebrücke nach Vogelsang im Jahr 1919 in Betrieb. Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hielt auch in Lauffohr die Industrie Einzug, so entstand 1852 eine [[Zigarre]]nfabrik, die bis 1922 existierte. Ab 1880 begann die Bevölkerungszahl kontinuierlich anzusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Lauffohr 1969.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 1970]]&lt;br /&gt;
Zu Beginn der 1960er Jahre lebten zwei Drittel der Einwohner im rasch wachsenden Dorfteil Au, der unmittelbar an Brugg grenzte und damals vom alten Dorfkern durch eine weite unüberbaute Fläche deutlich getrennt war. Die Bewohner der Au fühlten sich zu Brugg hingezogen und strebten eine Gemeindefusion an. Bei der Abstimmung im September 1964 waren 97 Stimmbürger für und 64 gegen die Fusion. Die Begeisterung der Brugger hielt sich in Grenzen; 494 Ja standen 409 Nein gegenüber. Dieses eher knappe Ergebnis und die damals sehr starke Gewichtung der [[Gemeindefreiheit|Gemeindeautonomie]] bewogen den [[Grosser Rat (Aargau)|Grossen Rat]] dazu, das Ergebnis nicht zu bestätigen. Bei den Lauffohrer Gemeinderatswahlen im August 1965 gingen sämtliche Sitze an Fusionsbefürworter, weshalb das Thema weiterhin aktuell blieb. Im April 1969 kam es erneut zu einer Abstimmung: In Brugg lautete das Ergebnis 1095 Ja zu 397 Nein, in Lauffohr 113 Ja zu 100 Nein. Inzwischen hatte das Kantonsparlament seine Haltung zu Gemeindefusionen geändert und bestätigte das Ergebnis. Die Fusion erfolgte schliesslich am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit 674 Einwohnern (Stand: 1960) gehörte Lauffohr zu den kleineren Gemeinden des Kantons Aargau. Die Bevölkerungszahl von Lauffohr belief sich 1850 auf 248 Einwohner, 1900 auf 293 Einwohner. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts pendelte die Bevölkerungszahl im Bereich von 300 (Jahr 1900) bis 900 (Jahr 1970) Einwohnern. Erst seit 1950 (596 Einwohner) wurde ein deutliches Bevölkerungswachstum verzeichnet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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TextData=&lt;br /&gt;
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  text:&amp;quot;Quelle: Bundesamt für Statistik: Volkszählungsdaten&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;Einwohnerzahlen: Volkszählungsdaten&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Schuler |url=https://www.bfs.admin.ch/asset/de/24306905 |titel=Kanton Aargau - Die Bevölkerungszahlen auf lokaler Ebene vor 1850 |hrsg=Bundesamt für Statistik, Neuchâtel |datum=2023-06-16 |format=CSV; 15 KB |abruf=2025-12-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/grundlagen/volkszaehlung.assetdetail.32067220.html |titel=Daten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden |hrsg=Bundesamt für Statistik, Neuchâtel |datum=2024-07-12 |format=XLSX; 10 MB |abruf=2025-12-26|kommentar=Öffnung in Excel nur über &amp;quot;Anhang/Excel-Datensatz&amp;quot; möglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;    Angaben für 1970 und 2005: ca.-Zahlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Gemeindewappen besitzt seit der Fusion nur noch informellen Charakter. Die drei Flüsse auf grünem Feld symbolisieren den Zusammenfluss von [[Aare]], [[Reuss (Fluss)|Reuss]] und [[Limmat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Lauffohr liegt an der [[Hauptstrasse 5]], die von Brugg in Richtung [[Waldshut-Tiengen|Waldshut]] verläuft. Vom [[Bahnhof Brugg]] aus führen drei [[Postauto]]linien über Lauffohr nach [[Döttingen]], [[Mönthal]] und [[Bad Zurzach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Brugg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Gustav Adolf Haggenmacher]] (1845–1875), Afrikaforscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Stettler]], [[Emil Maurer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau, Band II: Die Bezirke Brugg, Lenzburg.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 29). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1953. {{DNB|750561750}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|3147|Lauffohr|Autor=Felix Müller}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Brugg Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1281]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brugg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Aare]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gallagher 00</name></author>
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