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	<title>Laucha an der Unstrut - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 2 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2026-02-26T14:06:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 2 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Laucha an der Unstrut COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/13/25/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/40/47/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Laucha in BLK.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Burgenlandkreis&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Unstruttal&lt;br /&gt;
|Höhe              = 110&lt;br /&gt;
|PLZ               = 06636&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 034462&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 15084285&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE LCU&lt;br /&gt;
|Adresse           = Markt 1 in 06636 Laucha&amp;lt;br /&amp;gt;an der Unstrut&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.stadt-laucha.de/ www.stadt-laucha.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Michael Bilstein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Laucha a d U, BLK v NO, Unstruttal.JPG|mini|hochkant=1.2|Laucha an der Unstrut von Nordosten]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laucha an der Unstrut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Aussprache ~Unschtrut~) ist eine Stadt im [[Burgenlandkreis]] im südlichen [[Sachsen-Anhalt]] (Deutschland). Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Unstruttal]] mit Sitz in der Stadt [[Freyburg (Unstrut)]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Stadt an der [[Unstrut]] liegt im [[Weinbau]]gebiet [[Saale-Unstrut (Weinanbaugebiet)|Saale-Unstrut]] an der [[Bundesstraße 176|B 176]] zwischen [[Bad Bibra]] und Freyburg und an der [[Bahnstrecke Naumburg–Artern|Unstrutbahn]] von [[Naumburg (Saale)]] nach [[Artern]]. Laucha gehört zum [[Naturpark Saale-Unstrut-Triasland]]. Nördlich und südlich des Tals erheben sich die Berge, deren Untergrund aus Muschelkalkstein und die oberhalb aus [[Buntsandstein]] bestehen. Die nördlichen Hangkanten werden als Obst- und Weinbaugebiet genutzt. Schon 1402 gab es erstmals einen Hinweis über den Weinbau in der Lauchaer Flur. Die Hänge im Süden sind bewaldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Zu Laucha an der Unstrut gehören die Ortsteile [[Burgscheidungen]], [[Dorndorf (Laucha)|Dorndorf]], [[Kirchscheidungen]], [[Plößnitz (Laucha)|Plößnitz]] und Tröbsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Laucha ist ein ehemaliges [[Straßendorf]] an der alten Heerstraße [[Bad Langensalza|Langensalza]]–[[Freyburg (Unstrut)|Freyburg]]–[[Merseburg]]. Prähistorische Funde deuten jedoch schon auf eine jungsteinzeitliche Besiedelung hin. Der Name der Stadt kommt aus dem Slawischen (&amp;#039;&amp;#039;Lochow&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lochowo&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Luchow&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Luchowe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Luchowa&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Luchonwe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lachaw&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lauchau&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Luchau&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Laucha&amp;#039;&amp;#039;) und bedeutet so viel wie &amp;#039;&amp;#039;„sumpfiges Gelände“&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;„sumpfige Wiesenlage“&amp;#039;&amp;#039;. Dies weist auf eine ehemalige Versumpfung des Gebietes der Unstrut hin. Die Unstrut bildet die nördliche Grenze des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals wird 926 Luchau mit einem Freihof erwähnt. Erst 1124 tritt Laucha wieder urkundlich in Erscheinung. Durch den Landgrafen [[Friedrich IV. (Meißen und Thüringen)|Friedrich den Jüngeren von Thüringen]] erhielt das [[Stadtrecht]] verliehen. Die Stadt wurde oft von Kriegshorden geplündert und gebrandschatzt. Darüber hinaus erlitt Laucha im Laufe der Jahrhunderte nicht nur durch Kriege, sondern auch durch Naturkatastrophen große Schäden. Der Ort erholte sich wirtschaftlich immer wieder. Trotz mehrerer Brände findet sich noch eine Anzahl wertvoller historischer Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ort benannte sich auch ein ritterliches Geschlecht, die Edlen [[Laucha (Adelsgeschlecht)|von Laucha]], welche mit den [[Heßler (Adelsgeschlecht)|von Heßler]] und [[Burkersroda (Adelsgeschlecht)|von Burkersroda]] stammes- und wappenverwandt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laucha gehörte bis 1815 zum [[Haus Wettin|wettinischen]], später [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] [[Amt Freyburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;34&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es kam es zu Preußen und wurde 1816 dem [[Landkreis Querfurt|Kreis Querfurt]] im [[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt, zu dem es bis 1944 gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/querfurt.htm |titel=Der Landkreis Querfurt im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-10-07 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20240201051826if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/querfurt.htm |archiv-datum=2024-02-01 |abruf=2025-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1889 nahm die [[Bahnstrecke Naumburg–Artern|Unstrutbahn Naumburg–Artern]] ihren Betrieb auf, weshalb bisherige [[Gütertransport]]e auf der Unstrut stetig zurückgingen. 1914 eröffnete zudem die [[Preußische Staatseisenbahnen|Preußische Staatsbahn]] die [[Bahnstrecke Laucha–Kölleda|Strecke Laucha-Kölleda]]. Der [[Bahnhof Laucha (Unstrut)|Bahnhof Laucha]], nunmehr [[Trennungsbahnhof]], gewann dadurch an Bedeutung. Davon profitierten unter anderem die Zucker- und die Konservenfabrik. Im Jahr 1890 beabsichtigten die Stadtväter von Laucha aus verkehrstechnischen Gründen, das „Obertor“ von Laucha, eine architektonische Rarität, abzureißen. Preußische Verwaltungs- und Denkmalschutzbehörden verboten dies. Das Tor wurde bis 1897 gründlich saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 eröffnete die [[Preußische Staatseisenbahnen|Preußische Staatseisenbahn]] die [[Bahnstrecke Kölleda–Laucha#Geschichte|Bahnstrecke Kölleda–Laucha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren begannen Segelflieger, an den Hängen der Unstrut zu starten und zu landen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dhv.de/newsdetails/article/fliegerstadt-laucha-100-jahre-luftsport/ &amp;#039;&amp;#039;Fliegerstadt Laucha - 100 Jahre Luftsport &amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; (siehe [[Flugplatz Laucha]]).&amp;lt;ref&amp;gt;mdr.de: [https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/halle/burgenland/laucha-unstrut-hundert-jahre-luftsport-100.html &amp;#039;&amp;#039;Laucha an der Unstrut: Die Geschichte der Fliegerstadt&amp;#039;&amp;#039;] (23. April 2024)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. April 1945, kurz vor dem [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Ende des Zweiten Weltkriegs]], griffen [[Jagdbomber]] der [[USAAF|US Air Force]] Laucha mit Bomben und Bordwaffen an, obwohl sie bereits teilweise von US-Bodentruppen besetzt war. Einige Häuser wurde schwer beschädigt; 11 Einwohner (überwiegend Frauen und Kinder) starben.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Möller: &amp;#039;&amp;#039;Kriegsende an Saale und Unstrut. April 1945&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2013, ISBN 978-3-86777-456-7, S. 126–127.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1952 bis 1994 lag Laucha im [[Kreis Nebra]] (1952 bis 1990 im [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-[[Bezirk Halle]], dann im Land Sachsen-Anhalt). Seit der [[Kreisreform Sachsen-Anhalt 1994|Kreisreform 1994]] ist die Stadt Teil des [[Burgenlandkreis]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eingemeindungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Dorndorf eingegliedert. Am 1. Juli 2009 wurden die ehemals eigenständigen Gemeinden [[Burgscheidungen]] und [[Kirchscheidungen]] eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2009-januar-dezmber.html StBA: Gebietsänderungen vom 02. Januar bis 31. Dezember 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1865 || 1.829&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || 2.360&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 2.352&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 2.339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 2.404&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 2.354&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 3.311&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 3.070&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 2.454&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 3.135&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 2.969&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 2.796&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 2.790&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 2.732&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 2.702&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 2.657&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 31, Teil 11, &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit von der Potsdamer Konferenz bis zur Gründung der Deutschen Demokratischen Republik 1945–1949.&amp;#039;&amp;#039; [[St. Benno Verlag]], Leipzig 1989, S. 325.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/querfurt.htm |titel=Der Landkreis Querfurt im Gemeindeverzeichnis 1900 |offline=2025-10-07 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241109154920/http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/querfurt.htm |archiv-datum=2024-11-09 |abruf=2025-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=querfurt.html |name=Die Gemeinden des Landkreises Querfurt |abruf=2023-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 1990: Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres (Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.sachsen-anhalt.de/themen/bevoelkerung-mikrozensus-freiwillige-haushaltserhebungen/bevoelkerung/berichte-bevoelkerung#c324546 |titel=Bevölkerung der Gemeinden |werk=statistik.sachsen-anhalt.de |abruf=2025-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20040501090DR Laucha an der Unstrut Marienkirche.jpg|mini|Altarraum der St.-Marien-Kirche]]&lt;br /&gt;
In Laucha wurden die Bevölkerung und die Kirche durch die 1539 von [[Heinrich (Sachsen)|Heinrich dem Frommen]] durchgeführte [[Reformation]] evangelisch-lutherisch. Damals gehörte Laucha zum Archidiakonat [[Beata Maria Virgo]] zu Erfurt im [[Bistum Mainz]], die St.-Marien-Kirche war dem [[Augustiner-Chorherren|Augustinerkloster]] [[Bad Bibra|Bibra]] [[Inkorporation (Kirche)|inkorporiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelisch-lutherische Kirche ===&lt;br /&gt;
Die St.-Marien-Kirche sowie die [[Kirche Burgscheidungen|Kirche]] in Burgscheidungen, die [[Dorfkirche Dorndorf (Laucha an der Unstrut)|Kirche]] in Dorndorf, die [[St. Johannes (Kirchscheidungen)|St.-Johannes-Kirche]] in Kirchscheidungen, die Kirche in Plößnitz, die Kirche &amp;#039;&amp;#039;[[Unsere Liebe Frau|Unser lieben Frauen]]&amp;#039;&amp;#039; in Tröbsdorf und ihre Kirchengemeinden gehören zum [[Kirchenkreis]] Naumburg-Zeitz der [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pfarramt-laucha.de/ &amp;#039;&amp;#039;Herzlich willkommen auf der Homepage des Pfarrbereichs Laucha!.&amp;#039;&amp;#039;] Pfarramt Laucha, abgerufen am 6. Oktober 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Marien (Laucha an der Unstrut)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römisch-katholische Kuratie ===&lt;br /&gt;
Nach der Reformation ließen sich erst wieder gegen Mitte des 19. Jahrhunderts Katholiken in Laucha nieder, sie gehörten zunächst zur [[Pfarrei]] Naumburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] vergrößerte sich die Katholikenzahl im Raum Laucha durch die [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa]] erheblich. 1947 wurde in der Pfarrei Naumburg die Seelsorgestelle Laucha gegründet, und der aus dem [[Bistum Leitmeritz]] stammende Dechant Maximilian Joseph Thamm (1881–1970)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Tag des Herrn (Zeitung)|Tag des Herrn.]]&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 27/1958 vom 12. Juli 1958, S. 111.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde zum ersten Seelsorger in Laucha ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Baudisch: &amp;#039;&amp;#039;Pfarer Maximilian Thamm starb.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Tag des Herrn.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 33/1970 vom 22. August 1970, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Laucha wurde zur [[Kuratie]] erhoben, zu ihr gehörten neben Laucha auch Burgscheidungen, Dorndorf, [[Golzen]], [[Hirschroda (Balgstädt)|Hirschroda]], Kirchscheidungen, Plößnitz, Tröbsdorf und [[Weischütz]]. Die Gottesdienste der Kuratie Laucha fanden in der evangelischen St.-Marien-Kirche statt, wo für die Katholiken ein eigener [[Altar]] und ein [[Tabernakel]] aufgestellt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 31, Teil 11, &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit von der Potsdamer Konferenz bis zur Gründung der Deutschen Demokratischen Republik 1945–1949.&amp;#039;&amp;#039; St. Benno Verlag, Leipzig 1989, S. 324–327.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Zahl der Gottesdienstbesucher zurückgegangen war, wurden die Gottesdienste statt in der evangelischen St.-Marien-Kirche in einem katholischen Gemeinderaum gefeiert, der als [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] fungierte, was vermutlich seit den 1980er Jahren geschah. Die Kuratie Laucha hatte ihren Sitz im Haus Untere Hauptstraße 21. 2006 wurde der Gemeindeverbund &amp;#039;&amp;#039;Naumburg – Bad Kösen – Freyburg – Laucha – Osterfeld&amp;#039;&amp;#039; errichtet, dem auch die Kuratie Laucha angehörte und aus dem 2010 die heutige Pfarrei &amp;#039;&amp;#039;St. Peter und Paul&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Naumburg entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.bistum-magdeburg.de/aktuelles-termine/amtsblatt/2006/ausgabe-03-2006/bischof.html |wayback=20231003020407 |text=&amp;#039;&amp;#039;Nr. 44 Errichtung von Gemeindeverbünden.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2026-02-26 14:06:07 InternetArchiveBot }} Bistum Magdeburg, Amtsblatt 3/2006, Bischof, abgerufen am 30. Januar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.bistum-magdeburg.de/front_content.php?idcat=2760&amp;amp;idart=14430&amp;amp;lang=5 |wayback=20230406230026 |text=&amp;#039;&amp;#039;Nr. 69 Pfarreierrichtungen.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2026-02-26 14:06:07 InternetArchiveBot }} Bistum Magdeburg, Amtsblatt 5/2010, Dokumente des Bischofs, abgerufen am 30. Januar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Juni 2018 fand in Laucha der letzte katholische Gottesdienst statt, die Kapelle wurde mit Dekret vom 30. Juni 2018 [[Profanierung|profaniert]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bistum-magdeburg.de/aktuelles-termine/amtsblatt/2018/amtsblatt-2018-07.html &amp;#039;&amp;#039;Nr. 106, Profanierung der Kapelle in Laucha.&amp;#039;&amp;#039;] Bistum Magdeburg, Amtsblatt 7/2018, Dokumente des Bischofs, abgerufen am 6. Oktober 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die nächstgelegenen katholischen Gottesdienste finden heute in der rund 14 Kilometer entfernten Kirche [[St. Peter und Paul (Naumburg)|St. Peter und Paul]] in Naumburg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der Stadtrat von Laucha besteht entsprechend der Einwohnerzahl der Stadt aus 16 Mitgliedern und dem Bürgermeister.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mi.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MI/MI/4._Service/Publikationen/3._Abteilung_3/Kommunales/Kommunalrecht2018_1.pdf Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt, § 37]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 62,3 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20240609/150845053/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=635&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-623_id_1078 Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.sachsen-anhalt.de/wahlen/gw19/erg/gem/gw.15084285.ergtab.frametab.html Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019 !! rowspan=&amp;quot;10&amp;quot;| !! Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 48,9 % || 7 || 37,7 % || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Freie Bürgerliste Laucha || 12,2 % || 2 || 30,4 % || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]] || 12,5 % || 2 || 17,5 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Einzelbewerber]] Christian Nohl || – || – || {{0}}5,2 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || {{0}}6,0 % || 1 || {{0}}3,6 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || {{0}}9,2 % || 1 || {{0}}3,1 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Matthias Sanftleben || – || – || {{0}}2,5 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Heimat|NPD]] || 11,2 % || 1 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;14&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl 2024 entfielen auf die AfD drei Sitze, von denen zwei unbesetzt bleiben, weil die Partei nur einen Kandidaten nominiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* seit 2011: Michael Bilstein (parteilos)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.verbgem-unstruttal.de/de/stadt-laucha/allgemeines-laucha.html |titel=Laucha an der Unstrut - Allgemein |werk=verbgem-unstruttal.de |abruf=2025-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilstein wurde bei der Bürgermeisterwahl am 24. September 2017 ohne Gegenkandidat mit 100 % der gültigen Stimmen wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.verbgem-unstruttal.de/de/datei/anzeigen/id/15899,1117/laucha_bgm.png Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 24. September 2017]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 9. Juni 2024 wurde er mit 76,3 % der gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20240609/150845053/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=633&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-617_id_1072 Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit beträgt sieben Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mi.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MI/MI/4._Service/Publikationen/3._Abteilung_3/Kommunales/Kommunalrecht2018_1.pdf Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt, § 61]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Laucha an der Unstrut|Liste der Bodendenkmale in Laucha an der Unstrut}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört das [[Glockenmuseum Laucha]], welches unter Glockengießermeister Ulrich 1732 als Glockengießerei gegründet und bis 1911 auch als solche betrieben wurde. In diesem Zeitraum wurden mehr als 5000 Bronzeglocken gegossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:StMarienLaucha15.jpg|mini|hochkant|[[St. Marien (Laucha an der Unstrut)|Stadtkirche St. Marien]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnenswert ist die [[St. Marien (Laucha an der Unstrut)|Stadtkirche St. Marien]], ein [[spätgotisch]]er Bau aus dem 15. Jahrhundert, mit [[Romanik|romanischen]] Resten ([[Klötzchenfries]]e an der Südostseite der Kirche), die nach dem verheerenden Stadtbrand am 13. April 1731 wiederaufgebaut wurde. Besonders sind auch die, vermutlich aus Aberglauben angebrachten, Kratzspuren oder Wetzrillen an der Kirchenmauer, die sich auch an vielen Portalen des Ortes wiederfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin das Rathaus von 1543 mit der später angebrachten doppelläufigen, überdachten [[Freitreppe]] und alte [[Portal (Architektur)|Portale]] an den Bürgerhäusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1112 Meter lange [[Stadtmauer]] umgibt den [[Historischer Stadtkern|historischen Stadtkern]] und ist mit einem, von ehemals drei Toren, noch gut erhalten. In diesem Tore – dem Obertor – wurde im ehemaligen Torhaus eine Heimatstube eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unstrut, seit dem Mittelalter schiffbar, war einst Mittelpunkt für den Handel. Auf ihr wurden noch bis 1950 Güter transportiert. Heute besteht die Möglichkeit, die Unstrut mit Paddelbooten, Ruderbooten, Kanus und Motorbooten zu befahren. Für eine Fahrt auf der Unstrut standen bis 2016 Ausflugsdampfer zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dorndorf ist die ehemalige Reichssegelflugschule hervorzuheben, in Burgscheidungen das [[Schloss Burgscheidungen|Schloss]] mit dem Barockgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rathaus&lt;br /&gt;
* Evangelische Stadtkirche St. Marien&lt;br /&gt;
* Stadtmauer mit Zwingtor (Kulturdenkmal)&lt;br /&gt;
* Obertor&lt;br /&gt;
* Glockenmuseum (technisches Denkmal)&lt;br /&gt;
* mittelalterliche Gebäude und Portale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;140&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot; class=&amp;quot;left&amp;quot; perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Laucha an der Unstrut 2.jpg|Ansicht mit Stadtkirche&lt;br /&gt;
RathausLaucha.jpg|Rathaus Laucha, daneben die Stadtkirche&lt;br /&gt;
Rathaus-Laucha.jpg|Rathaus Laucha&lt;br /&gt;
Glockenmuseum-Laucha.jpg|[[Liste von Glockenmuseen|Glockenmuseum]] Laucha&lt;br /&gt;
LauchaObertor.jpg|Obertor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
In Laucha existieren zahlreiche Unternehmen des Handels, des Handwerks und der Dienstleistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Laucha liegt an der [[Bundesstraße 176|Bundesstraße B 176]] zwischen [[Bad Bibra]] und [[Freyburg (Unstrut)]]. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle ist &amp;#039;&amp;#039;Naumburg&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesautobahn 9|A 9]] in 29 km Entfernung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnhof Laucha (Unstrut)|Laucha (Unstrut)]]&amp;#039;&amp;#039; liegt an der [[Bahnstrecke Naumburg–Artern]]. Er wird von der [[Regionalbahn]]&amp;amp;shy;linie RB 77 (Naumburg–[[Wangen (Unstrut)]]) bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Das [[Burgenland-Gymnasium Laucha]] wurde 1991 gegründet, 1993 wurde ein neues Schulgebäude übergeben. Das Gymnasium trägt den Titel &amp;#039;&amp;#039;Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage&amp;#039;&amp;#039;. Das Gymnasium ist Mitglied der Wirtschaftsakademie der &amp;#039;&amp;#039;Herzog-August-Stiftung&amp;#039;&amp;#039; zu Weißenfels. Das Gymnasium besitzt einen eigenen Weinberg am Edelacker in Freyburg/Unstrut; es wird das Fach Weinbau gelehrt und es gibt Kooperationen mit den Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Rotkäppchen Mumm Sektkellereien Freyburg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lafarge Zement Karsdorf&amp;#039;&amp;#039;, der Agrargenossenschaft Gleina und der Winzergenossenschaft Freyburg. Im Fach Luft- und Raumfahrt mit dem Kurs Segelflugsport kann ein Flugschein erworben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bestehen Schulpartnerschaften mit der &amp;#039;&amp;#039;Scholengemeenschap „Willem de Zwijger“&amp;#039;&amp;#039; [[Schoonhoven]] ([[Niederlande]]), der Mastrop-Masztosh Schule in [[Jerewan]] ([[Armenien]]), dem polytechnischen Gymnasium in [[Nischni Tagil|Nishnij Tagil]] ([[Russland]]), der Eshel Hanassi Schule [[Lehawim|Lehavim]] ([[Israel]]) und seit 2012 mit dem Gymnasium Nr. 9 aus [[Stettin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Persönlichkeiten der Stadt Laucha an der Unstrut}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Laucha |Band=12 |Seite=111}}&lt;br /&gt;
* Gottfried Rühlmann: &amp;#039;&amp;#039;Historischer Brief vom Ursprung, Wachstum und Verheerung der hochfürstlichen Weißenfelsischen Stadt Laucha in Thüringen an der Unstrut.&amp;#039;&amp;#039; E. E. W. W. Rath daselbst geschrieben und übersendet durch Gottfried Rühlmannen / von Laucha, gedruckt durch Christian Gozen, Leipzig 1703, (4 Bogen), Nachdruck In: &amp;#039;&amp;#039;Neues Museum für die sächsische Geschichte Litteratur und Staatskunde.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1804, 3. Band, 2. Heft, S. 41–54 ([https://books.google.de/books?id=TfdIAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA41 books.google.de]).&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Gottlieb Francke]]: &amp;#039;&amp;#039;Diplomatarium Lauchense&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Dis sint freyheite, Statuta unde Gerechtigkeit Gesettze&amp;#039;&amp;#039; (der Stadt Laucha), In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Beyträge zur Geschichte der Staats-, Lehn- und Privatrechte der Lande des Chur- und Fürstlichen Hauses Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; 1. Teil, Altenburg 1767, S. 5–113 ([https://books.google.de/books?id=HmNDAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA1 books.google.de]).&lt;br /&gt;
* Carl Gründler: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Laucha a. Unstrut und des Postamtes nebst statistischen Angaben.&amp;#039;&amp;#039; Mit Nachdruck der &amp;#039;&amp;#039;Diplomatarium Lauchense.&amp;#039;&amp;#039; Druck und Verlag J. Herm. Heise, Laucha 1888.&lt;br /&gt;
* Artur Vollmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Finanzen der Stadt Laucha a. U. von 1561 bis 1920.&amp;#039;&amp;#039; Phil. Dissertation, Jena 1921.&lt;br /&gt;
* Carl Friedrich Stephan: &amp;#039;&amp;#039;Aus Lauchas Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatkalender für den Kreis Querfurt.&amp;#039;&amp;#039; 1, 1922.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4439672-7}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-laucha.de/ Offizielle Website der Stadt Laucha]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Burgenlandkreis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4439672-7|VIAF=247369177}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Burgenlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laucha an der Unstrut| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Unstrut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1124]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort im Weinanbaugebiet Saale-Unstrut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Sachsen-Anhalt]]&lt;/div&gt;</summary>
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