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	<title>Laubwald-Rotkappe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:37:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Laubwald-Rotkappe&amp;diff=162821&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Liebigkühler: /* Literatur */ + Link zum Lemma Wulfard Winterhoff</title>
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		<updated>2026-03-30T06:31:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + Link zum Lemma Wulfard Winterhoff&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Laubwald-Rotkappe&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Leccinum aurantiacum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Jean Baptiste François Bulliard|Bull.]]&amp;lt;!--1785--&amp;gt;) [[Samuel Frederick Gray|Gray]]&amp;lt;!--1821--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Raufußröhrlinge&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Leccinum&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Leccinoideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Steinpilzverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Boletaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Boletineae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Steinpilzartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Boletales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = 2010-09-13 Leccinum aurantiacum 6555637461 crop.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laubwald-Rotkappe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Leccinum aurantiacum&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: &amp;#039;&amp;#039;Leccinum quercinum, Leccinum rufum&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eichen-Rotkappe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eichen-Raufuß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine [[Pilze|Pilzart]] aus der Familie der [[Steinpilzverwandte]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Der ziegelrote bis braune [[Hut (Mykologie)|Hut]] hat einen Durchmesser von 6–15(–20)&amp;amp;nbsp;cm. In der Jugend ist der Hut kugelig und wird im Alter massig-polsterförmig. Die Oberseite ist fein filzig, ähnlich Wildleder, und wird bei Nässe schmierig. Die [[Röhre (Mykologie)|Röhren]] sind bis 3&amp;amp;nbsp;cm lang, jung weiß, bei Berührung bräunlich fleckend und später grau bis dunkelolivgrau. Der [[Stiel (Mykologie)|Stiel]] ist bis 18&amp;amp;nbsp;cm lang und 2–4&amp;amp;nbsp;cm breit. Er ist dick und fest mit rotbraunen Schüppchen bedeckt. Das [[Trama|Fleisch]] ist in der Stielbasis bei Verletzung dunkelviolett verfärbend, ebenso beim Kochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Leccinum aurantiacum 2.jpg|Laubwald-Rotkappe mit geöffnetem Hut.&lt;br /&gt;
Datei:Leccinum quercinum.jpg|Typisch für die Laubwald-Rotkappe sind die rotbraunen Stielschuppen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
Die Laubwald-Rotkappe kann mit anderen [[Rotkappe]]n verwechselt werden und unterscheidet sich von diesen durch die Mykorrhiza-Partner sowie etwas andere Farben von Hut und Stielschuppen. Zwei nah verwandte und sehr ähnliche Arten sind die [[Nadelwald-Rotkappe|Kiefern-Rotkappe]] (&amp;#039;&amp;#039;Leccinum vulpinum&amp;#039;&amp;#039;) und die [[Fichten-Rotkappe]] (&amp;#039;&amp;#039;Leccinum piceinum&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie  ==&lt;br /&gt;
Die wärmeliebende Laubwald-Rotkappe ist ein [[Mykorrhiza]]-Partner von [[Eichen]] sowie anderen Laubbäumen und kommt in milden Gegenden  in Eichen-Hainbuchenwälder sowie in Buchenwäldern mit eingestreuten Eichen, teilweise auch in Parks und auf Friedhöfen vor. Sie bevorzugt frische bis trockene Böden auf neutralem oder mäßig saurem Untergrund, kann aber auch auf basischen Böden auftreten. Die Fruchtkörper erscheinen von Spätsommer bis Herbst, können ausnahmsweise aber auch schon früher gefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Laubwald-Rotkappe kommt in den mediterranen bis gemäßigten Regionen Europas im Areal der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Eichen|Quercus]]&amp;#039;&amp;#039; vor und geht nördlich bis Südfinnland. Das Verbreitungszentrum ist Mitteleuropa, in anderen Gebieten ist die Art selten. Ob aus [[Costa Rica]] gemeldete Funde mit der europäischen Art identisch sind, ist noch unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Laubwald-Rotkappe ist ein beliebter [[Speisepilz]], wird allerdings wie alle Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Leccinum&amp;#039;&amp;#039; durch die [[Bundesartenschutzverordnung]] geschützt und darf nur in geringen Mengen für den Eigenbedarf gesammelt werden. Ihre Bestände sind rückläufig, die Art wird in Kategorie G3 (gefährdet) der [[Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands|Roten Liste]] der gefährdeten Großpilze in Deutschland eingeordnet.&lt;br /&gt;
Die Laubwald-Rotkappe, seinerzeit unter dem Namen „Eichen-Rotkappe“, wurde 1994 als erste Pilzart von der [[Deutsche Gesellschaft für Mykologie|Deutschen Gesellschaft für Mykologie]] zum [[Pilz des Jahres]] gewählt, um auf deren Gefährdung hinzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans E. Laux: &amp;#039;&amp;#039;Der große Kosmos-Pilzführer. Alle Speisepilze mit ihren giftigen Doppelgängern.&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos, Stuttgart 2001, ISBN 3-440-08457-4.&lt;br /&gt;
* [[German Josef Krieglsteiner]] (Hrsg.), [[Andreas Gminder]], [[Wulfard Winterhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Großpilze Baden-Württembergs]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Ständerpilze: Leisten-, Keulen-, Korallen- und Stoppelpilze, Bauchpilze, Röhrlings- und Täublingsartige.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3531-0.&lt;br /&gt;
* A. Bollmann, A. Gminder, P. Reil: &amp;#039;&amp;#039;Abbildungsverzeichnis europäischer Großpilze.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Gattungs-CD, Schwarzwälder Pilzlehrschau, Hornberg 2007, {{ISSN|0932-920X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commons|Leccinum quercinum|Laubwald-Rotkappe (&amp;#039;&amp;#039;Leccinum quercinum&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.interhias.de/schwammerlseiten/galerie/thumbnailseiten/leccinumquercinum.html Fotogalerie der Laubwald-Rotkappe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Pilz des Jahres in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Speisepilzhinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raufußröhrlinge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisepilzart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Liebigkühler</name></author>
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