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	<title>Laubusch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Laubusch&amp;diff=302719&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;32X: Links</title>
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		<updated>2026-04-19T13:20:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Laubusch&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Lauta&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/28/19/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 14/08/17/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 115&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 9.05 &amp;lt;!-- Quelle: HOV --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 1420&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lauta.de/daten-zahlen-fakten.html |titel=Statistischer Jahresbericht Stadt Lauta 2022 |seiten=1 |format=PDF; 4.6 MB |abruf=2023-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2001-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 02991&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 035722&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Laubusch.JPG|mini|hochkant|[[Kirche Laubusch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lauta Laubusch Kolonie Aerial.jpg|mini|Laubusch Kolonie aus der Luft (Blick Richtung Westen)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lauta Laubusch Siedlung Aerial.jpg|mini|Laubusch Siedlung aus der Luft (Blick Richtung Norden)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Laubusch schule.JPG|mini|Schulgebäude am Markt (vor der Sanierung im Jahr 2021)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein Erika-Laubusch 1.JPG|mini|Gedenkstein für die Brikettfabrik Erika-Laubusch (1919–1993)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laubusch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{hsbS|Lubuš|Audio=Hsb-Lubuš.ogg}}) ist eine Arbeiterkolonie der [[Ilse Bergbau AG]], die seit dem 1. Januar 2001 als Ortsteil zur Stadt [[Lauta]] in [[Sachsen]] gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2001.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr ursprünglicher Name ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kolonie Erika&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem Abbruch des alten [[Sorben|sorbischen]] Dorfes [[Laubusch (Wüstung)|Laubusch]] (heute Wüstung) im Zuge des Braunkohlenabbaus ging der Ortsname auf die Arbeiter- und Angestelltenkolonie über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Grundlage ==&lt;br /&gt;
Bereits vor 1914 waren die [[Braunkohle]]vorkommen in der Nähe des Dorfes Laubusch bekannt. Der Aufschluss wurde jedoch durch den Beginn des Ersten Weltkrieges verhindert. Als mit Kriegsbeginn ein Standort für eine [[Aluminiumhütte]] gesucht wurde, fiel die Wahl nicht zuletzt durch die Nähe zu den Kohlenfeldern in Laubusch auf den Bauplatz des [[Lautawerk (Unternehmen)|Lautawerks]]. Denn dieser Standort konnte neben einer günstigen Verkehrsanbindung auch eine langjährige Versorgung der Aluminiumhütte mit Braunkohle garantieren. Diese war zwingend, da die Gewinnung von [[Aluminium]] aus [[Bauxit]] in einem elektrochemischen Verfahren erfolgt, das einen hohen Energieaufwand bedingt. Deshalb wurde mit dem Baubeginn des Lautawerks auch mit dem Aufschluss der [[Grube Erika]] bei Laubusch begonnen. Die Braunkohle, die aus der Grube Erika gefördert wurde, versorgte außer dem Lautawerk auch das [[Kraftwerk Lauta]] der [[Elektrowerke AG]] und die [[Brikettfabrik]] Erika der Ilse-Bergbau AG. Die Stilllegung der Brikettfabrik erfolgte Ende 1993, die meisten baulichen Anlagen wurden bis 1997 abgerissen. Einige Baracken sind noch als Ruinen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Siedlung ==&lt;br /&gt;
Begonnen wurde die Kolonie Erika nach Plänen des Ilse-Werks[[architekt]]en [[Ewald Kleffel]] zu Beginn der 1920er Jahre. Die  Erweiterung durch den Ortsteil Heimstätten erstreckte sich bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleffel orientiert sich bei der Lösung der immensen Bauaufgabe am Vorbild der [[Gartenstadt Marga]] in Brieske. Die Ausführung der ursprünglichen Planung wurde durch die wirtschaftliche Entwicklung in den 1920er Jahren zwar nicht vollständig gestoppt, aber es kam zu einer vereinfachten Lösung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswerte Bauten sind insbesondere die Gebäude am Markt mit Gasthaus, Geschäftshaus, Schule und Kirche. Das Schulgebäude, das heute stark überdimensioniert wirkt, dominiert durch seine Breitenwirkung den Markt. Die [[Kirche Laubusch|evangelische Kirche]], ein massiv wirkender Klinkerbau, wurde erst kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs ausgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Kirche und durch diese vom Markt räumlich getrennt, erstreckt sich ein großer begrünter Platz, der das Motiv eines dörflichen Angers aufnimmt. Im Gegensatz zu dem städtischen Bild des Marktes mit seinen geschlossen wirkenden Fronten, sind die Gebäude des Angers giebelständig und mit großen Abständen zueinander angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Niedergang ==&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der DDR und parallel zum wirtschaftlichen Niedergang der Braunkohleindustrie in der Lausitz, begann auch der Niedergang der Kolonie Erika. Die ehemals gut bewohnte Siedlung verlor einen großen Teil ihrer Einwohner, Leerstand dominierte viele Jahre das Ortsbild. Weite Teile der älteren und qualitätvollen Siedlungssubstanz wurden abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Günter Usemann]] (1925–2016), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Walter Ibscher]] (1926–2011), Bildhauer, Grafiker, Medailleur, Restaurator und Kunstpädagoge, lebte und arbeitete seit 1951 in Nürnberg&lt;br /&gt;
* [[Klaus Siebold]] (1930–1995), Politiker (SED), DDR-Minister für Kohle und Energie&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Torge]] (* 1931), Geodät, Präsident der Internationalen Assoziation für Geodäsie&lt;br /&gt;
* [[Lothar Wagner (Fußballspieler)|Lothar Wagner]] (* 1941), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Werner Grun]] (* 1942), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Arno Schmidt (Politiker)|Arno Schmidt]] (* 1945), Politiker (FDP), Bundestagsabgeordneter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der abgebrochenen Orte im Lausitzer Kohlerevier]]&lt;br /&gt;
* [[Archiv verschwundener Orte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Margarete Donath: &amp;#039;&amp;#039;Grube Erika bei Laubusch.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Lětopis]] C 28 (1985), S. 95–110.&lt;br /&gt;
* Alfred Eckert: &amp;#039;&amp;#039;Wind unter den Flügeln. Leben und Werk des Bildhauers und Grafikers Walter Ibscher.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Dr. Herbert Winter, Fürth 2006, ISBN 3-939490-00-8 (mit ausführlicher Biografie).&lt;br /&gt;
* [[Frank Förster (Historiker)|Frank Förster]]: &amp;#039;&amp;#039;Verschwundene Dörfer im Lausitzer Braunkohlenrevier&amp;#039;&amp;#039;. 3., bearbeitete und erweiterte Auflage, [[Domowina]]-Verlag, Bautzen 2014, S. 173–176.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [http://www.heimatverein-laubusch.de/ Website des Heimatvereins Laubusch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4703026-4|VIAF=244301186}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lauta]]&lt;/div&gt;</summary>
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