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	<title>Latua pubiflora - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T06:07:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Latua_pubiflora&amp;diff=1165261&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seysi: ttung</title>
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		<updated>2026-01-12T10:00:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ttung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Latua pubiflora&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[August Grisebach|Griseb.]]) [[Henri Ernest Baillon|Baill.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Latua&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Rudolph Amandus Philippi|Phil.]]&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Nachtschattengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Solanaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Nachtschattenartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Solanales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Euasteriden I&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Latua pubiflora mature specimen Edinburgh Botanic Garden.jpg &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Latua pubiflora ( Griseb. ) Baillon single flower.jpg|mini|Blüte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Latua pubiflora ripe fruit Herefordshire.jpg|mini|Frucht und ein Dorn]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Latua pubiflora&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: &amp;#039;&amp;#039;Latua venenosa&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Phil.}}), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Baum der Zauberer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine Pflanzenart in der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Nachtschattengewächse]] (Solanaceae). Es ist die einzige [[Art (Biologie)|Art]] der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] &amp;#039;&amp;#039;Latua&amp;#039;&amp;#039;. Sie ist [[Endemit|endemisch]] in den küstennahen Bergen des südlichen [[Chile]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Latua pubiflora&amp;#039;&amp;#039; wachsen als 2 bis 10 Meter Wuchshöhe erreichende [[Strauch|Sträucher]] oder kleinere [[Baum|Bäume]] mit einem oder mehreren Hauptstämmen, die einen Durchmesser von 3 bis 25&amp;amp;nbsp;cm erreichen können. Die Pflanze ist mit starren, bis zu 2&amp;amp;nbsp;cm langen [[Dorn (Botanik)|Dornen]] besetzt, die in den Blattachseln stehen. Die etwas raue, dünne und bräunliche [[Borke]] ist rissig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wechselständigen oder büscheligen [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] stehen an 2&amp;amp;nbsp;mm langen, mehr oder weniger behaarten Blattstielen. Die ganzrandigen bis feingesägten Blattspreiten sind behaart bis verkahlend, 3 bis 12&amp;amp;nbsp;cm lang und 1,5 bis 4&amp;amp;nbsp;cm lang, elliptisch bis verkehrt-eiförmig oder eiförmig, die Spitze ist spitz bis zugespitzt, die Blattbasis läuft keilförmig zu. [[Spaltöffnung]]en sind nur auf der Unterseite unregelmäßig verteilt zu finden. Die Nebenblätter fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blüten ===&lt;br /&gt;
Die [[Blüte]]n mit doppelter [[Blütenhülle]] stehen einzeln an 5 bis 20&amp;amp;nbsp;mm langen, filzigen Blütenstielen. Diese entspringen den Achseln der Dornen aus einer Hülle aus sich überlappenden Knospenschuppen. Der fünfzählige, glockenförmige und behaarte, grünliche bis violette [[Kelchblatt|Kelch]] ist etwa 8 bis 10&amp;amp;nbsp;mm lang. Die klappigen, etwa 3&amp;amp;nbsp;mm langen, spitzen Kelchzipfel sind gleichgeformt und dreieckig. Die magentafarbene bis rote, urnenförmige [[Kronblatt|Krone]] besitzt eine Länge von 3 bis 4&amp;amp;nbsp;cm und einen mittleren Durchmesser von etwa 1,5&amp;amp;nbsp;cm. Die Außenseite ist dicht behaart. Die zurückgelegten, dreilappigen Kronzipfel sind relativ kurz, so breit wie lang oder etwas breiter. Die fünf ungleich langen [[Staubblatt|Staubblätter]] sind etwa 8&amp;amp;nbsp;mm von der Kronenbasis mit den Kronblättern verwachsen. Sie stehen leicht über die Kronenröhre hinaus, am unteren Ende sind sie behaart. Die Staubbeutel sind etwa 2&amp;amp;nbsp;mm lang und an der Basis mit den Staubfäden verwachsen. Die Theken stehen am äußeren Ende voneinander getrennt, diese Trennung reicht über ein Drittel ihrer Gesamtlänge. Die [[Pollen]] sind drei- bis vierfaltig, kugelig abgeflacht bis sphärisch und mit 20 bis 21&amp;amp;nbsp;µm relativ klein. Die zwei oberständigen [[Fruchtblatt|Fruchtblätter]] sind jeweils einkammerig, die vielzähligen Samenanlagen sind anatrop (gegenläufig) angeordnet. Der lange schlanke [[Griffel (Botanik)|Griffel]] ist so lang wie das längste Staubblatt. Die kopfige, grüne [[Narbe (Botanik)|Narbe]] ist schwach zweilappig. Es sind kreisförmige [[Nektarien]] ausgebildet. Die Blüten werden durch [[Ornithophilie|Kolibris]] bestäubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früchte und Samen ===&lt;br /&gt;
Die kleinen Früchte sind gelbe bis orange-gelbe, fleischige, eiförmige bis kugelige, glatte, bespitzte [[Beere]]n mit einem Durchmesser von etwa 2&amp;amp;nbsp;cm, an der Frucht ist der Kelch auf eine Länge von 11 bis 16&amp;amp;nbsp;mm verlängert, die Kelchzipfel stehen nach außen ab. Die vielen feingrubigen [[Same (Pflanze)|Samen]] sind dunkelbraun bis schwarz und bis etwa 2&amp;amp;nbsp;mm groß, relativ dickschalig, etwas länger als breit. Im Inneren befindet sich ein gebogener [[Embryo (Botanik)|Embryo]], dessen [[Kotyledon]]en kürzer sind als der restliche Embryo. Das [[Endosperm]] ist reichlich ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die [[Chromosom]]enbasiszahl ist &amp;lt;math&amp;gt;n = 9&amp;lt;/math&amp;gt;. Vor allem die Sprosse, Samen und Blätter enthalten verschiedene [[Tropan-Alkaloide]], unter anderem [[Atropin]], [[Hyoscyamin]] und kleineren Mengen [[Scopolamin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Art ist [[Endemit|endemisch]] in den küstennahen Bergen des südlichen [[Chile]] in Höhenlagen zwischen 300 und 900&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Latua&amp;#039;&amp;#039; wurde 1858 von [[Rodolfo Amando Philippi]] in &amp;#039;&amp;#039;Botanische Zeitung&amp;#039;&amp;#039; Berlin Band 16 Seite 242 erstbeschrieben. Die Art &amp;#039;&amp;#039;Latua pubiflora&amp;#039;&amp;#039; wurde 1854 von [[August Heinrich Rudolf Grisebach]] in &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen&amp;#039;&amp;#039; Band 6 Seite 128 als &amp;#039;&amp;#039;Lycioplesium pubiflorum&amp;#039;&amp;#039; erstbeschrieben. Die Art wurde 1888 von [[Henri Ernest Baillon]] in &amp;#039;&amp;#039;Histoire des Plantes&amp;#039;&amp;#039; Band 9 Seite 334 als &amp;#039;&amp;#039;Latua pubiflora&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Griseb.) Baill.}} in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Latua&amp;#039;&amp;#039; gestellt. Ein Synonym ist &amp;#039;&amp;#039;Latua venenosa&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Phil.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Von den [[Schamane|Medizinleuten]] der [[Mapuche]]-[[Huilliche]]-Indianer ist bekannt, dass sie die Pflanze als Mittel gegen Übelwollende und Krankheiten verursachende Geister einsetzten. Die &amp;#039;&amp;#039;Machis&amp;#039;&amp;#039; genannten Medizinmänner des Stammes nutzten die Pflanze ebenfalls, um sich in [[trance]]artige Zustände zu versetzen, um Offenbarungen zu erhalten. Die Wirkung der Pflanze ähnelt der der [[Tollkirsche]] (&amp;#039;&amp;#039;Atropa&amp;#039;&amp;#039;): Erweiterung der Pupillen, trockener Mund und spätere Schaumbildung, mentale Verwirrung, Krämpfe, Delirium und Halluzinationen bis hin zu anhaltender Unzurechnungsfähigkeit und Tod.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Evans Schultes: &amp;#039;&amp;#039;Solanaceous hallucinogens and their role in the development of New World cultures.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The biology and taxonomy of the Solanaceae.&amp;#039;&amp;#039; Academic Press, London, 1979. S. 137–160.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits aus dem Jahr 1859 ist eine versuchte Verwendung der &amp;#039;&amp;#039;Latua pubiflora&amp;#039;&amp;#039; als Zierpflanze nachgewiesen, als [[Richard Pearce (Botaniker)|Richard Pearce]], der für [[Veitch and Sons]] arbeitete, Pflanzen dieser Art kultivierte. Über den Verbleib dieser kultivierten Pflanzen gibt es jedoch wenig Nachweise, es wird angenommen, dass sie kurz nach 1900 wieder aus der Kultur verschwand. Neuere Kultivierungsversuche, wie die des &amp;#039;&amp;#039;International Conifer Conservation Programme&amp;#039;&amp;#039; im [[Royal Botanic Garden Edinburgh]] berichten von Erfolgen, die Pflanze ganzjährig im Freiland zu ziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gardener&amp;quot;&amp;gt;Martin F. Gardner: &amp;#039;&amp;#039;[https://ipps.org/Papers/GBI/gardner.pdf The Potential for Chilean Plants in Cultivation].&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 204&amp;amp;nbsp;kB). In: &amp;#039;&amp;#039;Combined Proceedings International Plant Propagators&amp;#039; Society.&amp;#039;&amp;#039; Volume 52, 2002. S. 285–290.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Armando Hunziker|Armando T. Hunziker]]: &amp;#039;&amp;#039;The Genera of Solanaceae.&amp;#039;&amp;#039; A.R.G. Gantner Verlag K.G., Ruggell, Liechtenstein 2001. ISBN 3-904144-77-4.&lt;br /&gt;
* Timothy Plowman, Lars Olof Gyllenhaal, Jan Erik Lindgren: &amp;#039;&amp;#039;Latua Pubiflora: Magic Plant from Southern Chile.&amp;#039;&amp;#039; Botanical Museum Leaflets, Harvard University, Vol. 23, No. 2, 1971, S. 61–92, {{JSTOR|41762272}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Latua pubiflora|&amp;#039;&amp;#039;Latua pubiflora&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachtschattengewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Solanaceae]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanze mit psychotropem Wirkstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seysi</name></author>
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