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	<title>Lasur - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T06:35:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lasur&amp;diff=199740&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sebastian Wallroth: Format</title>
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		<updated>2025-09-11T11:22:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lasur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (entlehnt aus {{laS|lasurium|de=Blaustein}}, vgl. [[Lapislazuli]])&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Ploß: &amp;#039;&amp;#039;Lasur.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für deutsche Philologie&amp;#039;&amp;#039; 74, 1955, S. 291 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet eine [[Transparenz (Physik)|transparente]] oder semitransparente [[Beschichtung]] auf [[Holz]], [[Leinwand]], [[Karton (Werkstoff)|Karton]] oder [[Papier]] sowie einen dünnen Aufstrich aus lichtdurchlässigen [[Anstrichmittel]]n. Bei [[Keramik]] und [[Malerei]]en wird die Lasur mit anderen Materialien ausgeführt, etwa mit [[Aquarellfarbe]]n, [[Ölfarbe]]n oder [[Tempera]]. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Lasieren&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich primär auf filmbildende Schichten mit [[Bindemittel]]; das Gleiche in wässriger Technik ist das &amp;#039;&amp;#039;[[Lavierung|Lavieren]]&amp;#039;&amp;#039;. Lasur ist ein relativ neuer Begriff für das [[Beizen (Holz)|Beizen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln damit ist die [[Glasur (Keramik)|Glasur]], die „glasartige“ oder „glasige“ Oberflächenbeschichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lasuren auf Holz ==&lt;br /&gt;
; Dünnschichtlasur&lt;br /&gt;
: ist aufgrund ihrer wasserähnlichen [[Viskosität|Konsistenz]] weniger komfortabel zu verarbeiten. Nach dem Auftragen kann sie aber eben aufgrund ihrer Konsistenz tief in das Holz eindringen. Dünnschichtlasur [[Verwitterung|verwittert]] im Außenbereich durch Auswaschen und Verbleichen. Folgeanstriche sind unbedingt erforderlich. Typische Anwendungsbereiche sind Zäune, Gebäude sowie Holz im Außenbereich. Innen wird Dünnschichtlasur aufgrund des [[Lösungsmittel|Lösemittelgehalts]] und der Geruchsbelästigung sowie der unkomfortablen Verarbeitung selten verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Dickschichtlasur&lt;br /&gt;
: soll zusätzlich eine schützende Schicht auf dem Holz bilden und so Eigenschaften von Lasur und [[Lack]] kombinieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.malerpraxis.de/arbeitstechniken/streichen/holzfenster-streichen-tipps/|titel=Holzfenster streichen: Darauf sollten Sie achten|werk=malerpraxis.de|datum=2020-11-30|abruf=2025-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Außenbereich mit Bewitterung funktioniert die Idee solch dicker und dichter Beschichtung von Holz zu seinem Schutz nicht, sondern führt zu früher nötiger Nacharbeit mit höherem Aufwand, da die Beschichtung unterwandert wird und restlos ersetzt werden muss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Langzeittest 1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.wikidorf.de/reintechnisch/Inhalt/LasurenLangzeitTest|titel=Lasuren Langzeittest 1|autor=Winfried Mueller|datum=2017-01-22|abruf=2025-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch manche dünn beschichtenden Lasuren verschließen zu Lasten der Witterungsbeständigkeit alle Poren des Holzes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Langzeittest 1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Leinöllasur&lt;br /&gt;
: [[Naturbaustoff|Ökologische]] und somit gesundheitlich unbedenkliche Varianten basieren auf [[Leinölfarbe|Leinöl]] und sind mit [[Pigment]]en versetzt. Die damit behandelten Oberflächen haben den Vorteil, dass sie weitgehend offenporig bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschied zwischen Lasur und Lack ==&lt;br /&gt;
Holzlasur enthält weniger Pigmente und Füllstoffe als Lack. Lasur dringt in das Holz ein. Sie verfärbt und schützt das Material von innen, die Holzstruktur bleibt fühlbar und sichtbar. Lasur ist wasserdampfdurchlässig. Lack hingegen bildet einen festen Film &amp;#039;&amp;#039;auf&amp;#039;&amp;#039; der Holzoberfläche und überdeckt das darunterliegende Material.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://wohnglueck.de/artikel/holzlasur-holzlack-unterschiede-24272 |autor=Sandra Hermes |hrsg=wohnglueck.de |datum=2020-01-04 |titel=Holzlasur oder Holzlack? Das sind die Unterschiede |abruf=2023-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lasuren auf mineralischen Untergründen ==&lt;br /&gt;
Mineralische Putze, Mauerwerk oder Sichtbeton können genauso wie Holz farbig lasiert werden. Die meisten Bindemittel sind filmbildend, lediglich mit Silikat gebundene Lasur verkieselt mit dem Untergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lasurtechnik in der Malerei ==&lt;br /&gt;
Echte Lasuren findet man hier nur im Aquarell, der Temperatechnik und besonders in der Ölmalerei, weil dazu absolut transparente Farben benötigt werden. In letzterem Fall verhält sich die lasierende Schicht (nach der Trocknung des Untergrundes) ähnlich wie eine darübergelegte farbige dünne Glasplatte – die entstehende Farbmischung ist im Idealfall [[Additive Farbmischung|additiv]]; es können zudem auch [[Hologramm|hologrammähnliche]] Effekte entstehen. Die einzige wirklich transparente „Farbe“ z.&amp;amp;nbsp;B. in der [[Acrylfarbe|Acryltechnik]] ist dagegen eine transparent-farblose Paste. Acryl-Lasuren können lediglich erreicht werden, indem die Farbe den Untergrund nur teilweise überdeckt (Scheinlasur).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird die Farbe (Farbpigmente mit Bindemittel) mit einem Lösemittel, zum Beispiel Wasser, stark verdünnt auf den Malgrund (Leinwand, Papier, Tapete) aufgetragen. Diese Schicht muss gut durchgetrocknet sein, bevor eine weitere aufgetragen wird. Die jeweils darunter liegende Farbschicht scheint dann durch die obere hindurch. Es können beliebig viele Schichten aufgetragen werden.&lt;br /&gt;
Wird immer die gleiche Farbe verwendet, entstehen je nach Auftrag unterschiedliche Hell-Dunkel-Elemente. Der Farbton wird intensiver. Bei einem Auftrag unterschiedlicher Farben entstehen neue Farbtöne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Angela Weyer, Pilar Roig Picazo, Daniel Pop, JoAnn Cassar, Aysun Özköse, Jean-Marc Vallet, Ivan Srša&lt;br /&gt;
   |Titel=EwaGlos, European Illustrated Glossary of Conservation Terms for Wall Paintings and Architectural Surfaces&lt;br /&gt;
   |TitelErg=English Definitions with translations into Bulgarian, Croatian, French, German, Hungarian, Italian, Polish, Romanian, Spanish and Turkish.&lt;br /&gt;
   |Reihe=Series of Publications by the Hornemann Institute&lt;br /&gt;
   |BandReihe=Volume 17&lt;br /&gt;
   |Verlag=Michael Imhof&lt;br /&gt;
   |Ort=Petersberg&lt;br /&gt;
   |Datum=2015&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7319-0260-7&lt;br /&gt;
   |Seiten=62&lt;br /&gt;
   |Online=[http://elearn.hawk-hhg.de/projekte/ewaglos/pages/download.php hawk-hhg.de]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik der Malerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beschichtung (Baustoff)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sebastian Wallroth</name></author>
	</entry>
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