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	<title>Lastovo - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lastovo&amp;diff=433440&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: doppelten Link entfernt, Bindestrich, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-09T11:46:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelten Link entfernt, Bindestrich, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NAME= Lastovo&lt;br /&gt;
|BILD1= 2014-10-24 06-56-31 Croatia Dubrovacko-Neretvanska Oskorušno.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT= Luftbild von Lastovo&lt;br /&gt;
|BILD2= Lastovo.svg&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT= Schematische Karte&lt;br /&gt;
|GEWAESSER= [[Adriatisches Meer]]&lt;br /&gt;
|GRUPPE= &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 42/45/12.84/N&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD= 16/52/20.11/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= HR-19&lt;br /&gt;
|LAENGE= 10&lt;br /&gt;
|BREITE= 5.8&lt;br /&gt;
|FLAECHE= 40.8&lt;br /&gt;
|ERHEBUNG= [[Hum (Lastovo)|Hum]]&lt;br /&gt;
|HOEHE= 417&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG= &lt;br /&gt;
|HAUPTORT= [[Lastovo (Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
|EINWOHNER= 835&lt;br /&gt;
|ZENSUS= 2001&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lastovo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{itS|Lagosta}}, deutsch veraltet &amp;#039;&amp;#039;Augusta&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Insel südlich von [[Korčula]] in der [[Kroatien|kroatischen]] [[Adriatisches Meer|Adria]]. Die Insel liegt in der [[Gespanschaft Dubrovnik-Neretva]]. Lastovo ist neun Kilometer lang, sechs Kilometer breit. Die höchste Erhebung der insgesamt hügeligen Insel ist der 417 Meter hohe Berg [[Hum (Lastovo)|Hum]]. An den Hängen der Insel werden Wein, Oliven und Obst angebaut. Die Hauptorte der kaum 800 Einwohner zählenden Insel sind der Fähr- und Naturhafen [[Ubli]], die Inselhauptstadt [[Lastovo (Gemeinde)|Lastovo]], Skrivena Luka (Portorus), Pasadur und Zaklopatica. Bewohnt ist die Insel seit dem späten [[Neolithikum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 wurde die Insel, wie auch der umliegende Archipel, zum [[Naturpark Lastovo]] erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Lastovo liegt in der Nähe eines [[Seismik|seismisch]] aktiven Gebiets. Gemeinsam mit 45 weiteren kleineren Inseln bildet sie den [[Lastovo-Archipel]], wo sich auf der [[Karbonatplattform]] der Adria [[Kalkstein]] aus dem [[Oberjura]] bis zur [[Kreide (Geologie)|mittleren Kreidezeit]] abgelagert hat. Die [[Karst]]landschaft entstand dabei erst nach der alpinen [[Gebirgsbildung]]. Spätjurassische Gesteine sind die ältesten, die auf der Insel zutage treten. Eine entlang der Nordküste der Insel verlaufende Verwerfung trennt die jüngeren Karbonatgesteine von der älteren Abfolge. Die Landschaft ist von Karstsenken und -formationen wie [[Polje]]n und [[Kar (Talform)|Karen]] geprägt.&amp;lt;ref&amp;gt;Georgios Lazaridis, Konstantinos P. Trimmis, Ivan Drnić, Kristina Brkić Drnić: &amp;#039;&amp;#039;Deciphering rock surface origins in a karst cave: insights from the Rača Cave, Lastovo, Croatia&amp;#039;&amp;#039;, in: Geologia Croatica 77 (2024) 235–242, hier: S. 236.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Archäologisch lässt sich die Besiedlung der Insel seit dem späten [[Neolithikum]] nachweisen, also nach der Zeit der [[Jäger und Sammler]]. Als bedeutendste archäologische Fundstätte gilt die Rača-Höhle im Südosten Lastovos, in der Antonio Mario Radmilli bereits 1942, noch als Student an der [[Universität Padua]], Grabungen durchführte. Er konnte anhand der [[Stratum (Archäologie)|Strata]] eine Chronologie entwickeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Antonio Mario Radmilli: &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;isola di Lagosta nella preistoria&amp;#039;&amp;#039;, 1955.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später stellte sich heraus, dass die Funde der [[Hvar-Kultur]] zuzurechnen waren. Grga Novak konnte 1953 eine Schicht freilegen, die vom späten Neolithikum bis in die [[Hellenismus|hellenistische]] und die [[Römisches Reich|römische]] Zeit reicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Grga Novak: &amp;#039;&amp;#039;Arheološka istraživanja na otocima Lastovu i Korčuli u 1953. godini&amp;#039;&amp;#039;, Ljetopis Jugoslavenske akademije znanosti i umjetnosti 60 (1955) 227–230.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2021 finden weitere Grabungen statt, die belegen konnten, dass die Höhle bis ins [[Frühmittelalter]] genutzt wurde. Aus der [[Kupferzeit]], hier dem 3. Jahrtausend v. Chr., stammen dort deponierte menschliche Überreste in kleinen Gruben.&amp;lt;ref&amp;gt;Ivan Drnić, Kristina Brkić Drnić, Ana Đukić: &amp;#039;&amp;#039;The earliest occupation of Rača Cave on the island of Lastovo in the context of the Late Neolithic of the eastern Adriatic coast&amp;#039;&amp;#039;, in: Subterranea Croatica, Suppl. 3, Bd. 22 (2024) 74–93 ([https://hrcak.srce.hr/file/496066 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühmittelalter galt den Venezianern die Insel als Piratenunterschlupf, bis diese unter ihrem Dogen [[Pietro II. Orseolo]] die Insel im Jahr 1000 nach einer [[Schlacht von Lastovo|erbitterten Schlacht]] eroberten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1252 wurde Lastovo Teil der [[Republik Ragusa]] und erhielt bis ins 17. Jahrhundert innere Autonomie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Republik Ragusa wurde 1808 mitsamt Lastovo Teil der [[Illyrische Provinzen|illyrischen Provinzen]] unter Napoleon. Nach dem [[Wiener Kongress]] fiel die Insel 1815 als Teil des [[Königreich Dalmatien|Königreichs Dalmatien]] an [[Kaisertum Österreich|Österreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg fiel Dalmatien 1919 dem [[Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen]] zu. Lastovo wurde im [[Grenzvertrag von Rapallo]] allerdings 1920 [[Königreich Italien (1861–1946)|Italien]] zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Ende des Zweiten Weltkriegs gehörte Lastovo zu [[Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien|Jugoslawien]]. Unter der Regierung [[Josip Broz Tito|Tito]] war die Insel genau wie [[Vis]] für Touristen aus militärischen Gründen gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inseldialekt ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der historischen Verbindungen zwischen Lastovo und Dubrovnik und der Nähe der Insel hat der Dialekt von Lastovo zahlreiche Wörter aus demjenigen von Dubrovnik beibehalten. Trotz des Widerstands der Bevölkerung gegen die [[Italianisierung]] führte die Herrschaft und die Verwendung der italienischen Sprache in Kirche, Armee und staatlichen Diensten dazu, dass die meisten Fremdwörter im Dialekt aus dem Italienischen stammen. Heute haben die Älteren die besten Kenntnisse der Italianismen, aber auch in der Altersgruppe der 20- bis 59-Jährigen bestehen gute Kenntnisse, insbesondere wenn ihre Eltern in Lastovo oder Dalmatien geboren waren und sie während ihrer Ausbildung Italienisch gelernt hatten. Geringer sind die Kenntnisse bei den Jüngeren.&amp;lt;ref&amp;gt;Mihaela Valentić: &amp;#039;&amp;#039;Incroci linguistici italiano-croati nella parlata di Lastovo&amp;#039;&amp;#039;, in: Masterarbeit, Split 2025 ([https://repozitorij.ffst.unist.hr/object/ffst:5058 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Lastovo ist mittels einer [[Fährverbindung]] von [[Dubrovnik]] über [[Šipan]], ([[Mljet]]) und [[Korčula]] mit dem Festland verbunden. Die Linie wird von der [[G&amp;amp;V Line]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Segeln|Segler]] ist Lastovo eine attraktive Zwischenstation auf dem Weg zwischen [[Split]] und Dubrovnik. [[Ankern|Anker]]- und [[Festmachen|Festmachmöglichkeiten]] bestehen in den [[Bucht]]en am westlichen Ende der Insel (Veli Lago und Mali Lago) sowie in den Häfen von Ubli, Pasadur und Zaklopatica. Auf der Insel existieren ein Hotel, zwei Campingplätze sowie zahlreiche Apartments. Der freie Blick von den Anhöhen der Insel Richtung Süden und die sehr geringe [[Lichtverschmutzung]] tragen dazu bei, dass Lastovo auch für Hobbyastronomen sehr vorteilhafte Bedingungen bietet.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Reichert: &amp;#039;&amp;#039;Die Wiederentdeckung der Dunkelheit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sterne und Weltraum&amp;#039;&amp;#039; 6/2010, S.&amp;amp;nbsp;102f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Messungen zeigen, dass der Nachthimmel über Lastovo sehr dunkel und die Sichtbarkeit der Milchstraße von der Insel aus sehr gut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Attraktion ist der Karneval von Lastovo, der seit 1390 nachweislich belegt ist. Im Jahr 2025 wurden Anstrengungen zur „Sicherung und Dokumentation des Karnevalsbrauchs ‚Lastovo Poklad‘“ von der [[UNESCO]] in das [[Register guter Praxisbeispiele]] des [[Immaterielles Kulturerbe|immateriellen Kulturerbes]] der Menschheit aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ich.unesco.org/en/BSP/community-safeguarding-and-documenting-of-the-lastovo-poklad-carnival-custom-02314 |titel=Community safeguarding and documenting of the &amp;#039;Lastovo Poklad&amp;#039; carnival custom	|datum=2025  |abruf=2026-01-21 |hrsg=UNESCO Intangible Cultural Heritage |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 struga.jpg|Halbinsel Struga, Lastovo&lt;br /&gt;
 Lastovo-Stadt.jpg|Lastovo, Ortsansicht&lt;br /&gt;
 Fumari.jpg|Fumari, typische Bauform von Hauskaminen auf Lastovo&lt;br /&gt;
 Hotel Solitudo (Pasadur-Lastovo).JPG|Hotel Solitudo in Pasadur&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Antonio Mario Radmilli: &amp;#039;&amp;#039;La storia di Lagosta dalle origini al 1944&amp;#039;&amp;#039;, 1969.&lt;br /&gt;
* Georgios Lazaridis, Konstantinos P. Trimmis, Ivan Drnić, Kristina Brkić Drnić: &amp;#039;&amp;#039;Deciphering rock surface origins in a karst cave: insights from the Rača Cave, Lastovo, Croatia&amp;#039;&amp;#039;, in: Geologia Croatica 77 (2024) 235–242. ([https://www.geologia-croatica.hr/index.php/GC/article/view/1187/1965 online], PDF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Island of Lastovo}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/reise/europa/tauchparadies-in-kroatien-ein-grossmaul-kommt-selten-allein-a-710949.html Tauchparadies in Kroatien]&amp;#039;&amp;#039;, [[Spiegel Online]], 11. August 2010&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://vimeo.com/74673316 Der Sternhimmel über Lastovo]&amp;#039;&amp;#039;, Videosequenz, 6. September 2013&lt;br /&gt;
* [https://www.archaeologie.uzh.ch/static/onlineart/Lastovo1.htm &amp;#039;&amp;#039;Archaeological Investigations on the Island of Lastovo, Croatia: Preliminary Report&amp;#039;&amp;#039;], Universität Zürich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kroatische Inseln&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden der Gespanschaft Dubrovnik-Neretva&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Kroatien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Adriatisches Meer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gespanschaft Dubrovnik-Neretva)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lastovo| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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