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	<title>Lasswell-Formel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T12:03:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lasswell-Formel&amp;diff=66287&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Otto Schraubinger: + WL</title>
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		<updated>2026-04-22T13:39:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ WL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lasswell-Formel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|Lasswell&amp;#039;s model of communication or Lasswell&amp;#039;s communication model}}) wurde 1948 von dem [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischen]] Politik- und Kommunikationswissenschaftler [[Harold Dwight Lasswell]] formuliert und beschreibt das grundlegende Modell der [[Massenkommunikation]]. An diesem Modell lässt sich das Lern- und Forschungsfeld der [[Kommunikationswissenschaft]] aufspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lautet: „Wer sagt was in welchem Kanal zu wem mit welchem Effekt?“ (&amp;#039;&amp;#039;Who says what in which channel to whom with what effect?&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;wer sagt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → Sender/Kommunikator → [[Kommunikatorforschung]]&lt;br /&gt;
Der erste Bestandteil der Formel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wer sagt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  bezieht sich auf den Kommunikator (auch [[Sender-Empfänger-Modell|Sender]] oder Quelle genannt), der eine Information sendet. Der Kommunikator kann in der Massenkommunikation auch aus einem ganzen Team von Personen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;was&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → Inhalt → [[Inhaltsanalyse]] / [[Mediengeschichte]]: Programmgeschichte&lt;br /&gt;
Der Inhalt wird durch das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;was&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der Formel festgelegt. Er kann sich sowohl aus einer persönlichen Mitteilung, einer Werbebotschaft oder der Informationsflut der Massenmedien zusammensetzen. Besonders wichtig ist hierbei neben dem was auch noch die Tatsache, wie der Inhalt vermittelt wird (seriös, feststellend, fordernd, angreifend, ernst, ironisch…).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;in welchem Kanal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → Medium → [[Medienanalyse]] / Mediengeschichte: Organisationsgeschichte&lt;br /&gt;
Aus welchem Medium  die gesendete Information stammt legt der Formelbestandteil &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;in welchem Kanal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  fest. Dieser Bestandteil ist entscheidend, da er das Verbindungsglied zwischen Kommunikator und Rezipient darstellt. Nur wenn der Rezipient den „Kanal“ interessant findet, kommt die Aussage auch an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;zu wem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → Empfänger, Zuhörer → [[Mediennutzungsforschung]] („Publikums“- bzw. „Rezipientenforschung“)&lt;br /&gt;
Der Bestandteil &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;zu wem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der Formel spiegelt den Rezipienten wider. Die Information, die vermittelt werden soll, muss zielgruppenorientiert sein, denn die Eigenschaften des Rezipienten werden durch zahlreiche Merkmale bestimmt: demografische (Alter, Geschlecht, Familienstand), geografische (Wohnort), sozio-ökonomische (Haushaltsgröße, Einkommen, Ausbildung, Beruf), psychografische (Interessen, Kaufabsicht, Lebensstil, Einstellung) und Verhaltensmerkmale (Kaufmenge, Kaufhäufigkeit, Mediennutzung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mit welchem Effekt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; → Effekt → [[Medienwirkungsforschung]]&lt;br /&gt;
Die Wirkung eines Informationsinhalts auf den Rezipienten wird im letzten Bestandteil der Formel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mit welchem Effekt?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erfragt. Es ist wichtig bei der Wirkung auch die emotionalen Sichtweisen und Auslöser zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ansatz ähnlich war bereits das dreigliedrige [[Organon-Modell]] der Sprache von [[Karl Bühler]] (1933). [[Roman Jakobson]] hat ein sechsgliedriges Kommunikationsmodell als Grundlage einer strukturalistischen Literaturwissenschaft vorgeschlagen (1960). [[Friedemann Schulz von Thun]] hat in Deutschland ein viergliedriges Modell als [[Vier-Seiten-Modell]] oder Kommunikationsquadrat popularisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritikpunkte ==&lt;br /&gt;
Da das Modell [[Feedback (Kommunikation)|Feedback]] der Rezipienten nicht berücksichtigt, handelt es sich hier um ein [[Unidirektional|unidirektionales]] Modell. Auch werden durch die starke Differenzierung der Forschungsbereiche mögliche Zusammenhänge dieser verdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Einführung in die Publizistikwissenschaft |Hrsg=Otfried Jarren, Hein Bonfadelli |Verlag=Haupt |Ort=Stuttgart/Bern/Wien |Datum=2001 |Seiten=27 |ISBN=3-8252-2170-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem wird entgegengehalten, dass die Kritik die Lasswell-Formel als Kommunikationsmodell missverstehe. Die Formel habe bis heute [[Didaktik|didaktischen]] und [[Heuristik|heuristischen]] Wert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Beck]]: &amp;#039;&amp;#039;Lasswell-Formel.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Günter Bentele]], Hans-Bernd Brosius, Otfried Jarren (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Kommunikations- und Medienwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Springer Fachmedien, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-531-93431-0, S. 182.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lasswell-Formel entstammt der Massenmedienforschung, die als wirkungsorientierter kommunikationswissenschaftlicher Ansatz vor allem die theoretische Debatte bis in die 60er Jahre bestimmte.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Schön: &amp;#039;&amp;#039;Buchnutzungsforschung&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Buchwissenschaft und Buchwirkungsforschung. VIII. Leipziger Hochschultage für Medien und Kommunikation&amp;#039;&amp;#039;, Kerlen, Kirste (Hrsg.), 2000, S. 119.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Medienwissenschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Harold D. Lasswell: &amp;#039;&amp;#039;The Structure and Function of Communication in Society.&amp;#039;&amp;#039; In: Lyman Bryson (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Communication of Ideas. A Series of Addresses.&amp;#039;&amp;#039; Harper &amp;amp; Brs., New York 1948, S.&amp;amp;nbsp;32–51.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Beck]]: &amp;#039;&amp;#039;Lasswell-Formel.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Günter Bentele]], [[Hans-Bernd Brosius]], Otfried Jarren (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Kommunikations- und Medienwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Springer Fachmedien, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-531-93431-0, S.&amp;amp;nbsp;182.&lt;br /&gt;
* [[Hendricus Prakke|Henk Prakke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Laswell-Formel und ihre rhetorischen Ahnen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Publizistik (Zeitschrift)|Publizistik: Zeitschrift für die Wissenschaft von Presse, Rundfunk, Film, Rhetorik, Werbung und Meinungsbildung]]&amp;#039;&amp;#039; 10 (1965), S.&amp;amp;nbsp;285–291.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.teachsam.de/medien/medienpaed/medien_rezeption/medien_wirkung/medien_wirkung_4_3_2.htm Schematische Darstellung der Lasswell-Formel nach René Przybilla]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunikationsmodell]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Otto Schraubinger</name></author>
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