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	<title>Lasar Mladenow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Altsprachenfreund: /* Literatur */</title>
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		<updated>2022-12-08T14:10:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lazar Mladenov.jpg|mini|Lasar Mladenow während einer Messe]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lasar Dimitrow Mladenow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Lazar Dimitrov Mladenov&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, {{BgS|Лазар Димитров Младенов}}; * [[11. Juni]] [[1854]] in [[Bansko]], damals [[Osmanisches Reich]], heute [[Bulgarien]]; † [[4. März]] [[1918]] in [[Rom]], [[Italien]]) war ein bulgarischer [[Geistlicher]]. Er war [[Bischof]] mit Sitz in [[Thessaloniki]] der [[Unierte Kirchen (katholisch)|unierten]] [[Bulgarisch-Katholische Kirche|Bulgarisch-Katholischen Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasar Mladenow wurde in der [[Makedonien|makedonischen]] Stadt Bansko, einem der Zentren der [[Bulgarische Wiedergeburt|bulgarischen Wiedergeburt]] im Osmanischen Reich, geboren. Sein Vater Dimitar, der Priester und Lehrer war, unterhielt regen Kontakt zu [[Dragan Zankow]], dem Anführer der Unionsbewegung unter den Bulgaren. Weiterhin schrieb sein Vater Dimitar Mladenow regelmäßige Beiträge für die [[Konstantinopel|Konstantinopeler]] Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Balgarija&amp;#039;&amp;#039; (bulg. България, Bulgarien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Schwierigkeiten bei der Errichtung einer vom [[Ökumenisches Patriarchat von Konstantinopel|Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel]] unabhängigen bulgarischen Kirchenhierarchie kam es im [[19. Jahrhundert]] zu einer Union der bulgarischen [[Orthodoxe Kirche|Orthodoxie]] mit Rom ([[Union von Kilkis]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abschluss der [[Klosterschule (Bulgarien)|Klosterschule]] wechselte Mladenow an die bulgarisch-katholische&amp;lt;!-- bulgarische-katholische, jedoch geführt vom franz. Orden der Lazaristen--&amp;gt; Schule in [[Thessaloniki]], um danach seine Ausbildung am französischen Lycée in [[Pera]], Konstantinopel, fortzusetzen. Danach zog er nach [[Paris]], wo er [[Theologie]] studierte. Dort wurde Mladenow vom Pariser [[Erzbischof]] zum Priester geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenner der [[Orientalische Frage|Orientalischen Frage]] begleitete Mladenow im Juni 1878 die französische Delegation für den [[Berliner Kongress]]. Noch im selben Jahr wurde er als Lehrer am Lycée in Pera nach Konstantinopel geschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nach der Errichtung des [[Bulgarisches Exarchat|Bulgarischen Exarchats]] (→ [[Ferman zur Errichtung des Bulgarischen Exarchats]]) 1870 die meisten Gläubigen der Bulgarisch-Katholischen Kirche wieder zur [[Bulgarisch-Orthodoxe Kirche|bulgarischen orthodoxen Kirche]] zurückkehrten, blieben vor allem die Gebiete [[Thrakien (Landschaft)|Thrakien]]s und [[Makedonien]]s in der katholischen Union. Diese Entwicklung führte 1883 zu einer Neuorganisation der Bulgarisch-Katholischen Kirche. So wurde ein eigenständiges [[Apostolisches Vikariat]] für Makedonien mit Sitz in Thessaloniki und ein weiteres für Thrakien mit Sitz in [[Edirne|Adrianopolis]] errichtet. Sie standen unter der Leitung von Lasar Mladonow bzw. [[Michail Mirow]]. In Konstantinopel verblieb [[Nil Isworow]] als Apostolischer Verwalter mit dem Titel eines Erzbischofs. Mladenow selbst wurde am 12. Juni 1883 von Isworow zum Bischof geweiht und vom Papst zum [[Eparchie Mariä Verkündigung Strumica-Skopje|Apostolischen Exarchen von Mazedonien]] und [[Titularbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Satala in Armenia|Satala in Armenia]]&amp;#039;&amp;#039; bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1884 wurde Lasar Mladenow von Papst [[Leo XIII.]] in [[Rom]] empfangen und in seinem Amt bestätigt. Unter der Leitung Mladenows und mit Unterstützung Roms sowie dem Schutz Frankreichs erreichte die bulgarische Unierte Kirche ihre größte Entfaltung in Makedonien. Auch der große Widerstand des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel gegen den Erlass von 1870, demzufolge der bulgarisch-orthodoxen Kirche Eparchien in Makedonien zu überlassen waren (siehe [[bulgarisch-griechischer Kirchenkampf]]), trugen zur Stärkung der Stellung der bulgarisch-katholischen Kirche bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mladenow konnte mit Hilfe der [[Lazaristen]] mehrere bulgarische Schulen in Makedonien neu errichten, darunter die bulgarische Schule in [[Kilkis]] und ein katholisches Seminar in Thessaloniki, das auch ein Gymnasium umfasste. 1890 wurde unter seiner Leitung der Grundstein für die bulgarisch-katholische Kathedrale in Thessaloniki gelegt. 1894 geriet Mladenow wegen finanzieller Skandale in Konflikt mit einem katholischen Orden und wurde als Bischof abgesetzt. Noch im selben Jahr entzog ihm die osmanische Regierung die Bewilligung ([[Berât]]) zur Tätigkeit im Osmanischen Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasar Mladenow bat im Dezember des gleichen Jahres den [[Heiliger Synod|Heiligen Synod]] um Wiederaufnahme in die bulgarisch-orthodoxe Kirche. Der Antrag wurde sofort durch ein Dekret vom 8. Dezember 1894 genehmigt. In der folgenden Zeit rief Mladenow per [[Rundschreiben|Zirkular]] die unierten Gläubigen auf, seinen Schritt nachzuvollziehen und ihm zu folgen, was ein großer Teil auch tat. Von diesem Schlag konnte sich die Unionsbewegung in Makedonien nicht erholen. Reumütig kehrte Mladenow 1896 zum [[Katholizismus]] zurück und zog nach Rom. In Italien wurde er Berater der katholischen Kirche. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde er zusätzlich stellvertretender Direktor der [[Vatikanische Apostolische Bibliothek|Vatikanischen Apostolischen Bibliothek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasar Mladenow verstarb 1918 in Rom.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Giorgio Eldarov: &amp;#039;&amp;#039;Die Union der Bulgaren mit Rom. Zur Hundertjährigen Gedenkfeier (1860–1960)&amp;#039;&amp;#039; in Ostkirchliche Studien, 10, 1961, S. 3–27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://kae-bg.org/?act=content&amp;amp;rec=53 Biografie] auf der Seite des Apostolischen Exarchats von Sofia (bulgarisch)&lt;br /&gt;
* {{catholic-hierarchy|bishop|bmlad}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1216805296|VIAF=23155184}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mladenow, Lasar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgarisch-katholischer Bischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökumenische Persönlichkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mazedonische Griechisch-katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lazarist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bulgarische Wiedergeburt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mladenow, Lasar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mladenow, Lasar Dimitrow (vollständiger Name); Mladenov, Lazar Dimitrov; Младенов, Лазар Димитров (bulgarisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=bulgarischer Geistlicher, Bischof der Bulgarisch-Katholischen Kirche&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Juni 1854&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bansko]], [[Osmanisches Reich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. März 1918&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
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