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	<title>Lasówka - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T12:05:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Las%C3%B3wka&amp;diff=1411602&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: doppelten Link entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-04T15:15:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelten Link entfernt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Lasówka&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat          = Kłodzko&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Kłodzki&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Bystrzyca Kłodzka&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gmina Bystrzyca Kłodzka&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 18&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = &lt;br /&gt;
| Längengrad      = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 27&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = &lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = &lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = 700&lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 57-517&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 74&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = DKL&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Międzylesie]] – [[Duszniki-Zdrój]]&lt;br /&gt;
| Schienen1       = &lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
| TERYT           = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lasówka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Kaiserswalde&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ort in der [[Gmina Bystrzyca Kłodzka|Stadt- und Landgemeinde Bystrzyca Kłodzka]] im [[Powiat Kłodzki]] der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen. Es liegt siebzehn Kilometer westlich von [[Bystrzyca Kłodzka]] (&amp;#039;&amp;#039;Habelschwerdt&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Lasówka liegt zwischen dem [[Habelschwerdter Gebirge]] und dem Hauptkamm des [[Adlergebirge]]s auf einer Hochebene. Durch den Ort fließt die [[Wilde Adler|Erlitz]], die in den unweit gelegenen Seefeldern ({{plS|Torfowisko pod Żielencem}}) entspringt und bis [[Lesica (Międzylesie)|Lesica]] (&amp;#039;&amp;#039;Freiwalde&amp;#039;&amp;#039;) die Grenze zu [[Tschechien]] bildet. Nachbarorte sind [[Młoty (Bystrzyca Kłodzka)|Młoty]] (&amp;#039;&amp;#039;Hammer&amp;#039;&amp;#039;) im Osten sowie [[Mostowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Langenbrück&amp;#039;&amp;#039;) und [[Piaskowice (Bystrzyca Kłodzka)|Piaskowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Friedrichsgrund&amp;#039;&amp;#039;) im Südosten. Jenseits der Grenze liegen die Ortschaften [[Trčkov]] (&amp;#039;&amp;#039;Trtschkadorf&amp;#039;&amp;#039;) im Nordwesten, [[Bedřichovka (Orlické Záhoří)|Bedřichovka]] (&amp;#039;&amp;#039;Friedrichswald&amp;#039;&amp;#039;) im Westen sowie [[Zelenka (Orlické Záhoří)|Zelenka]] (&amp;#039;&amp;#039;Grünborn&amp;#039;&amp;#039;), [[Jadrná]] (&amp;#039;&amp;#039;Kerndorf&amp;#039;&amp;#039;) und [[Kunštát u Orlického Záhoří|Kunštát]] (&amp;#039;&amp;#039;Kronstadt&amp;#039;&amp;#039;) im Südosten. Sie gehören zur Gemeinde [[Orlické Záhoří]], die über den Grenzübergang Mostowice erreicht werden kann. Durch Lasówka führt die [[Droga wojewódzka 389]] die unterhalb des [[Herrschaft Hummel#Das Hummelschloss|Hummelpasses]] zwischen [[Lewin Kłodzki]] (&amp;#039;&amp;#039;Lewin&amp;#039;&amp;#039;) und [[Duszniki-Zdrój]] beginnt und nach [[Międzylesie]] (&amp;#039;&amp;#039;Mittelwalde&amp;#039;&amp;#039;) führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kaiserswalde entstand ab 1662 auf [[landesherr]]lichem [[Forst]]grund und gehörte zum [[Distrikt]] Habelschwerdt in der [[Grafschaft Glatz]], mit der es die Geschichte seiner politischen und kirchlichen Zugehörigkeit teilte. Gegründet wurde es von dem Glasmacher Adam Paul [[Peterhansel (Glasmacher)|Peterhansel]], dem seit 1652 die [[Glashütte]] im benachbarten [[Böhmen|böhmischen]] [[Bedřichovka (Orlické Záhoří)|Friedrichswald]] gehörte, das jenseits der [[Wilde Adler|Wilden Adler]] auf deren rechtem Ufer liegt. Peterhansel verhandelte ab dem Jahr 1657 mit der Glatzer [[Böhmische Kammer|Böhmischen königlichen Kammer]] über den Erwerb eines Waldgebiets auf dem linken Ufer der Wilden Adler, das zur Grafschaft Glatz gehörte. Der Verkauf kam 1662 zustande, der entsprechende Vertrag wurde vom [[Liste der Landeshauptleute der Grafschaft Glatz|Glatzer Landeshauptmann]] [[Johann Georg von Götzen]] unterzeichnet und vom böhmischen [[Landesherr]]n [[Leopold I. (HRR)|Leopold I.]] bestätigt. Auf dem erworbenen Grund errichtete Peterhansel eine Glashütte und ein kleines [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] sowie weitere Häuser. Das gesamte [[Gutshof|Gut]] wurde mit den [[Gerechtsame|Rechten]] eines [[Freirichter]]gutes ausgestattet. Dazu gehörte die Ansiedlung von Handwerkern sowie [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtnern]] und [[Häusler]]n, die [[Niedere Gerichtsbarkeit]], das [[Jagdrecht]], der Wein- und Bierausschank u. a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Adam Paul Peterhansels 1693 erbte die hinterlassenen Besitzungen dessen Frau, die es ihrem Sohn Franz Ferdinand Peterhansel 1697 übergab. Er baute 1699 mit Erlaubnis des [[Bistum Prag|Prager]] [[Konsistorium]]s eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]], für die er einen Geistlichen anstellte. Um 1700 verlegte er die Friedrichswalder Glashütte nach Kaiserswalde. 1710 wurde er mit dem Prädikat „von Retzburg“ in den böhmischen [[Ritter]]stand erhoben. 1720 überschrieb er das verschuldete Gut seinem Sohn Franz Anton Peterhansel von Retzburg, der jedoch im August 1728 im Alter von 40 Jahren starb. Wenige Wochen vorher wurde Kaiserswalde wegen Überschuldung mit allen Rechten und Untertanen an Maria Cäcilia [[Wallis von Carrighmain|von Wallis]], geborene Gräfin von [[Lichtenstein]], verkauft und gelangte damit an ihren Ehemann, den Kaiserlichen General [[Franz Paul von Wallis]], der es mit seiner [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]] [[Pławnica|Plomnitz]] verband. Nach dessen Tod um 1737 gingen seine Besitzungen an seinen Bruder, den ebenfalls Kaiserlichen General [[Georg Olivier von Wallis]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] 1742 und endgültig mit dem [[Hubertusburger Frieden]] 1763 fiel Kaiserswalde zusammen mit der Grafschaft Glatz an [[Preußen]]. Georg Oliviers Sohn Olivier Stephan von Wallis verkaufte 1768/69 einen Teil des Kaiserwalder [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerks]] als [[Kolonist]]en- und [[Häusler]]stellen. Das restliche Gut verkaufte er zusammen mit seinen weiteren Besitzungen in der Grafschaft Glatz 1783 dem Preußischen Kämmerer und Sohn des dirigierenden Ministers Graf Ludwig Friedrich Wilhelm [[Schlabrendorf (Adelsgeschlecht)|von Schlabrendorf]] auf Hassitz und [[Stolec (Ząbkowice Śląskie)|Stolz]]. Dieser veräußerte Kaiserswalde mit Plomnitz sowie die Herrschaft Seitenberg 1789 dem Josef Franz Bernhard von [[Mutius (Adelsgeschlecht)|Mutius]] auf [[Stary Zdrój|Altwasser]] und [[Jeleniów|Gellenau]], der wiederum Plomnitz mit Kaiserswalde 1792 dem Friedrich Traugott von [[Sack (Adelsgeschlechter)#Die schlesisch-sächsischen Säcke|Sack]] auf [[Dzierżkowice (Branice)|Dirschkowitz]] verkaufte. Von diesem erwarb 1794 mit allen Rechten der Generalpächter des [[Majorat]]s [[Gorzanów|Grafenort]], Amtsrat Franz Arbogast Hoffmann, den Ort Kaiserswalde und verkaufte ihn 1800 dem Pächter der Glashütte, [[Rohrbach (Glasmacher)|Johann Christoph Rohrbach]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;250Jubiläum&amp;quot; /&amp;gt; Dieser ließ die Glashütte aufgrund des anhaltenden Holzmangels und damit verbundener Kostensteigerungen auf Kohlenfeuerung umbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Neugliederung Preußens gehörte Kaiserswalde ab 1815 zur [[Provinz Schlesien]] und war zunächst dem [[Landkreis Glatz]] und ab 1818 dem neu geschaffenen [[Landkreis Habelschwerdt]] eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. Für Anfang des 19. Jahrhunderts sind nachgewiesen: Eine Mehlmühle sowie 36 [[Kolonist]]en, [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]]- und [[Häusler]]stellen. Unter den damals 290 Einwohnern befanden sich je ein Fleischer, Schmied, Bäcker und Schuhmacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Johann Christoph Rohrbach gelangte das Gut Kaiserswalde 1818 durch Heirat seiner Witwe Elisabeth, geborene Hatscher, mit dem Glasfabrikanten August Hatscher an diesen. Er verkaufte das Gut am 2. Februar 1843 dem Industriellen [[Hermann Dietrich Lindheim]] auf [[Żelazno (Kłodzko)|Eisersdorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Sammelwerk=Dokumente des modernen Kunstgewerbes, Band 1 |Titel=Glashütte Kaiserswalde, Pangratz &amp;amp; Co. |Verlag=Verlag der Dokument des Modernen Kunstgewerbes |Datum=1902 |Seiten=151 |Online={{Google Buch |BuchID=zpZHAQAAMAAJ &amp;lt;!--|Seite=151--&amp;gt;|Hervorhebung=Glashütte+Pangratz+Kaiserswalde}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach weiteren Besitzerwechseln gelangte Kaiserswalde 1853 an den Pächter der Glasfabrik, Gustav Pangratz, 1857 an seinen jüngeren Bruder Carl&amp;lt;!-- lt. Quelle &amp;quot;250Jubiläum&amp;quot; hieß er Karl --&amp;gt; Pangratz († &amp;lt;!--01.07.--&amp;gt;1893).&amp;lt;ref&amp;gt;Sterbematrikel Langenbrück 1893/18 S. 44&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit [[Piaskowice (Bystrzyca Kłodzka)|Friedrichsgrund]] und [[Rudawa (Bystrzyca Kłodzka)|Stuhlseiffen]] gehörte die [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinde]] Kaiserswalde ab 1874 zum neu gegründeten [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Langenbrück.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.territorial.de/ndschles/habelsch/langenbr.htm Amtsbezirk Langenbrück.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Glasproduktion war die Flachsspinnerei und Weberei von wirtschaftlicher Bedeutung, die Mitte des 19. Jahrhunderts wegen mangelnder Nachfrage stark zurückging. Sie wurde von einer [[Zündholz]]fabrik abgelöst, die 1845 der Schmied Ferdinand Wenzel in Kaiserswalde gründete. 1869 waren in ihr 41 Personen beschäftigt, 1904 wurde der Betrieb eingestellt. Nachfolgend erlangte die Produktion von Holz- und Papierschachteln an Bedeutung, die in Heimarbeit hergestellt wurden. Zudem entwickelte sich Kaiserswalde ab dem Ende des 19. Jahrhunderts zu einem beliebten Sommerfrische- und Wintersportort. 1939 wurden 640 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fiel Kaiserswalde 1945 wie fast ganz [[Schlesien]] an Polen und wurde in &amp;#039;&amp;#039;Lasówka&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]]. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise [[Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944–1946|Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen]], das an die [[Sowjetunion]] gefallen war. Da in den Nachkriegsjahren zahlreiche Häuser und landwirtschaftliche [[Gehöft]]e dem Verfall preisgegeben wurden, ging die Einwohnerzahl deutlich zurück und betrug in den 1990er Jahren weniger als 100. Seit 1945 gehörte Lasówka zum Powiat Bystrzycki, der 1975, ebenso wie die bis dahin zuständige [[Woiwodschaft Breslau]], aufgelöst wurde. 1975 wurde Lasówka der neu gebildeten [[Woiwodschaft Wałbrzych]] eingegliedert, die bis 1998 bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolonie Königswalde ===&lt;br /&gt;
Die Kolonie Königswalde gehörte bis 1780 zur böhmischen [[Pfarrei]] [[Kunštát u Orlického Záhoří|Kronstadt]] und danach zur neu errichteten Pfarrkirche in [[Mostowice|Langenbrück]]. Politisch gehörte sie zunächst zur Gemeinde [[Zieleniec (Duszniki-Zdrój)|Grunwald]] im  [[Kreis Glatz]]. Wegen ihrer geographischen Nähe zu Kaiserswalde wurde sie 1896 der Gemeinde Kaiserswalde und damit dem [[Landkreis Habelschwerdt]] zugeschlagen. Nach dem Übergang an Polen wurde Königswalde 1945 in &amp;#039;&amp;#039;Królewski Las&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchliche Verhältnisse ===&lt;br /&gt;
Kaiserswalde gehörte zunächst zur Pfarrei Habelschwerdt und zur Filialkirche von [[Wójtowice (Bystrzyca Kłodzka)|Voigtsdorf]]. Wegen der weiten Entfernung dorthin wurde es im Jahre 1700 der neu errichteten Pfarrei [[Kunštát u Orlického Záhoří|Kronstadt]] (&amp;#039;&amp;#039;Kunštát&amp;#039;&amp;#039;) zugeschlagen. Nachdem die Grafschaft Glatz 1763 an Preußen gefallen war, wurden 1780 auf Weisung des preußischen Königs [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] auch die Pfarreigrenzen den politischen Grenzen angepasst. Zusammen mit den Glatzer Ortschaften &amp;#039;&amp;#039;Langenbrück&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Königswalde&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Friedrichsgrund&amp;#039;&amp;#039; wurde Kaiserswalde 1780 von der Pfarrkirche Kronstadt getrennt und 1781–1782 für diese Dörfer eine Pfarrkirche in Langenbrück errichtet. Die Finanzierung des Kirchenbaus erfolgte aus Beiträgen der vier [[Dominium|Dominien]] sowie einer Landes[[kollekte]]. Die Einweihung durch den [[Großdechant#Die Königlichen und Bischofsvikare, Großdechanten der Grafschaft Glatz|königlichen Großdechanten]] [[Karl Winter (Dechant)|Karl Winter]], der als Pfarrer in Mittelwalde amtierte, erfolgte am 15. Dezember 1782. Erster Pfarrer der neu errichteten Pfarrei Langenbruck wurde Joseph Beschorner aus Mittelwalde. Die Regulierung der Pfarreigrenzen hatte auch einen Wechsel der Diözesanzugehörigkeit zur Folge: Während die vier Dörfer durch ihre Zugehörigkeit zu Kronstadt von 1664 bis 1780 zum [[Bistum Königgrätz]] gehörten, kamen sie mit der Errichtung der Pfarrei Langenbrück zum Glatzer [[Dekan (Kirche)#Römisch-katholische Kirche|Dekanat]] und damit wieder zum [[Erzbistum Prag]].&lt;br /&gt;
Kaiserswalde, Friedrichsgrund und Königswald gehörten 1857 zum Kirchspiel Langenbrück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Geschichte der Grafschaft Glatz. Chronik der Städte, Flecken, Dörfer, Kolonien, Schlösser, etc. dieser souverainen&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; Grafschaft von der frühesten Vergangenheit bis auf die Gegenwart |Verlag=Friedr. Wilh. Fischer |Ort=Neurode |Datum=1855 |Autor=Eduard Ludwig Wedekind |Seiten=696 |Online={{Google Buch |BuchID=P5wCAAAAcAAJ |Seite=695}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heute gehört Lasówka zur [[Pfarrei]] St. Franziskus und Leonhardus in Duszniki-Zdrój (&amp;#039;&amp;#039;Bad Reinerz&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glasherstellung ===&lt;br /&gt;
Die von Ferdinand von Peterhansel 1662 gegründete Glashütte blieb bis 1728 bei dessen Nachkommen. 1768 wurde sie von Olivier Stephan von Wallis an Ignaz Rohrbach verpachtet, der eine weitere Glashütte im benachbarten [[Piaskowice (Bystrzyca Kłodzka)|Friedrichsgrund]] gründete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;250Jubiläum&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Aus der Vergangenheit der Glashütte Kaiserswalde Pangratz und Co. Zu ihrem 250jährigen Jubiläum am 13. Oktober 1906 |Datum=1906-09 |Ort=Breslau |Autor=Conrad Buchwald |Verlag=Graß, Barth u. Comp. (W. Friedrich)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dessen Tod 1792 übernahm die Kaiserswalder Glashütte sein Bruder Johann Christoph Rohrbach, der 1801 sowohl die Glashütte, als auch das Gut eigentümlich erwarb. 1812 wurde die Glashütte umgebaut, 1820 beschäftigte sie 37 Personen. 1840 erfolgte ein Umbau des [[Glasschmelzofen]]s durch böhmische Fachleute. 1870 wurde die Anlage um einen großen Fabrikschornstein erweitert. Zwei Jahre später wurde ein zweiter Glasschmelzofen mit einem Schornstein errichtet. Nach einem Brand 1894 wurde die Glashütte noch im selben Jahr wieder aufgebaut. Nach zahlreichen Besitzerwechseln gelangte die Glashütte an die Firma Pangratz &amp;amp; Co., die Ende der 1930er Jahre fast 300 Personen beschäftigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hergestellt wurde neben Tafel- und Gebrauchsglas auch qualitätsvolles Kristallglas, das mit einer künstlerisch hochwertigen Ornamentik verziert wurde. Ab Ende der 1920er Jahre wirkte an der Kaiserswalder Glashütte der bekannte [[Gravur|Glasgraveur]] [[Konrad Tag]], der die Abteilung für Glasveredelungstechniken leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die 1870er Jahre war in Kaiserswalde das Handwerk der [[Hinterglasmalerei]] mit religiösen Motiven verbreitet. Verkauft wurden die Bilder vor allem an den Wallfahrtsorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Die dem [[Antonius von Padua|hl. Antonius]] geweihte Filialkirche ([[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]]) wurde 1912 durch den Baumeister Paul Blau aus [[Lewin Kłodzki|Lewin]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://heimatwerk.grafschaft-glatz.de/rundbrief-2011.htm &amp;#039;&amp;#039;Rundbrief des Großdechanten aus der Grafschaft Glatz&amp;#039;&amp;#039;, Heft 1/2011], abgerufen am 22. Februar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Fundamente der ehemaligen [[Glasfabrik|Glasöfen]] und Glasschleifereien&lt;br /&gt;
* Nahe am Ort liegt ein Waldgebiet, das sowohl zum sommerlichen [[Wanderung|Wandern]] als auch zum winterlichen [[Skifahren]] einlädt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ignaz Rohrbach]] (1691–1747), Bildhauer&lt;br /&gt;
* Ignaz Rohrbach (1823–1913), Glasmaler&lt;br /&gt;
* Wilhelm Rohrbach (1858–1949), Glasmaler&lt;br /&gt;
* Heinrich Bernhard (1847–1902), Glasmaler; später Direktor des Königlichen Instituts für Glasmalerei in Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.derfflinger.de/kategorien/das-g%C3%B6rlitzer-schlesische-museum-ehrt-ein-st%C3%BCck-ostdeutsches-kulturerbe.html Heinrich Bernhard]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Alschner]] (1929–1997); deutsche Arbeiterin, Gewerkschafterin und Kommunalpolitikerin&lt;br /&gt;
* [[Peterhansel (Glasmacher)|Glasmacherfamilie Peterhansel]]&lt;br /&gt;
* [[Rohrbach (Glasmacher)|Glasmacherfamilie Rohrbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joseph Kögler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Chroniken der Grafschaft Glatz&amp;#039;&amp;#039;. Neu bearbeitet von [[Dieter Pohl (Heimatforscher)|Dieter Pohl]]. Band 4, ISBN 3-927830-18-6, S. 167.&lt;br /&gt;
* [[Arno Herzig]], [[Małgorzata Ruchniewicz]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Glatzer Landes&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg-Wrocław 2006, ISBN 3-934632-12-2, S. 210, 327–336.&lt;br /&gt;
* [[Dietmar Zoedler]]: &amp;#039;&amp;#039;Schlesisches Glas – schlesische Gläser&amp;#039;&amp;#039;. Würzburg 1996, ISBN 3-87057-208-6.&lt;br /&gt;
* Václav Šplichal, Jaroslav Šůla: &amp;#039;&amp;#039;Bedřichovsko-kaiserwaldský sklářský okruh.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Kladský sborník]] 5, 2003, S. 127–142.&lt;br /&gt;
* Peter Güttler: &amp;#039;&amp;#039;Das Glatzer Land&amp;#039;&amp;#039;. Verlag [[Aktion West-Ost]] e. V., ISBN 3-928508-03-2, S. 58.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://polska-org.pl/518436,Lasowka,Kosciol_sw_Antoniego.html Historische und aktuelle Aufnahmen sowie geographische Lage]&lt;br /&gt;
* [http://www.grafschaft-glatz.de/bilder/habelsch/kaiser.htm Historische Dorfansicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7725041-2|VIAF=248344030}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lasowka}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Bystrzyca Kłodzka]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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