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	<title>Lars Korvald - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lars_Korvald&amp;diff=193938&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MichaelSchoenitzer: Audio der Aussprache hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-10-04T20:43:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Audio der Aussprache hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lars Korvald, 1978 (cropped).jpg|miniatur|Lars Korvald (1978)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lars Korvald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Audio|Lars Korvald.ogg}} (* [[29. April]] [[1916]] in [[Mjøndalen]], [[Drammen]]; † [[4. Juli]] [[2006]] ebenda) war ein [[Norwegen|norwegischer]] Politiker der [[Kristelig Folkeparti|Christlichen Volkspartei]], deren Vorsitzender 1967–1975 und 1977–79 sowie [[Statsminister (Norwegen)|norwegischer Ministerpräsident]] von 1972 bis 1973.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Korvald studierte [[Agrarwissenschaft]]en an der Norwegischen Landwirtschaftshochschule (heute [[Universität für Umwelt- und Biowissenschaften]]) in [[Ås (Kommune)|Ås]] und arbeitete 1943–1948 als Lehrer an der Landwirtschaftsschule Tomb in Råde, [[Østfold]]. Träger der Schule war die Innere Mission der lutherischen Kirche (&amp;#039;&amp;#039;Det norske lutherske Indremisjonsselskap&amp;#039;&amp;#039;, seit 2001 [[Normisjon]]). Anschließend war er vier Jahre lang Leitender Mitarbeiter der norwegischen [[4-H|4H-Organisation]], um dann als [[Rektor]] nach Tomb zurückzukehren. Seit 1943 war er mit Ruth Aarny Borgersen verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war in der [[Pietismus|pietistisch]] ausgerichteten Inneren Mission engagiert und wurde in den [[Bethaus|Bethäusern]] als [[Prädikant|Laienprediger]] sehr geschätzt. Die rhetorische Begabung beförderte auch seine Laufbahn als Politiker.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nils-Petter Enstad.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Norsk biografisk leksikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, Oslo 2003, S. 345 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Seit 1945 war Korvald Mitglied der [[Kristelig Folkeparti|Christlichen Volkspartei]] (KrF), ließ sich aber erst 1961 für eine Parlamentskandidatur gewinnen. Von 1961 bis 1981 saß er im [[Storting]], gewählt im Wahlkreis [[Østfold]]. Bereits 1965 stieg er zum Fraktionsvorsitzenden auf, als sich seine Partei an der bürgerlichen [[Regierung Borten|Koalitionsregierung Borten]] beteiligte. Die Regierung zerbrach 1971 vor allem wegen grundsätzlicher Meinungsverschiedenheiten in der Europapolitik. Korvald entschied sich dabei nach längerem Zögern für die Ablehnung eines [[Norwegen und die Europäische Union|EU-Beitritts Norwegens]] und repräsentierte damit die Mehrheitsmeinung unter Parteimitgliedern und Delegierten. Nachdem in einer Volksabstimmung am 25. September 1972 ein Beitritt abgelehnt worden war, erhielt Korvald den Auftrag, eine neue bürgerliche Regierung zu bilden. Sie bestand aus KrF, [[Senterpartiet|Zentrum]] und [[Venstre (Norwegen)|Liberalen]] und löste am 18. Oktober 1972 die [[Regierung Bratteli I]] ab. Die Liberale Partei spaltete sich kurz darauf in der Europafrage, so dass nur noch rund ein Drittel ihrer Abgeordneten die Regierung unterstützten. Mit nur 38 von 150 Abgeordneten besaß die Regierung Korvald die schwächste parlamentarische Grundlage seit Kriegsende. Trotzdem konnte sie sich bis zum 16. Oktober 1973 im Amt halten. Sie versuchte trotz fehlender Mehrheiten politische Akzente zu setzen und führte erfolgreich Verhandlungen, die in ein Handelsabkommen mit der [[Europäische Wirtschaftsgemeinschaft|Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft]] mündeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Parlamentswahl in Norwegen 1973|Wahl 1973]] führte Korvald die KrF zu ihrem bis dahin besten Ergebnis. Jedoch ergab sich eine rechnerische Mehrheit aus [[Arbeiderpartiet|Sozialdemokraten]] und [[Sosialistisk Venstreparti|Sozialisten]], so dass Korvald wie für diesen Fall angekündigt seinen Rücktritt einreichte. Von 1973 bis zu seinem Abschied von der Politik 1981 war Korvald wieder Fraktionsvorsitzender. Als Parteichef trat er bereits 1975 zurück, musste jedoch seinen Nachfolger [[Kåre Kristiansen]] nach zwei Jahren vorübergehend ersetzen, nachdem es zu Spekulationen um dessen Privatleben gekommen war. In der [[Parlamentswahl in Norwegen 1977|Stortingswahl 1977]] trat Korvald als Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten an, darin auch von der konservativen [[Høyre]] und der Zentrumspartei unterstützt. Eine bürgerliche Mehrheit im Parlament wurde jedoch knapp verfehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 unterstützte Korvald einen Parteitagsbeschluss, der die Verschärfung des Abtreibungsgesetzes zur Voraussetzung für eine künftige Regierungsbeteiligung der KrF machte («Tønsberg-Beschluss»). Dieses Ansinnen lehnten die Konservativen ab und bildeten 1981 zunächst eine Regierung ohne die KrF ([[Regierung Willoch]]). Erst 1983 weichte die Partei ihre Position wieder auf und trat in die Regierung ein. Korvald hatte zu diesem Zeitpunkt bereits das Parlament verlassen und war von 1981 bis 1986 [[Fylkesmann]] im Fylke Østfold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der spätere Ministerpräsident [[Kjell Magne Bondevik]] gehörte zu Korvalds engsten Mitarbeitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Lars Korvald (mit Aud Kvalbein): &amp;#039;&amp;#039;Det beste jeg vet å gi videre. En bok om kristne verdier.&amp;#039;&amp;#039; Lunde, Oslo 1995, ISBN 82-520-3886-7.&lt;br /&gt;
* Lars Korvald (mit Per Øyvind Heradstveit): &amp;#039;&amp;#039;Politikk og kall. Lars Korvalds memoarer.&amp;#039;&amp;#039; Rocon, Moss 1982, ISBN 82-990440-4-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* [https://www.stortinget.no/no/Representanter-og-komiteer/Representantene/Representant/?perid=LAKO Kurzbiografie (norwegisch)] Website des Storting, abgerufen am 3. Februar 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|AMT=[[Statsminister (Norwegen)|Ministerpräsident von Norwegen]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1972]]–[[1973]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=&amp;lt;br /&amp;gt;[[Trygve Bratteli]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=&amp;lt;br /&amp;gt;[[Trygve Bratteli]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=n/84/120654|VIAF=28475050|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2019-09-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Korvald, Lars}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Norwegen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Storting-Abgeordneter (Østfold)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fylkesmann (Østfold)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteivorsitzender der Kristelig Folkeparti]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sankt-Olav-Ordens (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Norwegen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norweger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Korvald, Lars&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=norwegischer Politiker (Christlichen Volkspartei), Mitglied des Storting&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. April 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mjøndalen]], [[Drammen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Juli 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mjøndalen]], [[Drammen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MichaelSchoenitzer</name></author>
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