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	<title>Largitzen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Exa: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-04-15T17:23:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Largitzen&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason de la ville de Largitzen (68).svg&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Altkirch|Altkirch]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Masevaux-Niederbruck|Masevaux-Niederbruck]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes Sud Alsace Largue|Sud Alsace Largue]]&lt;br /&gt;
|insee= 68176&lt;br /&gt;
|cp= 68580&lt;br /&gt;
|longitude= 07/11/13/O&lt;br /&gt;
|latitude= 47/33/43/N&lt;br /&gt;
|alt mini= 366&lt;br /&gt;
|alt maxi= 431&lt;br /&gt;
|image= Largitzen, Mairie.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc= Bürgermeisteramt ([[Mairie]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Largitzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Larga&amp;#039;&amp;#039; in der Antike) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|68176}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|68176}}) im [[Département Haut-Rhin]] in der [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass|Europäischen Gebietskörperschaft Elsass]] und in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Im Norden und im Osten hat die Gemeinde einen Anteil an einem fast 50&amp;amp;nbsp;km² großen Waldgebiet, in dem sich zahlreiche kleine Seen befinden. Der &amp;#039;&amp;#039;[[Largitzenbach]]&amp;#039;&amp;#039;, ein Nebenfluss der [[Largue (Ill)|Larg]], trennt den Kernort Largitzen vom Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Luffendorf&amp;#039;&amp;#039;. Nachbargemeinden von Largitzen sind: [[Hindlingen]] und [[Hirtzbach]] im Norden, [[Hirsingue]] und [[Heimersdorf (Haut-Rhin)|Heimersdorf]] im Osten, [[Bisel]], [[Seppois-le-Bas]] und [[Seppois-le-Haut]] im Süden sowie [[Ueberstrass]] und [[Friesen (Haut-Rhin)|Friesen]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Largitzen liegt im [[Löss|lössbedeckten]] Sundgauer [[Tertiär]]hügelland im Bereich der unter der Lössdecke lagernden [[Sundgauschotter]]. Diese sind die Hinterlassenschaft einer einst (im [[Pliozän]] und [[Altpleistozän]]) über Doubs, Saône und Rhône zum Mittelmeer entwässernden Ur-Aare. Unter den die (oberen) Talhänge bildenden Sundgauschottern liegen die sandig-mergeligen Schichten der oligozänen [[Elsässer Molasse|Elsässer Molasse (Molasse alsacienne).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Jahr !! 1962 !! 1968 !! 1975 !! 1982 !! 1990 !! 1999 !! 2007 !! 2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 224 || 237 || 243 || 263 || 264 || 276 || 288 || 324&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Largitzen, Église Saint-Georges 2.jpg|Kirche St. Georg&lt;br /&gt;
Largitzen, Ecole.jpg|Grundschule&lt;br /&gt;
Largitzen, Chapelle du cimetière, ancien chœur de l&amp;#039;église Saint-Georges.jpg|Friedhofskapelle (ehemaliger Chor der früheren Kirche St. Georg)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zur Römerzeit befand sich hier das durch Ausgrabungen bestätigte &amp;#039;&amp;#039;[[Castrum]] Larga&amp;#039;&amp;#039;. Der Name nimmt Bezug auf den schon von den Kelten benannten Fluss Larg, bzw. den Largitzenbach. Überliefert ist der Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Largetium&amp;#039;&amp;#039;. Die im 4. Jahrhundert befestigte Ort befand sich an der Straße von [[Epomanduodurum]] (Mandeure) nach [[Cambete]] (Kembs) und nahe einer weiteren nach Mons Brisiacum (Breisach) führenden Straße. Funde weisen auf eine Pferdewechselstation hin. Außerdem wurden u. a. Fundamente einer römischen Villa und eines Bades gefunden. Der Ortsname erscheint 1284 als &amp;#039;&amp;#039;Larguice&amp;#039;&amp;#039; und 1303 als &amp;#039;&amp;#039;Largitz&amp;#039;&amp;#039;. Der Weiler Luffendorf wird urkundlich 1332 erstmals erwähnt. Früher unterschied man zwischen Oberlargitzen, Pfarrei Seppois-le Bas, und Niederlargitzen, Pfarrei Friesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1324 gehörte der Ort zur [[Grafschaft Pfirt]], dann zu den vorderösterreichischen Besitzungen der [[Habsburg]]er und kam im [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] an die französische Krone. Von 1871 bis 1918 gehörte Largitzen zum [[Reichsland Elsaß-Lothringen|Reichland Elsass-Lothringen]]. Im September 1914 besetzten französisch Truppen das Dorf, während sich die Deutschen in Bisel festgesetzt hatten. Im Januar 1916 wurden die Dorfbewohner nach Lepuix-Giromagny (Territoire de Belfort) evakuiert. Am 8. Februar wurde das Dorf stark zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Zeiten Weltkriegs erlebte Largitzen seine Befreiung von der Naziherrschaft zunächst am 19. November 1944 beim raschen Vorstoß der Franzosen zum Rhein. Es geriet aber anschließend in eine Zone erbitterter Kämpfe mit deutschen Gegenangriffen vom 21. bis zum 25. November. Erst danach war der Ort endgültig frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sankt-Georgskirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 1788 erbaut und 1916 schwer beschädigt, Wiederaufbau 1919. Im Schiff eine spätgotische, Sankt Alban darstellende Skulptur und ein Altargemälde von [[Martin Feuerstein]]. In der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedhofskapelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, dem ehemaligen Chor der alten Kirche, ein spätgotischer Sakramentsschrein von 1464.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schulhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Ein Walmdachbau mit hohem Kellergeschoss in Sandsteinrustika, das Erdgeschoss Bandrustika, beim Obergeschoss nur die Ecklisenen rustiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Kriegszerstörungen noch einige gut erhaltene &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachwerkhäuser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Das Haus Nr. 8 an der Rue de Seppois noch in der altertümlichen Ständerbauweise mit traufwandhohen Wandständern und einer Langstrebe (18. Jahrhundert oder älter). Ursprünglich mit angeschlossener Stallscheune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kriegerdenkmal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bei der Kirche mit beachtenswerter Skulptur: St. Georg zu Pferd tötet den Drachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Flohic Editions, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 578–580.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Altkirch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1248]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Exa</name></author>
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