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	<title>Largau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T19:46:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Largau&amp;diff=717229&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redaktor GLAM: Higher resolution version of image</title>
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		<updated>2025-07-02T13:13:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Higher resolution version of image&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 150px; margin-left: 1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Largau&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Das Herzogtum Sachsen um das Jahr 1000&lt;br /&gt;
{{Lageplan&lt;br /&gt;
| marker = Red circle.svg&lt;br /&gt;
|markersize = 70&lt;br /&gt;
|pos_x=50&lt;br /&gt;
|pos_y=46&lt;br /&gt;
|map=Duchy of Saxony (134037775).jpg&lt;br /&gt;
|markertext = Largau&lt;br /&gt;
|mapsize_x = 400&lt;br /&gt;
|mapsize_y = 400&lt;br /&gt;
|maptext = Herzogtum Sachsen um das Jahr 1000}}&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Die ungefähre Lage des Largaus&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Loingau19042012.jpg|mini|Largau („&amp;#039;&amp;#039;Lara&amp;#039;&amp;#039;“) und die umgebenden Gaue im [[Stammesherzogtum Sachsen]] um 1000]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Largau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein mittelalterlicher [[Gau]] im [[Stammesherzogtum Sachsen|Herzogtum Sachsen]], der sich links der [[Weser]] zwischen ungefähr [[Drakenburg]] und der [[Hunte]]mündung erstreckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grenzen ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;[[Gesta Hammaburgensis ecclesiae pontificum|Gesta Hammaburgensis]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Adam von Bremen]] aus dem Jahr 1050 und der (allerdings gefälschten) Gründungsurkunde des [[Erzbistum Bremen|Erzstifts Bremens]] zufolge verlief die Grenze des Largaus entlang der Weser von der Hunte- bis etwa zur Allermündung, dann entlang des &amp;#039;&amp;#039;Hessewegs&amp;#039;&amp;#039; (ungefähr die heutige [[Bundesstraße 215|B 215]]) und durch die Moore nordöstlich Nienburgs an [[Erichshagen-Wölpe|Wölpe]] und [[Drakenburg]] vorbei zu einer Weserfurt bei [[Sebbenhausen]], von dort entlang einer heute nicht mehr erkennbaren Landstraße, dem &amp;#039;&amp;#039;[[Folkweg]]&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Folwec&amp;#039;&amp;#039;), durch die [[Syker Geest]] nach [[Wildeshausen]] an der [[Hunte]] und an diesem Fluss entlang bis wiederum zu seiner Mündung. Benachbart waren im Westen der [[Lerigau]], Im Nordwesten, links der Hunte, der [[Ammergau (Altsachsen)|Ammergau]], im Nordosten, rechts der Weser, der Gau [[Wigmodi]], im Osten, bei Verden, der [[Sturmigau]] und im Süden [[Entergau]], [[Dervegau]] und [[Grindergau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung, Geschichte und Fortleben ==&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;Gesta Hammaburgensis&amp;#039;&amp;#039; wird erwähnt, dass bei der Gründung des [[Erzbistum Bremen|Bremer Erzbistums]] Ende des 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zehn ältere sächsische Stammesgaue zusammengelegt und unter den Namen &amp;#039;&amp;#039;Wigmodia&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Largau&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;provinciae&amp;#039;&amp;#039; direkt dem Erzbischof unterstellt wurden. Wigmodien fasste dabei die Territorien östlich der Weser zusammen, der Largau (auch: &amp;#039;&amp;#039;Lorgoe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Laargowe&amp;#039;&amp;#039; oder lateinisch &amp;#039;&amp;#039;pagus lara&amp;#039;&amp;#039;) jene westlich davon. Als weiterer Name für den Largau oder dessen nördlichen Teil wird im Hochmittelalter mitunter auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Steiringau&amp;#039;&amp;#039; verwendet, während die Syker Geest und die südlich daran anschließenden Teile des Entergaus auch als &amp;#039;&amp;#039;terra antiquorum saxonum&amp;#039;&amp;#039; („Land der alten Sachsen“) in den Urkunden erscheinen. Möglicherweise gehen diese Namen auf ältere sächsische Stammesgaue zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Wilhelm von Hodenberg]] |Titel=Die Diöcese Bremen und deren Gaue in Sachsen und Friesland |Ort=Hannover |Datum=1858 |Online={{Google Buch |BuchID=e19HAAAAYAAJ |Hervorhebung=Die Diöcese Bremen und deren Gaue in Sachsen und Friesland}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten sicheren Nachrichten über das Gebiet sind aus der &amp;#039;&amp;#039;[[Willehad#Vita Sancti Willehadi|Vita Willehadi]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt, einem Mitte des 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts entstandenen Bericht über das Leben des angelsächsischen Missionars [[Willehad]], der später der erste Bremer Erzbischof wurde. Im Jahr 860 sollen sich demnach zahlreiche [[Wunderheilungen am Grab Willehads]] ereignet haben, denen viele Ortschaften des Bremer Umlands die erste Erwähnung ihres Namens verdanken, da die Wohnorte der Geheilten und der Gau, in dem Orte liegen, jeweils mit genannt werden. Hier finden sich die Angaben &amp;#039;&amp;#039;pagus lara&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;in lara&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;de laris&amp;#039;&amp;#039; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Behauptung, die Gaue seien dem Erzbischof anfangs direkt unterstellt gewesen, steht offenbar im Zusammenhang mit den Bestrebungen [[Adalbert von Bremen|Adalberts von Bremen]] im 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, in den Besitz der königlichen Grafschaftsrechte in seinem Erzbistum zu gelangen. Wahrscheinlicher ist, dass der Gau von Anfang an durch königliche [[Gaugraf#Die Gaugrafschaft im Mittelalter|Amtsgrafen]] verwaltet wurde, deren Namen allerdings anhand der Quellenlage nicht mehr zu erschließen sind. Vom 10. bis zum 12. Jahrhundert wurden die Grafschaftsrechte im Largau dann teils von den [[Udonen|Grafen von Stade]], teils von den [[Billunger]]n gehalten, die ihre Herzogsgewalt unter anderem auf mehrere Comitate in [[Titulatur und Wappen (Deutsche Kaiser nach 1873) #Herzog von Engern|Engern]] stützten, deren genaue Grenzen aber nicht mehr bekannt sind. Der Erbe beider Geschlechter war [[Heinrich der Löwe]], der im largauischen [[Weyhe]] während der Auseinandersetzungen mit dem Erzbischof von Bremen 1166/67 eine Burg unterhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Heinrichs Sturz und der Aufsplitterung des sächsischen Herzogtums erscheinen zunächst um 1200 die [[Grafschaft Bruchhausen|Grafen von Bruchhausen (ältere Linie)]] als Freigrafen im westlichen Teil des Largaus&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=v. Ompteda |Titel=Schloß Thedinghausen und sein Gebiet |Sammelwerk=Zeitschrift des Historischen Vereins für Niedersachsen |Ort=Hannover |Datum=1865 |Seiten=151–356 |Online={{Google Buch |BuchID=x5AAAAAAcAAJ |Seite=151 |Hervorhebung=ompteda Thedinghausen und sein Gebiet}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, dessen Name aber zu dieser Zeit bereits nicht mehr in Gebrauch ist. Sein Gebiet geht in den neu entstehenden Territorialgrafschaften [[Grafschaft Oldenburg|Oldenburg]], [[Grafschaft Diepholz|Diepholz]], [[Bruchhausen-Vilsen|Bruchhausen]], [[Grafschaft Delmenhorst|Delmenhorst]] und vor allem [[Grafschaft Hoya|Hoya]] auf; Teile davon verblieben auch beim Bremer Erzstift selbst oder dem [[Bistum Verden]]. Da die Hoyaer Niedergrafschaft einen großen Teil des ehemaligen Largaus umfasste, könnte man sogar von einer gewissen Kontinuität bis ins späte 20. Jahrhundert sprechen, als der [[Landkreis Grafschaft Hoya]] im Zuge der niedersächsischen Kreisreform 1977 aufgelöst und die althergebrachten politischen Grenzen damit endgültig beseitigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
Der Largau selbst hat keine über die Funktion als zeitweilige Verwaltungseinheit hinausgehende Bedeutung erlangt, allerdings spielten sich viele bedeutende Ereignisse der Regionalgeschichte Nordwestdeutschlands zumindest teilweise in seinen Grenzen ab oder nahmen dort ihren Ausgang. So lag etwa das antike, bei [[Claudius Ptolemaeus|Ptolemäus]] aufgeführte [[Tulifurdon]] hier, später spielt Wildeshausen als Geburtsort [[Widukind (Sachsen)|Widukinds]] beim [[Sachsenkriege Karls des Großen|Sachsenaufstand von 782]] eine Rolle. Die Kämpfe zwischen Heinrich dem Löwen und Bremen, der [[Stedingerkrieg|Kreuzzug gegen die Stedinger]], die [[Hoyaer Fehde|bremische Grafenfehde]] gegen [[Gerhard III. (Hoya)|Graf Gerhard III. von Hoya]] (1351–1359) oder die [[Schlacht bei Drakenburg]], bei der 1547 die protestantische Seite im [[Schmalkaldischer Krieg|Schmalkaldischen Krieg]] einen letzten Sieg erringen konnte, sind weitere Beispiele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gründungsurkunde des Erzbistums Bremen. Urkunde 240b in: {{MGH|DD|4|334|338}}&lt;br /&gt;
* {{MGH|SSrerGerm|2}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anskarii vita Sancti Willehadi episcopi Bremensis&amp;#039;&amp;#039;: In {{MGH|SS|2|378|390}}&lt;br /&gt;
* [[Bernd Ulrich Hucker]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafen von Hoya. Ihre Geschichte in Lebensbildern.&amp;#039;&amp;#039; Hoya 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Wilhelm von Hodenberg|Wilhelm Hodenberg (Hrsg.): Hoyer Urkundenbuch, Hannover 1848–1856}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten |linked=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gau (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Nienburg/Weser)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Wesermarsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Oldenburg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redaktor GLAM</name></author>
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