<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lardos</id>
	<title>Lardos - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lardos"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lardos&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T14:12:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lardos&amp;diff=231223&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lardos&amp;diff=231223&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-17T08:21:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Griechenland&lt;br /&gt;
|Name=Stadtbezirk Lardos&lt;br /&gt;
|Name-el=Δημοτική Κοινότητα Λάρδου (Λάρδος)&lt;br /&gt;
|Region=[[Südliche Ägäis]]&lt;br /&gt;
|Regionalbezirk=[[Rhodos (Regionalbezirk)|Rhodos]]&lt;br /&gt;
|Gemeinde=[[Rhodos]]&lt;br /&gt;
|Gemeindebezirk=[[Lindos]]&lt;br /&gt;
|Höhe=15&lt;br /&gt;
|Höhenbezugspunkt=(Durchschnitt)&lt;br /&gt;
|Fläche=42,013 km²&lt;br /&gt;
|Einwohner=1380&lt;br /&gt;
|Einwohnerquelle=2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ2011&amp;quot;&amp;gt;[https://www.statistics.gr/documents/20181/1210503/resident_population_census2011rev.xls Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ)] (Excel-Dokument, 2,6 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bevölkerungsdichte=&lt;br /&gt;
|Wappenbild=&lt;br /&gt;
|Siegelbild=&lt;br /&gt;
|LAU=69010804&lt;br /&gt;
|Ortsgliederung=1&lt;br /&gt;
|Postleitzahl=&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl=&lt;br /&gt;
|Website=&lt;br /&gt;
|lat_deg=36 |lat_min=5 |lat_sec=38.66&lt;br /&gt;
|lon_deg=28 |lon_min=0 |lon_sec=59.67&lt;br /&gt;
|Bild=Lardos, Rhodos Mai 2016 01.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung=Brunnen am Dorfplatz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lardos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Λάρδος}} {{F.Sg.}}) ist ein Dorf nahe der Ostküste der [[Griechenland|griechischen]] Insel [[Rhodos]]. Es bildet mit 1380&amp;amp;nbsp;Einwohnern (2011) einen Stadtbezirk innerhalb des Gemeindebezirks [[Lindos]]. Von der [[Rhodos (Stadt)|Stadt Rhodos]] ist es etwa 55&amp;amp;nbsp;km entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lardos 01.jpg|mini|links|Blick auf Lardos, Ansicht von Osten]]&lt;br /&gt;
Der Ort Lardos liegt etwa zwei Kilometer von der Küste entfernt am Zusammenfluss des Trockenbachs &amp;#039;&amp;#039;Lardos&amp;#039;&amp;#039; auch als &amp;#039;&amp;#039;Fonias&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|Φονιάς}}) bezeichnet, mit einem kleineren Nebenbach &amp;#039;&amp;#039;Meridiatis&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|Μεριδιάτης}}) auf 15&amp;amp;nbsp;Meter über dem Meer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{lang|el|Άτλας των δήμων και κοινοτήτων της Ελλάδος}}, ELSTAT. Athen 1950, Band 2, Karte 120. (griechisch, französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Olivenkulturen und Kiefernbestand umgeben den Ort und breiten sich im Tal und auf die angrenzenden Hügel aus. Von der etwa sechs Kilometer östlich gelegenen Stadt Lindos wird der Ort durch das unfruchtbare Bergland des &amp;#039;&amp;#039;Marmari&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|Μαρμάρι}}) getrennt, der auf 458&amp;amp;nbsp;Meter über dem Meer ansteigt. Der südwestlich von Lardos gelegene Berg &amp;#039;&amp;#039;Chortis&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|Χορτής}}) erreicht 309&amp;amp;nbsp;Meter Höhe. Dieser Berg ist als etwa 7&amp;amp;nbsp;km² große Wildschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Katafygio Agrias Zois Chortis&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|Καταφύγιο Άγριας Ζωής Χορτής}})&amp;lt;ref&amp;gt;[https://eunis.eea.europa.eu/sites/341554 Chortis (Lardou Rodou)], [[Europäische Umweltagentur]]&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgewiesen. Der Küstenbereich mit dem Badestrand entlang der &amp;#039;&amp;#039;Bucht von Lardos&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|Όρμος Λάρδου|Órmos Lárdou}}) wird von zahlreichen Hotelanlagen gesäumt. Das Gebiet von Lardos erstreckt sich von der Küste nordwestwärts in Richtung [[Laerma]] über fast 42 km². Der nordöstliche Nachbarort [[Pylonas]] ist auf einem niedrigen Sattel in 120&amp;amp;nbsp;Meter gelegen. Etwa 4&amp;amp;nbsp;km westlich von Lardos auf 180&amp;amp;nbsp;Meter Höhe liegt das Kloster Ypseni teilweise von Kiefernwald umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Trockenbach &amp;#039;&amp;#039;Lardos&amp;#039;&amp;#039; ist eines der vier Hauptgewässer von Rhodos, die einen Großteil der winterlichen Niederschläge des Inselzentrums entwässern und im Sommer überwiegend trockenfallen. Seine etwa 2&amp;amp;nbsp;km südlich der Siedlung Lardos gelegene Mündung ist als kleines Inselfeuchtgebiet durch ein Präsidialdekret geschützt. Wegen teils ungenehmigter Baumaßnahmen und der touristischen Nutzung des Strandbereichs ist sie als Biotop von geringer Bedeutung.&amp;lt;ref&amp;gt;Giorgos Catsadorakis, Kaloust Paragamian (Γιώργος Κατσαδωράκης, Καλούστ Παραγκαμιάν): &amp;#039;&amp;#039;{{lang|el|Απογραφή των υγροτόπων των νησιών του Αιγαίου–Ταυτότητα, οικολογική κατάσταση και απειλές.}}&amp;#039;&amp;#039; WWF Griechenland, 2007, ISBN 978-960-85918-4-4, S. 336. (griechisch); [http://www.oikoskopio.gr/ygrotopio/general/report.php?id=719&amp;amp;param=themeleiwdn&amp;amp;lang=el_GR ROD007 - Εκβολή χειμάρρου Λάρδου], oikoskopio.gr (griechisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; In den wenigen sommerlichen Tümpeln des Bachs überlebt eine recht bedeutende Population der auf Rhodos endemischen Fischart [[Ghizani]] ({{lang|el|γκιζάνι}}, &amp;#039;&amp;#039;Ladigesocypris ghigii&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2026-02 |url=http://www.life-gizani.gr/pages/gr/gizani/lardos.html |text=Ρέμα Λάρδου |archivebot=2026-02-25 18:38:38 InternetArchiveBot}}, [[LIFE (EU)|LIFE-Nature]] Project &amp;#039;&amp;#039;Gizani&amp;#039;&amp;#039; (griechisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
An mehreren küstennahen Stellen geben zahlreich aufgefundene Steinwerkzeuge und verschiedenartige Keramikscherben unterschiedlicher Qualität Hinweise auf intensive menschliche Tätigkeiten während der Jungsteinzeit. Teilweise ist die Keramik mit Funden aus der Agios-Georgios-Höhle bei [[Kalythies]] vergleichbar. Reste von Behausungen lassen auf eine größere Siedlung schließen, auch kleinere Höhlen in Meeresnähe wurden bewohnt. Diese Höhlen werden als Zufluchtsorte prähistorischer Fischer und Viehzüchter angesehen, die offensichtlich die Felsenküste zum Fischen auswählten. Obsidian ist zu verschiedenartigen Klingenformen verarbeitet, er stammt von der [[Kykladen]]insel [[Milos]], ein geringerer Anteil von der Insel [[Nisyros]], in geringerem Umfang diente auch einheimischer Feuerstein zur Werkzeugherstellung.&amp;lt;ref&amp;gt;Adamantios Sampson: Η νεολιθική περίοδος στα Δωδεκάνησα. Athen 2003, 2. Auflage, ISBN 960-214-217-0, S. 19., S. 101–103., S. 117., S. 122., S. 133. (griechisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der näheren Umgebung des Ortes sind weitere archäologische Fundplätze aus späteren Epochen bekannt. Neben Kammergräbern der [[Mykenische Palastzeit|spätmykenischen Zeit]] um 1400 v. Chr. ein weiteres Gräberfeld aus der 2. Hälfte des 8. Jahrhunderts bis ins 7. Jahrhundert v. Chr. des [[Geometrischer Stil|geometrischen Stils]]. Aus [[Archaik|archaischer]] Zeit sind ebenfalls Kammergräber bekannt sowie der Beginn des Abbaus von „Lartios-Marmor“ in mehreren Steinbrüchen. Aus [[Hellenismus|hellenistischer]] Zeit sind Überreste einer befestigten Siedlung und auch Gräber nachgewiesen. Aus [[Frühchristliche Baukunst|frühchristlicher Zeit]] sind Gebäudereste, eine Ölpresse sowie eine Basilika die später von einer einschiffigen Kapelle überbaut wurde mit Fresken aus dem 15. Jahrhundert bis 17. Jahrhundert. Über die Gründungszeit und die Baugeschichte des vermutlich während byzantinischer Zeit erbauten Kastros Lardos ist nichts bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Griechisches Gesetzesblatt vom 22. September 2000 (ΦΕΚ B1170 22.09.2000). {{lang|el|Κήρυξη αρχαιολογικών χώρων στις περιοχές Πυλώνα και Λάρδου της νήσου Ρόδου.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mittelalter:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lardos 02.jpg|mini|links|Mittelalterliche Burgruine]]&lt;br /&gt;
Der [[Genueser Kolonien|genuesische]] Adlige Vignolo de Vignoli war aufgrund einer Verleihung durch den [[Liste der byzantinischen Kaiser|byzantinischer Kaiser]] [[Andronikos II. (Byzanz)|Andronikos II.]] im Besitz der Inseln [[Kos]] und [[Leros]] sowie des Guts (&amp;#039;&amp;#039;casale&amp;#039;&amp;#039;) Lardos. In einem Vertrag mit dem Großmeister des [[Geschichte des Johanniterordens|Johanniterordens]] [[Foulques de Villaret]] trat er die Inseln 1306 ab, das &amp;#039;&amp;#039;casale&amp;#039;&amp;#039; Lardos ohne die Burg&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stephen C. Spiteri]]: &amp;#039;&amp;#039;Fortresses of the Knights.&amp;#039;&amp;#039; Malta 2001, ISBN 978-99909-72-06-1, S. 134.&amp;lt;/ref&amp;gt; und ein weiteres &amp;#039;&amp;#039;casale&amp;#039;&amp;#039; wurden ihm zum Lehen gegeben. Das Gut Lardos ging 1326 an Vignolos Bruder Folco de Vignoli als [[Mannlehen|&amp;#039;&amp;#039;feudum nobile&amp;#039;&amp;#039;]] und blieb im Besitz der Familie, bis es 1402 an Dragonetto Clavelli Herr von [[Nisyros]] verkauft wurde. Nach dessen Tod 1415 wechselte das Gut Lardos von dessen Witwe Agnese [[Herzogtum Archipelagos#Dynastie Crispo|Crispo]] an den Johanniterorden.&amp;lt;ref&amp;gt;Anthony Luttrell, Greg O’Malley: &amp;#039;&amp;#039;The Countryside of Hospitaller Rhodes 1306–1423: Original Texts and English Summaries.&amp;#039;&amp;#039; Routledge 2019, ISBN 978-1-351-72324-4, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lardos kam unter die [[Kastellan#Kastellanei|Herrschaft]] von Lindos. Über die Gründungszeit und die Baugeschichte der Burg Lardos ist nichts bekannt, vermutlich hatte sie nur lokale Bedeutung. Die Bewohner waren 1474 und 1479 angewiesen im Gefahrenfall in Lindos Zuflucht zu suchen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://odysseus.culture.gr/h/2/eh251.jsp?obj_id=19627 Lardos Castle], Ministerium für Kultur und Sport (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung und Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
Während der [[Königreich Italien (1861–1946)|italienischen Zeit]] hatte der Ort &amp;#039;&amp;#039;Lardo&amp;#039;&amp;#039; 369 Einwohner im Jahr 1921, 432 Einwohner 1931 und 478 Einwohner für das Jahr 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Anschluss des Dodekanes an Griechenland 1948 bildete Lardos die gleichnamige Landgemeinde Lardos ({{lang|el|Κοινότητα Λάρδου|Kinótita Lárdou}}).&amp;lt;ref&amp;gt;{{lang|el|Κεντρική Ένωση Δήµων και Κοινοτήτων Ελλάδας (ΚΕΔΚΕ), Ελληνική Εταιρία Τοπικής Ανάπτυξης και Αυτοδιοίκησης (ΕΕΤΑΑ)}} (Hrsg.): {{lang|el|&amp;#039;&amp;#039;Λεξικό Διοικητικών Μεταβολών των Δήµων και Κοινοτήτων (1912–2001).&amp;#039;&amp;#039;}} Band 2, ({{lang|el|Τόμος Β, λ–ω}}), Athen 2002, ISBN 960-7509-47-1, S. 13. (griechisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der [[Politische Gliederung Griechenlands#Das Kapodistrias-Programm von 1997|Gebietsreform 1997]] erfolgte der Zusammenschluss mit fünf weiteren Landgemeinden zur Gemeinde [[Lindos]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gesetz 2539/1997, {{lang|el|«Συγκρότηση της Πρωτοβάθμιας Τοπικής Αυτοδιοίκησης.» ΦΕΚ 244Α/4.12.1997, Άρθρο 1. Σύσταση δήμων και κοινοτήτων.}} S. 8798. [http://www.et.gr/idocs-nph/search/pdfViewerForm.html?args=5C7QrtC22wEWFzYWFtEvQndtvSoClrL8GlsHHQzxqLl5MXD0LzQTLWPU9yLzB8V68knBzLCmTXKaO6fpVZ6Lx3UnKl3nP8NxdnJ5r9cmWyIq-BTkXB0ftEAEhATUkJb0x1LIdQ163nV9K--td6SIubvIBpOsMvvupgClFmMLf49RZSgWNuyxnk51BpcTOMYZ PDF Online] (griechisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese wiederum ging mit der Umsetzung der [[Kallikratis-Programm|Verwaltungsreform 2010]] als Gemeindebezirk in der Gemeinde [[Rhodos]] auf, wo Lardos nunmehr einen Stadtbezirk im Gemeindebezirk Lindos bildet.&amp;lt;ref&amp;gt;Kallikratis-Programm, Gesetz 3852/2010, {{lang|el|«Νέα Αρχιτεκτονική της Αυτοδιοίκησης και της Αποκεντρωμένης Διοίκησης − Πρόγραμμα Καλλικράτης.» ΦΕΚ 87 Α/7.6.2010, Άρθρο 1. Σύσταση δήμων.}} S. 1788. [http://www.ypes.gr/UserFiles/f0ff9297-f516-40ff-a70e-eca84e2ec9b9/nomos_kallikrati_9_6_2010.pdf PDF Online] (griechisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Einwohnerentwicklung von Lardos&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnerzahlen von Lardos 1947–2011 [http://dlib.statistics.gr/portal/page/portal/ESYE/ Griechisches Statistisches Amt ELSTAT, Digitale Bibliothek]; Census 2011 (griechisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! 1947 !! 1951 !! 1961 !! 1971 !! 1981 !! 1991 !! 2001 !! 2011&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lardos&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 549&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 619&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 696&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 474&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 610&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 912&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 1212&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 1380&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lartios Lithos ==&lt;br /&gt;
Seit der Antike wurde in der Umgebung von Lardos in mehreren Steinbrüchen der sogenannte Lartios-Marmor abgebaut. Der als grobkörnig beschriebene &amp;#039;&amp;#039;Lartios Lithios&amp;#039;&amp;#039; wurde in hellenistischer und römischer Zeit wegen seiner Eigenschaft sich in großen, flachen Abschlägen von Oberflächen zu lösen hauptsächlich für Bauarbeiten, Statuenbasen, Altäre und Grabdenkmäler verwendet; für Skulpturen war er weniger geeignet.&amp;lt;ref&amp;gt;Jane Burr Carter: &amp;#039;&amp;#039;Isotopic Analysis of Seventh-Century B.C. Perirrhanteria.&amp;#039;&amp;#039; In: Norman Herz, Marc Waelkens (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Classical Marble: Geochemistry, Technology, Trade.&amp;#039;&amp;#039; Springer 2013, ISBN 978-90-481-8313-5, S. 419–432., hier S. 421. &amp;lt;/ref&amp;gt; In frühchristlicher Zeit diente der Stein als Baumaterial von Basiliken, ab dem 10. Jahrhundert für bauplastische Elemente von [[Ikonostase]]n und Mittelpfosten der Fenster, während der Johanniterzeit für Wappen, Grabsteine und Sarkophage, in osmanischen Zeit als Bau- und Dekorationsstein von Moscheen sowie in italienischer Zeit zu Bauarbeiten und zu Restaurierungszwecken.&amp;lt;ref&amp;gt;Eleni Papavassiliou, Kalliopi Bairami, Yannis Maniatis, Dimitris Tambakopoulos: &amp;#039;&amp;#039;The usage of Lartian stone through the centuries.&amp;#039;&amp;#039; In: Marina Panagiotaki, Ilias Tomazos, Fotios Papadimitrakopoulos (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Cutting-edge Technologies in Ancient Greece: Materials Science applied to trace ancient technologies in the Aegean world.&amp;#039;&amp;#039; Oxbow Books, 2020, ISBN 978-1-78925-298-9; S. 165–172.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panagia Ypseni ==&lt;br /&gt;
Das Kloster Panagia Ypseni ({{lang|el|Μονή Παναγίας Υψενής}}) ist teilweise von Kiefernwald umgeben etwa vier Kilometer westlich von Lardos auf 180 Meter Höhe gelegen. Die ersten schriftlichen Belege für die Existenz eines Klosters stammen aus dem 15. Jahrhundert. Vermutlich wurde das Kloster auf dem Gebiet einer frühchristlichen Basilika gegründet. Nach der Inschrift am Eingang wurde das Katholikon 1855 errichtet. Das Kloster beherbergt eine Ikone vom [[Hodegetria]]-Typ. Sie wurde mehrfach übermalt, die älteste Malschschicht entstand um das 14. Jahrhundert die jüngste zu Beginn des 17. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.imr.gr/article/432/iera-monh-panagias-ypsenhs Ιερά Μονή Παναγίας Υψενής (Moni Panagia Ypseni)], Metropolie Rhodos (griechisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Je nach Jahreszeit existieren mehrmals täglich Busverbindungen mit der [[Rhodos (Stadt)|Stadt Rhodos]]. Durch Lardos verläuft die Landstraße ({{lang|el|Επαρχιακή Οδός Λάρδος–Λάερμα|Eparchiakí Odós Lardos–Láerma}}) von der Ostküste über Laerma und Agios Isidoros auf die Westseite von Rhodos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lardos Beach 02.jpg|mini|Paralía Lárdos]]&lt;br /&gt;
Der Strand von &amp;#039;&amp;#039;Lardos&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|Παραλία Λάρδος|Paralía Lárdos}}) wurde 2003 als Badegewässer ausgewiesen. Seit 2010 wird die Wasserqualität regelmäßig nach der [[Richtlinie 2006/7/EG (Badegewässerrichtlinie)|EG-Badegewässerrichtlinie]] überprüft und seit 2014 immer mit &amp;#039;&amp;#039;ausgezeichnet&amp;#039;&amp;#039; bewertet. In der Mitte des Strandes mündet der &amp;#039;&amp;#039;Fonias&amp;#039;&amp;#039;. Der angrenzende Küstenabschnitt ist touristisch erschlossen mit Hotels, Privatunterkünften, Restaurants und Freizeiteinrichtungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Λάρδος (Lardos) GRBW149296237, Badegewässerprofil [http://www.bathingwaterprofiles.gr/sites/all/themes/danland/docs/pdf_profiles/GRBW149296224.pdf PDF Online], Ministerium für Umwelt und Energie (griechisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des Dorfes gibt es ein privates Volkskundemuseum.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ambiente-mediterran.de/rhodos-folklore-museum-geschichte/ Folklore Museum in Lardos]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lardos}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Gemeinde Rhodos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>