<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lapislazuli</id>
	<title>Lapislazuli - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lapislazuli"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lapislazuli&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T09:54:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lapislazuli&amp;diff=18318&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Sprache)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lapislazuli&amp;diff=18318&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-28T18:56:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Sprache)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichnamigen Film siehe [[Lapislazuli – im Auge des Bären]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lapis lazuli block.jpg|mini|Polierter Lapislazuli-Gesteinsblock]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lapislazuli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Lapis Lazuli&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|Lapis lazuli}}) und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lasurstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein natürlich vorkommendes, tiefblaues [[metamorphes Gestein]], das je nach Fundort aus unterschiedlichen Anteilen der [[Mineral]]e [[Lasurit]], [[Pyrit]], [[Calcit]] sowie geringeren Beimengungen an [[Diopsid]], [[Sodalith]] und anderen besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TU-Clausthal&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;OkruschMatthes&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruder&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das Wort {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;Lapis&amp;#039;&amp;#039;}} ist [[latein]]isch und bedeutet „Stein“. {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;Lazuli&amp;#039;&amp;#039;}}, [[Genitiv]] des [[mittellateinisch]]en Wortes {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;lazulum&amp;#039;&amp;#039;}} für „Blau“, leitet sich wie mittellateinisch {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;lazurium&amp;#039;&amp;#039;}} und [[Altgriechische Sprache|altgriechisch]] {{lang|grc-Latn|&amp;#039;&amp;#039;lazoúrion&amp;#039;&amp;#039;}} über arabisch-paschtunisch {{faF|لازورد&amp;amp;lrm;|DMG=lāzaward|de=himmelblau}} (persisch {{lang|fa-Latn|&amp;#039;&amp;#039;läžwärd&amp;#039;&amp;#039;}}), „Lasurstein, lasurfarben“, vom persischen {{faF|لاجورد&amp;amp;lrm;|DMG=lāǧevard}} ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ganzenmüller&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;KlugeGötze&amp;quot; /&amp;gt; Synonyme Bezeichnungen sind unter anderem &amp;#039;&amp;#039;[[Azurblau|Azur]] d’Acre, azurum ultramarinum, Bleu d’Azur, Lapis lazuli [[ultramarin]]e, Las(z)urstein, Lazurium, Lazurus orientalis, Oltremare, Orientalischblau, Outremer lapis, Pierre d’azur, Ultramarin echt, Ultramar ino/verdadero, Ultramarine natural;&amp;#039;&amp;#039; des Weiteren nach [[Plinius der Ältere|Plinius]] und [[Theophrastos von Eresos|Theophrast]] &amp;#039;&amp;#039;coeruleum scythium&amp;#039;&amp;#039;. Der Lapislazuli wurde gemäß Zekert auch lateinisch {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;Cyaneus&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zekert&amp;quot; /&amp;gt; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemie und Farbe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lapislazuli afghanistan-b.jpg|mini|Lapislazuli aus der afghanischen Lagerstätte in der Provinz [[Badachschan]] ([[Koktscha]]-Tal)]]&lt;br /&gt;
Erste Charakterisierungen dieses mineralischen Farbpigments erstellte [[Andreas Sigismund Marggraf]] im Jahr 1768.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Poly-Journal-1832&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marggraf&amp;quot; /&amp;gt; Die erste chemische Analyse des Hauptbestandteils von Lapislazuli, des [[Lasurit|Lasursteins]], gelang 1806 dem französischen Chemiker [[Nicolas Clément]] mit einer aus heutiger Sicht schon guten Genauigkeit (&amp;#039;&amp;#039;Silice&amp;#039;&amp;#039;: 35,8 %, &amp;#039;&amp;#039;Alumine&amp;#039;&amp;#039;: 34,8 %, &amp;#039;&amp;#039;Soude&amp;#039;&amp;#039;: 23,2 %, &amp;#039;&amp;#039;Soufre&amp;#039;&amp;#039;: 3,1 %, &amp;#039;&amp;#039;Chaux carbonatee&amp;#039;&amp;#039;: 3,1 %).&amp;lt;ref name=&amp;quot;ClementDesormes&amp;quot; /&amp;gt; Davon ausgehend wurde in der Folgezeit nach Wegen zur Herstellung von künstlichem [[Ultramarin]], das möglichst dem natürlichen Lasurit entsprechen sollte, gesucht und in den 1820er Jahren fast gleichzeitig von dem französischen Chemiker [[Jean-Baptiste Guimet]] und dem deutschen Chemiker [[Christian Gottlob Gmelin]] entwickelt. Untersuchungen von natürlichem und künstlichem Ultramarin sowie der verwandten Mineralien [[Sodalith]], [[Nosean]] und [[Hauyn]] mit physikalischen Methoden (ab 1929 mit der [[Röntgenstrukturanalyse]]) führten zu der Erkenntnis, dass diese Stoffe zur Gruppe der [[Alumosilikate]] gehören.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seel-et-al&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begehrte Schmucksteine sind von intensiver, ultramarinblauer Farbe, die auf &amp;lt;sup&amp;gt;•&amp;lt;/sup&amp;gt;S&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;sup&amp;gt;−&amp;lt;/sup&amp;gt; [[Radikale (Chemie)|Radikal]][[anion]]en des [[Schwefel]]s in der idealisierten [[Chemische Formel|Formel]] Na&amp;lt;sub&amp;gt;6&amp;lt;/sub&amp;gt;[Al&amp;lt;sub&amp;gt;6&amp;lt;/sub&amp;gt;Si&amp;lt;sub&amp;gt;6&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;24&amp;lt;/sub&amp;gt;]S&amp;lt;sub&amp;gt;x&amp;lt;/sub&amp;gt;Ca (mit x&amp;amp;nbsp;&amp;gt;&amp;amp;nbsp;1) zurückzuführen ist. Fein verteilter [[Pyrit]] gilt als Echtheitsnachweis. Flecken oder kleine goldfarbene Pyritadern werden ebenfalls geschätzt, jedoch sollte der Pyritanteil nicht zu groß sein, da die Farbe sonst in ein unschönes Grün umschlägt. Steine, bei denen das [[Calcit]] stark hervortritt, sind weniger wertvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Lagerstätten bringen Farbnuancen hervor. [[Tadschikistan|Tadschikische]] Lapislazuli sind eher marineblau, die am [[Baikalsee]] gefundenen weisen blauviolette Töne und besonders starke Calcitanteile auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung und Fundorte ==&lt;br /&gt;
Lapislazuli entsteht vorwiegend durch Kontakt[[Metamorphose (Geologie)|metamorphose]] oder [[Metasomatose|metasomatische]] Vorgänge unter anderem in [[Amphibolit]]en, [[Gneis]], [[Marmor]], [[Peridotit]]en und [[Pyroxenit]]en. Neben den genannten Gesteinen können die Minerale [[Afghanit]], [[Apatit]], [[Dolomit (Mineral)|Dolomit]], [[Haüyn|Hauyn]], [[Nephelin]], [[Schwefel]], [[Tremolit]] und auch andere assoziiert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Fundstätten liegen im westlichen [[Hindukusch]], in der Provinz [[Badachschan]] in Afghanistan. Im [[Afghanischer Bürgerkrieg|afghanischen Bürgerkrieg]] spielte die Beherrschung des [[Pandschir]]-Tals, neben seiner strategischen Bedeutung, als Lieferant des teuren Lapislazulis eine wichtige Rolle als Einnahmequelle zum Kauf von Waffen. Die Minen bei [[Sar-e-Sang|Sar-é Sang]] im [[Koktscha]]-Tal waren schon zu Zeiten des [[Altes Ägypten|Alten Ägypten]] in Betrieb. Das Gestein wurde mit Holzfeuern gesprengt: Durch plötzliches Abschrecken mit kaltem Wasser entstanden Risse, so dass es anschließend herausgeklopft werden konnte. In Badachschan wird mit Sprengstoff gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere wichtige Fundstätten befinden sich in Russland. Hier stammen die farblich besten Varietäten von der Lagerstätte &amp;#039;&amp;#039;Malobystrinskoje&amp;#039;&amp;#039; am [[Baikalsee]]. Weniger ergiebig erwiesen sich die Lokalitäten &amp;#039;&amp;#039;Talskoje&amp;#039;&amp;#039; und [[Sljudjanka|Sljudjanskoje]] in der Baikalregion. Die Fundstelle am Fluss &amp;#039;&amp;#039;Sljudjanka&amp;#039;&amp;#039; entdeckte [[Erich G. Laxmann]] in den Jahren 1784–1785, als er im Auftrag der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Akademie der Wissenschaften]] des Zaren am Baikalsee naturwissenschaftliche Erkundungen betrieb. [[Katharina II.|Katharina die Große]] sandte 1787 eine geologische Expedition in diese Region, um genauere Informationen über nutzbare Edelsteine und Minerale zu erhalten. Im Ergebnis gelangten Proben von Lasurit nach St. Petersburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KolesarTvrdy&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fundstätten befinden sich in [[Tadschikistan]] bei [[Ljadschwar-Dara]] im Pamir ([[Berg-Badachschan]] / [[Schachdarakette]]). Ferner existieren Fundorte bei [[Ovalle]] in Chile, im Iran sowie im Cascade Canyon im [[San Bernardino County]] in Kalifornien, USA.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mindat-CascadeCanyon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prähistorische Nachweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tutanchamon (js) 1.jpg|mini|hochkant|[[Totenmaske des Tutanchamun]]]]&lt;br /&gt;
Die ältesten Belege für Lapislazuli-Schmucksteine stammen aus der südasiatischen [[Mehrgarh|Mehrgarh-Kultur]]. Für die Phase II dieser Kultur (etwa 5000 v. Chr.) ist die mineralogische Herkunft aus der nordafghanischen Provinz [[Badachschan]] belegt. Der [[Bergbau]] in der Nähe von [[Sar-e-Sang]] ist schon vor 6000 Jahren nachgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schumann&amp;quot; /&amp;gt; Die dortige Lagerstätte Ladjuar Medam (&amp;#039;&amp;#039;Lajur Madan&amp;#039;&amp;#039;) ist zugleich die mineralogische [[Typlokalität]] für Lasurit. Die [[Stollen (Bergbau)|Abbaustollen]] in den Berghängen des [[Koktscha]]-Tals liegen auf 1500 bis 5000 Metern Höhe. Das hier gewonnene Lapislazuli gelangte als Handelsgut in Form von unbearbeiteten Blöcken und geschliffenen Schmuckperlen in weit entfernte Regionen Asiens. Strukturanalysen ergaben, dass zum Beispiel das am archäologischen Fundplatz [[Schahr-e Suchte]] (etwa 2700 bis 2300 v. Chr.) im Osten [[Iran]]s vorhandene Material aus dem Koktscha-Tal stammt. Die Bewohner vom [[Tepe Hissar]] im Nordiran importierten Lapis-Gestein. In beiden Orten wurden Werkstätten aus der Mitte des 3. Jahrtausends ausgegraben, in denen neben Lapislazulistücken auch Werkzeuge für die Bearbeitung gefunden wurden: Bohrer und Klingen aus [[Feuerstein]], sowie Stößel und [[Glätter]] aus [[Jaspis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lapislazuli hatte bereits im Altertum eine immaterielle, symbolisch aufgeladene Bedeutung. Im [[Altes Ägypten|Alten Ägypten]] ist der Import von Lapis-Schmuckstein seit der [[Frühdynastische Periode (Ägypten)|1. Dynastie]] während der Regierungszeit des [[Djer]] (um 2980 v. Chr.) nachgewiesen. Das Fehlen des Gesteins in der 2. und 3. Dynastie wird mit Behinderungen der Handelswege erklärt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sowada&amp;quot; /&amp;gt; In Pharaonengräbern des [[Neues Reich|Neuen Reichs]] tritt Lapislazuli regelhaft auf. Bei der [[Totenmaske des Tutanchamun|goldenen Totenmaske]] des [[Tutanchamun]] sind die Augen mit Lapislazuli-Einlagen umrandet, außerdem bestehen die Augenbrauen aus jeweils mehreren Lapis-Plättchen. Im breiten Kragen über der Brust und im Ring an der linken Hand befinden sich eingelassene Lapis-Steine. An anderen Stellen der Tutanchamun-Maske wurden lapisblau gefärbte Glas-Applikationen verwendet, zum Beispiel bei den deutlich größeren Streifen im [[Nemes-Kopftuch]]. Beliebt waren bei den Ägyptern [[Skarabäen]] aus Lapislazuli-Stein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertreter der [[Indus-Kultur]] ließen sich um 2200 v. Chr. im nordafghanischen [[Shortugai]] nieder, um die lokalen Lapislazuli-Vorkommen auszubeuten und damit in Form von Perlen zu handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in [[Mesopotamien]] gefundene Lapislazuli stammte ebenfalls aus dem Norden Afghanistans. Schmuckstücke aus den Königsgräbern bei der [[Zikkurat des Mondgottes Nanna]] in [[Ur (Stadt)|Ur]], ausgestellt im [[Vorderasiatisches Museum Berlin|Vorderasiatischen Museum Berlin]] und in London, zeigen die reichliche Verwendung bei den [[Sumer]]ern (ca. 2000 v. Chr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Assyrer|assyrische]] König [[Šamši-Adad I.]] (18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v. Chr.) erwähnte Lapislazuli unter den kostbaren Materialien aus anderen Ländern. Überliefert ist, dass es in [[Aššur (Stadt)|Aššur]], der Hauptstadt [[Assyrien]]s, die Hälfte von Silber kostete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Veenhof&amp;quot; /&amp;gt; Als Schmuckstein gelangte es weiter westwärts. Im [[Hethiter|hethitischen]] [[Kültepe|Kaniš]] wurde Lapislazuli aus Aššur bezogen, hier lag es beim Dreifachen des Silberpreises. In [[Ugarit]] an der Mittelmeerküste gibt es Gräber, wo Lapislazuli-Perlen auf kostbaren Gewändern aufgenäht waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klengel&amp;quot; /&amp;gt; Im [[Gilgamesch-Epos]] der etwa zeitgleichen Überlieferung wird Lapislazuli mehrfach erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der mittel- und nordeuropäischen [[Spätbronzezeit]] sind ebenfalls blaugefärbte Glasperlen vereinzelt als [[Grabbeigabe]]n belegt. Wie mittels Plasma-[[Massenspektrometrie]] bewiesen werden konnte, stammen diese Importe aus Ägypten und Mesopotamien, es handelt sich hier jedoch in der Regel um Färbungen mittels [[Cobalt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;VarbergGratuzeKaul&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;VarbergGratuze2016&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahre 2017 wurde erstmals eine Glasperle bekannt, die offenbar mit Lapislazuli gefärbt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Welt-2017-09-25&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in Mittelalter und Neuzeit ==&lt;br /&gt;
=== Schmuckstein ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lapis.elephant.800pix.060203.jpg|mini|Figur aus Lapislazuli mit Pyriteinschlüssen (Länge: 8&amp;amp;nbsp;cm)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Schmuckstein]] wird Lapislazuli seit prähistorischen Zeiten vor mindestens 7000 Jahren genutzt (vgl. Abschnitt [[#Prähistorische Nachweise|oben]]). Bei echtem Lasurstein sind oft golden glitzernde Pyrit-Partikel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:GuentherZ 2009-07-24 0626 Wasserwellen-Lebens-Brunnen.jpg|mini|Wasserwellen-Lebens-Brunnen in Wien]]&lt;br /&gt;
Exponierte Beispiele für die Verwendung von Lapislazuli-Schmuckstein setzen sich in der [[Neuzeit]] fort. Der heiliggesprochene [[Aloisius von Gonzaga]] († 1591) wurde in einer Urne aus Lapislazuli bestattet. In der Kirche [[Il Gesù]] in Rom (um 1700) wurde der Altar der St.-Ignatius-Kapelle mit Lapislazuli-Säulen und einer in Gold gefassten lapisblauen Erdkugel dekoriert. Lange Zeit galt die Erdkugel als größtes aus einem Lapis-Block geschaffenes Kunstwerk. Neuere Forschungen zeigen aber, dass es sich um einen Mörtel mit hohem Lapislazuli-Anteil handelt. Die mittleren Säulen der [[Ikonostase]] in der [[Sankt Petersburg]]er [[Isaakskathedrale]] (um 1800) bestehen aus diesem Gestein. Im Potsdamer [[Orangerieschloss (Potsdam)|Orangerieschloss]] (Bauzeit 1851 bis 1864) ließ [[Friedrich Wilhelm IV.]] ein Lapislazuli-Zimmer errichten, dessen Möbel mit Schmucksteinen bestückt sind. Aus einem Lapislazuli-[[Monolith]] von 18,3&amp;amp;nbsp;t Rohmasse aus Chile, dem größten jemals geborgenen, wurde zum Ende des 20. Jahrhunderts der [[Wasserwellen-Lebens-Brunnen]] in Wien gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pigment ===&lt;br /&gt;
Lapislazuli spielte als [[Pigment]] für leuchtend blaue und lichtbeständige Farbe in der [[Abendland|abendländisch]]en [[Kunst]] eine große Rolle. Die dennoch auf mittelalterlichen Bildern meist sparsame Verwendung ist dem Umstand geschuldet, dass das Pigment außerordentlich teuer war. Wie aus dem Namen „[[Ultramarin]]“ abzuleiten ist, musste es von Händlern „jenseits der See“ bezogen werden. Der Preis pro [[Unze]] für hochwertiges, kräftigblaues Pigment entsprach während der [[Renaissance]] etwa dem von Gold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange wurde die Verwendung von Lapislazuli als Pigment zusätzlich zu [[Indigo]] im schottischen &amp;#039;&amp;#039;[[Book of Kells]]&amp;#039;&amp;#039; (um 800) angenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FuchsOltrogge&amp;quot; /&amp;gt; Neuere Analysen zeigten aber, dass die blaue Farbe aus [[Färberwaid]] extrahiert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TrinityCollegeDublin&amp;quot; /&amp;gt; Im &amp;#039;&amp;#039;[[Codex aureus Epternacensis]]&amp;#039;&amp;#039; und anderen Werken der [[Ottonische Buchmalerei|Ottonischen Buchmalerei]] gab es der himmlischen Sphäre eine materielle Ästhetik, während weniger bedeutende Details mit [[Azurit]] gemalt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennewitz-et-al&amp;quot; /&amp;gt; Seit dem [[Quattrocento]], der italienischen Frührenaissance, wurden Lapislazuli und Gold explizit in Vertragswerken zwischen Malern und Auftraggebern festgehalten, insbesondere als Blau bei der Gestaltung des Mariengewandes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dunkerton&amp;quot; /&amp;gt; Die Technik zur Gewinnung des Pigments ist aus den Aufzeichnungen von [[Cennino Cennini]] (um 1400) überliefert. Der leuchtendblaue Himmel in den Bildern von [[Fra Angelico]] oder [[Giotto di Bondone|Giottos]] [[Fresko|Fresken]] in der [[Cappella degli Scrovegni]] ([[Padua]]) wurde ebenfalls mit filtriertem Lapislazuli als Pigment gemalt. Beispiele für die Verwendung als Farbgrundstoff befinden sich im [[Très Riches Heures|Stundenbuch des Herzogs von Berry]], einem der wichtigsten Werke der [[Buchmalerei]] aus dem 15. Jahrhundert. Archäologische Spuren konnten auch im Zahnstein einer Frau aus dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nachgewiesen werden und werden als Spuren der Buchkunst gewertet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MPI&amp;quot; /&amp;gt; [[Albrecht Dürer]] verwendete Ultramarin für eine Reihe seiner Auftragswerke. In einem Brief an den Auftraggeber des „[[Heller-Altar]]s“ betont er die hohen Materialkosten, so koste ihn die Unze feines Ultramarin zehn bis zwölf [[Dukaten]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brief-Dürers&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der muslimischen Architektur [[Zentralasien]]s wurde Lapislazuli-Pigment für leuchtend blaue [[Fayence]]-Fliesen verwendet, zum Beispiel an der [[Bibi-Chanum-Moschee]] und der [[Ulugbek-Medrese (Samarkand)|Ulugbek-Madrasa]] in [[Samarkand]] oder der [[Mir-i Arab Madrasa]] in [[Buchara]]. Das Material stammte von den Vorkommen im nordafghanischen [[Koktscha|Koktscha-Tal]] und wurde über die [[Seidenstraße]] nach Westen verhandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BloomBlair&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Töpferware]] ist Lapislazuli für die [[Islamische Keramik|Lādschvardina-Ware]] ([[Persische Sprache|persisch]] {{lang|fa-Latn|Lādschvard|de=Lapislazuli}}) Persiens des 12.–14. Jahrhunderts nachgewiesen sowie auf [[Meißner Porzellan]] des 18. Jahrhunderts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ShugarMass&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ColombanMilande&amp;quot; /&amp;gt; Mit der Entdeckung eines Verfahrens zur Herstellung von [[Ultramarin#Synthetisches Ultramarinblau|synthetischem Ultramarinblau]] im Jahre 1828 verlor das natürliche Pigment in Europa zunehmend an wirtschaftlicher Bedeutung. [[Friedrich August Köttig]] entwickelte mit dem künstlichen „Meißner Lasursteinblau“ eine kostengünstige Methode zur Herstellung tiefblauer Porzellanfarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das natürliche Lapislazuli-Pigment, das aufgrund der aufwändigen Gewinnung nach wie vor sehr teuer ist, wird in Europa vor allem von Restauratoren geschätzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seilnacht&amp;quot; /&amp;gt; In [[Ostasien]] (insbesondere [[Japan]], [[China]]) und Arabien ist die hohe Wertschätzung des natürlichen Ultramarins als „himmlisches“ und damit zugleich herrschaftliches Blau ungebrochen vorhanden. Der japanische Künstler [[Hiroshi Ōnishi]] schuf eine Reihe von Gemälden mit Lapislazuli-Pigmenten, zum Beispiel für den [[Nanzen-ji]]-Tempel in [[Kyōto]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Johannes Vermeer (1632-1675) - The Girl With The Pearl Earring (1665).jpg | [[Jan Vermeer]] verwendete in seinem Bild &amp;#039;&amp;#039;Das Mädchen mit dem Perlenohrring&amp;#039;&amp;#039; Lapislazuli für die Farbe des Tuches&lt;br /&gt;
Datei:Giotto di Bondone - Joachims Dream - Capella degli Scrovegni.jpg | [[Giotto di Bondone|Giotto]]: &amp;#039;&amp;#039;Joachims Traum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:Folio 38v - The Visitation.jpg | Das Blatt „Mariä Heimsuchung“ im [[Très Riches Heures|Stundenbuch des Herzogs von Berry]]&lt;br /&gt;
Datei:色景 (Landschaft).jpg | Hiroshi Ōnishi: &amp;#039;&amp;#039;View of Remembrance I&amp;#039;&amp;#039; (2009). Lapislazuli auf Leinwand&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kosmetikprodukten wird Lapislazuli in der Liste der Inhaltsstoffe als {{INCI|Name=LAPIS LAZULI |ID=83118 |Abruf=2021-11-13}} angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Manipulationen und Imitationen ==&lt;br /&gt;
* Ein gewaschener Lasurstein wurde früher lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Lapis Lazuli ablutus&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zekert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Blasser Lapislazuli wird geölt oder gewachst, um ihn dunkler erscheinen zu lassen. Eine ungleichmäßige Farbgebung lässt sich mit farbigem Öl vereinheitlichen, dies ist aber leicht mit [[Aceton]] nachweisbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruder&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Lapislazuli von geringer Qualität oder in kleinen Bruchstücken wird zusammen mit [[Kunstharz]] zu größeren Steinen [[Rekonstruktion|&amp;#039;&amp;#039;rekonstruiert&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
* [[Fälschung|Imitationen]] von Lapislazuli werden vor allem durch Einfärbung der Quarzvarietät [[Jaspis]] mit [[Berliner Blau]] hergestellt. So wird der sogenannte „Deutsche Lapis(lazuli)“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruder&amp;quot; /&amp;gt; in [[Nunkirchen]] (Stadt [[Wadern]]) aus Jaspis hergestellt, weitere Namen sind „Swiss Lapis“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruder&amp;quot; /&amp;gt; „Blauer [[Onyx (Mineral)|Onyx]]“ oder „Nunkirchener Lapislazuli“. Behandelt man solcherart minderwertige Edelsteinimitationen im [[Ultraschallbad]] oder mit [[Ammoniumhydroxid|Salmiakgeist]], treten auf der [[Steinoberfläche]] Flecken auf, die sich nicht mehr entfernen lassen, da das färbende Pigment abgelöst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gesteine]]&lt;br /&gt;
* [[Liste mineralischer Schmuck- und Edelsteine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RE|I A,2|2356|2357|Sapphir|[[Hugo Blümner]]|RE:Sapphir}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor= Gerd Weißgerber | Titel= Schmucksteine im Alten Orient - Lapislazuli, Türkis, Achat, Karneol | Hrsg= [[Thomas Stöllner]] | Sammelwerk= Persiens antike Pracht | Verlag= Dt. Bergbau-Museum | Ort= Bochum | Datum= 2004 | ISBN= 3-937203-10-9 | Seiten= 64–76 | Sprache= de}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor= E. E. Kuzmina | Titel= The Prehistory of the Silk Road | Verlag= University of Pennsylvania Press | Ort= Philadelphia | Datum= 2008 | ISBN= 978-0-8122-9233-6 | Seiten= | Sprache= en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lapis lazuli|Lapislazuli}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{Mineralienatlas | ID= Lapislazuli | Abruf= 2026-02-26 | Abruf-verborgen= 1}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url= http://www.beyars.com/edelstein-knigge/lexikon_303.html | wayback= 20200922104522 | text= &amp;#039;&amp;#039;Lapis Lazuli, Lasurstein&amp;#039;&amp;#039; In: Leopold Rössler: &amp;#039;&amp;#039;Edelstein-Knigge&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | autor= Thomas Krassmann | url= https://www.mineral-exploration.de/mepub/lapislazuli2010.pdf | titel= Lapislazuli. Vorkommen, Gewinnung und Marktpotential eines mineralischen Blaupigments | datum= 2014-02-23 | abruf= 2026-02-26 | format= PDF; 2,1&amp;amp;nbsp;MB}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | autor= aks | url= https://www.geomuseum.tu-clausthal.de/mineralogie/gesteine-alphabetisch/lapis-lazuli-aufschluss | titel= Lapis lazuli (Aufschluß) | hrsg= Geomuseum der [[Technische Universität Clausthal|TU Clausthal]] | abruf= 2026-02-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bennewitz-et-al&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Autor= Ingrid Bennewitz, Andrea Schindler, Karin Hanauska, Peter Hinkelmanns, Bettina Becker | Titel= Farbe im Mittelalter: Materialität – Medialität – Semantik | Verlag= Akademie-Verlag | Ort= Berlin | Datum= 2011 | ISBN= 978-3-05-004640-2 | Sprache= de}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BloomBlair&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Hrsg= Jonathan Bloom, Sheila Blair | Titel= Grove Encyclopedia of Islamic Art &amp;amp; Architecture | Verlag= Oxford University Press | Datum= 2009 | ISBN= 978-0-19-530991-1 | Sprache=en }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brief-Dürers&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brief Dürers an Jakob Heller vom 4. November 1508, zit. nach Bennewitz u. a. 2011, S. 127–129.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruder&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Autor= Bernhard Bruder | Titel= Geschönte Steine. Das Erkennen von Imitationen und Manipulationen bei Edelsteinen und Mineralien | Verlag= Neue Erde | Ort= Saarbrücken | Datum= 2005 | ISBN= 3-89060-079-4}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ClementDesormes&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Autor= Nicolas Clément, Charles Désormes | Titel= Mémoire sur l’Outremer | Sammelwerk= [[Annales de Chimie]] | Band= 57 | Datum= 1806 | Seiten= 317–326; hier S. 322 | Sprache= fr | Online= [https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10071659?page=326 Digitalisat beim MDZ] | Abruf= 2026-02-26}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ColombanMilande&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Autor= Philippe Colomban, Véronique Milande | Titel= On-site Raman analysis of the earliest known Meissen porcelain and stoneware | Sammelwerk= Journal of Raman Spectroscopy | Band= 37 | Datum= 2006 | Seiten= 606–613 | Sprache= en | DOI= 10.1002/jrs.1494}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dunkerton&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Autor= Jill Dunkerton | Titel= Giotto to Dürer: Early Renaissance Painting in The National Gallery | Verlag= Yale University Press | Datum= 1991 | ISBN= 0-300-05082-8 | Seiten= | Sprache= en}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FuchsOltrogge&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Autor= Robert Fuchs, Doris Oltrogge | Titel= Colour material and painting technique in the Book of Kells | Hrsg= Felicity O&amp;#039;Mahony | Sammelwerk= The Book of Kells: Proceedings of a conference at Trinity College, Dublin | Datum= 1994-11 | Seiten= 133–171, hier: 139 | Sprache= en | Online= [https://www.researchgate.net/publication/288657767 Download verfügbar bei researchgate.net] | Abruf= 2026-02-26}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ganzenmüller&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Autor= [[Wilhelm Ganzenmüller]] | Titel= Beiträge zur Geschichte der Technologie und der Alchemie | Ort= Weinheim an der Bergstraße | Datum= 1956 | Seiten= 169 | Sprache= de}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klengel&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Autor= [[Horst Klengel]] | Titel= Handel und Händler im alten Orient | Verlag= Köhler &amp;amp; Amelang | Ort= Leipzig | Datum= 1979 | ISBN= | Seiten= 25 f., 70, 93, 149 | Sprache= de}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KlugeGötze&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Autor= [[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]] | Hrsg= [[Walther Mitzka]] | Titel= [[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]] | Auflage= 20 | Verlag= De Gruyter | Ort= Berlin / New York | Datum= 1967 | ISBN= 3-11-005709-3 | Seiten= 42 | Fundstelle= Azur | Sprache= de | Kommentar= Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KolesarTvrdy&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Autor= P. Kolesar, J. Tvrdý | Titel= Zarenschätze | Verlag= Bode | Ort= Haltern | Datum= 2006 | ISBN= | Seiten= 567 | Sprache= de}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seilnacht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle | autor= Thomas Seilnacht | url= https://www.seilnacht.com/Lexikon/Lapis.htm | titel= Fra Angelico Blau (das aus dem natürlichen Lapislazuli gewonnene Pigment) | werk= seilnacht.com | abruf= 2026-02-26}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marggraf&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Autor= Andreas Sigismund Marggraf | Titel= Observation concernant une volatilisation remarquable d&amp;#039;une partie de l&amp;#039;espèce de pierre, à laquelle on donne les noms de Flosse, Flusse, Flus-Spaht, et aussi celui d&amp;#039;hespéros; laquelle volatilisation a été effectuée au moyen des acides | Hrsg= [[Académie Royale des Sciences et Belles-Lettres]] | Sammelwerk= [[Histoire de l’Académie Royale des Sciences et Belles-Lettres]] | Band= Jahrgang 1768 | Verlag= Haude et Spener | Ort= Berlin | Datum= 1770 | Seiten= 3–11 | Sprache= fr | Online= https://bibliothek.bbaw.de/digitalisierte-sammlungen/akademieschriften/ansicht-akademieschriften?tx_bbaw_academicpublicationshow%5Baction%5D=show&amp;amp;tx_bbaw_academicpublicationshow%5Bcontroller%5D=AcademicPublication%5CVolume&amp;amp;tx_bbaw_academicpublicationshow%5Bpage%5D=8&amp;amp;tx_bbaw_academicpublicationshow%5Bvolume%5D=24&amp;amp;cHash=9e7744f687c0a07be79ceaba48afe3ee | Abruf= 2026-02-26}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mindat-CascadeCanyon&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle | url= https://www.mindat.org/locentry-632721.html | titel= Lapis lazuli from Cascade Canyon, San Bernardino Co., California, USA | werk= mindat.org | hrsg= Hudson Institute of Mineralogy | sprache= en | abruf= 2026-02-26}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MPI&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle | url= https://www.shh.mpg.de/1161977/lapis-warinner | titel= Neue Erkenntnisse zur Rolle der Frauen bei der Erstellung mittelalterlicher Handschriften | werk= shh.mpg.de | hrsg= Max-Planck-Institut für Anthropologie | datum= 2019-01-09 | abruf= 2026-02-26 | sprache= de}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;OkruschMatthes&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Autor= [[Martin Okrusch]], [[Siegfried Matthes]] | Titel= Mineralogie. Eine Einführung in die spezielle Mineralogie, Petrologie und Lagerstättenkunde | Auflage= 7., vollständig überarbeitete und aktualisierte | Verlag= Springer | Ort= Berlin [u.&amp;amp;nbsp;a.] | Datum= 2005 | Sprache= de | ISBN= 3-540-23812-3 | Seiten= 125}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Poly-Journal-1832&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Polytechnisches Journal | Dokumentencode= ar012080 | Autor= R. Phillips | Titel= Ueber Ultramarien und die verschiedenen Methoden die Reinheit desselben zu prüfen | Jahr= 1823 | Seiten= 433–439}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schumann&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Autor= Walter Schumann | Titel= Edelsteine und Schmucksteine. Alle Arten und Varietäten. 1900 Einzelstücke | Auflage= 16., überarbeitete | Verlag= BLV Verlag | Ort= München | Datum= 2014 | ISBN= 978-3-8354-1171-5 | Seiten= 188}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seel-et-al&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Autor= [[Fritz Seel]], Gisela Schäfer, Hans-Joachim Güttler, Georg Simon | Titel= Das Geheimnis des Lapis Lazuli | Sammelwerk= [[Chemie in unserer Zeit]] | Band= 8 | Nummer= 3 | Datum= 1974 | Seiten= 65–71 | DOI= 10.1002/ciuz.19740080302}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ShugarMass&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Hrsg= Aaron N. Shugar, Jennifer L. Mass | Titel= Handheld XRF for Art and Archaeology | Verlag= Leuven University Press | Ort= | Datum= 2012 | ISBN= 978-94-6166-069-5 | Seiten= 269 | Sprache= en}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sowada&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Autor= Karin N. Sowada| Titel= Egypt in the Eastern Mediterranean during the Old Kingdom | Verlag= Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht | Ort= Göttingen | Datum= 2009 | ISBN= 978-3-7278-1649-9 | Seiten= | Sprache= en | Online= [https://www.researchgate.net/publication/321934092 Download verfügbar bei researchgate.net] | Abruf= 2026-02-26}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;TrinityCollegeDublin&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle | url= https://www.tcd.ie/visitors/the-book-of-kells-awash-with-a-sea-of-blues/ | titel= The Book of Kells: awash with a sea of blues | werk=  | hrsg= Trinity College Dublin | abruf= 2026-02-26}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;TU-Clausthal&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle | autor= aks | url= https://www.geomuseum.tu-clausthal.de/mineralogie/gesteine-alphabetisch/lapis-lazuli-aufschluss | titel= Lapis lazuli (Aufschluß) | hrsg= Geomuseum der [[Technische Universität Clausthal|TU Clausthal]] | abruf= 2026-02-26}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;VarbergGratuzeKaul&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Autor= Jeanette Varberg, Bernard Gratuze, Flemming Kaul | Titel= Between Egypt, Mesopotamia and Scandinavia: Late Bronze Age glass beads found in Denmark | Sammelwerk= Journal of Archaeological Science | Band= 54 | Datum= 2015 | Seiten= 168–181 | Sprache= en | DOI= 10.1016/j.jas.2014.11.036}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;VarbergGratuze2016&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Autor= Jeanette Varberg, Bernard Gratuze, Flemming Kaul, Anne Haslund Hansen, Mihai Rotea, Mihai Wittenberger | Titel= Mesopotamian glass from Late Bronze Age Egypt, Romania, Germany, and Denmark | Sammelwerk= Journal of Archaeological Science | Band= 74 | Datum= 2016 | Seiten= 184–194 | Sprache= en | DOI= 10.1016/j.jas.2016.04.010}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Veenhof&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Autor= Klaas R. Veenhof | Titel= Mesopotamia. The Old Assyrian Period | Verlag= | Ort= Fribourg | Datum= 2008 | ISBN= 978-3-7278-1623-9 | Seiten= 84 | Sprache= en}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Welt-2017-09-25&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle | url= https://www.welt.de/regionales/sachsen-anhalt/article168997020/Blaue-Glasperle-belegt-Handelsbeziehungen-zu-Mesopotamien.html | titel= Blaue Glasperle belegt Handelsbeziehungen zu Mesopotamien | hrsg= Die Welt | datum= 2017-09-25 | abruf= 2026-02-26}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zekert&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur | Titel= Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570 | Hrsg= Otto Zekert, Österreichischer Apothekerverein, Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie | Verlag= Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel | Ort= Berlin | Datum= 1938 | Sprache= la | Seiten= 140 und 145 | Online= {{Google Buch | BuchID= K8PPzQEACAAJ | Seite= 140}} }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4247510-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metamorphes Gestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmuckstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anorganisches Pigment]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metamorpher Naturwerkstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kubisches Kristallsystem]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
	</entry>
</feed>