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	<title>Lanterna - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Telefonicus: /* Geschichte */Datum korrigiert . Karl  von  Zinzendorf ist 1813 verstorben</title>
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		<updated>2026-04-21T12:35:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt;Datum korrigiert . Karl  von  Zinzendorf ist 1813 verstorben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lanterna Trieste.jpg|mini|Lanterna am Hafenkai Fratelli Bandiera (2008)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lanterna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (italienisch; deutsch „Laterne“ oder „Leuchtturm“) ist der ehemalige [[Leuchtturm]] der norditalienischen Stadt [[Triest]] im [[Hafen Triest|alten Hafen]], der von 1833 bis 1969 in Betrieb war. Er gehörte zu einem von der Triester Handelskammer initiierten Projekt mit über einem Dutzend Leuchttürmen an der [[Adriatisches Meer|Adriaküste]], mit denen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Sicherheit der Schifffahrt erhöht werden sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Museum der Handelskammer Triest&amp;quot;&amp;gt;Siehe die Hinweise und die Abbildung des Museums der Triester Handelskammer [https://www.touringclub.it/voci-del-territorio/friuli-venezia-giulia/trieste/visite-ai-musei-triestini online].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der 33 Meter hohe Leuchtturm geht auf einen Plan des von 1776 bis 1782 als Gouverneur Triests tätigen [[Karl von Zinzendorf]] zurück. 1831 wurde er dann nach dem Entwurf des deutschstämmigen Architekten [[Matteo Pertsch]] erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/module/abz.pl?aid=abz&amp;amp;datum=1838&amp;amp;iz=IZ00010390&amp;amp;ref=2 Baubeschreibung und Pläne] des Leuchtturms aus der [[Allgemeine Bauzeitung (1836–1918)|Allgemeinen Bauzeitung]] 1838, S. 239, 240 und CCXVII, bei [[ANNO – AustriaN Newspapers Online|Anno]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Fundament ruht auf dem Felsen &amp;#039;&amp;#039;Scoglio dello Zucco&amp;#039;&amp;#039;, vor dem schon die Römer die Schiffe mit einem Signalsystem warnten. Er ist Teil der Mole &amp;#039;&amp;#039;Fratelli Bandiera&amp;#039;&amp;#039; (ehemals &amp;#039;&amp;#039;Molo di [[Teresa von Ávila|Santa Teresa]]&amp;#039;&amp;#039;), die den östlichen Abschluss des alten Hafens von Triest &amp;#039;&amp;#039;([[Hafen Triest|Porto Vecchio]])&amp;#039;&amp;#039; bildet und deren Bau in der Zeit von 1744 bis 1769 von [[Maria Theresia]] initiiert worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trieste segreta&amp;quot;&amp;gt;Vergleiche die Webseite [https://triestesegreta.blogspot.com/2015/03/la-lanterna.html Trieste segreta].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wenzel Carl Wolfgang Blumenbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Neuestes Gemälde der Oesterreichischen Monarchie. Zweiter Teil.&amp;#039;&amp;#039; In Kommission bei Anton Doll, Wien 1832, S. 164.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei seiner Inbetriebnahme am 11. Februar 1833 war er das einzige [[Leuchtturm#Technik|Lichtsignal]] am [[Golf von Triest]], das 16&amp;amp;nbsp;[[Seemeile]]n weit reichte und durch „einen Leuchtapparat nach [[Fresnel-Linse|Fresnel’schem Systeme]] mit einer grossen Moderateur-Lampe und zwei concentrischen Dochten“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mandl: Wien-Triest&amp;quot;&amp;gt;August Mandl: &amp;#039;&amp;#039;Von Wien nach Triest, nebst den Fahrten von Bodenbach, Olmütz, Krakau, Linz, Pesth nach Wien und von Triest nach Venedig. Reisehandbuch für alle Stationen der K. K. Priv. Südbahn von 1858&amp;#039;&amp;#039; (2. Auflage). [[Literarisch-artistische Abteilung des Österreichischen Lloyd]], Triest 1860, S. 165.&amp;lt;/ref&amp;gt; erzeugt wurde. Durch ein damals neuartiges System wurde ein intermittierendes Licht mit einer Unterbrechungsfrequenz von 30 Sekunden ausgestrahlt. Ab 1860 arbeitete es auf [[Petroleum]]-Basis und seit 1926 elektrisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trieste segreta&amp;quot; /&amp;gt; Die Leuchttechnik befindet sich heute im [[Museo tecnico navale|Marinemuseum]] von [[La Spezia]].&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Friedrich Mayer, Dieter Winkler: &amp;#039;&amp;#039;In allen Häfen war Österreich – Die Österreichisch-Ungarische Handelsmarine&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Österreichischen Staatsdruckerei, Wien 1987, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1946 erhielt die &amp;#039;&amp;#039;Lanterna&amp;#039;&amp;#039; eine Außenhaut in der für Leuchttürme verbreiteten farblichen Gestaltung mit horizontalen Streifen, die aber 1955 unter Wiederherstellung der Originalfarben wieder beseitigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Inbetriebnahme des neuen Leuchtturms [[Faro della Vittoria]] &amp;#039;&amp;#039;(Leuchtturm des Sieges)&amp;#039;&amp;#039; 1927 auf der gegenüberliegenden Seite des Golfs von Triest, im Stadtteil Gretta, verlor das Leuchtfeuer der Lanterna seine Bedeutung für die Schifffahrt, es wurde aber erst 1969 außer Dienst gestellt. Heute dient der Turm als normale Hafenbeleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lloyd&amp;#039;s Triest 1857 Leuchtturmanzeige.jpG|mini|„Erklärung der [[Leuchtturm|Leuchtthurm]]-Signale zu Triest“ aus dem &amp;#039;&amp;#039;[[Lloyd’s Reiseführer|Reiseführer Lloyd&amp;#039;s Triest]]&amp;#039;&amp;#039; (1857)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trieste from san giusto.jpg|mini|Blick auf die Mole Fratelli Bandiera vom Stadthügel [[Kathedrale von Triest|San Giusto]] (2003)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Signale und Anzeigen des Leuchtturms ==&lt;br /&gt;
Mit Flaggen und Kugeln wurden vom Leuchtturm die Schiffsbewegungen im Hafen angezeigt (Abbildung), und ein vom Leuchtturmfuß abgefeuerter Kanonenschuss kündigte die [[Mittag]]sstunde an.&amp;lt;ref&amp;gt;Vergleiche hierzu die Eintragungen in alten Reiseführern, wie &amp;#039;&amp;#039;Baedekers Österreich&amp;#039;&amp;#039; von 1873.&amp;lt;/ref&amp;gt; An seiner Seeseite war an einer Skale der [[Barometer]]-Stand ablesbar, der mehrmals täglich aktualisiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;The Austrian Lloyd and the Territory Along Its Route. Official Guide-Book of the Steamship Company. Istria, Dalmatia, Herzegovina and Bosnia&amp;#039;&amp;#039;. Rudolf M. Rohrer, Vienna/Brünn/Leipsic o.&amp;amp;nbsp;J. [1901], S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verteidigungsanlage ==&lt;br /&gt;
Der Leuchtturm ruht auf einer kreisförmigen Basis mit einem Umfang von 60 Metern, einem sogenannten „Maximilianischen Turm“ mit zwei Reihen von Schießscharten, der eine Rundumverteidigung von 360° zuließ. Seine Konstruktion ging auf Erzherzog [[Maximilian Joseph von Österreich-Este]] zurück, der dabei dem englischen Vorbild der [[Martello-Tower]] gefolgt war. Neben der Leuchtturmbasis gab in Triest drei weitere Maximilianische Türme: das Fort von Sanza und zwei weitere Türme am Lazarett Santa Teresa.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trieste segreta&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:19090117 trieste porto hafen mit leuchtthurm.jpg|mini|Hafen mit Leuchtturm um 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Der Leuchtturm war im 19. Jahrhundert mit „einer Erlaubniskarte des Platzkommando’s“ zugänglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mandl: Wien-Triest&amp;quot; /&amp;gt; Heute ist er zu festen Öffnungszeiten für Touristen geöffnet und kann bestiegen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zusammen mit einem [[Raddampfer]] in rauer See zierte die Lanterna die Titelblätter des von 1850 bis 1865 vom [[Literarisch-artistische Abteilung des Österreichischen Lloyd|Österreichischen Lloyd]] herausgegebenen [[Almanach]]s &amp;#039;&amp;#039;Illustriertes Familienbuch&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein Modell des Leuchtturms befindet sich im [[Triest#Museen|Museum der Handelskammer Triest]] &amp;#039;&amp;#039;(Museo Commerciale di Trieste)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Museum der Handelskammer Triest&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Faro della Vittoria]]&lt;br /&gt;
* [[Hafen Triest]]&lt;br /&gt;
* [[Molo Audace]]&lt;br /&gt;
* [[Molo Sartorio]]&lt;br /&gt;
* [[Leuchtturm von Genua]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alessandro Paglia (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;La Lanterna. Trieste sono io&amp;#039;&amp;#039;. Assicurazioni Generali, Trieste 1997, 116 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=45.649125|EW=13.756029|type=landmark|region=IT-36}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk in Triest]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leuchtturm in Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leuchtturm in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leuchtfeuer (Mittelmeer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turm in Friaul-Julisch Venetien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Telefonicus</name></author>
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