<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lansibaum</id>
	<title>Lansibaum - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lansibaum"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lansibaum&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T07:28:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lansibaum&amp;diff=1018494&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lansibaum&amp;diff=1018494&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-08-05T15:46:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Lansibaum&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Lansium domesticum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[José Francisco Corrêa da Serra|Corrêa]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Lansibäume&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Lansium&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Mahagonigewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Meliaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Seifenbaumartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Sapindales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Eurosiden II&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Rosiden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Lans dom 061203 1714 mura.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Lansibaum (&amp;#039;&amp;#039;Lansium domesticum&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lansibaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Lansium domesticum&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Pflanzenart aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Mahagonigewächse]] (Meliaceae). Er stammt wohl ursprünglich aus [[Malaysia]] und ist in Europa kaum bekannt, jedoch sind  seine Früchte auf den [[Philippinen]], in [[Thailand]], Malaysia und [[Indonesien]] sehr populär und werden auch in Süd-[[Indien]] und [[Sri Lanka]] angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lansium domesticum Blanco1.117.png|mini|links|Illustration]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lanzones.jpg|mini|links|Früchte am Fruchtstand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lansiumdomesticumfruit.jpg|mini|Geschlossene und geöffnete Früchte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lans dom 061203 1735 mura.jpg|mini|Plantage]]&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Lansibaum ist ein langsam wachsender, mittelgroßer [[Baum]], welcher Schatten benötigt und nach 7 bis 10 Jahren fruchtet. Er erreicht Wuchshöhen von bis 30 Meter, in Kultur meist nur etwa 4 Meter. Der Stamm ist an der Basis geriffelt oder es werden Brettwurzeln gebildet. Die Borke ist leicht schuppig und grau- bis rötlich-braun. Der kurzstämmige Baum führt einen klebrigen [[Milchsaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gestielten und [[Blattform#Gliederung nach Form und Anordnung der Abschnitte bzw. Blättchen|wechselnd paarig bzw. &amp;#039;&amp;#039;falsch unpaarig&amp;#039;&amp;#039;]] gefiederten, 30 bis 50&amp;amp;nbsp;cm langen, kahlen und ledrigen [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind [[Blattstellung|wechselständig]]. Die 8 bis 20 etwas ledrigen, bis über 25&amp;amp;nbsp;cm langen, auffällig geäderten Fieder[[blättchen]] sind [[Blattform#Gliederung nach Gestalt der Spreite|elliptisch bis verkehrt-eiförmig]], ganzrandig und bespitzt oder spitz bis geschwänzt, oberseits kahl und glänzend und unterseits matt, heller und unterschiedlich behaart. Nebenblätter fehlen. An den Blattstielen können [[Pulvinus|Pulvini]] vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die kleinen, überwiegend [[Hermaphroditismus|zwittrigen]], cremefarbenen, kurz gestielten, fünfzähligen [[Blüte]]n wachsen in [[Cauliflorie|caulifloren]] oder [[Ramiflorie|ramifloren]] bis 20&amp;amp;nbsp;cm langen [[Traube]]n, welche in Gruppen am Stamm oder an dicken Ästen, selten an Zweigen erscheinen, sie sind zunächst aufrecht und mit Entwicklung der Früchte schließlich herabhängen. Aus einem Blütenstand entwickeln sich 6 bis 20, manchmal bis zu 30 Früchte. Es sind minimale [[Tragblatt|Deckblätter]] vorhanden. Der becherförmige Kelch ist kurz und fünflappig. Die zehn, kurzen Staubblätter sind zu einer fleischigen Röhre verwachsen. Der oberständige, haarige [[Fruchtknoten]] hat einen breiten haarigen [[Griffel (Botanik)|Griffel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kugelige, hellgelb-bräunliche, meist glatte [[Beere]] hat einen Durchmesser von 2 bis 4&amp;amp;nbsp;cm, sie enthält bis fünf Samen die mit saftigen, glasig-weißen Samenmänteln ([[Arillus|Arilli]]) umhüllt sind. Nur ein bis drei davon enthalten einen vollständigen [[Same (Pflanze)|Samen]] (Kern). Die Samenmäntel schmecken üblicherweise süß-sauer; speziell die dünne Haut, die den Kern umgibt, sowie der Kern sind bei einigen Varietäten sehr bitter. Die unentwickelten Fächer werden mit Arillusgewebe gefüllt. Die elliptischen, flachen Samen sind ohne Arillus bis 13 Millimeter lang, mit Arillus sind sie 25 Millimeter groß. Das weiße, dünne [[Perikarp]] ist manchmal mehr oder weniger milchsafthaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 144.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung]] der Art durch den portugiesischen Botaniker [[José Francisco Corrêa da Serra]] ist 1807 veröffentlicht worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ann. Mus. Hist. Nat. Paris 10:157, t.&amp;amp;nbsp;10, fig.&amp;amp;nbsp;1, 1807. Siehe Eintrag bei GRIN.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sind zahlreiche Synonyme bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;T. K. Lim: S.&amp;amp;nbsp;269.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch neuere Analysen wurde festgestellt, dass alle früher propagierten Varietäten oder Subspezies nur [[Rasse (Botanik)|Rassen]] und [[Kultivar]]e einer Art darstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;T. K. Lim: S.&amp;amp;nbsp;276.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Die Früchte werden roh oder gekocht gegessen. Die getrocknete Fruchtschale kann als wohlriechendes Räucherwerk gegen Insekten oder gegen Krankheiten verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das haltbare Holz wird auf Java für den Hausbau verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frucht, aber auch die Rinde des Baumes, seine Blätter und der bittere Samenkern werden auch zu medizinischen Zwecken verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden Thailands und der Provinz [[Uttaradit (Provinz)|Uttaradit]] wird ein Kultivar angebaut, &amp;#039;&amp;#039;Longkong&amp;#039;&amp;#039; ([[Thailändische Sprache|Thai]]: {{lang|th|ลองกอง}}, gesprochen &amp;#039;&amp;#039;lO:ng gO:ng&amp;#039;&amp;#039;), der sehr süß und aromatisch ist, ohne den säuerlichen Anteil eines anderen Kultivars, der &amp;#039;&amp;#039;Langsat&amp;#039;&amp;#039; (Thai: {{lang|th|ลางสาด}}, gesprochen &amp;#039;&amp;#039;la:ng sà:d&amp;#039;&amp;#039;) heißt. Außerdem hat die Sorte Longkong nur wenige, manchmal sogar gar keine Kerne, und zeichnet sich durch eine dünne Schale mit wenig harzigem Milchsaft aus. Philippinische Kultivare; &amp;#039;&amp;#039;Lancones&amp;#039;&amp;#039;, auch Lansones oder Lanzones, besitzen eine harte gelb-braune schwach genarbte Schale, kugelförmige Frucht mit geteiltem braunen und sehr bitterem Kern. In Indonesien und Malaysia; unter anderem auf der Insel [[Sumatra]], wird die Frucht allgemein als &amp;#039;&amp;#039;Duku&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Lanseh&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getrocknete und gemahlene Rinde wird bei [[Ruhr]] und [[Malaria]] als adstringierender Tee verabreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Blancke: &amp;#039;&amp;#039;Farbatlas Exotische Früchte. Obst und Gemüse der Tropen und Subtropen.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3520-5, S.&amp;amp;nbsp;59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Milchsaft wird medizinisch und in [[Pfeilgift]]en verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* D. J. Mabberley, C. M. Pannell, A. M. Sing: &amp;#039;&amp;#039;Flora Malensia.&amp;#039;&amp;#039; Ser. 1, Vol. 12, Pt. 1, 1995, S. 314–322, [https://www.biodiversitylibrary.org/item/91238#page/322/mode/1up online] auf biodiversitylibrary.org, abgerufen am 24. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
*  T. K. Lim: &amp;#039;&amp;#039;Edible Medicinal and Non Medicinal Plants.&amp;#039;&amp;#039; Volume 3: &amp;#039;&amp;#039;Fruits&amp;#039;&amp;#039;, Springer, 2012, ISBN 978-94-007-2533-1, S. 269–276.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lansium domesticum|Lansibaum (&amp;#039;&amp;#039;Lansium domesticum&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [{{GRIN|ID=70393|WissName=Lansium domesticum|Linktext=nein}} Eintrag bei GRIN.]&lt;br /&gt;
* [https://hort.purdue.edu/newcrop/morton/langsat.html &amp;#039;&amp;#039;Langsat Lansium domesticum&amp;#039;&amp;#039;] bei Purdue University (englisch).&lt;br /&gt;
* [https://tropical.theferns.info/viewtropical.php?id=Lansium+domesticum &amp;#039;&amp;#039;Lansium domesticum&amp;#039;&amp;#039;] bei Useful Tropical Plants, abgerufen am 24. Oktober 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mahagonigewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exotische Frucht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>