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	<title>Lannion - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lannion&amp;diff=422832&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carsten Steger: Link nach Umbenennung angepasst.</title>
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		<updated>2025-11-21T11:56:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link nach Umbenennung angepasst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Lannion&lt;br /&gt;
|nomlocale=Lannuon&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason de la ville de Lannion (Côtes-d&amp;#039;Armor).svg&lt;br /&gt;
|région=[[Bretagne]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Côtes-d’Armor|Côtes-d’Armor]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Lannion|Lannion]] ([[Unterpräfektur]])&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Lannion|Lannion]] ([[Chef-lieu]])&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Lannion-Trégor Communauté]]&lt;br /&gt;
|insee=22113&lt;br /&gt;
|cp=22300&lt;br /&gt;
|longitude=03/27/20/W&lt;br /&gt;
|latitude=48/43/57/N&lt;br /&gt;
|alt moy=31&lt;br /&gt;
|alt mini=0&lt;br /&gt;
|alt maxi=107&lt;br /&gt;
|km²=43.91&lt;br /&gt;
|siteweb=[https://www.lannion.bzh/ www.lannion.bzh]&lt;br /&gt;
|image=VueDeLannionEtBrelevenez.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Lannion mit der Kirche La Trinité im Stadtteil Brélévenez&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lanniondessus.jpg|mini|Blick von der Kirche La Trinité auf die Altstadt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lannion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|lanjɔ̃}}] ([[bretonisch]] &amp;#039;&amp;#039;Lannuon&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Frankreich|französische]] Stadt im [[Département Côtes-d’Armor]] der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Bretagne]]. Sie ist Hauptort der gleichnamigen [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|22113}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|22113}}), des [[Arrondissement Lannion]] und des [[Kanton Lannion|Kantons Lannion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt am Fluss [[Léguer]], der westlich der Stadt in einem etwa neun Kilometer langen [[Ästuar|Mündungstrichter]] in den [[Ärmelkanal]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rue roger barbe lannion.JPG|mini|hochkant|Rue Compagnie Roger Barbe in der Altstadt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lannion centre ville.jpg|mini|Häuser an der Place du Général Leclerc]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lannion. Phare de Beg-Léguer.gif|mini|[[Leuchtfeuer]] Phare de Beg-Léguer in der bis 1961 selbstständigen Gemeinde Servel]]&lt;br /&gt;
[[Megalith]]en und Werkzeugfunde sind Hinweise auf eine prähistorische Besiedlung der Gegend. Weitere Spuren aus der [[Bronzezeit]] und der [[Gallorömische Kultur|gallorömischen Kultur]] wurden entdeckt. Um das 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wanderten aus England und Wales die von den Sachsen angegriffenen Bretonen ein. Etwa im 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zerstörten Piraten die flussabwärts gelegene kleine Hafenstadt Le Yaudet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BhdL&amp;quot;&amp;gt;[http://bibliotheque.idbe-bzh.org/data/cle_184/breve__histoire__de__lannion.pdf Breve histoire de Lannion] bei bibliotheque.idbe-bzh.org, abgerufen am 26. Dezember 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Der Ort Lannion entstand vermutlich um das 11. Jahrhundert an der Stelle, wo eine Römerstraße von Le Yaudet kommend den Léguer und dessen Nebenfluss Min Ran querte. Zwischen den beiden Furten wurde eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] errichtet. Erstmals erwähnt und auf einer Karte eingezeichnet wurde Lannion im Jahr 1154. Vom 13. bis ins 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, während der Unabhängigkeit der Bretagne, entwickelte sich Lannion vom unbedeutenden Dorf zur Stadt. Zum Schutz der Händler ließ der Herzog der Bretagne am Hafen eine Burg errichten. Um 1350 wurde dort eine Brücke über den Léguer gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BhdL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zeiten kriegerischer Auseinandersetzungen wurde die prosperierende Stadt eine verlockende Beute, weshalb sie eine [[Befestigung]] erhielt. Im [[Bretonischer Erbfolgekrieg|Bretonischen Erbfolgekrieg]] wurde Lannion, das auf der Seite des französischen Königs stand, im Jahr 1346 von den Engländern erobert und niedergebrannt. Nach dem Ende der Kriegshandlungen entwickelte sich ein blühender Seehandel mit England, den [[Niederlande]]n und [[Skandinavien]]. Um 1550 erweiterte sich der Schiffsverkehr auch ins [[Mittelmeer]] und in die [[Ostsee]], Schiffe aus Lannion fuhren bis [[Italien]] und nach [[Riga]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BhdL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das älteste erhaltene Haus der Stadt – statt in Holzbauweise aus Stein gebaut – stammt aus dem Jahr 1420. Unter [[Franz I. (Bretagne)|Franz I.]] wurde die Bretagne  1532 mit Frankreich vereinigt und Lannion in der Folge als [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] autonom. Die Kirche Saint-Jean-du-Baly ist eine der wenigen in der Bretagne, die bis zur [[Französische Revolution|Revolution]] nicht unter der Schirmherrschaft eines Landesherrn stand. Das wirtschaftliche Leben der Stadt ruhte damals auf zwei Pfeilern: dem internationalen Seehandel und dem Markt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BhdL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Am Ende des 16. Jahrhunderts erreichten die [[Hugenottenkriege|Religionskriege]] auch die Bretagne. Lannion bekannte sich zum Lager des [[protestantisch]]en Königs [[Heinrich IV. (Frankreich)|Heinrich IV.]] und wurde viermal von den [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] Spaniern erobert und niedergebrannt. Nach dem Frieden durch das [[Edikt von Nantes]] des Jahres 1598 standen nur noch die Kirche, das Gefängnis, ein paar Türme der [[Stadtmauer]] und zwei steinerne Häuser. Alle anderen Gebäude, sämtlich aus Holz, waren ein Raub der Flammen geworden. 1669 wurde beim Hausbau letztmals Holz erlaubt, von da an waren Steinwände vorgeschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BhdL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jener Zeit übernahm Lannion von [[Tréguier]] die Funktion als administrativer Hauptort des [[Trégor]]. Während der Herrschaft [[Ludwig XIV.|Ludwigs XIV.]] entwickelte sich die Küsten- und Flussschifffahrt. Nach der Instandsetzung der Kaimauern konnten die Schiffe in der Innenstadt anlegen, allerdings war – mangels [[Treidelpfad]]en – der Zugang für Segelschiffe schwierig. Die beginnenden Kriege mit England verlagerten ab 1688 den Schiffsverkehr weg vom [[Ärmelkanal]] an die [[Biskaya]]. Dennoch wuchs die Zahl der Einwohner auf etwa 3000 Personen an, und die Stadt wuchs über ihre alte Umgrenzung hinaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BhdL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Friedensjahre des frühen 18. Jahrhunderts blühte der Ort zunächst erneut wirtschaftlich auf, in dessen zweiter Hälfte brachten die Kriege mit England dann Armut und Elend. Zum Schutz des Seeverkehrs wurde an der Küste die Zahl der [[Kanone]]nstellungen erhöht. 1763 wurde erstmals eine Art Stadtentwicklungsplan aufgestellt, der die Verbreiterung vorhandener und die Schaffung neuer Straßen sowie das Verfüllen von Sumpfland  vorsah. Während der Revolution verloren zwei Priester unter dem [[Fallbeil]] ihr Leben, und Kirchenglocken wurden eingeschmolzen, um Kanonen zu bauen; im Großen und Ganzen blieb der Aufruhr aber unter der Kontrolle der Stadtverwaltung. Lannion wurde Hauptort eines der neu geschaffenen [[Arrondissement]]s und Sitz eines &amp;#039;&amp;#039;Tribunal de grande instance&amp;#039;&amp;#039; (etwa: [[Landgericht]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BhdL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===  19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Das [[Erstes Kaiserreich|Erste Kaiserreich]] brachte eine Verbesserung der Straßenverbindungen und Vollbeschäftigung wegen des großen Bedarfs an Lebensmitteln und Stoff für die Heere. Die Geschäftsleute von Lannion bauten zahlreiche neue Häuser. Der Handel verlagerte sich im 19. Jahrhundert allmählich vom Meer auf das Binnenland. Um den Seehandel zu stützen, wurde am rechten Ufer des Léguer ein Treidelpfad angelegt. Im Jahr 1881 erreichte die Eisenbahn die Stadt. Sie brachte [[Koks]] für das örtliche [[Gaswerk]], was die Straßenbeleuchtung mit [[Gaslaterne]]n ermöglichte. Zugleich wanderten junge Menschen mit der Bahn in Richtung Paris ab, die Bevölkerung schrumpfte und ihr durchschnittliches Alter stieg. Im Zentrum wurden zahlreiche Gebäude, darunter die alte Markthalle, abgebrochen, um die Place du Centre mit dem neuen Rathaus (1860) zu schaffen. Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ging am Quai des Viarmes ein erstes [[Elektrizitätswerk]] in Betrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BhdL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem ausgehenden 19. Jahrhundert begann der Badetourismus an der bretonischen Küste. Im Jahr 1900 wurde der Fremdenverkehrsverein &amp;#039;&amp;#039;Syndicat d’initiative de Lannion et da la Côte de Granit Rose&amp;#039;&amp;#039; ins Leben gerufen, der die Werbung und den Empfang der Besucher organisierte. Bis zum Bau der Küstenstraße zwischen [[Trégastel]] und [[Trébeurden]] im Jahr 1929 war Lannion zentraler Punkt für den Tourismus an der [[Côte de Granit Rose]]. 1936 erhielten die französischen Arbeiter das Recht auf zwei Wochen bezahlten Urlaub, was die Zahl der Gäste stark erhöhte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BhdL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten in der [[Weltwirtschaftskrise]] verlegten Amateurpiloten ihr Flugfeld vom Strand bei [[Saint-Michel-en-Grève]] auf die Hochebene von Servel im Norden der Stadt. Während der [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg]] wurde Lannion zur Frontstadt gegen Großbritannien. Um den Südwesten Englands bombardieren zu können, bauten die Besatzer den Flugplatz umfangreich aus. An der Küste wurden als Teil des [[Atlantikwall]]s Verteidigungsanlagen errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BhdL&amp;quot; /&amp;gt; Nach der Befreiung Frankreichs wurde Im Frühling 1945 in der Nähe von Lannion der Film &amp;#039;&amp;#039;[[Schienenschlacht]]&amp;#039;&amp;#039; gedreht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jean-Christophe Buisson |Titel=1945 |Verlag=Éditions Perrin |Ort=Paris |Datum=2024 |ISBN=978-2-262-10332-3 |Seiten=101}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Anfang der 1960er Jahre wurde auf der Place du Marc’hallac’h der traditionelle [[Viehmarkt]] abgehalten. In der Nachkriegszeit wurde Lannion Ausgangspunkt eines [[Atlantik|transatlantischen]] [[Seekabel]]s, was [[Telekommunikation]]sindustrie und einen Bevölkerungszuwachs brachte. In der Folge wurde die Stadt 1961 mit vier weiteren Gemeinden, darunter Servel, zu „Grand Lannion“ vereinigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BhdL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2006&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2016&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 9479 || 12.535 || 16.867 || 16.641 || 16.958 || 18.368 || 19.459 || 19.831&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=Center colspan=9 | Quellen: Cassini und INSEE&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bretonische Sprache ==&lt;br /&gt;
* Der [[Ya d’ar brezhoneg]]-Charta wurde vom Stadtrat am 23. Oktober 2006 zugestimmt.&lt;br /&gt;
* Am Schulanfang 2008 wurden 362 Schüler (5,32 % der gesamten Schüler) im bilingualen Studiengang eingeschult.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lannion.JPG|mini|Hafen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aéroport Lannion 10052017.jpg|mini|[[Flughafen Lannion]]]]&lt;br /&gt;
Lannion liegt an den ehemaligen [[Nationalstraße (Frankreich)|Nationalstraßen]] [[Route nationale 167|N 167]] und [[Route nationale 786|N&amp;amp;nbsp;786]], die 1973 zu den [[Route départementale|Departementsstraßen]] D&amp;amp;nbsp;767 bzw. D&amp;amp;nbsp;786 abgestuft wurden. Zwischen ihrem Abzweig von der [[Route nationale 12|N&amp;amp;nbsp;12]] und Lannion ist die D&amp;amp;nbsp;767 [[autobahn]]ähnlich ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war der Hafen von Lannion wirtschaftlich bedeutend. 1845 wurden beispielsweise 2600 Tonnen Weizenmehl, 2000 Tonnen Obst, 900 Tonnen Wein und Branntwein und 800 Tonnen Holz umgeschlagen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Eine Tonne („tonneau de douane“) entsprach 1,42 Kubikmetern&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Lannion ist Endbahnhof der kurzen [[Bahnstrecke Plouaret–Lannion]]. Zunächst hatte der Bürgermeister nur erreichen können, dass die 1865 an der [[Bahnstrecke Paris–Brest]] eröffnete Station im 16 Kilometer entfernten [[Plouaret]] den Namen Plouaret-Lannion erhielt. Erst 1881 nahm die [[Chemins de fer de l’Ouest|Compagnie des chemins de fer de l’Ouest]] die Zweigstrecke von dort nach Lannion in Betrieb. Im Jahr 2000 wurde die Strecke elektrifiziert und der Bahnhof geringfügig verschoben. Das historische [[Empfangsgebäude]] wurde im Juni jenes Jahres abgebrochen und durch ein modernes Bauwerk am Kopfende der verbliebenen zwei Gleise ersetzt. Heute wird der Bahnhof von Zügen der Regionalverkehrsgesellschaft [[TER Bretagne]] und einzelnen [[TGV]]-[[Hochgeschwindigkeitszug|Hochgeschwindigkeitszügen]] angefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Flughafen Lannion]] liegt vier Kilometer nordwestlich von Lannion. Die im Vergleich zur Größe des Orts überdimensionierte Anlage trug in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zur wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BhdL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lannion ist einer der Landpunkte für das transatlantische [[Apollo (Kabel)|Apollo-Glasfaserkabel]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
30.07.90 Lannion X 2124.jpg|Alter Bahnhof mit dem ehemaligen [[Empfangsgebäude]] (1990)&lt;br /&gt;
Z 21552.jpg|Moderner Bahnhof Lannion mit Zug des [[TER Bretagne]]&lt;br /&gt;
Bâtiment voyageurs de la gare de Lannion par Cramos.JPG|Aktuelles Empfangsgebäude des Bahnhofs&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lannion - Église Saint-Jean-du-Baly 07.jpg|mini|Kirche Saint-Jean-du-Baly]]&lt;br /&gt;
Siehe: [[Liste der Monuments historiques in Lannion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Partnerstädte von Lannion&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lannion.bzh/vie-culturelle/relations-internationales Website Lannion – Les comités de jumelage]&amp;lt;/ref&amp;gt; sind&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Günzburg]] in [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
* {{ESP|#}} [[Vivero]] in [[Spanien]]&lt;br /&gt;
* {{UK|#}} [[Caerphilly]] im [[Vereinigtes Königreich|Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Louis-Marie Baader]] (1828–1920), Genre- und Historienmaler&lt;br /&gt;
* [[Auguste François Marie Glaziou]] (1828–1906), Landschaftsarchitekt und Botaniker&lt;br /&gt;
* [[Frédéric Turquet de Beauregard]] (1835–1906), Seeoffizier und Flottillenadmiral&lt;br /&gt;
* [[Bernadette Cattanéo]] (1899–1963), Kommunistin und Feministin&lt;br /&gt;
* [[Jean-Cyril Robin]] (* 1969), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Samy Daussat]] (* 1972), Jazzmusiker&lt;br /&gt;
* [[Vincent Le Quellec]] (* 1975), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Christophe Le Mével]] (* 1980), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Franck Bonnamour]] (* 1995), Radrennfahrer &lt;br /&gt;
* [[Alan Riou]] (* 1997), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Johannes Hallervorden]] (* 1998), deutscher Schauspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Ingenieurschule [[École nationale supérieure des sciences appliquées et de technologie de Lannion]] befindet sich in der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes des Côtes-d’Armor.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-017-5, S. 526–544.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lannion.bzh/ Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* [http://bibliotheque.idbe-bzh.org/data/cle_184/breve__histoire__de__lannion.pdf Breve histoire de Lannion] bei bibliotheque.idbe-bzh.org (französisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=yKVGkfHiw3Y Bretagne: Ökosystem von Zerstörung bedroht.] Reportage von France 2 über die [[Bucht von Lannion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Lannion}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4331828-9|LCCN=n79089255|VIAF=168777125}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Bretagne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterpräfektur in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lannion| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carsten Steger</name></author>
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