<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lannerfalke</id>
	<title>Lannerfalke - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lannerfalke"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lannerfalke&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T11:34:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lannerfalke&amp;diff=80444&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Earwig: /* Weblinks */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lannerfalke&amp;diff=80444&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-06-23T21:55:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Lannerfalke&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Falco biarmicus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Coenraad Jacob Temminck|Temminck]], 1825&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Falken&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Falco&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Eigentliche Falken&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Falconinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Falkenartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Falconidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Falkenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Falconiformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Vögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Aves&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Lanner falcon, Falco biarmicus, at Kgalagadi Transfrontier Park, Northern Cape, South Africa (34415574732).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Ein Lannerfalke&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lanner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lannerfalke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Falco biarmicus&amp;#039;&amp;#039;) lebt in [[Afrika]], auf der Arabischen Halbinsel, in Kleinasien sowie in [[Italien]] und auf dem [[Balkanhalbinsel|Balkan]]. Er ist in [[Mitteleuropa]] nur als sehr seltener Gastvogel anzutreffen. Die in Belgien, der Schweiz, Deutschland und Polen beobachteten Individuen gelten alle als [[Gefangenschaftsflüchtling]]e. Anerkannte Nachweise von Wildvögeln gibt es lediglich für Tschechien und die Slowakei. In der [[Jägersprache]] werden die  Männchen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lanneret&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt. Ein früherer deutscher Name war auch Feldeggsfalke.&amp;lt;ref&amp;gt; Bauer et al., S. 366 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:FalcoBiarmicusIUCN2019-3.png|mini|Verbreitung des Lannerfalken:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#008000|Ganzjähriges Vorkommen}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#007FFF|Überwinterungsgebiete}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#AAFFAA|Wahrscheinlich ganzjähriges Vorkommen}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Lanner Falcon Falco biarmicus, Kgalagadi Transfrontier Park, Northern Cape, South Africa. (33672070414).jpg|mini|Lannerfalke im Flug in Südafrika]]&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Vom [[Wanderfalke]]n kann der Lanner durch die schlankere Gestalt und den schmaleren Schwanz sowie die niedrigere Flügelschlagfrequenz unterschieden werden. Er hat eine Spannweite von 100&amp;amp;nbsp;cm (Männchen) bis 110&amp;amp;nbsp;cm (Weibchen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lanner bevorzugt offenes Gelände wie Stein- und Halbwüsten, an die sich steilfelsige Berge anschließen. In den hohen Felsmassiven befinden sich die Brutplätze des Falken. Seltener lebt er an Küstenfelsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Partner eines Lannerpaares jagen vor allem in der Zeit der Jungenaufzucht oft gemeinsam in Kompaniejagd. Dabei scheuchen sie ihre Beute auf und versuchen abwechselnd, sie zu schlagen. Zu ihrem Speiseplan zählen Vögel wie [[Dohle]]n, [[Rötelfalke|Rötel-]] oder [[Turmfalke]]n, Felsentauben oder Steinhühner, die in der Luft gegriffen werden. Lediglich in sehr nahrungsarmen Wüstengebieten werden [[Kaninchen]], [[Ratten]], [[Eidechsen]] oder [[Käfer]] am Boden erbeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab März legt das Weibchen 3–4 Eier. In 32–35 Tagen werden die Eier vom Weibchen ausgebrütet, während das Männchen die Nahrung besorgt. Die Partner eines Paares bleiben das ganze Jahr über zusammen und verlassen auch ihr Revier nicht. Die Jungen streifen hingegen umher, bis sie sich verpaaren und irgendwann ein eigenes Revier gefunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brutplätze ==&lt;br /&gt;
Lannerfalken brüten an Felsen, auf Bäumen, auf dem Boden und an Bauwerken, vorwiegend jedoch an Felsen bzw. vereinzelt in Steinbrüchen. Dabei ist der Anteil von Felsbruten bei den verschiedenen Unterarten unterschiedlich: Die in Europa brütende Unterart &amp;#039;&amp;#039;feldeggii&amp;#039;&amp;#039; brütet fast ausschließlich in Felsen, bei der Unterart &amp;#039;&amp;#039;biarmicus&amp;#039;&amp;#039; in [[Südafrika]] sind es in der [[Ostkap]] Provinz 72 % und in [[Transvaal]] nur 57 %.  Die Falken brüten auch in [[Nest]]ern anderer Vogelarten in Bäumen und an [[Freileitungsmast]]en, in der [[Sahara]] sind sogar Bruten am Erdboden dokumentiert. Auch menschliche Bauwerke werden als Brutplätze genutzt, bereits 1864 wurde erstmals ein Nest an der [[Mykerinos-Pyramide]] beschrieben. Auch weitere Bruten an weiteren Pyramiden und an anderen historischen Bauwerken in verschiedenen Ländern sind als Brutplatz bekannt. Sie brüten auch in den Städten Afrikas wie [[Kairo]], [[Ouagadougou]], [[Addis Abeba]], [[Bulawayo]], [[Chitungwiza]], [[Harare]], [[Pretoria]], [[Johannesburg]] und [[Durban]]. Dabei kommen Bruten auch modernen Gebäuden vor, in Harare kam es zu Bruten in einem [[Nistkasten]] im zwölften Stockwerk eines [[Hochhaus]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vom Lannerfalken genutzten Nester werden meist von verschiedenen Krähenvögeln oder Greifvögeln gebaut, es sind aber auch Bruten in Nestern anderer Vogelarten nachgewiesen worden. In Europa brüten die Lannerfalken der Unterart &amp;#039;&amp;#039;feldeggii&amp;#039;&amp;#039; häufig in Nestern der [[Kolkrabe]]n, seltener in Horsten von [[Schmutzgeier]], [[Adlerbussard]], [[Habichtsadler]] und [[Steinadler]]. In Nordwestafrika nisten die Lanneralken der Unterart &amp;#039;&amp;#039;erlangeri&amp;#039;&amp;#039; häufig in Nestern des Kolkraben und des [[Wüstenrabe]]n. Die Unterart &amp;#039;&amp;#039;tanypterus&amp;#039;&amp;#039; brütet in Vorderasien und Nordostafrika selten in Horsten des [[Schwarzmilan]] und die Unterart &amp;#039;&amp;#039;abyssinicus&amp;#039;&amp;#039; südlich der Sahara selten in Nesten vom [[Schildrabe]]n. Die Unterart &amp;#039;&amp;#039;biarmicus&amp;#039;&amp;#039; im südlichen Afrika bis Kenia brütet häufig in Nestern von [[Geierrabe]]n und [[Klippenadler]]n, sowie deutlich seltener in Nestern von Schildrabe, [[Einfarb-Schlangenadler]], [[Schwarzstorch]] und [[Gaukler (Vogel)|Gaukler]].&amp;lt;ref&amp;gt;Giovanni Leonardi: &amp;#039;&amp;#039;The Lanner falcon&amp;#039;&amp;#039;. Catania 2015, Kapitel&amp;amp;nbsp;6: &amp;#039;&amp;#039;Breeding strategies,&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;191–208.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestand ==&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert kam es beim Lannerfalken zu starken Arealverlusten und er verschwand sowohl in Spanien als auch in Frankreich. Die Ursachen für diesen Arealverlust sind nicht hinreichend verstanden, klimatische Ursachen spielen wahrscheinlich eine ebenso große Rolle wie eine Verfolgung. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war der Bestand stabil, nahm dann aber ab den 1950er Jahren stark ab. Dabei spielt neben dem Abschuss auch der Handel mit dieser Art eine Rolle.&amp;lt;ref&amp;gt; Bauer et al., S. 366 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[IUCN]] schätzt die Gesamtpopulation auf 100.000 bis 1 Million Tiere und verzeichnet eine steigende Tendenz. Die Art gilt daher als „nicht gefährdet“. Der europäische Brutbestand beträgt nur 480 bis 900 Brutpaare. Davon kommen etwa 300 bis 600 Brutpaare in der Türkei vor. Etwa 100 bis 140 Brutpaare brüten in Italien.&amp;lt;ref&amp;gt; Bauer et al., S. 366 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interne Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Falco biarmicus01.jpg|mini|Lannerfalken der Unterart &amp;#039;&amp;#039;biarmicus&amp;#039;&amp;#039;; links Altvogel und rechts Jungvogel]]&lt;br /&gt;
Insgesamt werden beim Lannerfalken fünf Unterarten unterschieden&amp;lt;ref&amp;gt;Giovanni Leonardi: &amp;#039;&amp;#039;The Lanner falcon&amp;#039;&amp;#039;. Catania, 2015, Lanner falcon subspecies, S. 32–36.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;F. b. feldeggii&amp;#039;&amp;#039;: Italien, Balkan, Kleinasien.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;F. b. tanypterus&amp;#039;&amp;#039;: Vorderasien, Nordostafrika.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;F. b. erlangeri&amp;#039;&amp;#039;: Nordwestafrika.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;F. b. abyssinicus&amp;#039;&amp;#039;: Südlich der Sahara bis Norden von Kongo und Kenia&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;F. b. biarmicus&amp;#039;&amp;#039;: Südliches Afrika ab Kenia&lt;br /&gt;
[[File:Falco biarmicus feldeggii MHNT.ZOO.2010.11.101.7.jpg|thumb|Ei der Unterart &amp;#039;&amp;#039;Falco biarmicus feldeggii&amp;#039;&amp;#039; im [[Museum von Toulouse]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* [[Theodor Mebs]]: &amp;#039;&amp;#039;Greifvögel Europas.&amp;#039;&amp;#039; Biologie. Bestandsverhältnisse. Bestandsgefährdung. Kosmos Naturführer. Stuttgart, 1989.&lt;br /&gt;
* Hans-Günther Bauer, [[Einhard Bezzel]] und [[Wolfgang Fiedler (Biologe)|Wolfgang Fiedler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas: Alles über Biologie, Gefährdung und Schutz.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Nonpasseriformes – Nichtsperlingsvögel.&amp;#039;&amp;#039; Aula-Verlag Wiebelsheim, Wiesbaden 2005, ISBN 3-89104-647-2.&lt;br /&gt;
* Giovanni Leonardi: &amp;#039;&amp;#039;The Lanner falcon&amp;#039;&amp;#039;. Catania 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commons|Falco biarmicus|Lannerfalke}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Lannerfalke}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2008&lt;br /&gt;
| ID             = 22696487&lt;br /&gt;
| ScientificName = Falco biarmicus&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2008&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 31. Januar 2009&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= lanfal1 |Name= Lannerfalke (&amp;#039;&amp;#039;Falco biarmicus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vogelfedern.de/lfa.htm Federn des Lannerfalken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1099728762}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falkenartige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beizvogel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Earwig</name></author>
	</entry>
</feed>