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	<title>Langzeitkorrelation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T00:04:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Langzeitkorrelation&amp;diff=1152172&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ https</title>
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		<updated>2024-02-07T17:59:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Langzeitkorrelationen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Langzeit[[persistenz]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erhaltungsneigung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Memory-Effekt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, sind [[Korrelation]]en mit [[Grenzwert (Funktion)|divergierender]] [[Korrelationslänge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei positiven Korrelationen folgt auf einen hohen Wert eher ein weiterer hoher und auf einen niedrigen ein niedriger; bei Langzeitkorrelationen gilt dies aufgrund der langsam abfallenden [[Autokorrelation|Korrelationsfunktion]] ebenso für ausgedehnte hohe bzw. niedrige Bereiche, die dann auf gleiche Weise miteinander korreliert sind wie die Einzelwerte. Dies führt zu einer ausgeprägten Berg- und Talstruktur, die sich etwa darin äußert, dass sich langzeitkorrelierte Sequenzen nur schwer von [[Trend (Statistik)|Trends]] abgrenzen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langzeitkorrelationen sind [[Selbstaffinität|selbstaffine]] Strukturen, die [[Selbstähnlichkeit]] nur unter [[anisotrop]]er Längentransformation zeigen. Damit also z.&amp;amp;nbsp;B. eine langzeitkorrelierte Reihe aus [[Zufallszahl]]en sich selbst ähnelt, müssen die [[Abszisse]] und die [[Ordinate]] mit &amp;#039;&amp;#039;unterschiedlichen&amp;#039;&amp;#039; Faktoren gestreckt oder gestaucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Erweiterung der Beschreibung von Langzeitkorrelationen stellt die [[Multifraktal]]ität dar, bei der verschiedene [[Moment (Stochastik)|Momente]] unterschiedlich langzeitkorreliert sind, was besonders stark bei Abfluss[[zeitreihe]]n auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auftreten ==&lt;br /&gt;
Langzeitkorrelationen sind bisher hauptsächlich bei [[Autokorrelation]]en untersucht worden, können grundsätzlich aber auch bei [[Kreuzkorrelation]]en und allgemein im [[multivariat]]en Fall auftreten. Sie wurden in den verschiedensten Bereichen gefunden, z.&amp;amp;nbsp;B. in&lt;br /&gt;
* [[Abfluss]][[Zeitreihenanalyse|zeitreihen]]&lt;br /&gt;
* langen [[Wetter]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;aufzeichnungen&lt;br /&gt;
* [[DNA-Sequenz]]en&lt;br /&gt;
* Schwanken des [[Herzfrequenz|Herzschlags]]&lt;br /&gt;
* [[Fluktuation]]en in neuronalen [[Aktionspotential]]en&lt;br /&gt;
* dem menschlichen [[Gehen|Gang]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals wurde der Effekt der Langzeitkorrelationen 1951 von [[Harold Edwin Hurst|H.E. Hurst]] bei der Untersuchung der langjährigen [[Nil]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;reihe beschrieben. Er untersuchte, welche [[Pegel (Wasserstandsmessung)|Pegel]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;schwankungen des Nils ein [[Staudamm]] fassen muss, ohne überzulaufen oder auszutrocknen, was zu seiner [[R/S-Analyse]] mit dem [[Hurst-Exponent]]en &amp;lt;math&amp;gt;H&amp;lt;/math&amp;gt; (verwandt mit &amp;lt;math&amp;gt;\alpha&amp;lt;/math&amp;gt;, s.&amp;amp;nbsp;u.) führte. Im Zuge der [[Chaosforschung]] wurde die Thematik aufgegriffen und ist heute in vielen Bereichen Gegenstand der Forschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mathematische Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Bei Langzeitkorrelationen hat das [[Integralrechnung|Integral]] über die Korrelationsfunktion &amp;lt;math&amp;gt;C(s)&amp;lt;/math&amp;gt; keinen endlichen Wert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;s_{\times} = \int_0^\infty \! \! C(s) \cdot {\rm d}s \quad \rightarrow \quad \infty \, .&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies gilt vor allem für eine [[Potenzfunktion|potenzgesetzartig]] abfallende Korrelationsfunktion:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;C(s) \sim s^{-\gamma}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit einem [[Korrelationsexponent]]en &amp;lt;math&amp;gt;0&amp;lt;\gamma&amp;lt;1&amp;lt;/math&amp;gt; (im eindimensionalen Fall).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige Korrelationen können mit verschiedenen Methoden [[Quantifizierung|quantifiziert]] werden:&lt;br /&gt;
* die [[Numerische Mathematik|numerisch]] berechnete Korrelationsfunktion liefert den obigen Korrelationsexponenten &amp;lt;math&amp;gt;\gamma&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* das [[Spektrale Leistungsdichte|Leistungsspektrum]] fällt ab mit dem [[Exponent (Mathematik)|Exponenten]] &amp;lt;math&amp;gt;\beta&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* die [[Trendbereinigende Fluktuationsanalyse|Fluktuationsanalyse]] zeigt den [[Fluktuationsexponent]]en &amp;lt;math&amp;gt;\alpha&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* und andere, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Wavelet]]s.&lt;br /&gt;
Zwischen den drei Exponenten gelten die Beziehungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\begin{alignat}{2}&lt;br /&gt;
&amp;amp; \alpha + \gamma/2 &amp;amp;&amp;amp; = 1\\&lt;br /&gt;
&amp;amp; \beta  + \gamma   &amp;amp;&amp;amp; = 1 \, ,&lt;br /&gt;
\end{alignat}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
letztere kann mittels des [[Wiener-Chintschin-Theorem]]s gezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Langzeitkorrelationen haben [[Kurzzeitkorrelation]]en, die z.&amp;amp;nbsp;B. aus einem [[Autoregressiver Prozess|autoregressiven Prozess]] hervorgehen, eine endliche Korrelationslänge, z.&amp;amp;nbsp;B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;C(s) = {\rm e}^{-s/s_\times}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Harold Edwin Hurst]]: &amp;#039;&amp;#039;Long-term storage capacity of reservoirs&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Transactions of the [[American Society of Civil Engineers]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 116 (1951), Heft 2447, S. 770–808, {{ISSN|0066-0604}}&lt;br /&gt;
* Jens Feder: &amp;#039;&amp;#039;Fractals&amp;#039;&amp;#039; (Physics of solids and liquids). Plenum Press, New York 1988, ISBN 0-306-42851-2.&lt;br /&gt;
* [[Armin Bunde]], [[Shlomo Havlin]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fractals and Disordered Systems&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Springer, Berlin 1996, ISBN 3-540-56219-2.&lt;br /&gt;
* Armin Bunde, Jan W. Kantelhardt: [https://websrv.physik.uni-halle.de/Fachgruppen/kantel/22-01-Phys_Bl_57_49.pdf &amp;#039;&amp;#039;Langzeitkorrelationen in der Natur: von Klima, Erbgut und Herzrhythmus&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 896&amp;amp;nbsp;kB). In: &amp;#039;&amp;#039;[[Physik Journal|Physikalische Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 57, 2001, S. 49–54, {{ISSN|1617-9439}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geostatistik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitreihenanalyse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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