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	<title>Langue - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sokonbud: form</title>
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		<updated>2023-06-08T11:38:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Langue&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{frS|langue|de=Sprache (eines Volkes)|IPA=ˈlɑ̃ɡ}}) ist in der [[Sprachwissenschaft]], im Speziellen in der [[Allgemeine Linguistik|Allgemeinen Linguistik]], ein von [[Ferdinand de Saussure]] eingeführter Fachbegriff und bezeichnet das (allgemeine, überindividuelle, soziale) Sprachsystem als ein System von [[Zeichen]] und [[Grammatik|grammatischen]] Regeln. „Langue“ ist der Gegenbegriff zu „[[Parole (Linguistik)|Parole]]“ (frz. {{lang|fr|&amp;#039;&amp;#039;parole&amp;#039;&amp;#039;|de=Wort}}, ‚Redeweise‘), der definiert ist als die konkrete räumlich-zeitliche Realisierung der Langue in sprachlichen Äußerungen. Die Langue stellt gewissermaßen das sprachliche Inventar einer [[Einzelsprache]] dar, Parole dessen Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „langue“ wurde von de Saussure in seinem Werk {{lang|fr|&amp;#039;&amp;#039;Cours de linguistique générale&amp;#039;&amp;#039;}} (1916; dt.: &amp;#039;&amp;#039;Grundfragen der allgemeinen Sprachwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, 1967) eingeführt. Er stellte damit die Sprache auch als soziales Phänomen und eine damit einhergehende Konventionalität sprachlicher Zeichen heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Begriffspaar „Langue – Parole“ stellt „den Angelpunkt der gesamten [[Strukturalismus|strukturalistischen]] und nachstrukturalistischen Sprachwissenschaft“ dar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heidrun Pelz |Titel=Linguistik. Eine Einführung |Auflage=2 |Verlag=Hoffmann &amp;amp; Kampe |Ort=Hamburg |Datum=1996 |ISBN=3-455-10331-6 |Seiten=57 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese begriffliche Opposition hatte schon Vorläufer, aber auch Parallelen und spätere Varianten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;buß&amp;quot;&amp;gt;[[Hadumod Bußmann]] (Hrsg.) unter Mitarbeit von Hartmut Lauffer: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Sprachwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 4., durchgesehene und bibliographisch ergänzte Auflage. Kröner, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-520-45204-7, Stichwort &amp;#039;&amp;#039;Langue vs. Parole&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „Ergon – Energeia“ (Wilhelm von Humboldt)&lt;br /&gt;
* „Sprache – Rede“ (Hermann Paul 1880)&lt;br /&gt;
* „Sprachsystem – aktualisierte Rede“ (Georg von der Gabelentz 1891)&lt;br /&gt;
* „Langue – Parole“ (Ferdinand de Saussure 1896&amp;lt;!--?--&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* „Sprachgebilde – Sprechakt“ (Karl Bühler 1934)&lt;br /&gt;
* „register – use“ (Michael A. K. Halliday 1961)&lt;br /&gt;
* „Kompetenz – [[Performanz (Linguistik)|Performanz]]“ (Noam Chomsky 1965)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls als Parallele zu dieser Dichotomie zählt die Unterscheidung zwischen Type vs. Token, die auch korpuslinguistische Methodik anwendet, wobei jedoch die [[Korpuslinguistik]] eine der wenigen Unternehmungen darstellt, dieses dichotome Sprachkonzept zu überwinden. Als weiteres diesbezügliches Gegensatzpaar wird zuweilen auch „Muster“ vs. „Anwendung“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritisiert wird an dem Modell „Langue“ unter anderem der „Autonomieanspruch einer rein theoretischen, innerlinguistischen Sprachbetrachtung“&amp;lt;ref name=&amp;quot;buß&amp;quot; /&amp;gt;, die zu einer Abwertung der menschlichen Rede, die nur als Mittel zum Zweck der Ermittlung des Korpus der Langue betrachtet werde.&amp;lt;ref&amp;gt;So z.&amp;amp;nbsp;B. Peter Ernst: &amp;#039;&amp;#039;Pragmalinguistik. Grundlagen, Anwendungen, Probleme.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin 2002, ISBN 3-11-017013-2, S. 65.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Langue“ ist nach de Saussure terminologisch abzugrenzen von der „[[Langage]]“ (frz. {{lang|fr|&amp;#039;&amp;#039;langage&amp;#039;&amp;#039;|de=Sprache (als Ausdrucksmittel)}}, ‚Sprechfähigkeit‘), welche er entweder als Oberbegriff zu „Langue“ und „Parole“ verwendet oder als {{lang|fr|&amp;#039;&amp;#039;faculté de langage&amp;#039;&amp;#039;}}, also als die menschliche Sprachfähigkeit in Abgrenzung zur tierischen Ausdrucksweise sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|langue}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgemeine Linguistik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokonbud</name></author>
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