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	<title>Langstieliger Pfeffer-Milchling - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Langstieliger_Pfeffer-Milchling&amp;diff=2555296&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-03-25T15:45:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;url muse.it&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name = Langstieliger Pfeffer-Milchling&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName = Lactifluus piperatus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor = ([[Carl von Linné|L.]]) [[Christiaan Hendrik Persoon|Pers.]]&amp;lt;!--1797--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name =&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName = Lactifluus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name = Täublingsverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName = Russulaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name = Täublingsartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName = Russulales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name = unsichere Stellung&lt;br /&gt;
| Taxon5_LinkName = incertae sedis&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName = incertae sedis&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name = &lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName = Agaricomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild = 157554a.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Der Langstielige Pfeffer-Milchling (&amp;#039;&amp;#039;Lactifluus piperatus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Langstielige Pfeffer-Milchling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Lactifluus piperatus&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;speciesfungorum&amp;quot; /&amp;gt; ist eine Pilzart aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Täublingsverwandte]]n (Russulaceae). Andere Namen für diesen Milchling sind &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlanker Pfeffer-Milchling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Echter Pfeffermilchling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Er ist ein großer weißlicher Milchling mit einem glatten Hut, sehr dicht stehenden Lamellen und einer sehr scharfen, weißen Milch. Besonders in Österreich und der Schweiz ist er ein häufiger Pilz, den man in verschiedenen Laubmischwäldern finden kann. Der Milchling gilt in Mitteleuropa meist als ungenießbar, während er besonders in Südosteuropa als Speisepilz geschätzt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Makroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der [[Hut (Pilze)|Hut]] ist 4–13&amp;amp;nbsp;(–16)&amp;amp;nbsp;cm breit, zuerst flach gewölbt, dann leicht niedergedrückt und später mitunter trichterförmig vertieft. Die Hutoberfläche ist jung glatt und matt, aber bei älteren Fruchtkörpern zum Rand hin mehr oder weniger konzentrisch gerunzelt und in der Mitte oft unregelmäßig klumpig oder gekröseartig aufgeworfen. Der Rand ist lange Zeit einwärts gebogen und bisweilen lappig verbogen. Der junge Hut ist elfenbeinweiß, später hell cremegelb und im Alter nicht selten gelbbräunlich oder ockergelb gefleckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sehr dicht stehenden [[Lamelle (Mykologie)|Lamellen]] sind zuerst breit am Stiel angewachsen und laufen dann leicht daran herab. Sie sind sehr schmal (oft nur 1,5&amp;amp;nbsp;mm breit) und weisen einige gleichmäßig verteilte Gabelungen auf. Sie sind weißlich bis cremefarben und später blass fleischfarben oder haben einen cremeorangen Schimmer. An verletzten Stellen werden sie braunfleckig. Die Lamellenschneiden sind glatt und das Sporenpulver ist weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zylindrische bis flach gedrückte [[Stiel (Mykologie)|Stiel]] ist 3–8&amp;amp;nbsp;(–10)&amp;amp;nbsp;cm lang und 1,2–3&amp;amp;nbsp;(–4)&amp;amp;nbsp;cm breit. Zur Basis hin ist er verjüngt. Die Oberfläche ist weiß, gelblich weiß oder blass cremefarben. Sie ist trocken, matt und glatt oder mehr oder weniger aderig gefurcht. Im Alter verfärbt sich der Stiel von der Basis her ockerlich oder bräunlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das harte, feste Fleisch ist weiß und läuft an der Luft hell cremegelb an. Es riecht schwach obstartig und beim Trocknen deutlich honig- oder apfelartig. Nach kurzer Zeit schmeckt es sehr scharf. Die weiße Milch fließt nur anfangs reichlich. Sie trocknet weißlich ein (selten grünlich) und verfärbt sich auch für gewöhnlich nicht bei der Zugabe von [[Kaliumhydroxid|KOH]]. Mit [[Formol]] verfärbt sich das Fleisch nach einigen Stunden violett.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;laux&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kraenzlin&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die breitelliptischen Sporen sind durchschnittlich 8,0–8,5&amp;amp;nbsp;µm lang und 5,9–6,3&amp;amp;nbsp;µm breit. Der Q-Wert (Quotient aus Sporenlänge und -breite) ist 1,3–1,6. Das Sporenornament wird meist 0,2 (0,5)&amp;amp;nbsp;µm hoch und besteht aus dünnen, gratigen Rippen sowie überwiegend aus unregelmäßig gerundeten bis gratig verlängerten Warzen, die teilweise aufgereiht und durch niedrige Linien miteinander verbunden sind und so ein unvollständiges Netzwerk bilden. Der [[Hilarfleck]] ist [[inamyloid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zylindrischen bis keuligen [[Basidie]]n messen 35–55&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;5–10&amp;amp;nbsp;µm. Sie tragen mitunter nur zwei, meist aber vier Sporen. Die Lamellenschneiden sind heterogen, neben den Basidien tragen sie zahlreiche, zylindrische bis keulige und 25–65&amp;amp;nbsp;µm lange und 6–10&amp;amp;nbsp;µm breite [[Cheilomakrozystide]]n. Auch die [[Pleuromakrozystide]]n sind zahlreich und keulig und messen 50–70&amp;amp;nbsp;(–90) × (–8)&amp;amp;nbsp;10–15&amp;amp;nbsp;µm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Huthaut ([[Pileipellis]]) ist ein Hyphoepithelium aus mehr oder weniger rundlichen Zellen, die 6–25&amp;amp;nbsp;µm lang und 5–20&amp;amp;nbsp;µm breit sind. Daraus entspringen hervorstehende [[Hyphe]]n und zystidenartige, zylindrische bis keulenförmige und 2–6&amp;amp;nbsp;µm breite Hyphenenden. Einige Autoren (z. B. Heilmann-Clausen) interpretieren diese verbreiterten Hyphenenden als echte [[Pileozystide]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kraenzlin&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
Der Langstielige Pfeffermilchling lässt sich mit einigen weißhütigen Milchlingen verwechseln. Sehr ähnlich ist der [[Grünender Pfeffer-Milchling|Grünende Pfeffer-Milchling]] (&amp;#039;&amp;#039;Lactifluus glaucescens&amp;#039;&amp;#039;). Er unterscheidet sich nur mikroskopisch durch eine mit 80–120 µm deutlich dickere Huthaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=E. De Crop, J. Nuytinck, K. Van de Putte, M. Lecomte, U. Eberhardt |Titel=Lactifluus piperatus (Russulales, Basidiomycota) and allied species in Western Europe and a preliminary overview of the group worldwide |Sammelwerk=Mycological Progress |Band=13 |Nummer=3 |Datum=2014-08 |ISSN=1617-416X |Seiten=493–511 |Online=http://link.springer.com/10.1007/s11557-013-0931-5 |Abruf=2020-07-29 |DOI=10.1007/s11557-013-0931-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein makroskopischer Hinweis auf den Grünenden Pfeffer-Milchling ist eine mit KOH orangegelb und beim Eintrocknen langsam graugrün verfärbende Milch; diese Merkmale sind aber nicht konstant und können sich bei beiden Arten überschneiden. Der [[Wolliger Milchling|Wollige Milchling]] (&amp;#039;&amp;#039;Lactifluus vellereus&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Scharfer Woll-Milchling|Scharfmilchende Wollschwamm]] (&amp;#039;&amp;#039;Lactifluus bertillonii&amp;#039;&amp;#039;) sind kräftiger, nicht so langstielig und haben einen flaumig bereiften Hut und Stiel. Ihre Huthaut enthält lange, aufrechte und dickwandige, [[Zystide|lamprozystiden]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;artige Haare.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kraenzlin&amp;quot; /&amp;gt; Der [[Rosascheckiger Milchling|Rosascheckige Milchling]] (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius controversus&amp;#039;&amp;#039;) wächst bevorzugt unter Pappeln und hat einen schmierig-schleimigen Hut mit rosa getönten Lamellen. Der [[Gemeiner Weiß-Täubling|Gemeine Weiß-Täubling]] (&amp;#039;&amp;#039;Russula delica&amp;#039;&amp;#039;) und verwandte Arten haben keinen Milchsaft.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 2011-07-13 Lactarius glaucescens 157835.jpg|Der Grünende Pfeffer-Milchling ist sehr ähnlich und nur mikroskopisch zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
 Russ.del.jpg|Der Gemeine Weiß-Täubling hat keinen Milchsaft.&lt;br /&gt;
 Lactarius vellereus LC0113.jpg|Die beiden Woll-Milchlinge sind meist größer und haben weiter auseinander stehende Lamellen.&lt;br /&gt;
 Lactarius controversus-7.jpg|Der Rosascheckige Milchling hat deutlich rosa getönte Lamellen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Der Langstielige Pfeffer-Milchling ist ein [[Mykorrhiza]]pilz, der vorwiegend mit [[Rotbuche]]n und [[Eichen]] eine Symbiose eingeht. Mitunter können aber auch [[Fichten]], seltener [[Tannen]] oder andere Laubbäume als Wirt dienen. Man findet den Milchling in verschiedenen Laubwäldern und Gebüschen. Er hat eine Vorliebe für nährstoffreichere, neutrale bis kalkhaltige Böden. Daher findet man ihn häufig in [[Waldmeister-Buchenwald|Waldmeister-Buchen]]- und [[Waldgersten-Buchenwald|Waldgersten-Buchenwäldern]] und in montanen Tannen-Buchenwäldern. Er kommt aber auch in anderen Waldgesellschaften wie [[Carpinion betuli|Hainbuchen-Eichen]]- und in wärmeliebenden oder bodensauren Eichenmischwäldern, aber auch in verschiedenen Nadelwaldgesellschaften vor. Die Fruchtkörper erscheinen meist zwischen Juni und September. Der Milchling kommt bevorzugt im Hügel- und Bergland vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kraenzlin&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;pilzoek&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;pilzkartierung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Distribution of Lactarius piperatus.svg|mini|300px|Verbreitung des Langstieligen Pfeffer-Milchlings in Europa. Grün eingefärbt sind Länder, in denen der Milchling nachgewiesen wurde. Grau dargestellt sind Länder ohne Quellen oder Länder außerhalb Europas.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pilzoek&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GBIF&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann-2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bosnia&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bulgaria&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Croatia&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Greece&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Macedonia&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Portugal&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ukraine&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Der Langstielige Pfeffer-Milchling ist weit verbreitet. Er wurde außer in Europa in Afrika (Marokko), Madagaskar, Südostasien (Thailand, Singapur), Nordasien (West- und Ostsibirien, Japan, Korea), Nordamerika (USA, Kanada) und auf [[Madeira]] nachgewiesen. In Europa kommt der Milchling in der [[Florenelement|submeridionalen bis temperaten]] Zone vor. In Südosteuropa ist der Pilz häufig und zugleich ein begehrter Speisepilz, ansonsten ist er locker, aber weit verbreitet, wobei Verdichtungs- und Auslichtungsgebiete immer wieder abwechseln. In Nordeuropa ist der Milchling seltener, hier kommt er auf den [[Hebriden]], in Südwest-Norwegen, in Süd- und Mittelschweden und in Südfinnland vor. In Deutschland wurde er zwar in allen Bundesländern nachgewiesen, ist aber im nördlichen Tiefland (vor allem im Nordwesten) recht selten, während er in Baden-Württemberg und Bayern häufiger ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;krieglsteiner&amp;quot; /&amp;gt; In Österreich&amp;lt;ref name=&amp;quot;austria&amp;quot; /&amp;gt; und der Schweiz&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kraenzlin&amp;quot; /&amp;gt; gehört der Langstielige Pfeffer-Milchling zu den häufigsten Milchlingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Der Langstielige Pfeffer-Milchling wurde von Carl von Linné 1753 in seinem Werk [[Species Plantarum]] erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Agaricus piperatus&amp;#039;&amp;#039; beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Linnaeus&amp;quot; /&amp;gt; 1797 stellte ihn [[Christian Hendrik Persoon|C. H. Persoon]] in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Lactarius&amp;#039;&amp;#039; und gab ihm damit seinen heutigen Namen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Persoon&amp;quot; /&amp;gt; Das lateinische Artattribut ([[Epitheton]]) &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;piperatus&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; bedeutet gepfeffert und im übertragenen Sinne beißend scharf. Der Milchling ist die Typusart der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Lactarius&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Infragenerische Systematik ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Lactarius piperatus&amp;#039;&amp;#039; ist bei [[Marcel Bon|Bon]] und [[Rolf Singer|Singer]] die Typusart der Sektion &amp;#039;&amp;#039;[[Albati]]&amp;#039;&amp;#039;. Diese enthält große, weißliche Milchlinge, die mehr oder weniger scharf schmecken und einen nur schwachen Geruch haben. Die Milch ist zumindest anfangs weiß.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bon&amp;quot; /&amp;gt; M. Basso und Heilmann-Clausen nehmen &amp;#039;&amp;#039;Lactarius piperatus&amp;#039;&amp;#039; aufgrund von mikroskopischen Merkmalen aus der Sektion &amp;#039;&amp;#039;Albati&amp;#039;&amp;#039; heraus und machen ihn zur Typusart der Untergattung und Sektion &amp;#039;&amp;#039;[[Lactarius]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Basso&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der Milchling kann wegen seiner außerordentlichen Schärfe kaum verzehrt werden. Von manchen Pilzsammlern wird er jedoch getrocknet als Würzpilz oder gut gegrillt oder scharf gebraten gegessen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Lactarius piperatus|Langstieliger Pfeffer-Milchling (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius piperatus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www2.muse.it/russulales-news/tx_photos.asp?index=431774 |titel=Lactarius piperatus |werk=Russulales News / muse.it|abruf=2025-03-25 |sprache=en |kommentar=Fotos und lateinische Originaldiagnose}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.funghiitaliani.it/index.php?showtopic=15206 |titel=Lactarius piperatus |werk=Funghi in Italia / funghiitaliani.it |abruf=2012-02-18 |sprache=it |kommentar=Fotos vom Langstieligen Pfeffer-Milchling}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=M. Kuo |url=http://www.mushroomexpert.com/lactarius_piperatus.html |titel=Lactarius piperatus |werk=(MushroomExpert.Com) |abruf=2011-06-24 |sprache=en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;austria&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://www.pilzdaten-austria.eu/#tax/186094 |titel=Mykologische Datenbank |werk= |hrsg=Österreichische Mykologische Gesellschaft |datum=2021 |sprache=de |abruf=2023-11-12}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Basso&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Maria Teresa Basso |Titel=Lactarius Persoon |TitelErg=Fungi Europaei |Band=Vol. 7 |Datum=1999 |ISBN=88-87740-00-3 |Seiten=723 |Sprache=it}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bon&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Hrsg=[[Marcel Bon]] |Titel=Pareys Buch der Pilze |Verlag=Franckh-Kosmos Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=2005 |ISBN=3-440-09970-9 |Seiten=94}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bosnia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Sulejman Redzic, Senka Barudanovic, Sasa Pilipovic |Titel=Wild Mushrooms and Lichens used as Human Food for Survival in War Conditions; Podrinje - Zepa Region (Bosnia and Herzegovina, W. Balkan) |Sammelwerk=Human Ecology Review |Band=Vol. 17 |Nummer=2 |Datum=2010 |Seiten=175-187 |Sprache=en |Online=[http://www.humanecologyreview.org/pastissues/her172/Redzic.pdf Online] |Format=PDF |KBytes=260 |DOI=10.1016/j.funeco.2009.06.002}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bulgaria&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Denchev, Cvetomir M. &amp;amp; Boris Assyov |Titel=CHECKLIST OF THE MACROMYCETES OF CENTRAL BALKAN MOUNTAIN (BULGARIA) |Sammelwerk=Mycotaxon |Band=111 |Datum=2010 |Seiten=279–282 |Online=[http://www.mycotaxon.com/resources/checklists/denchev-v111-checklist.pdf Online] |Format=PDF |KBytes=592}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Croatia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Z. Tkalcec &amp;amp; A. Mešic |Titel=Preliminary checklist of Agaricales from Croatia V: |TitelErg=Families Crepidotaceae, Russulaceae and Strophariaceae |Sammelwerk=Mycotaxon |Band=88 |Datum=2003 |ISSN=0093-4666 |Seiten=289 |Online={{Webarchiv |url=http://www.cybertruffle.org.uk/cyberliber/59575/0088/0289.htm |text=Online |wayback=20150924003748 }} |Abruf=2012-01-09}} &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GBIF&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle | url= https://www.gbif.org/species/5248810 | titel=Weltweite Verbreitung von Lactarius piperatus | werk=www.gbif.org | abruf=2025-03-25 | sprache=en}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Greece&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=D. M. Dimou, G. I. Zervakis &amp;amp; E. Polemis |Titel=Mycodiversity studies in selected ecosystems of Greece: I |TitelErg=Macrofungi from the southernmost Fagus forest in the Balkans (Oxya Mountain, central Greece) |Sammelwerk=Mycotaxon |Band=Vol: 82 |Datum=2002 |Seiten=177–205 |Sprache=en |Online=[http://www.cybertruffle.org.uk/cyberliber/59575/0082/0177.htm Online]}} {{Webarchiv |url=http://www.cybertruffle.org.uk/cyberliber/59575/0082/0177.htm |text=Online |wayback=20150924003703 }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Jacob Heilmann-Clausen u. a. |Hrsg=The Danish Mycological Society |Titel=The genus Lactarius |TitelErg=Fungi of Northern Europe |Band=Vol. 2 |Datum=1998 |ISBN=87-983581-4-6 |Seiten=248 |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heilmann-2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Jacob Heilmann-Clausen u. a. |Hrsg=The Danish Mycological Society |Titel=The genus Lactarius |TitelErg=Fungi of Northern Europe |Band=Vol. 2 |Datum=1998 |ISBN=87-983581-4-6 |Seiten=271–73 |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kraenzlin&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Josef Breitenbach, Fred Kränzlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pilze der Schweiz. Beitrag zur Kenntnis der Pilzflora der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Russulaceae. Milchlinge, Täublinge.&amp;#039;&amp;#039; Mykologia, Luzern 2005, ISBN 3-85604-060-9, S. 86.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;krieglsteiner&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[German Josef Krieglsteiner]] (Hrsg.), [[Andreas Gminder]], Wulfard Winterhoff: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Großpilze Baden-Württembergs]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Ständerpilze: Leisten-, Keulen-, Korallen- und Stoppelpilze, Bauchpilze, Röhrlings- und Täublingsartige.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3531-0, S. 360.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;laux&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Hans E. Laux |Titel=Der neue Kosmos PilzAtlas |Verlag=Franckh-Kosmos |Ort=Stuttgart |Datum=2002 |ISBN=3-440-07229-0 |Seiten=196}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Linnaeus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Carolus Linnaeus |Hrsg=Holmiae, Laurentii Salvii |Titel=Species Plantarum: Tomus II |Datum=1173}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Macedonia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Petkovski S. |Titel=National Catalogue (Check List) of Species of the Republic of Macedonia |Ort=Skopje |Datum=2009 |Online={{Webarchiv |url=http://www.protectedareas.mk/Matka/files/Final%20Report%20on%20National%20Catalogue.pdf |text=protectedareas.mk |wayback=20100215141145}} |Format=PDF |KBytes=1600 |Abruf=2013-07-09}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Persoon&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Christian Hendrik Persoon |Hrsg=Holmiae, Laurentii Salvii |Titel=Tentamen dispositionis methodicae Fungorum |Datum=1797 |Seiten=64}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;pilzkartierung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=http://brd.pilzkartierung.de/f2specart.php?csuchsatz=hce&amp;amp;cFund= |titel=Pilz-Verbreitungsatlas - Deutschland |werk=Pilzkartierung 2000 Online / brd.pilzkartierung.de |abruf=2012-02-19}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;pilzoek&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{cite web | url= http://www.pilzoek.de/pilze.php?taxnrq=hce&amp;amp;nameq=Lactarius+piperatus+%28L.%3AFr.%29+Gray+%28ss.Mos.1983%29 | title=Lactarius piperatus in der PILZOEK-Datenbank | work=pilzoek.de | quote=Lactarius piperatus | accessdate=2011-09-07}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Portugal&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Paula Baptista et al. |Titel=Diversity and fruiting pattern of macrofungi associated with chestnut (Castanea sativa) in the Tra´s-os-Montes region (Northeast Portugal) |Sammelwerk=Fungal Ecology |Band=Vol 3 |Datum=2010 |Seiten=9-19 |Online=[https://bibliotecadigital.ipb.pt/bitstream/10198/4467/1/31.pdf Online] |DOI=10.1016/j.funeco.2009.06.002}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;speciesfungorum&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=http://www.speciesfungorum.org/Names/SynSpecies.asp?RecordID=174964 |titel=Synonyme von Lactarius piperatus |werk=speciesfungorum.org |hrsg=Index Fungorum |abruf=2011-09-07}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ukraine&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |autor=T.V. Andrianova et al. |url=http://www.cybertruffle.org.uk/ukrafung/eng/index.htm |titel=Lactarius of the Ukraine |titelerg=Fungi of Ukraine |werk=www.cybertruffle.org.uk/ukrafung/eng |datum=2006 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20121018120703/http://www.cybertruffle.org.uk/ukrafung/eng/index.htm |archiv-datum=2012-10-18 |abruf=2012-02-20 |sprache=en |offline=1 }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Milchlinge (Lactifluus)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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