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	<title>Langres - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Langres&amp;diff=152827&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2026-02-25T05:08:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichnamigen Käse siehe [[Langres (Käse)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Langres&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason ville fr Langres (Haute-Marne).svg&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Haute-Marne|Haute-Marne]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Langres|Langres]] ([[Unterpräfektur]])&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Langres|Langres]]&lt;br /&gt;
|insee=52269&lt;br /&gt;
|cp=52200&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes du Grand Langres]]&lt;br /&gt;
|longitude=05/19/59/O&lt;br /&gt;
|maire=Anne Cardinal&lt;br /&gt;
|latitude=47/51/45/N&lt;br /&gt;
|alt mini=327&lt;br /&gt;
|alt maxi=475&lt;br /&gt;
|siteweb=http://www.langres.fr/&lt;br /&gt;
|image=Langres FR (march 2008).jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Langres&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Langres&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|lɑ̃ɡʁ|Tondatei=LL-Q150 (fra)-Mecanautes-Langres.wav}} ist eine [[Frankreich|französische]] Stadt im [[Département Haute-Marne]] der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]]. Die Stadt hat {{EWZ|FR|52269}} Einwohner (Stand {{EWD|FR|52269}}), ungefähr so viele wie bereits am Ende des 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Stadt erhebt sich auf einem [[Vorberge (Geomorphologie)|Vorgebirge]] der [[Hochebene]] gleichen Namens. Auf dem [[Plateau von Langres]] entspringen einige der wichtigsten Flüsse Frankreichs, zum Beispiel die [[Marne (Fluss)|Marne]], die [[Seine]], die Maas (Meuse) und die [[Aube]]. Langres selbst liegt am Oberlauf der Marne, die hier Teil des [[Canal entre Champagne et Bourgogne]] (deutsch „Kanal zwischen Champagne und Burgund“) ist. Auf diesem Wege wird – unter Ausnutzung weiterer Flüsse und [[Kanal (Wasserbau)|Kanäle]] – eine schiffbare Verbindung aus dem Raum [[Paris]] bis zum [[Mittelmeer]] ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Langres liegt am Ostrand des [[Mitteljura]]-(Dogger-)Plateaus, das als &amp;#039;&amp;#039;[[Plateau von Langres|Plateau de Langres]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird. Die Stadt sitzt auf einem halbinselartigen, Nord-Süd-verlaufenden Vorsprung dieses verkarsteten Kalkplateaus, das sich hier mit einer [[Schichtstufe]] über das östliche und nordöstliche, von der jungen Marne durchflossene [[Unterjura]]-(Lias-)Vorland erhebt. Die Spornlage der Stadt ist der Erosionsleistung des parallel zum Stufenrand verlaufenden Flüsschens Bonnelle zu verdanken, das sich westlich Langres bis in die Unterjuraschichten eingegraben hat. Die großenteils [[oolith]]ischen Mitteljuraschichten sind Sedimente des „Doggermeeres“, entstanden vor 170 bis 166 Millionen Jahren ([[Chronostratigraphie|chronostratigraphisch]]: [[Bajocium]] und [[Bathonium]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:151014 Langres P1050176.JPG|mini|Blick durch die Rue de Longe-Porte zum [[Stadttor]] Porte de l’Hôtel de Ville]]&lt;br /&gt;
Die Herkunft des ursprünglichen Namens &amp;#039;&amp;#039;Andemantunnum&amp;#039;&amp;#039; ist ungeklärt, ein keltischer Ursprung ist sehr wahrscheinlich. Schon früh galt das [[Oppidum]] als Stützpunkt der [[Lingonen]]. Sie verbündeten sich während des [[Gallischer Krieg|Gallischen Kriegs]] mit [[Gaius Iulius Caesar|Cäsar]]. Bereits in [[Augustus|augusteischer]] Zeit wurde der Ort auch &amp;#039;&amp;#039;Civitas Lingonum&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Lingonae&amp;#039;&amp;#039; genannt, woraus sich sein heutiger Name entwickelte. Die Römer umgaben die Stadt mit Festungswerken. Im Zusammenhang mit dem [[Vierkaiserjahr]] berichtet [[Tacitus]] von Unruhen und späteren Strafaktionen, da sich die Stadt dem Aufstand gegen [[Nero]] nicht anschloss. In diesem Zusammenhang ist eine Erhebung des [[Iulius Sabinus (Gegenkaiser)|Sabinus]] 70 n.&amp;amp;nbsp;Chr. überliefert, eines Stammesfürsten der Lingonen, doch sein Aufstand scheiterte. Neun Jahre lang versteckte er sich in einer Grotte in der Nähe der Marne-Quelle, bis er gemeinsam mit seiner Frau nach [[Rom]] gebracht und dort hingerichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Siegestor aus dem 1. Jahrhundert und zahlreiche Gegenstände, die in den [[Museum|Museen]] ausgestellt werden, erinnern an die [[Gallorömische Kultur|gallorömische]] Stadt, die ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt im [[Römerstraße|römischen Fernstraßennetz]] war. Sie lag an dem Kreuzungspunkt, wo der [[Römerstraße Trier–Köln|Fernverkehrsweg von Lyon nach Köln]] von der Heerstraße aus &amp;#039;&amp;#039;Lousonna&amp;#039;&amp;#039; ([[Lausanne]]) in [[Raetia|Rätien]] nach &amp;#039;&amp;#039;[[Gesoriacum|Bononia]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Boulogne-sur-Mer]]) geschnitten wurde, wo sich das Hauptquartier der römischen Kanalflotte befand. Die &amp;#039;&amp;#039;civitas&amp;#039;&amp;#039; gehörte zunächst zur Provinz [[Gallia Belgica]], scheint dann aber bei ihrer Einrichtung der Provinz [[Germania superior]] zugerechnet worden zu sein (nach 89 n.&amp;amp;nbsp;Chr.) und wurde schließlich bei der [[Diokletian]]ischen Reform des Provinzialwesens der &amp;#039;&amp;#039;[[Gallia Lugdunensis|Provincia Lugdunensis Prima]]&amp;#039;&amp;#039; zugeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 3. Jahrhundert wurde die Gegend um Andemantunnum christianisiert und bereits im 4. Jahrhundert war Langres ein [[Bistum Langres|Bischofssitz]]. Für das [[Konzil von Serdica]] ist die Teilnahme eines Bischofs von Langres bezeugt. Der dritte Bischof der Stadt war der [[Desiderius von Langres|heilige Didier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langres wurde 407/411 von den [[Vandalen]] zerstört. Die Stadt wurde danach wieder aufgebaut, allerdings deutlich kleiner als zuvor. Die Bischöfe verlegten ihren Sitz im 5. Jahrhundert nach [[Dijon]]. Im Jahre 731 wurde die Stadt von den [[Sarazenen]] zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eberl&amp;quot;&amp;gt;[[Immo Eberl]]: &amp;#039;&amp;#039;Langres ist die Mutterstadt Ellwangens – ohne Hariolf kein Kloster.&amp;#039;&amp;#039; [[Ipf- und Jagstzeitung]], 27. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] fand Langres dank des wachsenden politischen Einflusses seiner [[Bischof|Bischöfe]] zu neuer Blüte. Ungefähr seit 825 war der Bischof von Langres königlicher [[Königsbote|missus]], von [[Karl der Kahle|Karl dem Kahlen]] erhielt er das Recht, Münzen zu prägen. Ende des neunten Jahrhunderts wurde der Bischofssitz wieder nach Langres verlegt. Der weltliche Einfluss der Bischöfe von Langres nahm in der Folgezeit zu. Seit Anfang des 13. Jahrhunderts wurden sie zu den [[Pair de France|Pairs]] gezählt, ab 1385 führten sie zusätzlich den Titel eines &amp;#039;&amp;#039;Herzogs von Langres&amp;#039;&amp;#039;. Die Bischöfe von Langres förderten die Errichtung von Reformklöstern, so befanden sich in der Diözese die [[Abtei Molesme]], [[Kloster Morimond]] und das [[Kloster Clairvaux]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eberl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1284 wurde Langres gemeinsam mit der gesamten [[Champagne]] Teil des französischen Königreichs. Aufgrund seiner Grenzlage zu [[Burgund]], zu [[Lothringen]] und zur [[Franche-Comté]] entwickelte sich die Stadt im 14. und 15. Jahrhundert zu einer mächtigen Festung. Auch wurde sie der Schutzaufsicht des Königs unterstellt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Langres diderot.jpg|mini|hochkant|Statue [[Denis Diderot|Diderots]] mit der Kathedrale im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Renaissance]] stellte für Langres wohl die Periode größten Wohlstands dar. Auf diese Zeit gehen die bürgerlichen, religiösen und militärischen Bauwerke zurück, die man jetzt noch vorfindet. Im 19. Jahrhundert wurden die Festungswerke um eine [[Zitadelle]] im [[Sébastien Le Prestre de Vauban|Vauban]]-Stil erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] wurde die Festung 1870 von einer verstärkten Brigade unter Generalmajor [[Kuno von der Goltz]] erfolglos belagert. Die vorhandenen Feldgeschütze reichten nur zur Einschließung der Besatzung von ca. 3000 Mann aus. Bevor die Preußen die Zitadelle angreifen konnten, wurden die Truppen abgezogen, um gegen die [[Armée de l’Est|Ostarmee]] unter General [[Charles Denis Bourbaki]] zu kämpfen. Zur erneuten Belagerung kam es nicht mehr, weil zwischenzeitlich der Waffenstillstand geschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Juni 1940 wurde die Stadt von Truppen [[1. Panzer-Division (Wehrmacht)|1. Panzerdivision]] der deutschen Wehrmacht erobert, die im Rahmen des [[Westfeldzug]]es vorrückten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinz Guderian]]: &amp;#039;&amp;#039;Panzer Leader.&amp;#039;&amp;#039; Da Capo Press, New York 1996, ISBN 0-306-81101-4, [http://books.google.de/books?id=KEnZJsozlREC&amp;amp;pg=PA128 S. 128].&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde am 13. September 1944 durch amerikanische und französische Truppen befreit, die im Rahmen der [[Operation Dragoon]] von Südfrankreich her vorstießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 wurde in einem Schutthaufen bei Langres ein [[Steinmeteorit]] gefunden. Er wurde erst später als Meteorit erkannt und als eisenarmer Typ L4 klassifiziert. Der Meteorit hatte ein Gewicht von 340 Gramm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lpi.usra.edu/meteor/metbull.php?code=63228| titel=Langres| hrsg=Meteoritical Bulletin | datum= |abruf=2020-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2009&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2018&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2021&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 9577 || 10.846 || 11.437 || 10.468 || 9987 || 9586 || 8066 || 7699&lt;br /&gt;
|7697&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Langres P1130346.jpg|mini|Stadttor Porte des Moulins, dahinter der Turm der Kirche Saint-Martin]]&lt;br /&gt;
* [[Stadtmauer]]: vier Kilometer lang mit 12 Türmen, darunter dem Doppelturm &amp;#039;&amp;#039;Tour de Navarre / Tour d’Orval&amp;#039;&amp;#039;, und 7 [[Stadttor|Toren]]&lt;br /&gt;
* [[Kathedrale von Langres|Kathedrale St-Mammès]]: erbaut in zwei Phasen von Osten nach Westen zwischen etwa 1160 und 1220.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Schlink (Kunsthistoriker)|Wilhelm Schlink]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Cluny und Clairvaux. Die Kathedrale von Langres und die burgundische Architektur des 12. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin 1970.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie verbindet auf gelungene Weise den burgundisch-romanischen Formenschatz mit den zögerlichen Anwendungen der Gotik. Zu ersterem gehören insbesondere die an Cluny III und die Kathedrale von Autun erinnernde Pilasterdekoration, zu letzterem die Kreuzrippen-Wölbung des Mittelschiffs und das System der Strebepfeiler. Klassizistische Fassade aus dem 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* [[La Maison des Lumières Denis Diderot]]: das Museum, das dem Leben von Denis Diderot und der französischen Aufklärung gewidmet ist, befindet sich im Zentrum von Langres am &amp;#039;&amp;#039;1, place Pierre Burelle&amp;#039;&amp;#039; in dem umgebauten &amp;#039;&amp;#039;Hôtel du Breuil de Saint-Germain&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Musée d’Art et d’Histoire&amp;#039;&amp;#039;, Museum für Kunst und Archäologie nahe der Kathedrale in einem 1997 errichteten Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.musees-langres.fr/musee-guy-baillet/ Webseite des Museums]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Langres}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2012 août 0172 Remparts de Langres.jpg|mini|hochkant|Historischer [[Zahnradbahn|Zahnrad]]-Triebwagen an der Promenade Jules Hervé]]&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Langres-Marne]] liegt etwa 130&amp;amp;nbsp;Meter unterhalb der Altstadt an der [[Bahnstrecke Paris–Mulhouse]]. Die von dort abgehende [[Bahnstrecke Poinson-Beneuvre–Langres|Zweigstrecke nach Poinson-lès-Grancey]] mit der Station &amp;#039;&amp;#039;Langres-Bonnelle&amp;#039;&amp;#039; wurde 1972 stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1887 bis 1971 verkehrte zwischen der Altstadt und dem Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Langres-Marne&amp;#039;&amp;#039; eine [[Zahnradbahn Langres|Zahnradbahn]]. Zwei der jüngeren Fahrzeuge blieben erhalten, eines davon steht auf einem kurzen Gleisstück an der Promenade Jules Hervé.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 10 Kilometer nordwestlich von Langres mündet die von [[Paris]] über [[Troyes]] kommende Autobahn [[Autoroute A 5|A&amp;amp;nbsp;5]] auf die [[Autoroute A 31|A&amp;amp;nbsp;31]] &amp;#039;&amp;#039;(Autoroute de Lorraine-Bourgogne),&amp;#039;&amp;#039; die [[Beaune]] und [[Dijon]] im Burgund mit [[Nancy]] und [[Metz]] in Lothringen verbindet. Das [[Autobahndreieck]] befindet sich zwischen den [[Anschlussstelle (Autobahn)|Anschlussstellen]] &amp;#039;&amp;#039;Langres-Nord&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Langres-Sud&amp;#039;&amp;#039; der A&amp;amp;nbsp;31. Durch Langres führt zudem aus Paris über [[Chaumont]] kommend die [[Route nationale 19]], die in östlicher Richtung, streckenweise autobahnähnlich ausgebaut, nach [[Belfort]] führt, wo sie mit der [[Autoroute A 36|A&amp;amp;nbsp;36]] [[Besançon]]–[[Mülhausen|Mulhouse]] wieder das Autobahnnetz erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Urban von Langres]]; † 375, Bischof von Langres und [[Autun]], [[Schutzpatron]] des Weinbaus&lt;br /&gt;
* [[Gregor von Langres]], in der 1. Hälfte des 6. Jahrhunderts Bischof der Stadt&lt;br /&gt;
* [[Tetricus von Langres]], in der 2. Hälfte des 6. Jahrhunderts Bischof der Stadt&lt;br /&gt;
* [[Simon Girault]] (1552–nach 1613), Pädagoge, Geograph und Autor&lt;br /&gt;
* [[Jeanne Mance]] (1606–1673), Mitbegründerin der kanadischen Stadt [[Montreal]]&lt;br /&gt;
* [[Jean Michelin (Maler, 1623)|Jean Michelin]] (1623–1696), Maler&lt;br /&gt;
* [[Claude de Choiseul-Francières]] (1632–1711), [[Marschall von Frankreich]]&lt;br /&gt;
* [[Jean Barbier d’Aucour]] (1641–1694), Schriftsteller und Mitglied der Académie française&lt;br /&gt;
* [[Denis Diderot]] (1713–1784), Schriftsteller, Philosoph und [[Enzyklopädist (Encyclopédie)|Enzyklopädist]]&lt;br /&gt;
* [[Claude Godard d’Aucour]] (1716–1795), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Desessarts (Schauspieler)|Desessarts]] (1737–1793), Schauspieler an der [[Comédie-Française]]&lt;br /&gt;
* [[Nicolas Viton de Saint-Allais]] (1773–1842), Genealoge, Archivar und Heraldiker&lt;br /&gt;
* [[Jean-François Roger]] (1776–1842), Mitglied der [[Académie française]]&lt;br /&gt;
* [[François-Nicolas-Madeleine Morlot]] (1795–1862), Kardinal und Erzbischof von Paris&lt;br /&gt;
* [[Joseph-Philibert Girault de Prangey]] (1804–1892), Zeichner und Photograph, bedeutend durch seine Bilder der Orientreisen&lt;br /&gt;
* [[Auguste Laurent]] (1807–1853), Chemiker&lt;br /&gt;
* [[Étienne Vacherot]] (1809–1897), Philosoph&lt;br /&gt;
* [[Jules Violle]] (1841–1923), Physiker und Erfinder&lt;br /&gt;
* [[Joseph Paul Alizard]] (1867–1948), Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Marie Joseph Barthélemy|Joseph Barthélemy]] (1867–1951), Offizier, zuletzt Generalmajor und Mitglied in der Interalliierten Kontrollkommission (IMKK)&lt;br /&gt;
* [[Jules-René Hervé]] (1887–1981), Maler des [[Impressionismus]]&lt;br /&gt;
* [[Guy Fréquelin]] (* 1945), Motorsportler&lt;br /&gt;
* [[Régis Clère]] (1956–2012), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Sibyle Veil]] (* 1977), Politikwissenschaftlerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Ellwangen (Jagst)]] ([[Baden-Württemberg]], [[Deutschland]]), seit 1964&lt;br /&gt;
* [[Abbiategrasso]], ([[Italien]])&lt;br /&gt;
Diese beiden Städte unterhalten auch untereinander eine [[Gemeindepartnerschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Etwas westlich, an der Grenze zum [[Département Côte-d’Or]] liegt der 11. und neueste [[Nationalparks von Frankreich|Nationalpark Frankreichs]], der [[Nationalpark Forêts]]. Er ist dem Erhalt der Wälder auf dem [[Plateau von Langres]] gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langres ist Namengeber für den [[Langres (Käse)|gleichnamigen Käse]], der auf dem [[Plateau von Langres]] hergestellt wird. Dessen Qualität sowie Herstellungsverfahren und Produktionsregion sind seit 1991 durch die [[Appellation d’Origine Contrôlée]] festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Langres entry.jpg|Ansicht der Zitadelle&lt;br /&gt;
Musée d&amp;#039;art et d&amp;#039;histoire de Langres (2).jpg|Sainte-Madeleine und das zugehörige frühere Kloster Saint-Didier, jetzt [[Musée d’art et d’histoire de Langres]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://inventaire-patrimoine.cr-champagne-ardenne.fr/dossier/eglise-saint-didier-ancienne/5c7c8a85-e2fc-4616-8863-d802ef88eaa9 |titel=Eglise Saint-Didier (ancienne) |titelerg=Dossier PA00079095 |hrsg=Region [[Grand Est]] |werk=inventaire-patrimoine.cr-champagne-ardenne.fr |sprache=fr |zugriff=2017-12-24 |archiv-datum=2017-12-24 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20171224214159/http://inventaire-patrimoine.cr-champagne-ardenne.fr/dossier/eglise-saint-didier-ancienne/5c7c8a85-e2fc-4616-8863-d802ef88eaa9 |offline=ja |archiv-bot=2026-02-25 05:08:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kathedrale von Langres.jpg|Klassizistische Fassade der Kathedrale&lt;br /&gt;
Langres Kathedrale Kirchenschiff.JPG|Innenraum der Kathedrale&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.langres.fr/ Homepage der Stadt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Langres}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4099044-8|LCCN=n83197282|VIAF=150138165}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterpräfektur in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Langres| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Marne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lingonen]]&lt;/div&gt;</summary>
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