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	<title>Langohrfledermäuse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T15:24:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Langohrflederm%C3%A4use&amp;diff=53286&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Muscari: /* Weblinks */ nicht mehr neu, Art hat eigenen WP-Artikel</title>
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		<updated>2024-07-08T04:47:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; nicht mehr neu, Art hat eigenen WP-Artikel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Langohrfledermäuse&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Plecotus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Étienne Geoffroy Saint-Hilaire|É. Geoffroy]], 1818&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Plecotini&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Eigentliche Glattnasen&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Vespertilioninae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Glattnasen&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Vespertilionidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Glattnasenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Vespertilionoidea&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Fledertiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Chiroptera&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Plecotus auritus 2013-2 (cropped).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Braunes Langohr]] (&amp;#039;&amp;#039;Plecotus auritus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Langohrfledermäuse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Plecotus&amp;#039;&amp;#039;) stellen eine [[Gattung (Biologie)|Gattung]] innerhalb der [[Ordnung (Biologie)|Unterordnung]] der [[Fledermäuse]] dar und sind der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Glattnasen]] (Vespertilionidae) zugeordnet. Die genaue Artenanzahl ist noch unklar, bei einigen Spezies ist umstritten, ob es sich um eigenständige oder lediglich Unterarten handelt. Mehrere Arten wurden erst in jüngster Zeit beschrieben. Die Gattung ist in [[Eurasien]] und [[Nordafrika]] verbreitet, mindestens fünf Arten der Gattung kommen auch in [[Europa]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Tiere zeichnen sich vor allem durch die namensgebenden langen Ohren aus, die über 30 Millimeter messen und damit häufig genau so lang sind wie der gesamte restliche Körper. Die beiden Ohren sind vorn an der Basis über eine Hautfalte verbunden. Die Nasenlöcher der Tiere öffnen sich nach oben und der Schnauzenbereich ist durch ausgeprägte Drüsen gekennzeichnet. Das Fell der Langohrfledermäuse ist braun oder graubraun gefärbt, wobei die Unterseite etwas heller ist. Die Tiere erreichen eine Kopfrumpflänge von 40 bis 53 Millimetern, eine Schwanzlänge von 34 bis 50 Millimetern und ein Gewicht von 5 bis 14 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LangohrImLoch.jpg|mini|Langohrfledermaus im Winterquartier]]&lt;br /&gt;
Langohrfledermäuse bewohnen eine Reihe von Habitaten, darunter Wälder und offenes Gelände, oft findet man sie auch in der Nähe des Menschen. Wie die meisten Fledermäuse sind sie nachtaktiv, tagsüber schlafen sie in Höhlen, Baumhöhlen oder in Gebäuden. Dabei bilden sie Gruppen von fünf bis zwanzig Tieren. In der Nacht begeben sie sich auf Nahrungssuche; ihre Nahrung besteht fast ausschließlich aus Insekten. Alle Langohrfledermäuse sind in der Lage, auch bei geschlossenem Maul Ortungsrufe durch die Nase auszustoßen. Die Tiere in kühleren Regionen halten [[Winterschlaf]], wozu sie sich oft in eigene Winterquartiere zurückziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Bei den europäischen Arten erfolgt die Paarung oft im Herbst, der Samen wird anschließend im Fortpflanzungstrakt des Weibchens aufbewahrt. Erst im Frühling kommt es zur Befruchtung und zur Geburt. Meistens kommt ein einzelnes Jungtier zur Welt, dieses wird nach sechs bis sieben Wochen entwöhnt und erreicht mit ein bis drei Jahren die Geschlechtsreife. Langohrfledermäuse sind langlebige Tiere, für ein weibliches Braunes Langohr ist ein Alter von 30 Jahren belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
=== Externe Systematik ===&lt;br /&gt;
Die engsten Verwandten der Langohrfledermäuse sind die [[Amerikanische Langohrfledermäuse|Amerikanischen Langohrfledermäuse]] (&amp;#039;&amp;#039;Corynorhinus&amp;#039;&amp;#039;), die [[Allen-Langohrfledermaus]] (&amp;#039;&amp;#039;Idionycteris phyllotis&amp;#039;&amp;#039;), die [[Gefleckte Fledermaus]] (&amp;#039;&amp;#039;Euderma maculatum&amp;#039;&amp;#039;) und die [[Mopsfledermäuse]] (&amp;#039;&amp;#039;Barbastella&amp;#039;&amp;#039;), zusammen bilden sie die [[Tribus (Biologie)|Gattungsgruppe]] der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Plecotini&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interne Systematik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Plecotus-sardus.png|mini|[[Sardisches Langohr]] (&amp;#039;&amp;#039;Plecotus sardus&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Die genaue Artenanzahl ist umstritten, bei einigen Spezies ist umstritten, ob es sich um eigenständige oder lediglich Unterarten handelt. Mehrere Arten wurden erst in jüngster Zeit beschrieben. Nach dem [[Integrated Taxonomic Information System]] (ITIS) werden sieben valide Arten beschrieben, wobei allerdings die Arten der heute als [[Amerikanische Langohrfledermäuse]] (&amp;#039;&amp;#039;Corynorhinus&amp;#039;&amp;#039;) bezeichneten Gattung noch enthalten sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[{{ITIS|TSN=180026|Name=&amp;#039;&amp;#039;Plecotus&amp;#039;&amp;#039;|Linktext=nein}} nach ITIS]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Revision der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Plecotus&amp;#039;&amp;#039; benennt mindestens 19 Arten:&amp;lt;ref&amp;gt;Friederike Spitzenberger, Petr P Strelkov, Hans Winkler, Elisabeth Haring: &amp;#039;&amp;#039;A preliminary revision of the genus Plecotus (Chiroptera, Vespertilionidae) based on genetic and morphological results.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zoologica Scripta.&amp;#039;&amp;#039; 35 (3), 2006, S. 187–230. {{doi|10.1111/j.1463-6409.2006.00224.x}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das [[Sichuan-Langohr]] (&amp;#039;&amp;#039;Plecotus ariel&amp;#039;&amp;#039;) kommt im Westen der chinesischen Provinz [[Sichuan]] vor.&lt;br /&gt;
* Das [[Braunes Langohr|Braune Langohr]] (&amp;#039;&amp;#039;Plecotus auritus&amp;#039;&amp;#039;) ist in ganz Eurasien verbreitet.&lt;br /&gt;
* Das [[Graues Langohr|Graue Langohr]] (&amp;#039;&amp;#039;Plecotus austriacus&amp;#039;&amp;#039;) lebt in Eurasien.&lt;br /&gt;
* Das [[Äthiopisches Langohr|Äthiopische Langohr]] (&amp;#039;&amp;#039;Plecotus balensis&amp;#039;&amp;#039;) wurde erst 2000 als eigene Art anerkannt. Sie ist im [[Hochland von Abessinien|Äthiopischen Hochland]] beheimatet.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Plecotus begognae]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Das [[Nordostafrikanisches Langohr|Nordostafrikanische Langohr]] (&amp;#039;&amp;#039;Plecotus christii&amp;#039;&amp;#039;) ist im nordöstlichen Afrika und auf dem [[Sinai-Halbinsel|Sinai]] beheimatet.&lt;br /&gt;
* Das [[Nordwestafrikanisches Langohr|Nordwestafrikanische Langohr]] (&amp;#039;&amp;#039;Plecotus gaisleri&amp;#039;&amp;#039;) ist im nordwestlichen Afrika beheimatet.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Plecotus homochrous]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Das [[Balkan-Langohr]] (&amp;#039;&amp;#039;Plecotus kolombatovici&amp;#039;&amp;#039;) lebt in Südosteuropa und Anatolien.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Plecotus kozlovi]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Das [[Alpen-Langohr]] (&amp;#039;&amp;#039;Plecotus macrobullaris&amp;#039;&amp;#039;) bewohnt Gebirge in Süd- und Südosteuropa und Vorderasien&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Plecotus ognevi]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Das [[Japanisches Langohr|Japanische Langohr]] (&amp;#039;&amp;#039;Plecotus sacrimontis&amp;#039;&amp;#039;) kommt in [[Japan]] und auf den [[Kurilen]] vor.&lt;br /&gt;
* Das [[Sardisches Langohr|Sardische Langohr]] (&amp;#039;&amp;#039;Plecotus sardus&amp;#039;&amp;#039;) ist auf [[Sardinien]] endemisch.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Plecotus strelkovi]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Das [[Taiwan-Langohr]] (&amp;#039;&amp;#039;Plecotus taivanus&amp;#039;&amp;#039;) lebt nur auf der [[Taiwan (Insel)|Insel Taiwan]].&lt;br /&gt;
* Die [[Kanaren-Langohr]] (&amp;#039;&amp;#039;Plecotus teneriffae&amp;#039;&amp;#039;) ist auf den Kanaren endemisch.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Plecotus turkmenicus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Das [[Ward-Langohr]] (&amp;#039;&amp;#039;Plecotus wardi&amp;#039;&amp;#039;) kommt in Indien, Afghanistan, Pakistan und Nepal vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Systematiken werden die Kanaren-Langohrfledermaus, das [[Balkan-Langohr]] und das [[Nordwestafrikanisches Langohr|Nordwestafrikanische Langohr]] zu einer gemeinsamen Art &amp;#039;&amp;#039;Plecotus teneriffae&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ronald M. Nowak: &amp;#039;&amp;#039;Walker&amp;#039;s Mammals of the World&amp;#039;&amp;#039;. Johns Hopkins University Press, 1999, ISBN 0-8018-5789-9.&lt;br /&gt;
* J. Niethammer, F. Krapp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Säugetiere Europas. Band 4/2: Fledertiere.&amp;#039;&amp;#039; AULA Verlag, Wiesbaden 2004, ISBN 3-89104-639-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Plecotus|Langohrfledermäuse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Langohrfledermause}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Langohrfledermäuse| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Muscari</name></author>
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