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	<title>Langmauer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Langmauer&amp;diff=704283&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sharp111 am 20. November 2025 um 14:37 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Bauwerk in Rheinland-Pfalz. Siehe auch: [[Lange Mauern]], Athen.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Langmauer 02 2020-05-06 19-36-13.jpeg|mini|hochkant|Langmauer bei [[Welschbillig]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Langmauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Rheinland-Pfalz]] ist eine römerzeitliche Befestigungsanlage aus dem 4. Jahrhundert, die unter dem spätrömischen Kaiser [[Valentinian I.]] (364 – 375&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr.) errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtliches ==&lt;br /&gt;
Die Mauer hatte eine Gesamtlänge von ungefähr 72&amp;amp;nbsp;km und sollte einen [[spätantike]]n kaiserlichen Domänenbezirk, der eine Fläche von zirka 220&amp;amp;nbsp;km² umfasste, schützen. Zwei Schenkungen des [[Franken (Volk)|fränkischen]] Königs [[Dagobert I.]] aus dem 7. Jahrhundert belegen, dass die kaiserliche Domäne später in den Besitz der fränkischen Könige übergegangen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genaue Schutzfunktion dieser Mauer ist heutzutage nicht eindeutig geklärt. Da die Befestigungsanlage eine Maximalhöhe von ungefähr zwei Meter hatte, geht man davon aus, dass sie mehr dem Schutz gegen einfallendes Wild denn rein militärischen Zwecken diente. Diese These wird dadurch gestützt, dass die Mauer ein Gebiet mit Kalkböden einschließt, das zu den fruchtbarsten des Trierer Landes zählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas H.M. Fontaine: &amp;#039;&amp;#039;Das Trierer Umland im 4. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: A. Demandt, J. Engemann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Konstantin der Große. Imperator Caesar Flavius Constantinus.&amp;#039;&amp;#039; Philipp von Zabern, Mainz 2007, S.&amp;amp;nbsp;335f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere innerhalb des Mauerbezirks oder nahe dabei gelegene [[Villa rustica|Villae rusticae]] hatten wahrscheinlich die Aufgabe, den kaiserlichen Hof in Trier ([[Augusta Treverorum]]) zu versorgen. Darunter sind die [[Villa rustica (Newel)]] und die [[Villa von Welschbillig]]. Letztere ist bekannt für den prachtvollen „Hermenweiher“, ein Bassin vor der Hauptfront der Anlage, an dem 112 [[Herme]]n von [[antike]]n Persönlichkeiten aufgestellt waren. Die Stücke befinden sich heute im [[Rheinisches Landesmuseum Trier|Rheinischen Landesmuseum Trier]]. Im [[Mittelalter]] entstand auf den Ruinen der Villa eine [[Burg Welschbillig|Burg]] der [[Kurtrier|Trierer Kurfürsten]]. Die nachrömische Geschichte besitzt damit große Ähnlichkeit zu der des [[Palatiolum]]s in [[Trier-Pfalzel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen der Langmauer ==&lt;br /&gt;
Einzelbruchstücke bzw. Reste dieser Befestigungsanlage sind in [[Kordel (Eifel)|Kordel]], [[Butzweiler]] und [[Welschbillig]] ([[Landkreis Trier-Saarburg]]) erhalten. In [[Herforst]] ([[Eifelkreis Bitburg-Prüm]]) wurde aus originalem Steinmaterial ein Teilstück der Mauer rekonstruiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durchschnittliche Breite der Mauer betrug 60&amp;amp;nbsp;cm. Sie war durch in alternierender Folge in den Boden integrierter [[Lisene]]n, mit einer Breite von 40 bis 48&amp;amp;nbsp;cm und einer Länge von 7,40&amp;amp;nbsp;m, verstärkt. Diese Stützpfeiler ragen bis 42&amp;amp;nbsp;cm in den Boden. In der Mauer wurden zwei Inschriften gefunden, die zusammen mit militärischen Fundobjekten auf eine Erbauung durch die militärische Einheit der &amp;#039;&amp;#039;Primani&amp;#039;&amp;#039; hinweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{CIL|13|4139}}; {{CIL|13|4140}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinz Cüppers]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Langmauer. Domänenbezirk.&amp;#039;&amp;#039; In: H. Cüppers (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Rheinland-Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Lizenzausgabe, Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-60-0, S.&amp;amp;nbsp;436f.&lt;br /&gt;
* Thomas H.M. Fontaine: &amp;#039;&amp;#039;Das Trierer Umland im 4. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Alexander Demandt]], [[Josef Engemann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Konstantin der Große. Imperator Caesar Flavius Constantinus.&amp;#039;&amp;#039; Philipp von Zabern, Mainz 2007, ISBN 978-3-8053-3688-8, S.&amp;amp;nbsp;333–338.&lt;br /&gt;
* Karl-Josef Gilles: &amp;#039;&amp;#039;Butzweiler, Kreis Trier-Saarburg.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rheinisches Landesmuseum Trier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Führer zu archäologischen Denkmälern des Trierer Landes.&amp;#039;&amp;#039; Trier 2008, ISBN 978-3-923319-73-2 (&amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Rheinischen Landesmuseums Trier 35&amp;#039;&amp;#039;) S.&amp;amp;nbsp;96f.&lt;br /&gt;
* Karl E. Becker: &amp;#039;&amp;#039;Speicher. Raum und Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Paulinus, Trier 1981, S. 51–54.&lt;br /&gt;
* Heimat- und Kulturverein Herforst Heerbischda Beschkläpa (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren der Langmauer. Östliches Teilstück&amp;#039;&amp;#039;. Weiler, Bitburg 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{KulturDB-Trier|19131|Spätrömische Langmauer am Ramsteiner Kopf|Butzweiler, Ortsgemeinde Newel}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.heimatverein-butzweiler.de/lngmr.htm | wayback=20050911051905 | text=Text über die Langmauer auf der Seite des Heimatvereins Butzweiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Römisches Trier}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49.817254|EW=6.638542|type=landmark|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eifel in der Römerzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mauer in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
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