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	<title>Langewiese - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2026-02-25T01:52:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                  = Langewiese&lt;br /&gt;
| Gemeindeart               = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename              = Winterberg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen                = Wappen-langewiese002.jpg&lt;br /&gt;
| Breitengrad               = 51.154824&lt;br /&gt;
| Längengrad                = 8.461815&lt;br /&gt;
| Bundesland                = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                      = 707 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von                  = 680&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                  = 723&lt;br /&gt;
| Fläche                    = 2.86&lt;br /&gt;
| Einwohner                 = 372&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum     = 2021-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle          = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.rathaus-winterberg.de/wohnen-leben/stadt-winterberg/daten-fakten/ |wayback=20181020223923 |text=Stadt Winterberg: Winterberg in Zahlen und Fakten |archiv-bot=2026-02-25 01:52:48 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 3. Februar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum       = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1             = 59955&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2             = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                  = 02981&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                  = 02758&lt;br /&gt;
| Lagekarte                 = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung    = &lt;br /&gt;
| Bild                      = Winterberg-Langewiese Sauerland Ost 090 pk.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung         = Luftbild (2013)&lt;br /&gt;
| Poskarte                  = Deutschland NRW Winterberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Langewiese&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Wittgensteiner Platt|mundartlich]] &amp;#039;&amp;#039;Laangewesse&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Stadtteil|Ortsteil]] von [[Winterberg]] im [[Hochsauerlandkreis]], [[Nordrhein-Westfalen]], [[Deutschland]]. Mit rund 370&amp;amp;nbsp;Einwohnern ist Langewiese das einwohnerreichste „Höhendorf“ der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Langewiese liegt auf dem Hauptkamm des [[Rothaargebirge]]s, über den die [[Wasserscheiden in Deutschland|Rhein-Weser-Wasserscheide]] verläuft, etwas südwestlich des [[Kahler Asten|Kahlen Astens]]. Es befindet sich etwa 6,7&amp;amp;nbsp;km ([[Luftlinie]]) südwestlich der Winterberger Innenstadt zwischen den Oberläufen der nahe dem Astengipfel entspringenden [[Lenne (Ruhr)|Lenne]] (Nordwesten) und der dem Südosthang des Bergs entfließenden [[Odeborn]] (Südosten) auf etwa 680 bis {{Höhe|723|DE-NN|link=true}}.{{GeoQuelle|DE-NW|TIM}} Die benachbarten „Höhendörfer“ sind [[Neuastenberg]] im Nordosten und [[Hoheleye]] im Südwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Langewiese führt, von Hoheleye kommend, in Richtung Neuastenberg und Winterberg ein gemeinsamer Abschnitt der Bundesstraßen [[Bundesstraße 236|236]] und [[Bundesstraße 480|480]], der abschnittsweise Teil der [[Ferienstraße]] &amp;#039;&amp;#039;Hochsauerland-Höhenstraße&amp;#039;&amp;#039; ist. Das Dorf ist zum Großteil vom [[Landschaftsschutzgebiet Grünlandhänge und -plateaus um Altastenberg / Neuastenberg / Langewiese / Hoheleye / Mollseifen]] umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Dorfes reicht zurück ins 18. Jahrhundert und ist eng mit der Geschichte [[Winterberg]]s und [[Bad Berleburg]]s verknüpft. So liegt Langewiese genau auf der Grenze des ehemaligen katholischen [[Erzbistum Köln|Erzbistums Köln]] und des protestantischen [[Wittgensteiner Land|Wittgenstein]], somit ist dort bis heute das [[Mittelhessische Dialekte|oberhessische]] [[Wittgensteiner Platt]] beheimatet. Bis zum 1. Januar 1975 gehörte Langewiese zum [[Amt Berleburg]] im [[Kreis Wittgenstein]] und wurde mit dem [[Sauerland-Paderborn-Gesetz]] in die Stadt Winterberg im [[Hochsauerlandkreis]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=332}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist daher einer der wenigen evangelisch geprägten Orte im Hochsauerlandkreis.&amp;lt;!-- Veto: Weiter unten steht „konfessionelle Spaltung in eine katholische und evangelische Hälfte“--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor der ersten Jahrtausendwende prallten hier die Volksstämme der [[Sachsen (Volk)|Sachsen]] und [[Franken (Volk)|Franken]] in heftigen Kämpfen zusammen und führten blutige [[Krieg]]e. Jahrhunderte vor der Besiedlung war dieses Grenzgebiet bereits Zankapfel zwischen den Grafen der Freigrafschaft Wittgenstein-Berleburg und den Herrschern des [[Herzogtum Westfalen|Herzogtums Westfalen]], dem Erzbischof von Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wild- und Forstbann führte Ende des 16. Jahrhunderts zum „Winterberger Streit“. Regelmäßig wurden die wittgenstein’schen Zollstöcke und Schlagbäume von den Winterbergern zerschlagen. Durch einen politischen Schachzug ließ der damalige Graf [[Casimir (Sayn-Wittgenstein-Berleburg)|Casimir zu Sayn-Wittgenstein]] in Berleburg ab dem Jahr 1713 „den hohen Norden“ mit den Ortschaften Neuastenberg, Langewiese, Hoheleye und Mollseifen besiedeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Langewiese ist entstanden aus einer Flurbezeichnung für eine im Wald gelegene, schmale und lange Lichtung, die mit Gras bewachsen war (lange Wiese). Durch diese Wittgenstein’schen Neuansiedlungen gewann der Streit an Bedeutung. Abschließende Verhandlungen führten 1783 zur Beilegung des Winterberger Streits. Ursprünglich spricht man den ganzen Nordzipfel des Rothaargebirges als westfälisch an. Hier haben wir aber den einzigen Fall, in dem die Wasserscheide (Lenne und Odeborn) sekundär und erst in jüngerer Zeit grenzbildend gewirkt hat. Auch die [[Mitteldeutsche Dialekte|mittel-]] und [[Niederdeutsche Dialekte|niederdeutsche]] Sprachgrenze (&amp;#039;&amp;#039;hier ein [[Isoglosse]]nbündel aus [[Uerdinger Linie|Uerdinger]], [[Benrather Linie|Benrather]] und [[dat-das-Linie]]&amp;#039;&amp;#039;) zeigt den Grenzverlauf. Die konfessionelle Spaltung in eine katholische und evangelische Hälfte, welche sich mit der mundartlichen Unterscheidung deckt, gibt eine weitere Stütze für die unterschiedliche Herkunft der Ansiedler. So wehrten sich Katholiken im Jahre 1756 nachdrücklich gegen die Einschreibung ihrer Kinder beim protestantischen Lehrer. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg gab es im vergleichsweise kleinen Ort Langewiese stets eine evangelische und eine katholische Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Überlieferung nach wurde die Siedlung durch einen zwischen Winterberg und Bad Berleburg pendelnden Schmied gegründet. Belegt ist die Gründung Anfang des 18. Jahrhunderts durch die Wittgensteiner Grafen, welche Wittgensteiner und Sauerländer Bauern und Handwerker hier ansiedelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bekannter Ort in Langewiese ist das sogenannte „Bierloch“: Hier rollte Erzählungen nach ein Bierfass der [[Napoléon Bonaparte|napoleonischen]] Truppen von einer Pferdekarre ins Tal, das später von einem [[Hirten]] unversehrt aufgefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1945 wurde eine Nachrichteneinheit der [[Wehrmacht]] von alliierten [[Jagdbomber]]n angegriffen. Bei den Bombenabwürfen gingen die Schule, in welcher die Nachrichteneinheit lag, und zwei weitere Gebäude in Flammen auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Brilon im zweiten Weltkriege 1939-1945 – Erlebnisberichte vieler Mitarbeiter aus dem ganzen Kreisgebiet.&amp;#039;&amp;#039; Josefs-Druckerei, Bigge 1955; 115.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Langewiese gilt durch seine [[wintersport]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;freundliche Lage, lange Pisten für [[Skilanglauf]] und Alpin-Ski sowie die [[Biathlon]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;station des &amp;#039;&amp;#039;Sportclubs Neuastenberg-Langewiese&amp;#039;&amp;#039; als attraktiv. Hinzu kommen die traditionellen Feste, z.&amp;amp;nbsp;B. das [[Schützenfest]] am letzten Julisonntagswochenende, das [[Osterfeuer]] „Auf der Höhe“ und das Oktoberfest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sauerländer [[Reizklima]] und die landschaftlichen Panoramen lassen auch im Sommer [[Kur]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;gäste und Touristen in dem staatlich anerkannten Erholungsort einkehren. Langewiese liegt auf der Route des [[Rothaarsteig]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Fritz Vitt]] (1885–1958), Pädagoge und Heimatforscher&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Winkler (Biathlet)|Gerhard Winkler]] (* 1951), ehemaliger deutscher [[Biathlet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.langewiese.de Website Langewiese]&lt;br /&gt;
* [https://www.lwl.org/LWL/Kultur/Westfalen_Regional/Siedlung/Hoehendoerfer 300 Jahre Höhendörfer am Rothaarkamm – Hoheleye, Langewiese, Mollseifen und Neuastenberg] (Artikel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Winterberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7695780-9|VIAF=249230338}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Winterberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wittgensteiner Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Hochsauerlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
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