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	<title>Langes Feld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T20:45:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Langes_Feld&amp;diff=1216096&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RudolfSimon: /* Geographie */ li</title>
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		<updated>2026-01-03T22:13:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geographie: &lt;/span&gt; li&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Langes Feld Karte Kern- und Randzonen.jpg|miniatur|360px|Das Lange Feld (Nr. 123.14) als Teil des Strohgäus: Die überlieferte Kernzone und die naturräumlich hinzugehörenden Randzonen im Norden und Süden sind farblich differenziert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Solitudeallee 2011.jpg|mini|Blick von Schloss Solitude über die [[Solitude-Allee]] und das Lange Feld in Richtung Ludwigsburg]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lange Feld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine fruchtbare [[Löss]]ebene des [[Strohgäu]]s nördlich von [[Stuttgart]]. Dieses [[Altsiedelland]] erstreckt sich vom [[Neckar]]tal im Osten bis zum [[Glems (Fluss)|Glemstal]] im Westen und von den Stuttgarter [[Keuper]]höhen im Süden bis etwa zum [[Hohenasperg|Asperg]] im Norden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der in der Überlieferung im Nordosten und Südwesten nicht exakt abgegrenzte Landstrich wird im Uhrzeigersinn von [[Asperg]], [[Eglosheim]], [[Oßweil]], [[Aldingen (Remseck)|Aldingen]], [[Stuttgart-Mühlhausen]], [[Zuffenhausen]], [[Korntal-Münchingen]], [[Schwieberdingen]] und [[Markgröningen]] eingerahmt. Bei der naturräumlichen Landesaufnahme des Bereichs &amp;#039;&amp;#039;123.14 Langes Feld&amp;#039;&amp;#039; wurden außerdem die Lössflächen von [[Stuttgart-Weilimdorf]], [[Gerlingen]] und [[Ditzingen]] im Südwesten sowie die nordöstlich des Aspergs gelegenen Flächen von [[Tamm]], [[Bietigheim-Bissingen]] (bis an den Rand des [[Enz]]tals) und die über dem Neckartal gelegenen Markungsteile von [[Ingersheim (Neckar)|Ingersheim]], [[Freiberg am Neckar|Freiberg]] und [[Benningen am Neckar|Benningen]] mit einbezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe nebenstehende Lageskizze und [http://geographie.giersbeck.de/karten/170.pdf Karte Nr. 170 (Stuttgart) zur naturräumlichen Gliederung] bearbeitet von Friedrich Huttenlocher und Hansjörg Dongus, Institut für Landeskunde, Stuttgart 1966.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sie nicht durch Täler zerschnitten ist, zählt die homogene Ebene des Langen Felds zu einer [[Gäu (Baden-Württemberg)|Gäulandschaft]]: zum [[Strohgäu]], auch Unteres Gäu genannt, welches Teil des [[Neckarbecken]]s (Haupteinheit 123) ist, das wiederum zum Naturraum [[Neckar- und Tauber-Gäuplatten]] (Gruppe 12) zählt. Der gäutypische [[Muschelkalk]] wird hier von unteren [[Lettenkeuper]]-Schichten und darauf abgelagertem [[Löss]] bedeckt, der zur Herausbildung von sehr fruchtbaren [[Parabraunerde]]n führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaftlicher Gunstraum ===&lt;br /&gt;
Das Lange Feld besteht zum überwiegenden Teil aus großen, zusammenhängenden Flächen, die intensiv landwirtschaftlich genutzt werden. Die hochwertigen Böden werden schon seit der [[Jungsteinzeit]] genutzt, ohne bisher an Leistungsfähigkeit verloren zu haben. Wegen des fruchtbaren Bodens und des milden Klimas wurde dieses [[Altsiedelland]] im Mittelalter als „Paradies“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Römer]]: &amp;#039;&amp;#039;Markgröningen im Rahmen der Landesgeschichte I. Urgeschichte und Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. Markgröningen 1933. S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in den letzten fünfzig Jahren drastisch zurückgegangen. Bedingt durch die zunehmende Flächenkonkurrenz und die Nähe eines großen Absatzmarktes im Verdichtungsraum Stuttgart haben sich auf dem Langen Feld viele Landwirte auf [[Sonderkultur]]en bzw. Gemüse- und Obstbau spezialisiert und sich zahlreiche Gärtnereien und Baumschulen niedergelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de/content.pl?ARTIKEL_ID=488 Baden-Württemberg – Land der Sonderkulturen].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Großes Bild|LangesFeldPanorama.jpg|3200|Langes Feld, Panorama Richtung West bis Nordost, Aufnahmestandort oberhalb von Stuttgart-Stammheim}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rbfkornwestheim B.jpg|mini|Rangierbahnhof Kornwestheim]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tunnel Langes Feld 1990.jpg|mini|Spuren des Tunnelbaus für die Schnellbahnstrecke (1990)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HohenaspergVomKleinaspergle.jpg|mini|Der Hohenasperg überragt das Lange Feld als [[Zeugenberg]] ]]&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Über das Lange Feld führen mehrere Bahnlinien und ein dichtes Netz von Land- und Fernstraßen: Die [[Bundesautobahn 81|Autobahn&amp;amp;nbsp;81]] und die [[Bundesstraße 27]] durchqueren es in Nord-Süd-Richtung, ebenso wie die Bahnstrecke Stuttgart–Ludwigsburg. An dieser Linie hat sich [[Kornwestheim]] aus einem ehemaligen Bauerndorf zu einer Industriestadt mit einem bedeutenden [[Kornwestheim Rangierbahnhof|Güter- und Rangierbahnhof]] entwickelt. Von hier führen die [[Bahnstrecke Stuttgart-Untertürkheim–Kornwestheim|Schusterbahn]] direkt nach Cannstatt und nach Westen die [[Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart]], die erst im 4632&amp;amp;nbsp;m langen [[Tunnel Langes Feld]] und ab der A 81 bis [[Markgröningen]] in einem Graben verläuft, um hier die [[Glemstalbrücke|Glems]] zu überqueren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf der 1916 eröffneten [[Bahnstrecke Ludwigsburg–Markgröningen]] wurde 1975 der Personenverkehr und mittlerweile auch der Güterverkehr eingestellt. Die Ostumfahrung Markgröningen unterbricht die ansonsten noch liegenden Gleise. Die von [[Korntal-Münchingen|Korntal]] nach [[Weissach]] führende [[Strohgäubahn]] ist noch in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Südwesten tangiert außerdem die [[Bundesstraße 10]] das Lange Feld entsprechend dem Verlauf einer ehemaligen Römer- und einst wichtigen Reichsstraße von [[Flandern]] über [[Speyer]] nach [[Cannstatt]] und über [[Esslingen am Neckar]], [[Ulm]] und [[Augsburg]] weiter nach [[München]] bzw. [[Innsbruck]]. Die Relikte der einst wichtigen Straßenverbindung von Stuttgart nach [[Geschichte Grüningens|Grüningen]], auf die [[Graf Eberhard im Bart]] wegen latenter Straßenräuberei im 15. Jahrhundert die „B 10“ verlegte, wurden im Zuge der Flurbereinigung großteils beseitigt. Die historische [[Solitude-Allee]], die das [[Schloss Solitude]] schnurgerade mit dem [[Residenzschloss Ludwigsburg]] verband und 1820 als [[Basislinie (Geodäsie)|Basislinie]] der [[Württembergische Landesvermessung|Landesvermessung]] diente, wurde hingegen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1996 wird vom Land Baden-Württemberg in dem östlich von Kornwestheim gelegenen Teil des Gebietes der &amp;#039;&amp;#039;[[Nordostring Stuttgart]]&amp;#039;&amp;#039; geplant, eine [[Straßenquerschnitt#Fahrbahn|zweibahnig]]-[[Fahrstreifen|zweistreifige]], autobahn-ähnliche Straße, die die B&amp;amp;nbsp;27 über eine neue Neckarbrücke mit der [[Bundesstraße 29]] verbinden soll. Der Verein &amp;#039;&amp;#039;ARGE Nord-Ost e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; versucht, den Bau dieser Straße zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ökologie ===&lt;br /&gt;
Durch zunehmende Besiedlung, zahlreiche Industriebetriebe und hohes Straßenverkehrsaufkommen ist die starke [[Luftverschmutzung]] nur schwer in den Griff zu bekommen. So zählen Ludwigsburg und Markgröningen bei der [[Feinstaub]]belastung und anderen Luftschadstoffen zu den Spitzenreitern unter den baden-württembergischen Kommunen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Nähe zu dichtbesiedelten Wohngebieten ist das Lange Feld von hoher Bedeutung für die landschaftsbezogene Naherholung. Die Hochflächen ermöglichen weite Blickbeziehungen, die tief eingeschnittenen Täler an den Rändern stellen einen reizvollen Kontrast dazu dar. Trotz der Flurbereinigung und der Zerschneidung durch Verkehrswege hat das Lange Feld auch für den Naturschutz einen hohen Wert, insbesondere für die auf offene Agrarlandschaften angewiesenen Tierarten, wie beispielsweise [[Feldlerche]], [[Schafstelze]] und [[Rebhühner|Rebhuhn]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der östliche Teil des Langen Feldes wird vom Kuffental, in dem der [[Holzbach (Neckar)|Mussenbach]] fließt, eingeschnitten. Nordöstlich von Markgröningen wechselt der [[Leudelsbach]] nach einer [[Verwerfung (Geologie)|Verwerfung]] seine Talform und gräbt sich tief in den Muschelkalk ein. Hier beginnt das [[Leudelsbachtal|Naturschutzgebiet Leudelsbachtal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Horst Brunner: &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zu Blatt 7120 Stuttgart-NW der Geologischen Karte 1:25.000 von Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. v. Geologischen Landesamt Baden-Württemberg. 3. neubearb. Aufl., Stuttgart 1992.&lt;br /&gt;
* Stefan Kriz: &amp;#039;&amp;#039;Das Strohgäu – eine landeskundliche Skizze&amp;#039;&amp;#039;. In: Band 2 der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Durch die Stadtbrille&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. v. Arbeitskreis Geschichtsforschung und Denkmalpflege Markgröningen, S. 13–22, Markgröningen 1986.&lt;br /&gt;
* [[Oscar Paret]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur alamannischen Besiedlung des Langen Feldes&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Württembergische Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039; (Festschrift des Württ. Geschichts- und Altertumsvereins), S. 71–78, Kohlhammer, Stuttgart 1932&lt;br /&gt;
* Oscar Paret: &amp;#039;&amp;#039;Ludwigsburg und das Land um den Asperg:  Ein Heimatbuch für den Bezirk Ludwigsburg&amp;#039;&amp;#039;. Ludwigsburg 1934.&lt;br /&gt;
* [[Karl Eduard Paulus]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Oberamts Ludwigsburg&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Königlich Statistisch-Topographisches Bureau. Stuttgart 1859. Reprint: Bissinger, Magstadt, ISBN 3-7644-0038-2.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Römer]]: &amp;#039;&amp;#039;Markgröningen im Rahmen der Landesgeschichte I. Urgeschichte und Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. Markgröningen 1933.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Strohgäu}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bfn.de/0311_landschaft+M5b52024eedc.html?&amp;amp;cHash=0bf7ba3a3e6e7b2211b6b742914829fe BfN-Landschaftssteckbrief vom Korngäu bis zum Zabergäu (ohne Differenzierung von Korn- und Strohgäu)]&lt;br /&gt;
* {{GeoQuelle|DE-BW|LUBW-NR-SB|123|Neckarbecken|12,3|ref=nein}}&lt;br /&gt;
* [http://www.arge-nord-ost.de/ ARGE Nord-Ost e. V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/52/00/N |EW=9/09/30/E |type=landmark |dim=7000 |region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum der Neckar- und Tauber-Gäuplatten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Ludwigsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Markgröningen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RudolfSimon</name></author>
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