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	<title>Langerwisch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Michendorf&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/18/47.20/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/03/47.58/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BB&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 12.23&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1790&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.michendorf.de/seite/596768/bev%C3%B6lkerungsstatistik.html |titel=Bevölkerungsstatistik |hrsg=Gemeinde Michendorf |sprache=de |abruf=2026-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2003-10-26&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 14552&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 033205&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Karte Michendorf Ortsteil Langerwisch.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Ortsteil Langerwisch in der Gemeinde Michendorf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Langerwisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Michendorf]] im [[Landkreis Potsdam-Mittelmark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mittelgraben.JPG|mini|Mittelgraben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langerwisch hat eine Fläche von 12,23&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.michendorf.de/seite/596795/www.michendorf.de/seite/596795/gemeindefl%C3%A4chen.html |titel=Gemeindeflächen |hrsg=Gemeinde Michendorf |sprache=de |abruf=2023-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1.790 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2025).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2024&amp;quot; /&amp;gt; Der Ort wird im Süden und Osten von einer gedachten Linie aus der [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;10]] und der [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;115]] zwischen den Anschlussstellen Michendorf und Saarmund eingeschlossen. Das Dorf besteht aus zwei Teilen, &amp;#039;&amp;#039;Alt Langerwisch&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Neu Langerwisch&amp;#039;&amp;#039;, welche sich 1938 zusammenschlossen haben. Getrennt werden sie vom Mittelgraben, der nicht durchgehend und zumeist nur mit sehr wenig Wasser gefüllt ist. Im Norden finden sich zwei bewaldete Erhöhungen, der &amp;#039;&amp;#039;Galgenberg&amp;#039;&amp;#039; im Osten und der &amp;#039;&amp;#039;Weinberg&amp;#039;&amp;#039; im Westen. Beide erreichen nicht 100 m Höhe. Felder und Wiesen prägen das Dorf. An den äußeren Rändern auch kleinere Wälder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Toponymie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Herkunft des Ortsnamens gibt es zwei unterschiedliche Vermutungen. Nach der ersten Theorie leitet sich der Name Langerwisch von &amp;#039;&amp;#039;Wische&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Wiese&amp;#039;&amp;#039; ab und bedeutet somit &amp;#039;&amp;#039;lange Wiese&amp;#039;&amp;#039;. Er könnte von [[Niederlande|niederländischen]] Siedlern eingeführt worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Märkische Oderzeitung / Frankfurter Stadtbote&amp;#039;&amp;#039;, 4. August 2005, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine andere Hypothese führt die Herkunft auf das slawische Doppelwort für &amp;#039;&amp;#039;Sumpfwiese&amp;#039;&amp;#039; zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Oswald Jannermann: &amp;#039;&amp;#039;Slawische Orts- und Gewässernamen in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Norderstedt 2002, S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Langerwisch+Galgenberg.JPG|mini|Blick auf Alt-Langerwisch, im Hintergrund der Galgenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neu-Langerwisch wurde erstmals 1285 als &amp;#039;&amp;#039;novi Langerwisch&amp;#039;&amp;#039;, bei der Schenkung des Dorfes durch die Markgrafen von Brandenburg [[Otto IV. (Brandenburg)|Otto der Ältere]] und [[Otto (V.) (Brandenburg)|Otto der Jüngere]], an das [[Bistum Brandenburg|Domkapitel zu Brandenburg]] erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Adolph Friedrich Riedel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Novus Codex Diplomaticus Brandenburgensis&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1847, S. 174.&amp;lt;/ref&amp;gt; Drei Jahre später folgte Alt-Langerwisch. Neu-Langerwisch war seit 1285 und bis 1767 Sitz der Pfarre für die Ortschaften Neu-, Alt-Langerwisch, Michendorf und Caputh. Sie unterstand dem Brandenburger Domstift offiziell bis 1667, faktisch bis 1767.&amp;lt;ref&amp;gt;Carmen Hohlfeld: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Schule im königlichen Amtsdorf Caputh&amp;#039;&amp;#039;. Caputh 2000, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22. August 1303 waren die beiden Kirchen von Alt- und Neu-Langerwisch vom damaligen brandenburger Bischof Friedrich vereinigt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Adolph Friedrich Riedel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Novus Codex Diplomaticus Brandenburgensis&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1847, S. 196.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine mittelalterliche Anekdote liefert eine Sage über den Langerwischer &amp;#039;&amp;#039;Galgenberg&amp;#039;&amp;#039;, der nach dieser 1477 seinen Namen bekommen habe, als dort „der Hauptmann Kurth als ein Raubmörder in Ketten gehangen worden“ war und „lange … sein von der Sonne gebleichtes Gebein … ein Schrecken der Wanderer“ blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl von Reinhard: &amp;#039;&amp;#039;Der Galgenberg bei Langerwisch&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Norddeutsche Mährchen und Sagen&amp;#039;&amp;#039;. Potsdam 1841, S. 101–105&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1580 bis 1603 war Langerwisch im Besitz derer von Pfuel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ledebur1856&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Leopold von Ledebur (Historiker)|Leopold von Ledebur]] |Titel=Adelslexikon der preussischen Monarchie |Verlag=Rauh |Datum=1856 |Seiten=196 |Online={{archive.org |bub_gb_taVAAAAAcAAJ |Blatt=196}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1602 wurde George Pfuel, der Sohn des damaligen Gutsbesitzers Friedrich von Pfuel Domherr im Domkapitel in Brandenburg an der Havel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stifthistorie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1772 wurde die Ende des 17. Jahrhunderts eingefallene Langerwischer Kirche neu erbaut. 1779 ließ sich der preußische König [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]] in Alt-Langerwisch ein Gutshaus errichten, das heutige &amp;#039;&amp;#039;Alte Schloss&amp;#039;&amp;#039;. 1879 ist als Gutsbesitzer der Kaiserlich Russische Rittmeister Claude de la Trimoullie nachgewiesen, sein Besitz umfasste rund 609 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Ellerholz, H. Lodemann, H. von Wedel |Titel=General-Adressbuch der Ritterguts- und Gutsbesitzer im Deutschen Reiche |Sammelwerk=1. Band: das Königreich Preussen |Band=Lfg. 1: Die Provinz Brandenburg |Verlag=Nicolaische Verlags-Buchhandlung |Ort=Berlin |Datum=1879 |Seiten=230-231 |Online=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/4KTQGZHHCDGI4EIT4ZTBFEBJPWSHK2KS}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr entstand das heutige Wahrzeichen, die Langerwischer Mühle, zwischen Neu-Langerwisch und dem benachbarten [[Bergholz-Rehbrücke]]. 1896 besaß ein G.&amp;amp;nbsp;Vogler, offene Handelsgesellschaft mit Sitz in Quedlinburg den immer noch als Rittergut bezeichneten 622 ha großen Besitz Alt-Langerwisch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Georg Vogler |Titel=Handbuch des Grundbesitzes im Deutschen Reiche |Band=Erste Lieferung: Provinz Brandenburg |Auflage=3. |Verlag=Nicolaische Verlags-Buchhandlung |Ort=Berlin |Datum=1896 |Seiten=274-275 |Online=https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0250327#lg=1&amp;amp;slide=331}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1907 wird Alt-Langerwisch nur noch als Gut, hier des Berliner Ingenieurs und Kaufmanns Max Ovenstein im Güteradressbuch aufgezeigt, die Größe blieb mit 618 ha stabil, die Eigenschaft als Rittergut scheinbar schon entfallen. Parallel werden 244 ha für das Rittergut Neu-Langerwisch für Hans August von Thümen als Mitbesitzer, hier noch zum Teil in Einzelparzellen aufgegliedert und größtenteils verpachtet an Fr. Quandt, erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Niekammer |Titel=Güter-Adressbuch der Provinz Brandenburg |Sammelwerk=Landwirtschaftliche Adressbuch-Reihe |Auflage=1. |Verlag=Eigenverlag |Ort=Stettin |Datum=1907 |Seiten=114-119 |Online=https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0010141-1-1907#lg=1&amp;amp;slide=187}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neu-Langerwisch ging dann eine Familie Schulze, Alt-Langerwisch konnte Max Ovenstein halten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert |Hrsg=Niekammer |Titel=Güter-Adressbuch der Provinz Brandenburg |Sammelwerk=Landwirtschaftlicher Adressbücher |Band=VII. |Auflage=2. |Verlag=Eigenverlag |Ort=Leipzig |Datum=1914 |Seiten=196-201 |Online=https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0010141-2-1914#lg=1&amp;amp;slide=245}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ursprünglich als Bockwindmühle erbaute Langerwischer Mühle wurde 1930 zu einer Paltrockwindmühle umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moderne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 erhielten Alt und Neu Langerwisch jeweils eine [[Freiwillige Feuerwehr]]. Mittlerweile sind beide Feuerwehren am Standort &amp;#039;&amp;#039;Straße des Friedens 85&amp;#039;&amp;#039; in Alt Langerwisch vereinigt. Die ehemals selbstständigen Gemeinden schlossen sich 1938 zur Gemeinde Langerwisch zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langerwisch wurde am 26. Oktober 2003 nach Michendorf eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003.] StBA.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur und Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Langerwisch Blick Richtung Süden.JPG|mini|Blick von Langerwisch Richtung Süden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langerwisch liegt an der Bundesstraße 2 zwischen [[Potsdam]] und [[Beelitz]] und grenzt im Osten und Süden an den [[Bundesautobahn 10|Berliner Ring]]. Wiederholt war der Verkehr Grund für Proteste der Langerwischer Bevölkerung. Zunächst 2004 gegen die Ortsumgehung der B2, die zwar [[Michendorf]] entlastet, aber für Langerwisch eher nachteilig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2026-02 |url=http://www.pnn.de/pm/140537/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Neue Initiativen gegen Ortsumgehung Michendorf Versammlung am Sonnabend in Wilhelmshorst geplant&amp;#039;&amp;#039;. |archivebot=2026-02-25 01:11:34 InternetArchiveBot}} Potsdamer Neueste Nachrichten, 16. Januar 2004. {{Webarchiv|url=http://www.pnn.de/pm/101101/ |wayback=20141026160231 |text=&amp;#039;&amp;#039;Tumulte bei Runde zur Michendorfer B2-Umgehung&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2026-02-25 01:11:34 InternetArchiveBot }} Potsdamer Neueste Nachrichten, 2. Februar 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2005 richteten sich die Proteste gegen das hohe Aufkommen an Lastkraftwagen, nachdem an mehreren Häusern Schäden durch die starke Vibration festgestellt worden waren. Darüber hinaus wurde auch die hohe Lärmbelastung kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.pnn.de/pm/115404/ |wayback=20141026160234 |text=&amp;#039;&amp;#039;Gemeindevertreter unterstützen Anwohner&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2026-02-25 01:11:34 InternetArchiveBot }} Potsdamer Neueste Nachrichten, 13. September 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Ende 2009 und verstärkt Anfang 2010, läuft eine Initiative die nach dem geplanten Ausbau der A10 auf vier Fahrstreifen, einen Lärmschutz für Langerwisch fordert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://laermschutz-jetzt.de/ |wayback=20151117195248 |text=laermschutz-jetzt.de |archiv-bot=2026-02-25 01:11:34 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden verläuft die Bahnlinie von Michendorf zum [[Flughafen Berlin Brandenburg]]. Die nächstgelegenen Bahnhöfe sind in Michendorf und [[Wilhelmshorst]]. Darüber hinaus verkehren die Buslinien 608 und 643 regelmäßig nach Potsdam bzw. in Richtung [[Nuthe-Urstromtal|Dobbrikow]] und [[Beelitz]]. An der Grenze zwischen Langerwisch und [[Saarmund]] liegt weiterhin ein kleiner Flugplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorf befindet sich ein einer der größten deutschen Blumenmärkte, ein Supermarkt, eine Bäckerei, ein Fleischer, ein Blumengeschäft, ein Friseur und ein Geschäft für Tierbedarf. Im Südosten findet sich des Weiteren ein Pferdehof mit Pferdezucht. In Neu-Langerwisch gibt es eine Kindertagesstätte. Die nächstgelegenen Schulen sind in Wildenbruch, Michendorf und Wilhelmshorst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Tag des Offenen Gartens haben regelmäßig mehrere Privatgärten aus Langerwisch geöffnet. Darüber hinaus gibt es gelegentlich unterschiedliche kulturelle Angebote (z.&amp;amp;nbsp;B. Theateraufführungen, Tanzveranstaltungen) oder verschiedene Märkte (z.&amp;amp;nbsp;B. Weihnachtsmarkt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windmühlen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Windmills Langerwisch 1.JPG|mini|Die Windmühlen im Jahr 2010]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfkirche Langerwisch 1.JPG|mini|Die Kirche nach der Sanierung&amp;lt;br /&amp;gt; im Jahr 2010]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Paltrock- und Bockwindmühlen Langerwisch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide [[Windmühle]]n sind restauriert, betriebsfertig und können am [[Deutscher Mühlentag|Deutschen Mühlentag]] besichtigt werden. Die [[Technisches Denkmal|technischen Denkmäler]] liegen nebeneinander am Fuß des 78&amp;amp;nbsp;Meter hohen Galgenberges, einem Teil des [[Saarmunder Endmoränenbogen]]s. Die [[Paltrockwindmühle]] wurde 1839 in [[Oranienburg]] als Bockwindmühle erbaut, 1879 nach Langerwisch umgesetzt und 1930 zur Paltrockmühle umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bockwindmühle]] gilt mit einer Flügelspannweite von rund 4,5&amp;amp;nbsp;Metern als kleinste betriebsfähige Windmühle Deutschlands. Ein Müllermeister hatte sie 1938 in [[Paretz]] im Maßstab&amp;amp;nbsp;1:4 als Lehrmühle für seinen Sohn gebaut. 1968 kam sie nach Langerwisch. Eine weitere Mühle, eine Bockmühle aus dem Jahr 1709, war spätestens in den 1970er Jahren baufällig und stürzte 2002 endgültig ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[:Datei:Fotothek df rp-a 0160069 Michendorf-Langerwisch. Bockmühle, Baujahr 1709 (2002 eingestürzt).jpg]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dorfkirche und weitere Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dorfkirche Langerwisch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vom Friedhof umgebene evangelische [[Dorfkirche]] aus dem Jahr 1772 ersetzte den Ende des 17. Jahrhunderts eingestürzten Vorgängerbau. Sie verfügt über eine Innendecke aus der Bauzeit, die auf einer [[Voute]] liegt. Das Bauwerk und ihr Turm wurden in den 2000er Jahren saniert. Dabei wurde in der Turmkapsel eine Flaschenpost mit Nachrichten aus den Jahren 1901 und 1957 gefunden. Die Sanierungsarbeiten wurden im Dezember 2007 abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.altekirchen.de/Artikel07/071208.htm &amp;#039;&amp;#039;Flaschenpost in der Turmkapsel. Kirche Langerwisch feiert morgen die erfolgreiche Sanierung des Gotteshauses.&amp;#039;&amp;#039;] Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.&amp;amp;nbsp;V.; Wiedergabe eines Artikels: &amp;#039;&amp;#039;[[Märkische Allgemeine]]&amp;#039;&amp;#039;, 8. Dezember 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aus dem 18. Jahrhundert stammende Gutshof in Alt-Langerwisch, in dem der Dichter [[Peter Huchel]] zeitweise aufwuchs, wurde 1919 zu einem Restaurant umgebaut (&amp;#039;&amp;#039;Zum Alten Schloss&amp;#039;&amp;#039;), das noch heute an Ort und Stelle betrieben wird. Die [[Liste der Baudenkmale in Michendorf|Liste der Baudenkmale]] verzeichnet eine Reihe weiterer sehenswerter Gehöfte wie den Palmschen Hof, Landhäuser und Wohnhäuser sowie das Schäferhaus aus dem 18. Jahrhundert, das zu dem im Westen des Dorfes gelegenen [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Adalbert von Bredow]], preußischer Generalleutnant, heiratete 1849 in Alt-Langerwisch seine Frau Elise Cäcilie Friederike Kühne.&lt;br /&gt;
* [[Peter Huchel]], Dichter und Redakteur, zeitweilig wohnhaft in Alt-Langerwisch.&lt;br /&gt;
* [[Susanne Melior]], Landtagsabgeordnete der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg.&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Schroedter]], Abgeordnete im Europäischen Parlament für Bündnis 90/Die Grünen.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm von Thümen]], königlich preußischer Generalleutnant und Gutsherr in Neu-Langerwisch.&lt;br /&gt;
* [[August von Thümen]], königlich preußischer Generalleutnant und Gutsherr in Neu-Langerwisch.&lt;br /&gt;
* Max Orenstein, Zivilingenieur, Gutsherr in Langerwisch&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://chronologie-potsdam.gesammelte-werke.org/band-3/24/1175 |titel=Töplitz-Gollwitz |werk=chronologie-potsdam.gesammelte-werke.org |sprache=de |abruf=2022-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Bruder des [[Orenstein &amp;amp; Koppel]]-Mitbegründers Benno Orenstein&lt;br /&gt;
* [[Nelly Sachs]], Literaturnobelpreisträgerin; gelegentlich zu Gast bei Max Orenstein in Langerwisch&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeitstimmen.de/index.php?page=ort&amp;amp;is_ort=118 |titel=Literatur und Alltag in Berlin-Brandenburg |werk=zeitstimmen.de |abruf=2022-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kurt Possanner von Ehrenthal|Kurt Possanner von Ehrental]], österreichischer Adliger und  Agent des sowjetischen Geheimdienstes, bei Langerwisch erschossen und in Alt-Langerwisch beerdigt&lt;br /&gt;
* Philip Kiril Prinz von Preußen, 2012 vertretungsweise als Pfarrer in Langerwisch&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://marjorie-wiki.de/wiki/Philip_Kiril_Prinz_von_Preu%C3%9Fen |titel=Philip Kiril Prinz von Preußen |werk=Enzyklopädie Marjorie-Wiki |abruf=2022-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Film ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Huchel]]: &amp;#039;&amp;#039;Kindheit in Alt-Langerwisch&amp;#039;&amp;#039;, Gedicht von 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Weiße Wölfe]]&amp;#039;&amp;#039;, DDR-Film von 1969, wurde unter anderem in Langerwisch gedreht.&lt;br /&gt;
* Friedrich Helms: &amp;#039;&amp;#039;Tagebuch. Wilhelmshorst 1945.&amp;#039;&amp;#039; Hagen-Berchum 2009. Zeitzeugenbericht vom Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] aus Langerwisch und umliegenden Dörfern.&lt;br /&gt;
* Torsten Rüdinger: &amp;#039;&amp;#039;Mühlenreise von Oranienburg nach Langerwisch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Mark Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;, Heft 53, Marika Großer Verlag,   Berlin 2004, ISBN 978-3-910134-32-4&lt;br /&gt;
* [[Solo Sunny]], teilweise gedreht im Alten Schloss in Alt-Langerwisch&lt;br /&gt;
* [[Der Schweinehirt (2017)]], teilweise gedreht an der Neu-Langerwischer Windmühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.michendorf.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=82&amp;amp;Itemid=88 Die Gemeindewebsite über Langerwisch]&lt;br /&gt;
* Dietmar Streuber: {{Webarchiv |url=http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10284056/67619/ |text=Zwei ungewöhnliche „Mehlfabriken“ mahlen auch für die Berliner. |wayback=20070929110011}}  Märkische Allgemeine; Informationen über die Windmühle&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.maerkischer-bogen.de/53929496e109c4108/539294970a09fbebf/index.html |text=Informationen über die Geschichte der Feuerwehr. |wayback=20070310232504}} maerkischer-bogen.de&lt;br /&gt;
* [https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/landschleicher/beitraege/potsdam-mittelmark/aktuell_20131208_langerwisch.html Langerwisch.] In: [[Rundfunk Berlin-Brandenburg|RBB]]-Sendung „Landschleicher“, 8. Dezember 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stifthistorie&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Samuel Lentzen: &amp;#039;&amp;#039;Diplomatische Stifts-Historie von Brandenburg, worin die an dieser hohen Stifts-Kirche gestandne Bischöffe von Anfang biß zu Ende aus brieflichen Uhrkunden und zuverläßigen Scribenten beschrieben, und die Dom-Pröbste, Dechante und Dom-Herren, so viel derselben sich herfür gethen, bekant gemachet werden, mit verschiednen bißher ungedruckten Diplomatibus erläutert.&amp;#039;&amp;#039; Johann Andreas Bauer, Halle 1750, S. 109; 116 S., [https://books.google.de/books?id=TXhYAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA109 Google Books]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Michendorf}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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