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	<title>Langenschwarz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T12:39:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Langenschwarz&amp;diff=2309483&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 2 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2026-02-24T21:36:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 2 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Langenschwarz&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Marktgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Burghaun&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappenlgs.jpg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/43/04/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09/37/50/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 283 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.83&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 602 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2013-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.landkreis-fulda.de/fileadmin/intern/daten_fakten/Bevoelkerung2103/31.12.2013/I.bevoelkerung.4b.pdf |wayback=20180811163731 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bevölkerungsstatistik des Landkreises Fulda.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2026-02-24 21:36:17 InternetArchiveBot }}, abgerufen im September 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-10-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Kiebitzgrund]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 36151&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06653&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Kiebitzgrund.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Kiebitzgrund &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Langenschwarz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Marktgemeinde [[Burghaun]] im [[Osthessen|osthessischen]] [[Landkreis Fulda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Langenschwarz gehört zusammen mit [[Großenmoor]], [[Hechelmannskirchen]] und [[Schlotzau]] zum sogenannten Kiebitzgrund. Als nordwestliches Ende der Marktgemeinde [[Burghaun]] bildet es auch die Grenze des [[Landkreis Fulda|Landkreises Fulda]] zum [[Vogelsbergkreis]] und zum [[Landkreis Hersfeld-Rotenburg]]. Somit liegen die Nachbarorte [[Sandlofs]] und [[Unter-Schwarz]] im Vogelsbergkreis sowie [[Wehrda (Haunetal)|Wehrda]] im Landkreis Hersfeld-Rotenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ort fließt der [[Schwarzbach (Fulda)|Schwarzbach]], ein zehn Kilometer langer Nebenfluss rechts der Fulda, in die er in Unter-Schwarz mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe des Ortes verläuft die [[Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg]], die 1991 eröffnet wurde. Dort befindet sich der [[Bahnhof Langenschwarz|Betriebsbahnhof Langenschwarz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Urkundliche Ersterwähnung des Ortes geschieht in der Schenkungsurkunde des &amp;#039;&amp;#039;Uualto&amp;#039;&amp;#039; von 801. Genannt wird „suuarzahafurt“ erstmals im [[Codex Eberhardi]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Edmund Ernst Stengel]]: Fuldisches Urkundenbuch. Band 1. Nr. 275, S. 399.&amp;lt;/ref&amp;gt; einem [[Kopiar]], geschrieben in der Zeit um 1160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Hinweise lassen vermuten, dass das Gebiet des heutigen Kiebitzgundes um 800 bereits gerodet und besiedelt war. In den Anfängen des Ortes erscheint der [[Ortsname]] nicht differenziert nach Langenschwarz und Unter-Schwarz. Die Unterscheidung zwischen den beiden Orten Schwarz wird erstmals in einem Kopiar um 1404 manifest: „... vier große gut, der ligt eyns tcu alden Swartza, daz ander zcu Quecka unde dy andern Tzwey zcu Heynbach ...“&amp;lt;ref&amp;gt;StAM, K 432, fol. 282 r.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Der ältere Teil der Siedlung an Oberlauf des Flusses Schwarz behielt den Namen Schwarz auch im Spätmittelalter und in der Neuzeit bei, wurde aber auch gelegentlich als „alden Swartza“ wie im angeführten Kopiar von 1404 und einem weiteren Codex aus der Zeit um 1500. 1498 datiert hier eine Lagebeschreibung: „... zwischen michels vnd frawen Rombach, Sandolfs ... auch grabenhaug, Alden Swartz .. “&amp;lt;ref&amp;gt;StAM, K 436, Nr. 302, S. 685.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst nach der Gründung einer zweiten Siedlung an der Einmündung der Schwarz in die Fulda erscheint 1559 nun urkundlich „Niddernschwarz“&amp;lt;ref&amp;gt;Hotz: 1912, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. auch „Unntern Schwarz“ genannt, wie etwa im Jahre 1631.&amp;lt;ref&amp;gt;StAD, Abt. XIII, 2. Konv. 40, Fasc. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Ortsbezeichnung „Langenschwarz“ findet sich erstmals in einer Karte 1617. Schließlich erscheint urkundlich „Schwartza vulgo (gewöhnlich) Langenswartz“.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Weber: 1960, S. 130, 177 Fußnote.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ersten Behausungen und Ställe sind mutmaßlich unmittelbar am Ufer des Schwarzbaches errichtet worden. Da die Talsohle eng war, zog sich die Siedlung in die Länge, am Schwarzbach entlang, daher &amp;#039;&amp;#039;Langenschwarz&amp;#039;&amp;#039;. So erwuchs aus einem siedlungsgeschichtlichen Vorgang eine Siedlungsform und daraus die Unterscheidung in den Ortsnamen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Reichardt]]: Die Siedlungsnamen der Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach in Hessen. Namenbuch. Dissertation. Göppingen 1973. S. 338 ff, S. 339.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Grundname Schwarz entspricht dem Namen des [[Grebenau]]er Ortsteil [[Schwarz (Grebenau)|Schwarz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Oktober 1971 [[Gemeindefusion|fusionierten]] im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] die bis dahin selbständigen Gemeinden [[Großenmoor]], [[Hechelmannskirchen]], Langenschwarz und [[Schlotzau]] zur neuen Gemeinde Kiebitzgrund.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen; Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden |fundstelle=Punkt 1364 Abs. 2 |nr=41 |jahr=1971 |datum=1971-09-22 |seite=3 |seiten=1651 |kbytes=4090}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur zehn Monate später, am 1. August 1972, wurde die Gemeinde Kiebitzgrund, und damit auch Langenschwarz, durch das abschließende regionale Neugliederungsgesetz zur Gebietsreform in die Gemeinde Burghaun [[Eingemeindung|eingegliedert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen; Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden |fundstelle=Punkt 1364 Abs. 2 |nr=41 |jahr=1971 |datum=1971-09-22 |seite=3 |seiten=1651 |kbytes=4090}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Langenschwarz sowie für alle ehemals eigenständigen Gemeinden von Burghaun wurden [[Ortsbezirk]]e mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.burghaun.de/pdf-dokumente/satzungen/hauptsatzung-vom-18.06.2018.pdf?cid=bj |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5 |hrsg=Gemeinde Burghaun |format=PDF;&amp;amp;nbsp;71&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2020-10 |offline=ja |archiv-datum=2023-03-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230311174947/https://www.burghaun.de/pdf-dokumente/satzungen/hauptsatzung-vom-18.06.2018.pdf?cid=bj |archiv-bot=2026-02-24 21:36:17 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1631: 49 Haushalte&lt;br /&gt;
* 1680: 18 Haushalte [Fuld. Akten v. Buchenau]&lt;br /&gt;
* 1789: 8 Bauern, 12 [[Bauernstand|Hüttner]] und 10 [[Beisasse]]n&lt;br /&gt;
* 1812: 83 Feuerstellen, 725 Seelen&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Langenschwarz |width=450|float=none|maxEinwohner=400&lt;br /&gt;
|934|1092|1015|985|947|992|952|821|845|722|663|663|625|664|945|928|731|706|679&lt;br /&gt;
|vor1834=(1812,725)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,681)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,618)(2013,602)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Gemeinde Burghaun&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=8 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2020-10 |format=PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027061845/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=8 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 725 evangelische (= 85,80 %), 68 katholische (= 8,05 %), 52 jüdische (= 6,15 %)  Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 483 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 82,58 %), 117 katholische (= 16,57 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Langenschwarz besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Langenschwarz) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]]. Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 63,91 %. Alle Kandidaten gehörten der „Bürgerliste Langenschwarz“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-ks.ekom21cdn.de/2021-03-14/06631002/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_Trendwahl_387_Ortsbezirk_Langenschwarz.html |titel=Ortsbeiratswahl Langenschwarz |werk=Votemanager |hrsg=Kommunales Gebietsrechenzentrum |abruf=2023-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Florian Ritz zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.burghaun.de/rathaus/politik/ortsbeiraete/ |titel=Ortsbeirat Langenschwarz |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Burghaun |abruf=2023-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Katholische Kirche Langenschwarz.png|mini|Katholische Kirche und Altes Schloss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche befindet sich in einem Teil des ehemaligen Schlosses von Langenschwarz. 1677 verkauften die Herren von Buchenau einen Teil des Schlosses an den fuldischen Vizekanzler Johannis. 1844 kauften Langenschwärzer Bürger den restlichen Teil des Schlosses. Dieser Teil wurde in Wohnungen aufgeteilt. Ehemals war das Gebäude auch Sitz der katholischen Schule in Langenschwarz. Die katholische Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer hat ca. 220 Mitglieder, aus den Gemeinden Langenschwarz, Hechelmannskirchen, Großenmoor, Wehrda, Schletzenrod und Wetzlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit der [[Reformation]] gab es in Langenschwarz keine katholische Gemeinde. Um das Jahr 1680 kaufte der Fuldaer Kanzler Johann Ludwig Johannis die Grundherrschaft Langenschwarz. Er wurde dabei geadelt und nannte sich von da ab: von Langenschwarz. Als Katholik ließ er im Schloss eine Hauskapelle einrichten. Um diese Hauskapelle bildete sich durch Bedienstete des Schlosses und zuziehende Katholiken eine eigene Gemeinde. Betreut wurde diese anfangs durch [[Franziskanische Orden|Franziskaner]] des [[Kloster Frauenberg (Fulda)|Klosters Frauenberg]] in [[Fulda]]. Bis 1724 kamen die Brüder jeden Sonntag zur Feier der [[Heilige Messe|Heiligen Messe]] nach Langenschwarz. Da aber die Wege sehr weit und beschwerlich waren, entsandte das Kloster Frauenberg im Jahre 1724 einen Priester als ständigen Schloss[[kaplan]] nach Langenschwarz. Ab 1864 traten an diese Stelle [[Weltpriester]] als [[Pfarrkuratie|Pfarrkuraten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben der Herrschaft von Langenschwarz wurde das Schloss 1824 durch den Fiskus an Privatleute verkauft. Der katholischen Gemeinde wurde der Seitenflügel des alten Schlosses zugewiesen. Im Erdgeschoss wurden Schule und Kirche eingerichtet und im Stockwerk darüber die Wohnung des Pfarrkuraten, der gleichzeitig Lehrer der katholischen Volksschule bis zur Aufhebung der Konfessionsschule im Jahre 1938 war. 1946 wurde eine Erweiterung der Kirche notwendig. Die Wände im Erdgeschoss wurden herausgenommen und der Schulsaal zur Kirche hinzugenommen. 1961 erfolgte ein Umbau. Der Keller wurde zugeschüttet und der Fußboden der Kirche auf Erdbodenhöhe gelegt. Dadurch ist ein schöner, etwas höherer Kirchenraum entstanden. Die Madonna ist eine Nachbildung. Das wertvolle Original (ca. 1500) steht im Dommuseum in Fulda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Evangelische Kirche Langenschwarz.png|mini|Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1879 wurde die unbenutzbar gewordene alte Wehrkirche abgerissen&amp;lt;ref&amp;gt;Ihre aus dem Jahr 1838 stammende [[Oestreich (Orgelbauerfamilie)|Oestreich]]-[[Orgel]] wurde nach [[Ober-Wegfurth]] verkauft.&amp;lt;/ref&amp;gt; und mit dem Bau der im neugotischen Stil errichteten neuen evangelisch-lutherischen Kirche begonnen. Aus eigenen Mitteln wäre dies niemals möglich gewesen, daher stellte das Gustav-Adolf-Werk 67.000 Goldmark zur Verfügung. Baumeister war Martin Scheich aus Horas bei Fulda. Die Bewohner schafften für den Bau laufend Material aus den nahen Steinbrüchen in Rimbach und Rothenkirchen heran und leisteten Handlangerdienste. Die Einweihung der Kirche erfolgte am Sonntag, dem 29. August 1880. Die Kirche hat eine Länge von ca. 34,50 Metern, eine Querschiffbreite von ca. 16,40 Metern, eine Längsschiffbreite von 8,20 Metern und eine Innenhöhe von ca. 10 Metern. In den Bänken finden etwa 500 Gottesdienstbesucher Platz. Seit 2005 schmücken drei von Gabi Weiss künstlerisch gestaltete Scheiben die Chorfenster.&amp;lt;ref&amp;gt;GJP (Götz J. Pfeiffer): Chorfenster von Gabi Weiss, in: &amp;#039;&amp;#039;Mut zum Gestalten. Kunstförderung in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck&amp;#039;&amp;#039;, Kassel, 2013, S. 44–45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdischer Friedhof ===&lt;br /&gt;
Eine jüdische Gemeinde bestand in Langenschwarz von der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts. Der [[Jüdischer Friedhof (Langenschwarz)|jüdische Friedhof in Langenschwarz]] wurde 1832 angelegt und bis um 1900 belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter von Langenschwarz ==&lt;br /&gt;
* [[Samuel Hecht]] (1830–1907), Gründer der amerikanischen Warenhauskette [[Hecht’s]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Adrian Seib: &amp;#039;&amp;#039;Kulturdenkmäler in Hessen. Landkreis Fulda II. Burghaun, Eiterfeld, Hünfeld, Nüsttal, Rasdorf.&amp;#039;&amp;#039; Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Herausgeber und Verlag), Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-8062-2607-2, S. 94–104.&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=11633195X |GND=3043496-8}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burghaun.de/ Webauftritt der Marktgemeinde Burghaun]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=631002060|titel=Langenschwarz, Landkreis Fulda}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=631002060|titel=Langenschwarz, Landkreis Fulda |datum=2019-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Burghaun}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=3043496-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Burghaun)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Fulda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 801]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haufendorf]]&lt;/div&gt;</summary>
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