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	<title>Langensallach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:35:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: + Kategorie:Ort im Landkreis Eichstätt</title>
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		<updated>2025-05-24T11:55:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: + &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Ort_im_Landkreis_Eichst%C3%A4tt&quot; title=&quot;Kategorie:Ort im Landkreis Eichstätt&quot;&gt;Kategorie:Ort im Landkreis Eichstätt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Schernfeld&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = DEU Schernfeld COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 48.925674&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 11.167774&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 539&lt;br /&gt;
| Höhe-von                = 535&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = 550&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 83&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2003&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 85132&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 08421&lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Langensallach 2012-03-20 (1).JPG|miniatur|Langensallach, von Süden her gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Langensallach 2012-03-20.JPG|miniatur|Die Dorfkirche „Maria, Dreimal Wunderbare Mutter“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Langensallach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Bairische Dialekte|bairisch]] &amp;#039;&amp;#039;Soola&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Gemeindeteil der [[Oberbayern|oberbayrischen]] Gemeinde [[Schernfeld]] im [[Landkreis Eichstätt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das [[Dorf]] Langensallach liegt nördlich der Kreisstadt [[Eichstätt]] auf der Hochfläche der [[Fränkische Alb|Fränkischen Alb]] an der Kreuzung der Straßen [[Wintershof]] – [[Weigersdorf (Pollenfeld)|Weigersdorf]] und [[Workerszell]] – [[Preith]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umliegende Orte sind im Norden [[Seuversholz]], im Nordosten Weigersdorf, im Osten Preith, im Südosten [[Lüften (Eichstätt)|Lüften]], im Süden Wintershof, im Südwesten Wegscheid, im Westen Workerszell und im Nordwesten [[Sperberslohe (Schernfeld)|Sperberslohe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Der Ortsname leitet sich vom mittelhochdeutschen Wort „salhe“ für „[[Salweide]]“ ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Eigler, S. 217&amp;lt;/ref&amp;gt; Langensallach ist demnach die lange Siedlung an einem Salweidengebüsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte == &lt;br /&gt;
Eine von [[Pfünz (Walting)|Pfünz]] nach [[Weißenburg in Bayern|Weißenburg]] führende Römerstraße ist nördlich von Langensallach als Feldweg sichtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;K. Ried: &amp;#039;&amp;#039;Die Römerstraßen im Eichstätter Gebiet.&amp;#039;&amp;#039; In: Historische Blätter für Stadt und Landkreis Eichstätt 1 (1952), Nr. 1, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer päpstlichen Besitzbestätigung von 1239 (Kopie des 18. Jahrhunderts) ist „Sallhach“ als Besitz des [[Kloster Rebdorf|Klosters Rebdorf]] erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eigler, S. 216, 298&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Aussterben der Hirschberger Vögte 1305 ging unter Bischof [[Konrad II. von Pfeffenhausen]] das Dorfgericht, nicht aber die Grundherrschaft „Salhach“ an das Hochstift Eichstätt. So werden 1448 in einem Salbuch des Amtes Eichstätt und der Landvogtei vier Höfe zu „Langen Salach“ aufgeführt; einer gehörte dem Propst von Rebborf, einer dem Heilig-Geist-Spital zu Eichstätt, einer den Pfarrherren zu Eichstätt (später Collegiatstift „Unsere Liebe Frau“) und einer war eigen. Diesen (Groß-)Höfen waren weitere Hofstätten zugeordnet, so dass das Dorf aus insgesamt 16 Hofstätten bestand. Die Kernflur betrug 108 [[Hektar]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eigler, S. 298–300&amp;lt;/ref&amp;gt; Waldnutzung (Holzentnahme und Weiderecht) geschah in der [[Erlingshofen (Kinding)|Erlingshofer]] Hut bzw. im Schernfelder Forst, wofür man – so 1506 – Reichspflegeabgaben, den sogenannten Vogthaber (=Hafer), an das Amt [[Weißenburg in Bayern|Weißenburg]] zu leisten hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Eigler, S. 335–337&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Hexenverfolgung im Hochstift Eichstätt]] wurde mindestens eine Frau aus Langensallach als vermeintliche Hexe angeklagt und 1617 zum Tode verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1800 waren das Kloster Rebdorf, das Heilig-Geist-Spital Eichstätt, das Collegiatstift U.L.F. Eichstätt, das Hofkastenamt Eichstätt, 1 Eigner und die Gemeinde (Kapelle und Hirtenhaus) Grundherren im Dorf.&amp;lt;ref&amp;gt;Eigler, S. 300&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zum Ende des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reichs]] übte als landesherrliche Behörde das Stadtrichter- oder Vizedomamt die Vogtei sowie die Dorf- und Gemeindeherrschaft über Langensallach mit seinen 17 Anwesen aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Historischer Atlas, S. 56, 121&amp;lt;/ref&amp;gt; 1802 fiel Langensallach an das [[Großherzogtum Toskana]] und 1806 an das Königreich Bayern und dort an das Landgericht Rentamt Eichstätt. 1808 wurde das Dorf dem [[Steuerdistrikt]] Workerszell zugeschlagen. Durch das [[Gemeindeedikt]] von 1818 wurde die Gemeinde Langensallach, bestehend nur aus dem Dorf Langensallach, gebildet. 1830 wurde die Gemeinde in die Gemeinde Workerszell integriert. 1830 bestand das Dorf aus 16 Anwesen mit 72 Einwohnern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HA_201&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Titel=Historischer Atlas|Seiten=201|Online=[https://geschichte.digitale-sammlungen.de/hab/seite/bsb00008041_00208 Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das landwirtschaftlich orientierte Dorf auf der Albhochfläche hatte 1950 in 19 Anwesen 121 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HA_201&amp;quot; /&amp;gt; 1984 gab es im Dorf fünf bäuerliche Vollerwerbs- und 7 Nebenerwerbsbetriebe.&amp;lt;ref&amp;gt;Eichstätter Raum, S. 236&amp;lt;/ref&amp;gt; 1979 durchgeführte Farbversuche an einer [[Doline]] von Langensallach ergaben, dass das Wasser dreieinhalb Tage brauchte, um aus der etwa 130 m tiefer gelegenen Edelbachhöhle im Bereich des Klosters St. Walburg in Eichstätt wieder auszutreten.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Timer: &amp;#039;&amp;#039;Die Edelbachhöhle in Eichstätt.&amp;#039;&amp;#039; In: Sammelblatt Historischer Verein Eichstätt 94 (2001), S. 73&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katholische Filialkirche „Maria, Dreimal Wunderbare Mutter“ == &lt;br /&gt;
Kirchlich gehört Langensallach seit alters her nach St. Michael in [[Rupertsbuch]] im [[Bistum Eichstätt]], das bis 1749 eine Filiale der Eichstätter Collegiatpfarrei „Unsere Liebe Frau“ war und dann selbstständige Pfarrei wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1802 wurde eine Dorfkapelle erbaut, die 1860 eine Erweiterung erfuhr. Es handelte sich um einen rechteckigen Raum mit Flachdecke und einem vierseitigen Dachreiter mit Helm über dem Westgiebel.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Felix Mader]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler von Bayern]], Regierungsbezirk Mittelfranken, II. Bezirksamt Eichstätt.&amp;#039;&amp;#039; München 1928, S. 200&amp;lt;/ref&amp;gt; 1949 wurde eine neue Kapelle unter dem Münchner Architekten [[Friedrich Ferdinand Haindl]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Eichstätter Raum, S. 236&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist der „Dreimal Wunderbaren Mutter“ ([[Mater Ter Admirabilis]]) geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Schernfeld#Langensallach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039; Der Eichstätter Raum in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Eichstätt: Sparkasse 1984.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Eigler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die früh- und hochmittelalterliche Besiedelung des Altmühl-Rezat-Rednitz-Raums.&amp;#039;&amp;#039; Wien: Profil 2000.&lt;br /&gt;
* Festschrift des Schützenvereines „Jura-Höhe“ Rupertsbuch zum 50-jährigen Vereinsjubiläum im Jahre 2003.&lt;br /&gt;
* {{Hirschmann Eichstätt 1959}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.landkreis-eichstaett.de/medienzentrum/717.htm Ortsansichten]&lt;br /&gt;
* {{BLO Ortsdatenbank|objekt=Langensallach|val=5596|zugriff=2021-02-17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Schernfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Eichstätt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Schernfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1239]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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