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	<title>Langenfeld-Mitte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Langenfeld-Mitte&amp;diff=1676060&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2024-09-19T09:51:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Langenfeld-Mitte&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Langenfeld (Rheinland)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen            = &lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/6/4.79/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 6/56/46.06/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 47&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = &lt;br /&gt;
| Einwohner             = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl2         = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = &lt;br /&gt;
| Vorwahl2              = &lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland NRW Langenfeld (Rheinland)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Langenfeld-Mitte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der in der Mitte und im Westen liegende [[Stadtteil]] der [[Stadt]] [[Langenfeld (Rheinland)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Amtsgericht Langenfeld.jpg|mini|links|Amtsgericht Langenfeld, das „Jüngste Gericht“ in NRW]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langenfeld-Mitte war früher kein eigener Stadtteil, sondern ist aus Gebietsanteilen der einstigen Dörfer [[Berghausen (Langenfeld)|Berghausen]], [[Immigrath]] und [[Reusrath]] rund um die einstige [[Posthalterei]] am heutigen „[[Berlin]]er [[Platz]]“ entstanden. Denn hier trafen die Fernverkehrswege aus allen vier Himmelsrichtungen, aus [[Düsseldorf]], [[Köln]], [[Hitdorf]], [[Solingen]] und [[Wuppertal]]-[[Elberfeld]] aufeinander. Langenfeld-Mitte war deshalb auch bis zur Verlegung des [[Rathaus]]es im Jahre 1977 (Einweihung am 1. Oktober 1977) der Mittelpunkt der Stadt. Heute findet sich der Sitz der [[Verwaltung]] in der geografischen Mitte der Stadt im [[Innenstadt|Zentrum]] Immigraths.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langenfeld-Mitte verfügt auf der rechtsseitigen [[Flussterrasse|Mittelterrasse]] des [[Rhein]]s über ein ebenes [[Gelände]] mit einem einzigen [[Bach (Gewässer)|Bachlauf]], dem [[Galkhauser Bach]]. Dieser durchfließt die [[Ortslage]] [[Hucklenbruch (Langenfeld)|Hucklenbruch]] und trennt am [[Ganspohl]], wo sich [[Kulturzentrum]] und [[Stadthalle]] &amp;#039;&amp;#039;(Schauplatz)&amp;#039;&amp;#039; finden, Langenfeld-Mitte von Immigrath. Immigrath begrenzt damit Langenfeld-Mitte im Osten und Norden. Berghausen grenzt im Nordwesten an, [[Monheim am Rhein]] im Westen, [[Leverkusen]] im Südwesten und Reusrath im Süden und Südosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Der Name „Langenfeld“ und erste Spuren ===&lt;br /&gt;
Bereits 1306 erfuhr mit &amp;#039;&amp;#039;Kaszwich&amp;#039;&amp;#039; ein Flurstreifen in Langenfeld-Mitte erste Erwähnung, dann 1336 ein &amp;#039;&amp;#039;Meysenole&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Meisental&amp;#039;&amp;#039;, Nähe &amp;#039;&amp;#039;Mautpfad&amp;#039;&amp;#039;). Langenfeld selbst wurde als &amp;#039;&amp;#039;Langevelt&amp;#039;&amp;#039; erst im Jahre 1396 erstmals urkundlich genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot;&amp;gt;Rolf Müller, &amp;#039;&amp;#039;„Stadtgeschichte Langenfeld Rheinland“&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Stadtarchiv Langenfeld 1992&amp;lt;/ref&amp;gt; Als &amp;#039;&amp;#039;Das lange Feldt&amp;#039;&amp;#039; taucht Langenfeld zudem in einer 1673 von Samson in Paris veröffentlichten Karte auf,&amp;lt;ref name=&amp;quot;görgens&amp;quot;&amp;gt;Friedhelm Görgens, &amp;#039;&amp;#039;Langenfeld&amp;#039;&amp;#039;, Droste, Düsseldorf 1984&amp;lt;/ref&amp;gt; weiter in einer des Johann Baptist Homann. Letztere datiert aus den Jahren um 1730.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schwarz&amp;quot;&amp;gt;Uwe Schwarz, &amp;#039;&amp;#039;Köln und sein Umland in alten Karten&amp;#039;&amp;#039;, Emons Verlag 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Soweit ersichtlich, bezeichnete man offenbar mit dem &amp;#039;&amp;#039;langen Feld&amp;#039;&amp;#039; das gesamte bäuerliche Siedlungsgebiet zwischen [[Itter (Rhein)|Itterbach]] im Norden und [[Wupper]] im Süden, zwischen [[Monheim am Rhein]] im Westen und dem Fuß des [[Bergisches Land|Bergischen Landes]] im Osten. Dem steht nicht entgegen, dass in einer Karte der [[Thurn und Taxis]]’schen Post der ersten [[Posthalterei]] auf dem Probsthof in [[Berghausen (Langenfeld)|Berghausen]] der Name &amp;#039;&amp;#039;Langenfeld&amp;#039;&amp;#039; (heute: &amp;#039;&amp;#039;Alt-Langenfeld&amp;#039;&amp;#039;) zugewiesen war. Später wurde der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Langenfeld&amp;#039;&amp;#039; auf die [[Stadt]] übertragen, die jedoch erst im Jahre 1948 das [[Stadtrecht]] erhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlaglichter der Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Langenfeld zur Postkutschenzeit ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Meilenstein Mitte.jpg|mini|Wegestundenstein aus der Postkutschenzeit im Volksgarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentliche Prägung erfuhr die einstige Mitte der Stadt Langenfeld durch die [[Posthalterei]] am heutigen &amp;#039;&amp;#039;Berliner Platz&amp;#039;&amp;#039;. Drei Überbleibsel aus dieser Zeit können noch heute von den Bürgern der Stadt dort in Augenschein genommen werden. Es sind dies der Volksgarten neben [[Haus Wagner]], der einst als Park zur Erholung für die Durchreisenden angelegt wurde. Des Weiteren findet sich dort neben der gläsernen Ausstellungshalle einer der beiden Wegestundensteine der Stadt, der einst die Entfernungen zu den nächsten Stationen der [[Postkutsche]]n in (Reise-)Stunden angab. (Der in der Ausstellungshalle gezeigte ([[Schalenschneider]]kotten) stammt dagegen aus [[Wiescheid]] und hat auch nichts mit der Postgeschichte zu tun.) Als drittes zu nennen ist das [[Baudenkmal]] &amp;#039;&amp;#039;Haus Wagner&amp;#039;&amp;#039; selbst, das heutige [[Restaurant]] &amp;#039;&amp;#039;History&amp;#039;&amp;#039;. Dieses Haus wurde um 1790 erbaut und diente ab 1793 als [[Gasthaus]] für die [[Reisender|Reisenden]] und [[Postillon]]e der „Hochfürstlich Thurn und Taxis’schen Posthalterei“. Dort, &amp;#039;&amp;#039;Im langen Feld&amp;#039;&amp;#039;, taten bis zu 24 Postillone Dienst. In den Remisen standen 12 „[[Chaise (Fuhrwerk)|Chaisen]]“ und in den Ställen an die 90 Pferde. Jeder Postillon betreute einen Zug, der aus vier gleichfarbenen Pferden bestand. &amp;#039;&amp;#039;Haus Wagner&amp;#039;&amp;#039; wurde zudem ab 1806 bis zum Jahre 1885 als Rathaus der „Munzipalität“ Richrath, später der Gesamtgemeinde Richrath-Monheim genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uvl&amp;quot;&amp;gt;Umweltschutz- und Verschönerungsverein Langenfeld e.&amp;amp;nbsp;V., &amp;#039;&amp;#039;Ein Führer durch Gebaute Geschichte Langenfelds&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Posthalterei am &amp;#039;&amp;#039;Berliner Platz&amp;#039;&amp;#039; befand sich im [[Schnittpunkt]] der später unter anderem &amp;#039;&amp;#039;Köln-Arnheimer Chaussee&amp;#039;&amp;#039; genannten [[Via Publica]], in Langenfeld identisch mit der heutigen [[Bundesstraße 8|B&amp;amp;nbsp;8]]. Einen weiteren wichtigen Fern[[handelsweg]] stellte die [[Provinzialstraße Elberfeld–Hitdorf]] zwischen [[Hitdorf]]er Rheinhafen und dem [[Bergisches Land|Bergischen Land]] dar, die heutige [[Bundesstraße 229|B&amp;amp;nbsp;229]], eine im Übrigen ebenfalls auf ältere Fernwege zurückgehende Verbindung. Ab 1668 fuhren Postkutschen über die Nord-Süd-Verbindung und ab 1699 zusätzlich Postkarren zwischen [[Münster]] und [[Köln]]. Eine Karte aus dem Jahre 1784 weist vier [[Postkurs|Postlinien]] für die Cölln-Düsseldorfer Mittelstation aus, die in Langenfeld angesiedelt war. Die letzte (im Bild festgehaltene&amp;lt;ref name=&amp;quot;lipfert&amp;quot;&amp;gt;Anne Lipfert, &amp;#039;&amp;#039;Langenfeld „anno dazumal“&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Gronenberg, Gummersbach&amp;lt;/ref&amp;gt;) Fahrt einer aus diesem Anlass feierlich geschmückten Postkutsche erfolgte vom Königlichen [[Postamt]] „Poststraße“ Ecke „Bahnhofstraße“ aus am 31. Mai 1905.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt; Erinnert wird im Übrigen an die Postkutschenzeit in Langenfeld mit einer eigenen Postkutsche sowie einem eigenen Paketwagen, die beide in einer [[Berghausen (Langenfeld)#Alte Posthalterei|gläsernen Remise]] neben dem Stadtmuseum gezeigt werden. Des Weiteren erinnert ein Traditionspaar der Karnevalsgesellschaft Postalia bei offiziellen Anlässen an die Posthalterei in Langenfeld und es zieren Bronzeskulpturen des [[Langenfeld (Rheinland)#Die Entwicklung zur Stadt|„Postillons“ und der „Christel von der Post“]] den Eingangsbereich der Stadtgalerie auf dem Galerieplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Kotten im Park.jpg|Ausstellung mit Kotten eines [[Schalenschneider]]s&lt;br /&gt;
  KottenInnen.jpg|Blick in die Werkstatt des [[Schalenschneider]]s&lt;br /&gt;
  Koelner Str Mitte.jpg|Heutige Wegkreuzung der alten Handelsrouten&lt;br /&gt;
  HausKruegers.jpg|[[Haus Wagner]] (Krügers), Gasthof seit 1793&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Rande notiert, war die B 8 in alter Zeit nicht mit einem festen [[Name]]n versehen, so wie sie heute &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorfer Straße&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kölner Straße&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Opladener Straße&amp;#039;&amp;#039; genannt wird, sondern es wurden wechselnde Bezeichnungen verwendet. So findet sich 1589 die &amp;#039;&amp;#039;Cöllner Straße&amp;#039;&amp;#039;, 1618 der &amp;#039;&amp;#039;Colnischer Weg&amp;#039;&amp;#039;, 1730 der &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Steinweg&amp;#039;&amp;#039;, um 1780 die &amp;#039;&amp;#039;Chaussee von Düsseldorf nach Cöln&amp;#039;&amp;#039;, 1802 die &amp;#039;&amp;#039;Mühlheimer Landstraße&amp;#039;&amp;#039;, 1826 die &amp;#039;&amp;#039;Holländische Chaussee&amp;#039;&amp;#039;, 1830 die &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rheinstraße&amp;#039;&amp;#039;, 1832 die &amp;#039;&amp;#039;Holländische Straße&amp;#039;&amp;#039;, 1850 die &amp;#039;&amp;#039;Köln-Düsseldorfer Heerstraße&amp;#039;&amp;#039;, 1864 die &amp;#039;&amp;#039;Cöln-Arnheimer Chaussee&amp;#039;&amp;#039;, 1866 die &amp;#039;&amp;#039;Köln-Arnheimer Staatsstraße&amp;#039;&amp;#039; und 1885 die &amp;#039;&amp;#039;Köln-Düsseldorfer Provinzialstraße&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt; In diesem Zusammenhang mit dieser &amp;#039;&amp;#039;Via Publica&amp;#039;&amp;#039; (noch einer ihrer Namen) wird Langenfeld denn auch gerne einem alten [[Slogan]] zufolge als „Junge Stadt an alter Straße“ bezeichnet, obwohl die Stadt mit dem [[Mauspfad]], der deutlich älteren Datums ist, und mit der &amp;#039;&amp;#039;Provinzialstraße Elberfeld-Hitdorf&amp;#039;&amp;#039; gleich noch mit zwei weiteren historischen Straßen von überregionaler Bedeutung aufwarten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der genagelte Schädel aus Langenfeld ====&lt;br /&gt;
Am 16. April 1964 (Müller nennt 1966&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt;) wurde bei Baggerarbeiten auf dem Gelände der Firma Keller auf der &amp;#039;&amp;#039;Kölner Straße&amp;#039;&amp;#039; 50 in Langenfeld ein genagelter (gepfählter Schädel) entdeckt. In diesem steckte ein 480&amp;amp;nbsp;mm langer, am Kopfende 20&amp;amp;nbsp;mm dicker und nach unten spitz zulaufender Eisennagel. Am [[Schädel]] selbst befanden sich Reste eines [[Brokatstoff|Brokatbandes]] mit einem kleinen Bronzestück. Nach den damaligen Untersuchungen handelte es sich um den Kopf einer etwa 30&amp;amp;nbsp;Jahre alten Frau sowie um eine [[Hinrichtung]] durch [[Enthauptung]]. Anschließend wurde der Kopf der Getöteten auf einen [[Pflock|Pfahl]] genagelt und öffentlich (an der Via Publica) zur Schau gestellt. Diese Art der [[Bestrafung]] kennt die [[Rechtsgeschichte]] nur bei [[Kapitalverbrechen]] z.&amp;amp;nbsp;B. Kindesmord, Mord, insbesondere durch Giftmischerei, Blutschande etc. und nicht etwa als [[Hexenverfolgung|Maßnahme gegen sogenannte Hexen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Februar 2008 hielt Dr.&amp;amp;nbsp;phil. [[Peter Pieper]], weltweit erster [[Archäologe]] in forensischen Diensten, einen Vortrag über seine weitergehenden [[Forschung]]en an dem genagelten Schädel aus Langenfeld. Auch er gelangt zu der Erkenntnis, dass es sich mutmaßlich um den Schädel einer etwa bis 30&amp;amp;nbsp;Jahre alte Frau handelt, die im 17. Jahrhundert getötet worden sein könnte. Allerdings ständen abschließende Untersuchungen, insbesondere zum Geschlecht noch aus. Der [[Beifund]] des Brokatbandes, ein feinster, mit [[Gold]]- und [[Silber]] durchwebter [[Textil]]rest, lasse aber eine [[Frau|Dame]] höheren Standes vermuten. Gleichfalls gestatte der Zahnbefund ohne [[Karies]] oder [[Parodontose]] die Annahme einer vielleicht adligen [[Soziale Herkunft|Abkunft]]. Gleichfalls vermutet er als Grund der Hinrichtung eine Tötung als [[Hexe]]. Dass die vermutlich weibliche Getötete dennoch nicht lange angenagelt blieb, sei aus dem Umstand zu schließen, dass der [[Unterkiefer]] zum Zeitpunkt des [[Archäologischer Fund|Fundes]] noch vorhanden war. Der Schädel sei nämlich, möglicherweise auf Betreiben der Familienangehörigen, abgenommen worden. [[Respekt|Pietätsgründe]] dürfen hierfür angenommen und möglicherweise eine entsprechende Zahlung unterstellt werden. Denn üblich sei es gewesen, den [[Raben und Krähen|Raben]] das Geschäft der Beseitigung der Fleischreste zu lassen, so dass der gemeinsame Fund von Schädel und Unterkiefer selten sei. Im Übrigen habe man den Rest des [[Körper (Biologie)|Körpers]] am Ort der [[Enthauptung]] zurückgelassen und gegebenenfalls verscharrt. Eine ordnungsgemäße [[Bestattung]] jedenfalls wurde den so Hingerichteten nicht zuteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin resümierte er, dass der [[Fundort]] des Schädels nicht der eigentliche Ort der Hinrichtung, sondern nur der Ausstellungsort an der historischen Nord-Süd-Verbindung, der heutigen B 8 gewesen sei. Als [[Richtstätte]] kämen dagegen mehrere Örtlichkeiten in der Nähe in Betracht: Zu nennen seien der [[Galgen]] &amp;#039;&amp;#039;Am Galgendriesch&amp;#039;&amp;#039;, der Katzberg, aber auch das rückwärtige Gelände auf dem [[Hucklenbruch (Langenfeld)#Mauspfad und Galgen|Hucklenbruch]] an der Straße &amp;#039;&amp;#039;Zum Galkhause(ne)r Bach&amp;#039;&amp;#039;. Dort ließen nämlich [[Luftaufnahme]]n der [[Vereinigte Staaten|Amerikaner]] aus dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] auf einen ehemaligen Hinrichtungsplatz schließen.&amp;lt;ref&amp;gt;ritter-pitter.de, [http://ritter-pitter.de/der-genagelte-schaedel-aus-langenfeld/ „Der genagelte Schädel aus Langenfeld“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Berliner Platz.jpg|Berliner Platz in Mitte, einst Standort der Posthalterei&lt;br /&gt;
  Langenfeld Am Berliner Platz.jpg|Hauptstraße mit Blickrichtung Immigrath&lt;br /&gt;
  Stadtmuseum Mitte.jpg|Stadtmuseum Langenfeld auf der Hauptstraße&lt;br /&gt;
  Hauptstrasse Mitte.jpg|Neue Bebauung in Langenfelds Hauptstraße&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Entwicklung des Stadtteils ===&lt;br /&gt;
Langenfeld-Mitte wurde ganz wesentlich durch seine günstige Verkehrsanbindung geprägt. Erwähnt wurde bereits die Lage im Schnittpunkt zweier historischer und überregional bedeutender [[Bundesstraße]]n, der heutigen [[Bundesstraße 8|B&amp;amp;nbsp;8]] sowie der [[Bundesstraße 229|B&amp;amp;nbsp;229]]. Diese bedingten bereits früh einen regen Personenverkehr und einen bedeutenden Warenaustausch in dem damals zunächst noch weitestgehend agrarisch strukturierten Gebiet. Hinzugetreten zu den Bundesstraßen sind die [[Anschlussstelle (Autobahn)|Anschlussstelle]] Monheim/Langenfeld an der [[Bundesautobahn 59|A&amp;amp;nbsp;59]] sowie die Anschlussstelle Reusrath an der [[Bundesautobahn 542|A&amp;amp;nbsp;542]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren zu nennen ist die Einrichtung des [[Bahnhof]]s Langenfeld der [[Stammstrecke der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft|Cöln-Mindener Eisenbahn]] im Jahre 1845, der einen gewaltigen Entwicklungsschub in Richtung industrieller Entwicklung auslöste. Die Webereien Simons Erben (1860) und (wohl in Immigrath) Neumann &amp;amp; Büren (1864), die Weberei der Brüder Theis (1865) sowie die Weberei Becker &amp;amp; Bernhard (1897) weisen auf diese Entwicklung hin. Mit der Fa. Rudolf Müller &amp;amp; Söhne eröffnete 1877 das erste Eisenwerk in Langenfeld seine Pforten. Ihm folgten 1895 in Immigrath die [[Kronprinz AG]] sowie 1902 die [[Vereinigte Stahlwerke AG]], um hier einige der Firmen zu nennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;galera&amp;quot;&amp;gt;von Galera, Langenfeld (Rhld.), &amp;#039;&amp;#039;Von der Markgrafschaft zur Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Backofen, Langenfeld 1963&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Golf am Katzberg.jpg|mini|9-Loch Golfplatz am Katzberg in Langenfeld-Mitte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist von den einst großen Arbeitgebern der Textil- und Stahlbranche am Ort lediglich die Fa. Mannesmann Pressfittings geblieben, alle anderen Areale werden heute durch zum Teil eine Vielzahl von kleineren Firmen genutzt. Dies führte andererseits zu einer gegenüber früher deutlich verminderten Krisenanfälligkeit der Wirtschaft Langenfelds. Größter Arbeitgeber in Langenfeld-Mitte ist nach der Aufgabe des [[Württembergische Metallwarenfabrik|WMF]]-Standortes heutzutage die Tubenfabrik Höll auf der &amp;#039;&amp;#039;Poststraße&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langenfeld-Mitte ist aufgrund der Aufgabe oder des Wegzugs insbesondere der Webereien sowie durch die bereits früh vollzogene Trennung von [[Industrie]], [[Gewerbe]], großem [[Einzelhandel]] und Wohnbebauung heute durch seine [[Wohnquartier]]e geprägt. Es wurde eine der ehemaligen Weberei-Gebäude für einen Verbrauchermarkt nach Immigrath umgesetzt. Es handelt sich um das [[Fachwerkhaus]] der AWO an der &amp;#039;&amp;#039;Solinger Straße&amp;#039;&amp;#039;. An den Randgebieten und insbesondere an der Bahnlinie [[Köln]]–[[Düsseldorf]] sind jedoch nach wie vor größere Gewerbeansiedlungen zu finden. Die landwirtschaftlichen Nutzflächen sind allerdings weiterhin auf dem Rückzug. Dennoch werden die Flächen nicht nur zu weiterer [[Besiedlung]] verbraucht, es entstehen auch neue Grünflächen wie der [[Golfplatz]] auf dem Katzberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gotteshäuser des Stadtteils ===&lt;br /&gt;
==== Die Synagoge zu Ganspohl ====&lt;br /&gt;
Die Langenfelder [[Synagoge]] wurde im Jahre 1869 erbaut. Sie lag am Tage ihrer Zerstörung, dem 9. November 1938, der [[Novemberpogrome 1938|Pogromnacht]], an der &amp;#039;&amp;#039;Adolf-Hitler-Straße&amp;#039;&amp;#039; 101, wie die &amp;#039;&amp;#039;Hauptstraße&amp;#039;&amp;#039; zur [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] hieß. Ihr Standort läge heute gegenüber der Einmündung der &amp;#039;&amp;#039;Wilhelmstraße&amp;#039;&amp;#039; in die &amp;#039;&amp;#039;Hauptstraße&amp;#039;&amp;#039;. Sie wurde nach dem Krieg nicht wieder errichtet, ihr Grundstück wurde stattdessen bis zum Bau eines Geschäftshauses als Shell-Tankstelle genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt; Lediglich eine Tafel am Stadtmuseum erinnert noch heute an ihre Existenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauakten sind von dem jüdischen [[Gotteshaus]] nicht erhalten geblieben. Allerdings existiert ein Lageplan zum Bau einer benachbarten Autogarage, aus dem sich Rückschlüsse über das Haus anstellen lassen. Danach handelte es sich bei dem [[Gebäude]] um ein schlichtes [[Backstein]]gebäude, typisch für viele kleine, ländliche [[Gemeinde]]n während des 19. Jahrhunderts. Seine Grundfläche maß circa 12,50 Meter in der Länge und 9,00 Meter in der Breite. Es war in der [[Längsachse]] nach Osten ausgerichtet. An der Stirnwand nach Osten befand sich zudem ein halbkreisförmiger [[Anbau (Gebäude)|Anbau]], der so genannte Thoraraum, in dem die [[Thora]] aufbewahrt wurde. Dieser war durch eine große Türe und ein drei- bis vierstufiges, viereckiges [[Podest]] vom Synagogenraum getrennt. Die Bänke in der Synagoge waren so angeordnet, dass von allen Plätzen ein guter Blick auf den Thora-[[Schrein]] möglich war. Eine Treppe führte aus dem Vorraum auf die Frauenempore, da aufgrund ritueller Vorschriften der Gebetsraum im Erdgeschoss den Männern vorbehalten blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zerstörung selbst konnte ermittelt werden, dass bereits in der Nacht vor dem [[Brand]] der Synagoge die Wohnung des Hausmeisters verwüstet worden sei. Schließlich ging das Gebäude am Abend des 9. November 1938 in Flammen auf. [[Täter (Strafrecht)|Täter]] seien die hiesigen Mitglieder der [[Sturmabteilung|SA]] gewesen. Widersprüchlich sind die Angaben über das Eingreifen der [[Feuerwehr]]. Einige der damaligen Augenzeugen (in der benachbarten Wilhelmshalle, der damaligen Stadthalle, fand eine Veranstaltung statt) wollen die Feuerwehr gar nicht, andere gesehen haben, dass sie erst eingriff, als ein benachbartes Gebäude in Flammen aufzugehen drohte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmitz&amp;quot;&amp;gt;Günter Schmitz, &amp;#039;&amp;#039;„Die Synagoge zu Ganspohl“&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Stadtarchiv Langenfeld 1988&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die evangelische Johanneskirche Stettiner Straße ====&lt;br /&gt;
Dritter [[evangelisch]]er Kirchenbau nach der Kirche in Reusrath und der Erlöserkirche in der Hardt wurde die Johanneskirche an der Stettiner Straße. Durch die starke [[Bevölkerung]]szunahme nach dem Zweiten Weltkrieg wurde für beide große [[Konfession]]en die Notwendigkeit der Neugliederung und des Baus neuer Gotteshäuser notwendig. Den Anfang in Langenfeld-Mitte machte die (seit 1. Februar 1961) Evangelische [[Kirchengemeinde]] Langenfeld im Jahre 1954 mit der [[Kirchweihe|Einweihung]] der Johannes-Kirche in der Stettiner Straße. Der Turm wurde der Kirche wurde nachträglich im Jahre 1967 errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt; Die Johanneskirche wurde 2017 entwidmet und 2019 abgerissen. Als Ersatz wurde das Johanneszentrum errichtet, ein verkleinertes Gemeindezentrum mit Wohnbebauung.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://rp-online.de/nrw/staedte/langenfeld/presbyterium-beharrt-auf-kirchenabriss_aid-18798205 Langenfeld. Presbyterium beharrt auf Kirchenabriss, in: rp-online, 17. November 2016.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stephan Meisel |url=https://rp-online.de/nrw/staedte/langenfeld/langenfeld-abriss-der-evangelischen-johanneskirche-startet_aid-37538623 |titel=Abriss der Johanneskirche beginnt |zugriff=2022-10-02 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Christus König ====&lt;br /&gt;
Als zweite Tochterkirche von St. Josef wurde die katholische Kirche Christus König durch erzbischöfliche [[Urkunde]] am 22. Oktober 1959 eingerichtet. Obwohl noch keine Kirchengebäude vorhanden waren, erfolgte dennoch die Erhebung der Gemeinde zur [[Rektoratspfarre]] mit Einsetzung des Kaplans Klaus Jakobs zum Rektoratspfarrer. Das Kirchengebäude selbst, für dessen Bau bereits in den 1920er Jahren zu sammeln begonnen worden war, wurde am 27. Oktober 1963 eingeweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt; Der heutige [[Turmhelm]] wurde erst im Jahre 1984 aufgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;görgens&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere kirchliche Gemeinschaften ====&lt;br /&gt;
Neben den großen Konfessionen existiert in Langenfeld eine ganze Anzahl weiterer [[Glaubensgemeinschaft]]en. Dazu gehören die Landeskirchliche Gemeinschaft Langenfeld in der „Hardt“, die Gemeinschaft der [[Siebenten-Tags-Adventisten]], die Ecclesia-Gemeinde der [[Christ]]en e.&amp;amp;nbsp;V., die Stadtmission Langenfeld, die Freie Kirchliche Gemeinde in der „Karlstraße“, die Neuapostolische Kirche mit dem im Bild gezeigten Gotteshaus sowie die [[Zeugen Jehovas]] mit ihrem 1987 eingeweihten, neuen Königreichssaal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  GedenktafelMuseum.jpg|Gedenktafel zum Brand der Synagoge&lt;br /&gt;
  EvKirche Stettiner Str.jpg|Evangelische Johanneskirche in der Stettiner Straße vor dem Abriss im Jahr 2019&lt;br /&gt;
  Neuapostolische Kirche Lengenfeld.jpg|Neuapostolische Kirche in der Bachstraße&lt;br /&gt;
  Langenfeld Christus Koenig.jpg|Katholische Kirche Christus König&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Amtsgericht ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der kommunalen Neugliederung wurde die ehemals dem [[Rhein-Wupper-Kreis]] angehörende Stadt Langenfeld zum 1. Januar 1975 dem [[Kreis Mettmann]] zugeschlagen. Dennoch gehörten Langenfeld und Monheim noch einige Jahre dem Amtsgerichtsbezirk Leverkusen an. Um die kommunale [[Gebietsreform]] schließlich auch auf den [[Gerichtsbezirk]] auszudehnen, wurde mit Datum 1. April 1979 in Langenfeld das [[Amtsgericht]] Langenfeld eingerichtet. Es ist für die Städte [[Hilden]], Langenfeld und [[Monheim am Rhein|Monheim]] zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstes Domizil des Gerichts war das alte Rathaus der Stadt an der Hauptstraße 11–13. Zudem wurden Büros in der benachbart im Stadtgarten liegenden [[Villa Berger (Langenfeld)|Villa Berger]] bezogen. Das Gericht startete mit 7 [[Richter]]n, 14 [[Rechtspfleger]]n, 46 [[Beamter (Deutschland)|Beamten]] und 7 [[Wachtmeister]]n. Insbesondere vor dem Hintergrund wachsender Aufgaben erwiesen sich die Räumlichkeiten des Gerichts schnell als zu klein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt; Heute sind es rund 120 Bedienstete, die am „Jüngsten Gericht“ in [[Nordrhein-Westfalen]] (so die Eigenbezeichnung) ihren Dienst tun. Dennoch währte die beschriebene, zunächst als Provisorium gedachte Unterbringung 18&amp;amp;nbsp;Jahre. Daher wurde die am 16. Juni 1997 erfolgte Einweihung des neuen Domizils an der Hauptstraße 15 sehr begrüßt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ag-langenfeld.nrw.de/wir_ueber_uns/historie/index.php |text=www.ag-langenfeld.nrw.de |wayback=20090508104150 |archiv-bot=2019-04-25 00:59:30 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
In Langenfeld existieren [[Lokalredaktion]]en einiger großer [[Zeitung]]en und Verbraucher[[zeitschrift]]en. Auch Langenfelds erstes [[Internet]]-TV, der inzwischen eingestellte Sender &amp;#039;&amp;#039;TV-Langenfeld&amp;#039;&amp;#039; ging aus der alten Mitte heraus ins World-Wide-Web. Lokalredaktionen mit Themen zu Langenfeld unterhalten die [[Rheinische Post]], die [[Neue Rhein Zeitung]] sowie die [[Westdeutsche Zeitung]]-Düsseldorfer Nachrichten. Auch der [[Kölner Stadt-Anzeiger]] berichtet unregelmäßig in den Ausgaben &amp;#039;&amp;#039;Leverkusen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rhein-Berg&amp;#039;&amp;#039; über die Stadt. Daneben zu finden sind seit 1977 zweimal wöchentlich der &amp;#039;&amp;#039;„Langenfelder Wochenanzeiger“&amp;#039;&amp;#039;, weiter wöchentlich die &amp;#039;&amp;#039;„Langenfelder Wochenpost“&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;„Lokal Anzeiger Langenfeld“&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;„Der Langenfelder“&amp;#039;&amp;#039; hat eine monatliche Erscheinungsweise und die Publikation der Stadtverwaltung &amp;#039;&amp;#039;„Langenfeld Aktuell“&amp;#039;&amp;#039; wird vierteljährlich herausgegeben. Weitere Zeitschriften erscheinen unregelmäßig oder sind nicht flächendeckend verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== S-Bahnhof ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bf-langenfeld.jpg|mini|Der S-Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Langenfeld (Rheinl.)&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bahnhof Langenfeld (Rheinland)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der S-Bahnhof „Langenfeld (Rheinland)“ liegt etwa 18 Kilometer südlich des [[Düsseldorf Hauptbahnhof|Düsseldorfer Hauptbahnhofs]]. Er befindet sich an der [[Bahnstrecke Köln–Duisburg]]. Der Bahnhof liegt im Osten des [[Ortsteil|Stadtteils]] Langenfeld-Mitte. Er besitzt einen [[Bahnsteig|Mittelbahnsteig]] mit zwei Zugängen. Zurzeit wird der Bahnhof von zwei Linien der S-Bahn und sieben Buslinien angefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;color: white; background: #808080;&amp;quot;| Linie&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;color: white; background: #808080;&amp;quot;| Linienverlauf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{S-Bahn NRW|6}}&lt;br /&gt;
| Essen Hbf – Essen-Kettwig – Ratingen Ost – Düsseldorf Hbf – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Langenfeld (Rheinl)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Köln Hbf – Köln-Nippes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{S-Bahn NRW|68}}&lt;br /&gt;
|Wuppertal-Vohwinkel&amp;amp;nbsp;– Düsseldorf&amp;amp;nbsp;– &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Langenfeld (Rheinl)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Bahnlinie|RB||206|white|black|black}}&lt;br /&gt;
| Langenfeld, Turnerstr. – Langenfeld&amp;amp;nbsp;(Rheinl.)-S-Bahnhof – Lev-Opladen, Busbahnhof – Lev-Mathildenhof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Bahnlinie|RB||232|white|black|black}}&lt;br /&gt;
| Langenfeld, Turnerstr. – Langenfeld, Am Galgendriesch/S-Bahnhof  – Langenfeld, Mehlbruch - Leverkusen-Reusrath - Lev-Opladen, Busbahnhof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Bahnlinie|RB||SB59|white|black|black}}&lt;br /&gt;
| Langenfeld (Rheinl.)-S-Bahnhof – Monheim, Landwirtschaftszentrum - Monheim, Mitte - Düsseldorf-Benrath S-Bahnhof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Bahnlinie|RB||785|white|black|black}}&lt;br /&gt;
| Langenfeld (Rheinl.)-S-Bahnhof – Langenfeld-Stadtmitte  – Düsseldorf, Heinrich-Heine-Allee U&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Bahnlinie|RB||790|white|black|black}}&lt;br /&gt;
| Langenfeld-Richrath, Götsche – Langenfeld (Rheinl.)-S-Bahnhof – Monheim, Mitte - Monheim, Mona Mare&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Bahnlinie|RB||791|white|black|black}}&lt;br /&gt;
| Monheim, Mitte – Langenfeld (Rheinl.)-S-Bahnhof  –  Solingen HBF&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Bahnlinie|RB||NE20|white|black|black}}&lt;br /&gt;
| Langenfeld (Rheinl.)-S-Bahnhof – Langenfeld-Reusrath – Leverkusen-Opladen Busbahnhof&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Schulen des Stadtteils ==&lt;br /&gt;
Die Schulen in Mitte konzentrieren sich im Bereich der &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich Fröbel|Fröbelstraße]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Metzmacherstraße&amp;#039;&amp;#039; sowie der &amp;#039;&amp;#039;[[Johann Heinrich Pestalozzi|Pestalozzistraße]]&amp;#039;&amp;#039;. Es sind dies die &amp;#039;&amp;#039;[[römisch-katholische Kirche|katholische]] [[Grundschule]] Fröbelstraße&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Don-Bosco-Schule&amp;#039;&amp;#039;, sowie die &amp;#039;&amp;#039;Katholische [[Hauptschule]] Metzmacherstraße&amp;#039;&amp;#039;, beide hervorgegangen aus der 1838 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Katholischen [[Volksschule]] Immigrath&amp;#039;&amp;#039;, deren Gebäude heute als [[Katholisches Jugendheim (Immigrath)|Katholisches Jugendheim]] genutzt werden. Aus der 1891 auf der &amp;#039;&amp;#039;Schulstraße&amp;#039;&amp;#039; eingerichteten &amp;#039;&amp;#039;[[Evangelisch]]en Volksschule&amp;#039;&amp;#039; ist 1968 die heutige &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschafts-Grundschule Fröbelstraße&amp;#039;&amp;#039; hervorgegangen. Die &amp;#039;&amp;#039;Pestalozzischule&amp;#039;&amp;#039; auf der &amp;#039;&amp;#039;Pestalozzistraße&amp;#039;&amp;#039; wurde als [[Schule]] für [[Lernbehinderung|Lernbehinderte]] im Jahre 1948 eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt; Die einstige [[Realschule]] an der &amp;#039;&amp;#039;[[Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein|Freiherr-vom-Stein-Straße]]&amp;#039;&amp;#039; dient nach Umzug der Schule zum &amp;#039;&amp;#039;Pommernweg&amp;#039;&amp;#039; nunmehr als Stadtmuseum. Eine &amp;#039;&amp;#039;[[Musikschule|Jugendmusikschule]]&amp;#039;&amp;#039; besteht seit 1972 und eine &amp;#039;&amp;#039;„Jugendkunstschule“&amp;#039;&amp;#039; seit 1988. Zu erwähnen ist ferner die für die [[Erwachsenenbildung]] zuständige und seit 1946 bestehende [[Volkshochschule]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt; deren Schulräumlichkeiten sich im [[Kulturzentrum]] am [[Ganspohl]] neben der [[Stadthalle]], dem &amp;#039;&amp;#039;Schauplatz&amp;#039;&amp;#039;, befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2007 [[Stichtag]] zählte man in Langenfeld-Mitte 10.974 Bürger. Am 31. Dezember 2006 waren es noch 11.015 Einwohner in der alten Mitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
Viele der einst in Langenfeld-Mitte beheimateten Vereine haben inzwischen ihr Domizil in Immigrath, wie die nach genannten drei:&lt;br /&gt;
* Schützenverein von 1834&lt;br /&gt;
* Schwimmverein 1912&lt;br /&gt;
* Hucklenbroicher Sportverein HSV&lt;br /&gt;
Weitere Vereine (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) sind:&lt;br /&gt;
* Heimatverein Postalia&lt;br /&gt;
* Karnevalsgesellschaft Spießratzen, älteste noch bestehende Karnevalsgesellschaft in Langenfeld&lt;br /&gt;
* Prinzengarde Langenfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Rolf D. Gassen, Ratsherr der FDP von 1984 bis 2009, Fraktionsvorsitzender von 1987 bis 2009, stellv. Bürgermeister von 1989 bis 2004, Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und des  Goldenen Ehrenrings der Stadt seit 3. Oktober 2009  sowie der goldenen Ehrennadelund der silbernen Plakette  der [[Industrie- und Handelskammer Düsseldorf|IHK zu Düsseldorf]] für Verdienste in der Berufsausbildung&lt;br /&gt;
* Friedhelm Görgens, Jahrgang 1948, CDU, Bürgermeister Langenfelds von 1989 bis 1994, Autor der Bände „Langenfeld“ und „Langenfeld 2“ zur&lt;br /&gt;
* Günther Schmitz, Oberstudiendirektor, ehemaliges SPD-Ratsmitglied, langjähriger und aktueller Leiter des VHS-Arbeitskreises zur Stadtgeschichte. In letztgenannter Eigenschaft erwarb er sich besondere Verdienste um die Erforschung der Geschichte Langenfelds wie der jüdischen Bürger während der NS-Diktatur.&lt;br /&gt;
* Manfred Stuckmann, CDU, stellvertretender Bürgermeister, Begründer der Prinzengarde, Organisator des Stadtfestes, Buchautor und fachkundiger Führer seiner Tour um „Langenfelder Verzällcher“&lt;br /&gt;
* Heinrich Völkel, von 1952 bis 1992 Ratsmitglied der SPD, von 1962 bis 1987 Vorsitzender der SPD-Fraktion im Stadtrat, stellvertretender Bürgermeister von 1966 bis 1975 und von 1979 bis 1989, Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande, Träger des Ehrenrings und 2. Ehrenbürger (nach [[Hans Litterscheid]]) der Stadt Langenfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anne Lipfert, Langenfeld „anno dazumal“, Verlag Gronenberg, Gummersbach&lt;br /&gt;
* Rolf Müller, Stadtgeschichte Langenfeld, Verlag Stadtarchiv Langenfeld 1992&lt;br /&gt;
* Friedhelm Görgens, Langenfeld, Droste, Düsseldorf 1984&lt;br /&gt;
* Günther Schmitz, Die Synagoge zu Ganspohl, Beiträge zur Langenfelder Stadtgeschichte, Verlag Stadtarchiv 1988&lt;br /&gt;
* Uwe Schwarz, Köln und sein Umland in alten Karten, Emons Verlag 2005&lt;br /&gt;
* von Galera, Langenfeld (Rhld.), Von der Markgrafschaft zur Stadt, Backofen, Langenfeld 1963&lt;br /&gt;
* Umweltschutz- und Verschönerungsverein Langenfeld e.&amp;amp;nbsp;V., Ein Führer durch Gebaute Geschichte Langenfelds&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ag-langenfeld.nrw.de/ &amp;#039;&amp;#039;Amtsgericht Langenfeld&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://ritter-pitter.de/der-genagelte-schaedel-aus-langenfeld/ &amp;#039;&amp;#039;Zum genagelten Schädel aus Langenfeld&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.hauptstrasse-langenfeld.de/ &amp;#039;&amp;#039;Werbegemeinschaft Hauptstraße&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Langenfeld (Rheinland)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Langenfeld (Rheinland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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