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	<title>Langenbochum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T17:56:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Langenbochum&amp;diff=458085&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 2 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2026-02-24T19:24:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 2 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Langenbochum&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Herten&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.61221&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7.11859&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.6&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Flächen&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.regioplaner.de/fileadmin/media/regioplaner/dokumente/thematische_karten/stadtbezirke/2018-12-13-stadtbezirke-herten.pdf |wayback=20220502204137 |text=Karte der Statistische Bezirke Hertens nebst Flächenangaben |archiv-bot=2026-02-24 19:24:35 InternetArchiveBot }}, regioplaner.de (PDF; 3,1&amp;amp;nbsp;MB); im Vergleich zur Angabe der Stadt Herten fehlen in der Summe der neun Bezirke 0,75&amp;amp;nbsp;km², weshalb man die Genauigkeit der Einzelflächen nicht höher als eine Nachkommastelle ansetzen sollte.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 8050&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;EinwohnerHerten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1926-04-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 45699&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = 45701&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02366&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Herten-Langenbochum Gliederung Uebersicht.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Langenbochum innerhalb des Stadtgebietes von Herten; für Details siehe [[:Datei:Herten Gliederung.png|topographische Karte des Stadtgebiets]]&lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Herten Monument 87 Foerdergeruest Schacht 3 2018-09-08.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = „Fördergerüst Schacht 3“, einziges Baudenkmal des Stadtteils ([[Liste der Baudenkmäler in Herten|Liste]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Langenbochum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein nördlicher Stadtteil von [[Herten]]. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Langenbochum&amp;#039;&amp;#039; deutet auf die ursprünglich langgestreckte Form des Stadtteils, dessen wichtigste Straße von [[Buche]]n umsäumt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auf- und Abstieg als Bergbauort ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Herten Bergwerk Schlägel &amp;amp; Eisen 1.jpg|mini|links|Bergwerk Schlägel &amp;amp; Eisen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauerschaft gehörte früher zur [[Recklinghausen-Land]]. Ihre Eingemeindung, die mit dem Einzug des [[Steinkohlenbergbau]]s zwischen [[Emscher]] und [[Lippe (Fluss)|Lippe]] um die Jahrhundertwende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts eine große Zahl von Einwohnern hinzugewonnen hatte, erfolgte am 1. April&amp;amp;nbsp;1926. Viele Jahrzehnte wurde Langenbochum von der [[Zeche Schlägel &amp;amp; Eisen]] dominiert, die hier der größte Arbeitgeber und Wohnungsvermieter war. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Zeche am 9. November 1944 durch Bomben schwer beschädigt, und der Wiederaufbau begann 1947.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.schlaegelundeisen-herten.de/bergwerk-s-e/zeittafel/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schachtanlage]] Schlägel &amp;amp; Eisen wurde Ende der 1990er-Jahre mit der [[Zeche Ewald]] im Hertener Süden zu einem Verbundbergwerk zusammengelegt. Im Rahmen des Zechensterbens wurde die Zeche 1998 stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute hat die Stadt Herten einige Büros im Nebengebäude der Zeche. Die Fördertürme der Schächte 3 und 4 sind als Landmarken erhalten geblieben und machen den Stadtteil auch aus der Ferne erkennbar –&amp;amp;nbsp;sie korrespondieren aus der Ferne mit den Fördertürmen Schlägel &amp;amp; Eisen 1, 2 und 7 in der [[Hertener Mark]]. Das Fördergerüst von Schacht 3 aus dem Jahr 1897 ist denkmalgeschützt, das von Schacht 4 ist eine Neukonstruktion von 1984/85 mit Fünfseilförderung und fällt durch seine beeindruckende Höhe von 64&amp;amp;nbsp;m auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.industriedenkmal-stiftung.de/denkmale/zeche-schlaegel-eisen &amp;#039;&amp;#039;Zeche Schlägel &amp;amp; Eisen&amp;#039;&amp;#039;], industriedenkmal-stiftung.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Turm von Schacht 7 wurde 2013 abgerissen, wobei er sich bei der Sprengung als widerspenstig erwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwangsarbeiterlager während der Zeit des Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Mit dem Zwangsarbeiterlager Schlägel &amp;amp; Eisen Schacht 3/4/7 an der Lyckstraße/(frühere) Hindenburgstraße bestand während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] in Langenbochum das größte [[Zwangsarbeit#Zweiter Weltkrieg|Zwangsarbeitslager]] auf dem Gebiet der Stadt Herten. Die vornehmlich aus Russland stammenden, als [[Fremdarbeiter]] und [[Kriegsgefangene]] von deutschen Besatzungsbehörden verschleppten Männer und Frauen mussten dort unter erbärmlichsten Bedingungen leben. Sie erhielten nur völlig unzureichende Ernährung und Versorgung. Die Zwangsarbeit mussten sie überwiegend im Untertagebergbau bzw. in den anderen Betrieben der Zeche Schlägel &amp;amp; Eisen verrichten. Von Aufsehern und Bewachern wurden sie menschenunwürdig behandelt, oft sogar gequält. Ende März 1945 wurden die Lagerinsassen von der US-Armee befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er-Jahren wurde durch das Gelände dieses ehemaligen Lagers eine neue Straße gebaut, die von den damals politisch Verantwortlichen in Herten nach der dem [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialismus]] verbundenen Dichterin [[Agnes Miegel]] benannt worden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.herten.de/fileadmin/documents/herten/Politik_und_Verwaltung/Stadtportraet/Spurensuchedruckfassung.pdf |titel=Spurensuche … – Gedenkplatten zur Erinnerung an die Zeit und Geschichte des Nationalsozialismus in Herten |hrsg=Stadt Herten |datum=2012-01 |format=PDF; 924&amp;amp;nbsp;kB |sprache=de |abruf=2022-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neue Heimat für Siebenbürger ==&lt;br /&gt;
In den 1950er-Jahren entstand die &amp;#039;&amp;#039;Siebenbürgersiedlung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Vollmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Westfälische Städtebilder. Berichte und Betrachtungen&amp;#039;&amp;#039;. C. Bertelsmann Verlag, Gütersloh 1963, S. 254.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie erstreckt sich im Dreieck zwischen der Langenbochumer Straße, der Polsumer Straße und der Feldstraße und ist bis heute intakt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Siebenbuerger_Siedlung&amp;quot;&amp;gt;[https://siebenbuerger-herten.de/index.php/siebenbuerger-siedlung.html &amp;#039;&amp;#039;Siebenbürger Siedlung&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Deutschstämmige Übersiedler aus [[Siebenbürgen]], die als Folge des Zweiten Weltkrieges [[Rumänien]] verlassen mussten, kamen durch das Angebot von 1952, im Kohlebergbau arbeiten zu können, nach Herten und prägen durch ihre Kultur und Folkloreveranstaltungen das Bild.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Siebenbuerger_Geschichte&amp;quot;&amp;gt;[https://siebenbuerger-herten.de/index.php/die-anfaenge.html &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge der Siebenbürger Sachsen in Herten-Langenbochum&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er-Jahren errichteten die Siebenbürger das Siebenbürger Haus der Jugend, das 1964 eingeweiht wurde, um dort Versammlungen und Feste zu planen. Das Siebenbürger Haus wird bis heute für die kulturellen Veranstaltungen der [[Siebenbürger Sachsen]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betriebsverlegung aus der Innenstadt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Herta Herten.jpg|mini|Fleisch- und Wurstfabrik Herta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als größter Arbeitgeber in Langenbochum gilt derzeit die Fleisch- und Wurstfabrik [[Herta (Unternehmen)|Herta]] KG, die seit über 10 Jahren eine Tochter der [[Nestlé]] AG ist. Die durch den Hertener [[Karl Ludwig Schweisfurth]] gegründete Fleischfabrik hatte ihren ursprünglichen Standort in der Hertener Innenstadt neben dem [[Städtisches Gymnasium Herten|Städtischen Gymnasium Herten]]. Im Rahmen einer umfassenden Innenstadtneugestaltung in den 1970er-Jahren fand eine Betriebsverlegung statt. Die europaweit bekannte Markenfirma Herta fand am Rande von Langenbochum ein weiträumiges Betriebsgelände für ihre damals als vorbildlich geltenden modern gestalteten Verwaltungs- und Betriebsneubauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die [[Verkehrsverbund Rhein-Ruhr|VRR]]-Buslinien 238, 245, 246 und NE9 der [[Vestische Straßenbahnen|Vestischen Straßenbahnen]] erschließen den Ort. Zusätzlich bedient die Buslinie 243 den südlichen Rand des Stadtteils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt {{nowrap|(Mo–Fr)}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf Vestische|238}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf Vestische|243}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf Vestische|245}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf Vestische|246}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf Vestische|NE9}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Im Sport ist der Stadtteil bekannt durch seinen Fußballverein &amp;#039;&amp;#039;Blau-Weiß Westfalia Langenbochum&amp;#039;&amp;#039;, der aus der Fusion von &amp;#039;&amp;#039;SG Herten-Langenbochum&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Westfalia Scherlebeck&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 2011 hervorging. Besonders die Jugendarbeit brachte mehrere Jugendnationalspieler und Bundesligaspieler hervor wie z. B. [[Benedikt Höwedes]], [[Christian Timm]], [[Frank Riethmann]] und [[Michael Ratajczak]]. Der Verein gilt als Talentschmiede für die großen Vereine wie [[Borussia Dortmund]], [[FC Schalke 04]] und [[VfL Bochum]]. Jedes Jahr veranstaltet der Verein eines der in Deutschland namhaftesten Jugendfußballturniere, den Euro-Cup für U-11-Junioren. Mannschaften aus ganz Europa folgen jährlich der Einladung. Neben Teams von [[FC Bayern München]], [[Hamburger SV]], [[Werder Bremen]] etc. nahmen auch schon Clubs wie [[Inter Mailand]], [[Slavia Prag]], [[Racing Straßburg]] und [[Rapid Wien]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Früchteteppich ==&lt;br /&gt;
Zum [[Erntedankfest]] kommen jedes Jahr Besucher aus ganz [[Nordrhein-Westfalen]] in die katholische Gemeindekirche St. Maria Heimsuchung, um den dort von Frauen der Gemeinde jeweils unterschiedlich gestalteten überdimensionalen „Früchte- und Ernteteppich“ zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Herten-Langenbochum|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EinwohnerHerten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.herten.de/service/aemter-und-institutionen/statistik-demografie.html&lt;br /&gt;
 |titel=Einwohnerzahlen in Herten nach Stadtteilen&lt;br /&gt;
 |titelerg=&lt;br /&gt;
 |werk=herten.de – Statistik &amp;amp; Demografie&lt;br /&gt;
 |hrsg=Stadt Herten&lt;br /&gt;
 |abruf=2022-04-12&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2023-07-30&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230730083807/https://www.herten.de/service/aemter-und-institutionen/statistik-demografie.html&lt;br /&gt;
 |offline=ja&lt;br /&gt;
 |archiv-bot=2026-02-24 19:24:35 InternetArchiveBot&lt;br /&gt;
 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Herten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Recklinghausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Herten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Vest Recklinghausen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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