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	<title>Landstuhler Bruch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T15:36:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Landstuhler_Bruch&amp;diff=438937&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-14T10:34:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie     = V&lt;br /&gt;
| Name               = Landstuhler Bruch&lt;br /&gt;
| Bild               = Bismarckturm (Landstuhl)-03-Aussicht.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = Blick vom [[Bismarckturm (Landstuhl)|Bismarckturm]] nach Nordosten über das Landstuhler Bruch&lt;br /&gt;
| Lage               = Westpfalz&lt;br /&gt;
| Kennung            = 07-LSG 3.042&lt;br /&gt;
| WDPA-ID            = &lt;br /&gt;
| Kennung-N2000      = &lt;br /&gt;
| Fläche             = 1367&lt;br /&gt;
| Dim                = 10000&lt;br /&gt;
| Fläche-FFH         = &lt;br /&gt;
| Fläche-Vogelschutz = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/24/30/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 7/29/00/E&lt;br /&gt;
| Region-ISO         = DE-RP&lt;br /&gt;
| Höhe-Min           = 223&lt;br /&gt;
| Höhe-Max           = 267&lt;br /&gt;
| Höhe-Mittel        = &lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum  = 1985-04-13&lt;br /&gt;
| Planung            = &lt;br /&gt;
| Verwaltung         = &lt;br /&gt;
| Rechtsgrundlage    = &lt;br /&gt;
| Besonderheiten     = &lt;br /&gt;
| Karte              = Naturraumkarte St Ingbert-Kaiserslauterer Senke (Mittelteil).png&lt;br /&gt;
| Kartentext         = Peterswaldmoor, Landstuhler Bruch und ihr Nordrand&lt;br /&gt;
| Marker             = &lt;br /&gt;
| Markerfarbe        = &lt;br /&gt;
| Size               = &lt;br /&gt;
| px                 = &lt;br /&gt;
| py                 = &lt;br /&gt;
| Nebenbox           = &lt;br /&gt;
| Koordinate         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landstuhler Bruch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geodaten.naturschutz.rlp.de/landschaften_rlp/landschaftsraum.php?lr_nr=192.1 Geodaten.]&amp;lt;/ref&amp;gt;{{GeoQuelle|DE-RP|LANDIS-SB-LR|192.1}}, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spesbach-Landstuhler Bruch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{GeoQuelle|DE-RP|NRT}} genannt, ist einerseits ein [[Naturraum]], andererseits eine Landschaft in der [[Westpfalz]] ([[Rheinland-Pfalz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands]] gehört das 67&amp;amp;nbsp;km²{{GeoQuelle|DE-RP|NRT}} umfassende Landstuhler Bruch zur [[St.&amp;amp;nbsp;Ingbert-Kaiserslauterer Senke]]&amp;lt;ref&amp;gt;Im Handbuch selbst (dritte Lieferung 1956; Haupteinheitenkarte 1960) hieß die Einheit noch &amp;#039;&amp;#039;Kaiserslauterer Senke&amp;#039;&amp;#039; und endete mit dem Homburger Becken. Die westliche Erweiterung bis St.&amp;amp;nbsp;Ingbert geschah 1972 auf &amp;#039;&amp;#039;Blatt 159 Saarbrücken&amp;#039;&amp;#039; (Helga Schneider).&amp;lt;/ref&amp;gt; und liegt in deren Zentrum. Innerhalb des [[Nordfranzösisches Schichtstufenland|Nordfranzösischen Schichtstufenlandes]] bildet die St.&amp;amp;nbsp;Ingbert-Kaiserslauterer Senke eine Untereinheit des Saar-Nahe-Berg- und Tafellandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mohrbachtal bei Steinwenden Teil des Landstuhler Bruchs.jpg|mini|Mohrbach bei Steinwenden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Naturraum]] Landstuhler Bruch erstreckt sich als [[Senke (Geographie)|Senke]] von etwa 20&amp;amp;nbsp;km Länge und maximal 7&amp;amp;nbsp;km Breite&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://lfu.rlp.de/fileadmin/lfu/Naturschutz/Dokumente/Naturraum_Karte.pdf |wayback=20190403203652 |text=Karte.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[Hauptstuhl]] im Südwesten über [[Spesbach]], [[Ramstein-Miesenbach]] und [[Landstuhl]] bis nach [[Kaiserslautern]] im Nordosten.&amp;lt;ref&amp;gt;geographie.giersbeck.de/karten/160.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein tiefster Punkt liegt mit {{Höhe|223|DE-NHN|link=true}} ganz im Westen bei [[Hütschenhausen]], sein höchster mit {{Höhe|267|DE-NHN}} südlich von [[Siegelbach (Kaiserslautern)|Siegelbach]] ganz im Osten. Im Norden wird es begrenzt durch das [[Nordpfälzer Bergland]], das von der Niederung her allmählich ansteigt. Im Süden bildet dagegen die [[Sickinger Höhe]] eine sehr deutliche Schichtstufe von etwa 200&amp;amp;nbsp;m Höhenunterschied. Das Gebiet wird hauptsächlich vom [[Glan (Nahe)|Glan]] (Westteil) und dem 20&amp;amp;nbsp;km langen [[Mohrbach (Glan)|Mohrbach]] (Mittelteil) entwässert, der unweit südlich der &amp;#039;&amp;#039;Moordamm-Mühle&amp;#039;&amp;#039; entspringt und bei [[Niedermohr]] in den Glan mündet. Die Bäche im äußersten Osten fließen der [[Lauter (Glan)|Lauter]] zu, die regional auch &amp;#039;&amp;#039;Waldlauter&amp;#039;&amp;#039; genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gelegentlich für die Landschaft synonym verwendeten Begriffe [[Westricher Moorniederung]] oder Westpfälzische Moorniederung sind in ihrer Ausdehnung mit dem Naturraum Landstuhler Bruch nicht identisch. Das [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat-Gebiet]] Westricher Moorniederung&amp;lt;ref name=&amp;quot;FFH&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Land Rheinland-Pfalz, Natura 2000, Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebiete |url=http://www.natura2000.rlp.de/steckbriefe/index.php?a=s&amp;amp;b=g&amp;amp;c=ffh&amp;amp;pk=FFH6511-301 |titel=Steckbrief zum FFH-Gebiet 6511-301 – Westricher Moorniederung |zugriff=2011-12-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150621193407/http://www.natura2000.rlp.de/steckbriefe/index.php?a=s&amp;amp;b=g&amp;amp;c=ffh&amp;amp;pk=FFH6511-301 |archiv-datum=2015-06-21 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; liegt nur mit seinem östlichen Teil im Landstuhler Bruch. Der westliche Teil liegt dagegen im angrenzenden Naturraum Peterswaldmoor&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geodaten.naturschutz.rlp.de/landschaften_rlp/landschaftsraum.php?lr_nr=192.2 Geodaten.]&amp;lt;/ref&amp;gt;, das auch [[Jägersburger Moor]] genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Am Rande des Landstuhler Bruchs wurde von den Römern bereits eine Straße gebaut, die entlang der heutigen Städte [[Homburg]], Landstuhl und Kaiserslautern führte und die Garnison [[Metz]] mit der von [[Mainz]] oder [[Worms]] verband.&amp;lt;ref name=&amp;quot;roemerstr&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle  |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kaiserslautern_artikel,-es-begann-mit-einer-stra%C3%9Fe-_arid,1109566.html |titel=&amp;#039;&amp;#039;Es begann mit einer Straße&amp;#039;&amp;#039; |hrsg=Die Rheinpfalz |datum=2018-02-28 |abruf=2021-04-27 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde später Königsstrasse und danach [[Kaiserstraße (Saarland und Rheinland-Pfalz)|Kaiserstraße]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 1359 hier lokalisierte Burg [[Kaisersgrund]] wurde vermutlich nie erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moorniederung ==&lt;br /&gt;
=== Torfgewinnung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Torfstecher-Hütte.jpg|mini|Torfstecher-Hütte im Landstuhler Bruch. Sie steht einige Meter erhöht, was auf die Abbau-Höhe schließen lässt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich stellte das Landstuhler Bruch eine [[Moor]]niederung dar. Noch um das Jahr 1800 war das Gebiet wegen seiner ausgedehnten [[Sumpf|Sümpfe]] beinahe unzugänglich und ließ sich nur über [[Knüppeldamm|Knüppeldämme]] überqueren. Während des Frühjahrshochwassers entstanden oft sogar weite Wasserflächen, welche die Verwendung von Booten erforderlich machten. Gegen Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde mit der Gewinnung von [[Torf]] begonnen. Heute ist das Moor längst &amp;#039;&amp;#039;ausgetorft&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trockenlegung ===&lt;br /&gt;
Die Torfgewinnung und verschiedene Baumaßnahmen in und am Rand des Bruches haben den [[Grundwasserspiegel]] stark abgesenkt. Als Folge davon präsentiert sich das Bruch, obwohl im [[Luv und Lee|Luv]] des im Osten gelegenen [[Pfälzerwald]]es ausgiebig mit [[Niederschlag|Niederschlägen]] versorgt, nun als relativ trockene Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Biotop ===&lt;br /&gt;
Ein etwa 8 Hektar großes Gebiet bei [[Kindsbach]], der &amp;#039;&amp;#039;Geisweiher&amp;#039;&amp;#039;, wurde seit Anfang des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mit Erfolg als Urlandschaft erhalten. Dort hat sich ein [[Biotop]] entwickelt, das [[Pflanzen]], [[Amphibien]] und [[Vögel]]n Lebensraum bietet, die auf steigende und fallende Wasserstände im Rhythmus der [[Jahreszeiten]] angewiesen sind. Im Naturschutzgebiet Geisweiher findet sich eine vielfältige Flora, unter anderem auch der [[Sonnentau]], eine fleischfressende Pflanze. Am Rande des Geisweihers lädt eine „Torfstecher-Hütte“ zur Rast ein. Moordamm-Mühle und Geisweiher sind auf gut befestigten Wegen, die auch für Radfahrer freigegeben sind, nach etwa 30&amp;amp;nbsp;Minuten Fußmarsch vom Forsthaus Kindsbach aus zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Geisweiher gibt es im Landstuhler Bruch eine Anzahl weiterer Natur- und Landschaftsschutzgebiete, außerdem wurde ein nicht zusammenhängendes, 2.152 ha großes Areal von der Europäischen Union als [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebiet]] der &amp;#039;&amp;#039;Natura-2000-Richtlinie&amp;#039;&amp;#039; unter Schutz gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FFH&amp;quot; /&amp;gt; Schutzzweck ist die Erhaltung und Entwicklung der verbliebenen [[Röhricht]]bestände, [[Bruchwälder]], [[Seggenried]]e sowie anderer Feuchtbiotope. Südlich von [[Hütschenhausen]] befindet sich der [[Kranichwoog]], der mit zwei Flachwasserteichen dazu beitragen soll, den Tierarten, deren Bestand durch die Trockenlegung zurückgegangen war, neuen Lebensraum zu bieten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wochenblatt&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wochenblatt-reporter.de/ramstein-miesenbach/c-lokales/die-natur-kann-kommen_a179686 |titel=„Die Natur kann kommen“  |datum=2020-03-12 |autor=Stephanie Walter |abruf=2020-04-10 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristische Tierarten des Bruchs sind neben vielen anderen Arten insbesondere [[Graureiher]] (hier befindet sich die derzeit einzige Brutkolonie in der Westpfalz), der wieder angesiedelte [[Weißstorch]], die [[Wasserralle]], die [[Teichralle]], der [[Kiebitz (Art)|Kiebitz]], die [[Stockente]], die [[Rohrammer]], der [[Teichrohrsänger]] und der [[Eisvogel]]. Auch Säugetiere wie [[Wildschwein]], [[Reh]], [[Feldhase]], [[Iltisse|Iltis]], [[Rotfuchs]], [[Bisamratte]], [[Ostschermaus|Schermaus]] und [[Wasserspitzmaus]] kommen – zum Teil in großer Zahl – vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Vom [[Bismarckturm (Landstuhl)|Bismarck-Turm]] auf dem Kirchberg bietet sich ein beeindruckender Rundblick über Landstuhl, die [[Burg Nanstein]], das Landstuhler Bruch und das Nordpfälzer Bergland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts führt die [[Bundesautobahn 6|Autobahn 6]] (Kaiserslautern–[[Saarbrücken]]) längs durch das Bruch. In den 1970er Jahren entstand als Querverbindung mit dem Schnittpunkt [[Autobahnkreuz Landstuhl]] die [[Bundesautobahn 62|A&amp;amp;nbsp;62]] ([[Pirmasens]]–[[Nonnweiler]]), die über die [[Bundesautobahn 1|A&amp;amp;nbsp;1]] in Richtung [[Trier]] angebunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärische Nutzung ==&lt;br /&gt;
Im Ostteil des Landstuhler Bruches liegt [[Ramstein Air Base]], größter Stützpunkt der [[United States Air Force|US-Luftwaffe]] außerhalb der [[USA]] und Hauptquartier der [[United States Air Forces in Europe]] (USAFE) sowie [[NATO]]-Basis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ramstein.de/ Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach]&lt;br /&gt;
* [https://www.landstuhl.de/ Verbandsgemeinde Landstuhl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4076027-3|VIAF=244550338}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westpfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Gebiet in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum im Saar-Nahe-Bergland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsschutzgebiet in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1985]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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