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	<title>Landstromanschluss - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T16:44:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Landstromanschluss&amp;diff=1889789&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2026-02-23T21:47:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Cold Ironing&lt;br /&gt;
|4=Landstromanschluss&lt;br /&gt;
|12=f|2=Oktober 2018|1=[[Benutzer:Ein Dahmer|Ein Dahmer]] ([[Benutzer Diskussion:Ein Dahmer|Diskussion]]) 07:21, 9. Okt. 2018 (CEST)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bord BPR E25.jpg|mini|Hinweistafel für einen vorhandenen Landstromanschluss]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landstromanschluss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird bei Wasserfahrzeugen die Versorgung des [[Bordnetz]]es durch das [[Stromnetz|Landstromnetz]] während der [[Hafen]]- oder [[Werft]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;liegezeit bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International ist diese Art der Stromversorgung auch als &amp;#039;&amp;#039;Cold Ironing&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Alternative Maritime Power (AMP)&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Shore Power&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;High Voltage Shore Connection (HVSC)&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Onshore power supply (OPS)&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Das Bordnetz wird auf Schiffen in der Regel von [[Stromerzeugungsaggregat|Dieselgeneratoren]] oder [[Wellengenerator]]en gespeist. Bei kleineren Wasserfahrzeugen hingegen nur durch eine [[Lichtmaschine]]. Wenn diese Stromerzeuger nicht betrieben werden können, z.&amp;amp;nbsp;B. wenn das [[Schiffskühlsystem]] in der Werft nicht betrieben werden kann oder der [[Schiffsmotor]] im Hafen ausgeschaltet ist, muss das Bordnetz an das landseitige Stromnetz angeschlossen werden. Aus diesem Grund ist der Landstromanschluss bei Wasserfahrzeugen mit betriebsbedingten langen Liegezeiten eine langjährige Regel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des 21. Jahrhunderts ist man jedoch bemüht, auch die Schiffe mit einer kurzen Verweildauer im Hafen mit Landstrom zu versorgen. Der Grund für diese Maßnahme ist eine Verringerung der [[Umweltbelastung]] durch Abgase, Lärm und Abwärme sowie die Einsparung von Brennstoff für die meist mit [[Marinedieselöl]] betriebenen Generatoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der seit 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 gültigen &amp;#039;&amp;#039;Richtlinie&amp;amp;nbsp;2005/33/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 6.&amp;amp;nbsp;Juli 2005 zur Änderung der Richtlinie&amp;amp;nbsp;1999/32/EG hinsichtlich des Schwefelgehalts von Schiffskraftstoffen&amp;#039;&amp;#039; und der [[Internationales Übereinkommen zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe#Anlage VI|MARPOL Anlage&amp;amp;nbsp;VI]]&amp;lt;ref&amp;gt;aknev.org: {{Webarchiv |url=http://www.aknev.org/download/AKN%20-%20Landstromversorgung%20im%20Hafen.pdf |text=Landstromversorgung im Hafen – Potenziale und Handlungsmöglichkeiten |wayback=20160524223311 |archiv-bot=2019-04-24 20:07:19 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wird das Ziel gesetzt, Schiffskraftstoffe nur noch mit maximal 0,1 % [[Schwefel]]gehalt zu verwenden, oder ein im Hafen verfügbares Landstromversorgungssystem zu nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{EU-Richtlinie|2005|33|format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;[[Fit for 55]]&amp;#039;&amp;#039;-Pakets hat die [[Europäische Union]] 2023 neue Vorschriften zur Reduktion von [[Treibhausgasemission]]en in der [[Schifffahrt]] verabschiedet. Ab 2030 müssen alle größeren Häfen des [[Transeuropäische Verkehrsnetze|Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-T)]] Landstromanlagen bereitstellen. Kreuzfahrt- und Frachtschiffe sind verpflichtet, Landstrom während der Liegezeit zu nutzen. Für andere Häfen gilt diese Pflicht ab 2035. Schiffe mit emissionsfreien Antrieben sind ausgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.cruisetricks.de/eu-beschliesst-landstrompflicht-in-der-schifffahrt-und-forciert-einsatz-nicht-fossiler-kraftstoffe/ EU beschließt Landstrompflicht in der Schifffahrt und forciert Einsatz nicht-fossiler Kraftstoffe], auf: &amp;#039;&amp;#039;Cruisetricks.de&amp;#039;&amp;#039;, 19. Juli 2023, abgerufen am 22. Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PxKohliColdIron.jpg|mini|Landanschlussprinzip, das international auch als &amp;#039;&amp;#039;Cold Ironing&amp;#039;&amp;#039; bekannt ist.]]&lt;br /&gt;
Da die meisten Bordnetze von [[Seeschifffahrt|Seeschiffen]] auf einem 60-[[Hertz (Einheit)|Hertz]]-System&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.strom-magazin.de/strommarkt/siemens-errichtet-landanschluss-zur-stromversorgung-von-schiffen_64551.html |wayback=20210728142944 |text=Erläuterung zum System |archiv-bot=2026-02-23 21:47:15 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; basieren, sind Anpassungen notwendig. Auch die Anschlussleistung von einigen Schiffstypen, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Kühlcontainerschifffahrt|Kühlcontainerschiffe]] und [[Kreuzfahrtschiff]]e, ist extrem hoch (5.000–12.000&amp;amp;nbsp;kW) und dafür werden hohe Investitionen benötigt. Die Liegezeit und damit die Anschlusszeit dauert selten länger als 24&amp;amp;nbsp;Stunden, d.&amp;amp;nbsp;h. der Preis pro Kilowattstunde elektrischer Energie wird entsprechend hoch sein, damit sich die Investitionen rechnen. Zudem sind Sicherheitseinrichtungen notwendig, damit Kurzschlüsse nicht im jeweils anderen Netz unzulässige Störungen verursachen. Daher werden Alternativen untersucht wie z.&amp;amp;nbsp;B. der Betrieb mit dem Brennstoff Gas, der bessere Abgaswerte als viele Landkraftwerke ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Nachteil ist das Fehlen internationaler Standards für die Ausführung, so gibt es seitens der Elektrotechnikkonzerne unterschiedliche Systeme. &amp;#039;&amp;#039;[[ABB (Unternehmen)|Asea Brown Boveri]]&amp;#039;&amp;#039; nennt sein Landstromversorgungssystem „High Voltage Shore Connection (HVSC)“, &amp;#039;&amp;#039;[[Siemens Sector Energy]]&amp;#039;&amp;#039; nennt seines „Siharbor“ und das zum US-amerikanischen Konzern [[L3 Technologies|L-3 Communications]] gehörende Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;SAM Electronics&amp;#039;&amp;#039; nennt seine Landstromversorgung „SAMCon“. Die&amp;amp;nbsp;2008 gegründete World Ports Climate Initiative (WPCI) versucht aufgrund dieser Probleme einen einheitlichen Standard für die Landstromversorgung zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxis ==&lt;br /&gt;
Für die Schiffe, die im Vergleich zur [[Handelsmarine]] deutlich längere Hafenliegezeiten haben, ist der Landstromanschluss aus wirtschaftlichen Gründen schon seit Jahrzehnten gängige Praxis. Dies gilt insbesondere für Hafenbetriebsfahrzeuge, Behördenschiffe, [[Passagierschiff|Fahrgastschiffe]] sowie [[Sportboot]]e. Deren [[Liegeplatz|Liegeplätze]] bieten den Landstromanschluss überwiegend nach [[IEC 60309|IEC-60309-Standard]] an. Für die speziellen Bordnetze der [[Kriegsschiff]]e sind die [[Marinestützpunkt]]e entsprechend ausgerüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Seehafen|Seehäfen]] werden jetzt nach und nach mit einer Landstromversorgung ausgerüstet. Der Hafen von [[Göteborg]] wurde im Jahr 2000 umgerüstet und war weltweit der erste Handelshafen mit diesem Service.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Binnenhafen|Binnenhäfen]] wird der Landstromanschluss seit längerer Zeit ebenfalls durch die Bereitstellung von Landanschlüssen nach IEC-60309-Standard realisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Landanschluss 5518.jpg|Lotsenboot &amp;#039;&amp;#039;Warnemünde&amp;#039;&amp;#039; mit Landstromanschluss an der Wilhelmshavener Nassaubrücke&lt;br /&gt;
   2019-10-03 - Landstromanlage Port of Kiel.jpg|Landstromanschluss am Norwegenkai des Kieler Hafen&lt;br /&gt;
   Landstromversorgung Schiffs-TankE im Rheinauhafen Köln-9787.jpg|Landstromversorgung &amp;#039;&amp;#039;Schiffs-TankE&amp;#039;&amp;#039; [[Rheinauhafen|Rheinauhafen Köln]]&lt;br /&gt;
   Landstrom HH.jpg|Landstromanschluss am [[Hamburg Cruise Center Steinwerder|Cruise Center Steinwerder]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Kreuzfahrtschiffe verbringen mehr als die Hälfte der Zeit in Häfen. Da macht es einen Unterschied, wie sie währenddessen die Energie für Schwimmbäder, Kinos oder auch Eislaufbahnen erzeugen. Der Hamburger umweltpolitische Sprecher der Linken in der Bürgerschaft, [[Stephan Jersch]] beanstandet, dass gar nicht alle Schiffe landstromtauglich sind. Und selbst unter denen, die diese Voraussetzung erfüllen, seien nicht alle zertifiziert und damit für die Landstromversorgung freigegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friederike Gräff |Titel=Landstrom für Kreuzfahrtschiffe: Hamburgs viel zu lange Leitung |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2024-02-23 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Landstrom-fuer-Kreuzfahrtschiffe/!5990589/ |Abruf=2024-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus diesem Grund werden die Bemühungen der Hansestadt Hamburg als „...Greenwashing par excellence – zugunsten der Kreuzfahrtindustrie“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Umweltschutz in der Seeschifffahrt]]&lt;br /&gt;
* [[Elektrische Energieversorgung auf Schiffen]]&lt;br /&gt;
* [[Emissionen durch die Schifffahrt]]&lt;br /&gt;
* [[LNG-Hybrid-Barge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* K. Schwitalla, U. Scharnow: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Seefahrt&amp;#039;&amp;#039;. diverse Jahrgänge, transpress VEB Verlag für Verkehrswesen, Berlin, ISBN 3-344-00190-6&lt;br /&gt;
* Hans-Erhard Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Landstromanschlüsse für die Schifffahrt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hansa (Zeitschrift)|Hansa]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft&amp;amp;nbsp;12/2013, S.&amp;amp;nbsp;64–66&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Onshore power supplies|Landstromanschlüsse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsausrüstung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hafeninfrastruktur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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