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	<title>Landschreiber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T08:09:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Landschreiber&amp;diff=931160&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Guglhupf88: Protonotarius verlinkt (müsste man die beiden Artikel nicht zusammenlegen?)</title>
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		<updated>2025-09-18T21:24:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Protonotarius verlinkt (müsste man die beiden Artikel nicht zusammenlegen?)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landschreiber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder [[Protonotarius]] ist eine aus der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] stammende [[Amtsbezeichnung]]. Sie war in Teilen des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]] und ist heute noch in der [[Schweiz]] verbreitet. Je nach Region konnten die Aufgaben variieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baden ==&lt;br /&gt;
In der [[Markgrafschaft Baden-Durlach]] gab es seit dem 16. Jahrhundert Oberämter als Verwaltungsbezirke. Das Oberamt war eine Kollegialbehörde, deren Spitze aus zwei Personen bestand, dem Landvogt und dem Landschreiber.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Christian Martin Vortisch: &amp;#039;&amp;#039;Landschreiber und Juristen der Oberen badischen Herrschaften.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Markgräflerland,&amp;#039;&amp;#039; Heft 2/1988, S. 157 ([https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1988-02/0167 Digitalisat der UB Freiburg]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stelle des Landvogts war dem Adel vorbehalten. Sofern sie einmal vorübergehend mit einem Bürgerlichen besetzt war, so hatte dieser den Titel Oberamts[[verweser]].&lt;br /&gt;
Der Landschreiber war nicht nur der Stellvertreter des Landvogts, sondern gleichberechtigtes Mitglied der Leitung des Oberamtes. Die beiden Spitzenbeamten konnten nur gemeinsam entscheiden und wenn keine Übereinstimmung erzielt werden konnte, so musste die Zentralbehörde entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Böhmen ==&lt;br /&gt;
Der Leiter der für die Verwaltung der königlichen Finanzen zuständigen Behörde in [[Böhmen]] wurde bis 1745 Kammermeister oder Landschreiber genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurpfalz ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Landschreiberei (Kurpfalz)}}&lt;br /&gt;
Die Landschreiber in der [[Kurpfalz]] waren ab dem 14. Jahrhundert für die Erfassung und Verrechnung der landesherrlichen Einkünfte zuständig. Später erhielten sie auch Befugnisse in weiteren Verwaltungsbereichen, besonders der Justiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Westfalen ==&lt;br /&gt;
Im [[Herzogtum Westfalen]] war der Landschreiber die Amtsbezeichnung eines hohen Landesbeamten. Seine Aufgaben waren die eines Regierungssekretärs. Ihm oblag der Schriftverkehr der Kanzlei und die Protokollführung bei den Sitzungen von Räten und [[Landdrost]]en. Auch beim [[Landtag (Herzogtum Westfalen)|westfälischen Landtag]] war er für das Protokoll und die Verlesung der kurfürstlichen [[Proposition (Reichstag)|Landtagsproposition]] zuständig. Außerdem hatte er alle amtlichen Schriftstücke auszufertigen. Durch seine nicht klar definierte Stellung kam es nicht selten zu einer Kollision zwischen den landesherrlichen und landständischen Funktionen.&amp;lt;ref&amp;gt;Harm Klueting: &amp;#039;&amp;#039;Kirche, Klöster und geistlicher Staat im Herzogtum Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatblätter Arnsberg.&amp;#039;&amp;#039; 6, 1985, S.&amp;amp;nbsp;10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kathrin Ueberholz: &amp;#039;&amp;#039;Vom Kurkölnischen Krummstab zum hessischen Löwen. Verwaltungsstrukturen im Herzogtum Westfalen unter kurkölnischer und hessischer Herrschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: Jürgen Schulte-Hobein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Werden, Wachsen, Wirken. Vom Wandel der Kreisverwaltungen im Hochsauerland 1817 bis 2007.&amp;#039;&amp;#039; Becker, Arnsberg 2007, ISBN 978-3-930264-65-0, S.&amp;amp;nbsp;31&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurmainz ==&lt;br /&gt;
Für das [[Kurfürstentum Mainz]] sind Landschreiber für den [[Vizedomamt Rheingau|Rheingau]] und das [[Eichsfelder Staat|Eichsfeld]]&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Beschreibung der Stadt Heiligenstadt mit Urkunden.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1800, Seiten 201–204&amp;lt;/ref&amp;gt; nachweisbar, welche der Hofkammer in Mainz unterstanden.&lt;br /&gt;
== Schweiz ==&lt;br /&gt;
In einigen [[Kanton (Schweiz)|Kantonen]], die teilweise auf die Länderorte der [[Alte Eidgenossenschaft|Alten Eidgenossenschaft]] zurückgehen – [[Kanton Obwalden|Obwalden]], [[Kanton Nidwalden|Nidwalden]], [[Kanton Zug|Zug]] und [[Kanton Basel-Landschaft|Basel-Landschaft]] –, ist Landschreiber die Bezeichnung für den Leiter der zentralen Stabsstelle der [[Kantonsregierung]] und des [[Kantonsparlament]]s. In den meisten andern Kantonen wird diese Funktion [[Staatsschreiber]], in einigen wenigen Kantonen [[Ratschreiber]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überdies heißen die Schreiber der [[Bezirk (Schweiz)|Bezirke]] des [[Kanton Schwyz|Kantons Schwyz]] sowie der Bündner [[Davos|Landschaft Davos]] Landschreiber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Landschreibern in der Alten Eidgenossenschaft siehe den unten verlinkten Artikel aus dem &amp;#039;&amp;#039;Historischen Lexikon der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|9658|Landschreiber|Autor= Hermann Bischofberger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4818561-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Amtsbezeichnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer juristischer Beruf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht (Heiliges Römisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kantonales Recht (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtsbezeichnung (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schreiber|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Guglhupf88</name></author>
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