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	<title>Landschaftspolder - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Landschaftspolder&amp;diff=1824036&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-13T11:04:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Landschaftspolder&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bunde&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53/13/49/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/15/8/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 1 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 0.5&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 2&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 11.195&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 127&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2005&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Dollart (Bunde)|Dollart]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 26831&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 04953&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Bunde in LER.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Bunde&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:ChurchLandschaftspolder.jpg|mini|Reformierte Kirche mit Friedhof]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landschaftspolder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Straßendorf]] im [[Rheiderland]], einem [[Ostfriesland|ostfriesischen]] Landstrich im Nordwesten [[Deutschland]]s. Das Westende des Dorfes grenzt direkt an die [[Niederlande]]. Politisch gehört es zur Gemeinde [[Bunde]] und ist Teil der [[Dollart (Bunde)|Ortschaft Dollart]]. In Landschaftspolder leben rund 130 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kulturell war Landschaftspolder bis Ende des 19. Jahrhunderts eng mit den Niederlanden verbunden. Ein Teil der ersten Siedler stammte aus dem [[Oldambt (Landstrich)|Oldambt]], und es gab auch später viele Heiratsbeziehungen über die Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie und Geologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftspolder liegt unmittelbar östlich der [[Niederlande|Niederländischen]] Grenze. Im Norden grenzt der Ort an den später angelegten [[Kanalpolder]], im Westen an [[Ditzumerverlaat]] und im Süden an [[Bunde]], den Hauptort der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächstgelegene Städte sind [[Leer (Ostfriesland)|Leer]] (15&amp;amp;nbsp;km Luftlinie), [[Emden]] (17&amp;amp;nbsp;Kilometer Luftlinie) auf deutscher sowie [[Winschoten]] (15&amp;amp;nbsp;km Luftlinie) und [[Groningen]] (45&amp;amp;nbsp;km Luftlinie) auf niederländischer Seite. Das Dorf wurde entlang eines künstlichen Wasserzugs als [[Reihensiedlung]] angelegt. Der Ort liegt auf Marschboden, einem sehr ertragsfähigen, mineralischen Boden mit besonders hohem Kalkgehalt, der hier eine [[Ackerzahl]] von 90 bis 93 erreicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortschronisten&amp;quot;&amp;gt;Hartmut Rebuschat (Ortschronisten der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]): [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Landschaftspolder.pdf &amp;#039;&amp;#039;Landschaftspolder, Gemeinde Bunde, Landkreis Leer&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 451&amp;amp;nbsp;kB), gesehen am 1. September 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung des Ortsnamens ==&lt;br /&gt;
Landschaftspolder entwickelte sich auf von der See angeschwemmten Neulandgebieten. Sinkstoffe lagerten sich durch den Gezeitenwechsel von See her auf dem [[Wattenmeer|Watt]] ab. Dieses Gebiet wurde zunächst als &amp;#039;&amp;#039;Wynhamster Außendeich&amp;#039;&amp;#039;, später dann als &amp;#039;&amp;#039;Bunder Anwachs&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Nach Erreichen einer bestimmten Höhe erfolgte die [[Deich|Eindeichung]]. Diese dem Meer abgerungenen Gebiete werden im nordöstlichen Ostfriesland als &amp;#039;&amp;#039;[[Koog|Groden]]&amp;#039;&amp;#039;, im westlichen Teil hingegen als &amp;#039;&amp;#039;Polder&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kulturlandschaft&amp;quot;&amp;gt;Karl-Ernst Behre, [[Hajo van Lengen]]: &amp;#039;&amp;#039;Ostfriesland. Geschichte und Gestalt einer Kulturlandschaft&amp;#039;&amp;#039;. Aurich 1995, ISBN 3-925365-85-0, S. 357.&amp;lt;/ref&amp;gt; So erhielt das Gebiet zunächst den Namen &amp;#039;&amp;#039;Neuer Bunder Polder&amp;#039;&amp;#039;, dann &amp;#039;&amp;#039;Preußenpolder&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Friedrichspolder&amp;#039;&amp;#039; und schließlich &amp;#039;&amp;#039;Königspolder&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem Verkauf an die [[Ostfriesische Landschaft]] im Jahre 1756 wurde daraus der Name &amp;#039;&amp;#039;neuer landschaftlicher Polder&amp;#039;&amp;#039;, dann &amp;#039;&amp;#039;Preußischer Landschaftspolder&amp;#039;&amp;#039;, ehe sich die heutige Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Landschaftspolder&amp;#039;&amp;#039; einbürgerte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortschronisten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheiderland Emmius 1277.png|mini|Karte des Rheiderlands um 1277 mit den an den Dollart verlorenen Ortschaften (nach [[Ubbo Emmius]]).]]&lt;br /&gt;
Das Gebiet des heutigen Dollarts und der dem Meer wieder abgerungenen Gebiete ist altes Siedlungsland, das noch im späten Mittelalter dicht bewohnt war. Die [[Bucht]] ist, ähnlich wie der [[Jadebusen]], das Ergebnis von Meereseinbrüchen im späten [[Mittelalter]], bei denen das Wasser die ursprüngliche [[Moorlandschaft]] weitgehend ausräumte. Durch die Entstehung des Dollart und durch Einbrüche des Emsufers sind mindestens 20 Kirchspiele, zehn bis 15 weitere kleinere Dörfer sowie drei [[Kloster|Klöster]] untergegangen. Der östliche Dollartbusen bildete sich in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Bereits 1454 hatte man einen Not[[deich]] vom festen Emsufer quer durch das Moorgebiet bis zur hohen Geest bei Finsterwolde gebaut, der das [[Oldambt (Landstrich)|Oldambt]] schützen sollte. Der westliche Busen, auf dessen Gebiet Landschaftspolder liegt, ist vermutlich erst ab den 1460er Jahren entstanden. Weite Teile dieses Gebiets waren noch weitgehend vom Meer unberührt, als 1509 die [[Zweite Cosmas- und Damianflut]] und dann die [[Antoniflut]] 1511 weit ins Innere vordrangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühester Beweis für die Anwesenheit von Menschen in Landschaftspolder ist eine &amp;#039;&amp;#039;Geweihaxt&amp;#039;&amp;#039;. Sie wurde 1992 am &amp;#039;&amp;#039;Bunder-Interessenten-Deich&amp;#039;&amp;#039; gefunden und auf die [[Mittelsteinzeit]] oder die [[Bronzezeit (Mitteleuropa)#Späte Bronzezeit / Jüngere Bronzezeit|jüngere Bronzezeit]] datiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortschronisten&amp;quot; /&amp;gt; Funde aus späteren Zeiten bis zur Eindeichung liegen hingegen nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dollart-Geschichte.svg|mini|Die größte Ausdehnung des Dollarts im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und die Landrückgewinnung durch Einpolderungen bis heute.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheiderland de.png|mini|Lage Landschaftspolders im Rheiderland.]]&lt;br /&gt;
Noch unter der Herrschaft des [[Liste der Grafen und Fürsten von Ostfriesland|einheimischen Grafen- und Fürstenhauses]] der [[Cirksena]] begann in Bunderneuland um das Jahr 1600 die schrittweise Rückgewinnung von Land im Dollart. Nach dem Machtantritt der Preußen ließen diese weitere Eindeichungen in Ostfriesland planen. Als aussichtsreichstes Gebiet erwies sich der südliche Dollart. Dort hatten sich inzwischen so viele Sedimente abgelagert, dass es möglich erschien, durch einen neuen Deich ein größeres Areal zu gewinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Thorsten Melchers: &amp;#039;&amp;#039;Ostfriesland: Preußens atypische Provinz? Preußische Integrationspolitik im 18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Carl&amp;amp;nbsp;von&amp;amp;nbsp;Ossietzky-Universität Oldenburg, Diss., 2002, S. 236, verfügbar auch [http://docserver.bis.uni-oldenburg.de/publikationen/dissertation/2002/melost02/melost09.html zum Download].&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt wurden für das Projekt Kosten in Höhe von 100.000 Thalern veranschlagt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;m237&amp;quot; /&amp;gt; Es war dies die erste geplante große Landgewinnungsaktion der Preußen in der Region. Diese versprachen sich von den Eindeichungen trotz der damit verbundenen hohen Investitionen wirtschaftlichen Erfolg. Nach seinem Besuch im Jahre 1751 erteilte Friedrich&amp;amp;nbsp;II. dem Projekt die Freigabe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;m237&amp;quot;&amp;gt;Thorsten Melchers: &amp;#039;&amp;#039;Ostfriesland: Preußens atypische Provinz? Preußische Integrationspolitik im 18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Carl&amp;amp;nbsp;von&amp;amp;nbsp;Ossietzky-Universität Oldenburg, Diss., 2002, S. 237, verfügbar auch [http://docserver.bis.uni-oldenburg.de/publikationen/dissertation/2002/melost02/melost09.html zum Download].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet war mit einer Fläche von 12,25&amp;amp;nbsp;km² seinerzeit der größte Polder Ostfrieslands. Eigens für das Projekt wurden schließlich auf Kosten des Königs 2.000 Arbeiter angeworben,&amp;lt;ref name=&amp;quot;m237&amp;quot; /&amp;gt; die im April 1752 mit der Eindeichung des damals so genannten &amp;#039;&amp;#039;neuen Bunder Polders&amp;#039;&amp;#039; begannen und trotz schwieriger Witterung den Deichbau mit nur einem Monat Verzögerung am 1. Dezember abschließen konnten. Die zuvor veranschlagte Summe wurde dabei eingehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der Deicharbeiten begann die Besiedelung des Ortes. Dazu wurde in der Mitte des eingedeichten Landes ein sieben&amp;amp;nbsp;Kilometer langer Weg und parallel dazu ein [[Tief (Gewässer)|Tief]] zur Entwässerung angelegt. Das neu entstandene Land wurde in Parzellen eingeteilt, auf denen 24 große Höfe sowie mehrere kleinere Handwerkerhäuser an der südöstlichen Seite des Weges errichtet wurden. Ab 1754 wurden drei der Höfe mit einer Fläche von 205&amp;amp;nbsp;ha verkauft und der Rest verpachtet. Die ersten Pächter kamen zum großen Teil aus den Niederlanden und waren reformierten Bekenntnisses.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortschronisten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Pläne für eine ursprünglich geplante &amp;#039;&amp;#039;[[Gesellschaft (Recht)|Societät]]&amp;#039;&amp;#039; zur Verwertung des neuen Landes gescheitert waren,&amp;lt;ref name=&amp;quot;m238&amp;quot;&amp;gt;Thorsten Melchers: &amp;#039;&amp;#039;Ostfriesland: Preußens atypische Provinz? Preußische Integrationspolitik im 18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Carl&amp;amp;nbsp;von&amp;amp;nbsp;Ossietzky-Universität Oldenburg, Diss., 2002, S. 238, verfügbar auch [http://docserver.bis.uni-oldenburg.de/publikationen/dissertation/2002/melost02/melost09.html zum Download].&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden die verpachteten Höfe und Flächen schließlich 1756 für 240.000 Reichstaler an die Ostfriesische Landschaft verkauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortschronisten&amp;quot; /&amp;gt; 1768 wurde auf Betreiben der Bauern nach einer Genehmigung Königs Friedrich dem Großen die reformierte [[Landschaftspolder Kirche]] in der Mitte des Ortes erbaut. Das aus Eigenmitteln errichtete Gotteshaus ist das einzige in den ostfriesischen Poldergebieten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gemeinde-bunde.de/tourismus-kultur/sehenswuerdigkeiten/kirchen.html |wayback=20151127033001 |text=Gemeinde-Bunde.de: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen&amp;#039;&amp;#039; }}, abgerufen am 18. August 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1766 wurde die erste öffentliche Schule eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Schlacht bei Jena und Auerstedt]] 1806 wurde Ostfriesland in das [[Königreich Holland]] und damit in den französischen Machtbereich eingegliedert. Diese Annexion wurde 1807 von Preußen im [[Frieden von Tilsit]] anerkannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;deeters167&amp;quot;&amp;gt;Walter Deeters: &amp;#039;&amp;#039;Kleinstaat und Provinz. Allgemeine Geschichte der Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;. In: Karl-Ernst Behre/Hajo van Lengen: &amp;#039;&amp;#039;Ostfriesland. Geschichte und Gestalt einer Kulturlandschaft&amp;#039;&amp;#039;. Ostfriesische Landschaft, Aurich 1995, ISBN 3-925365-85-0, S. 167.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter der Herrschaft der Niederlande fand 1807 eine Verwaltungsneugliederung statt. So wurde der Ort zur &amp;#039;&amp;#039;Commune Landschapspolder&amp;#039;&amp;#039;, der bis 1815 noch die Gemeinden [[Heinitzpolder]], [[Bunderhammrich]], Böhmerwold und Sankt Georgiwold angegliedert wurden. Nächsthöhere Instanzen waren der Kanton Jemgum im [[Arrondissement]] Winschoten des [[Ems-Occidental|Départements Ems-Occidental]] (Wester Eems).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortschronisten&amp;quot; /&amp;gt; Nach der Niederlage Napoleons wurden die alten Verwaltungsstrukturen wieder hergestellt und die einzelnen Gemeinden der &amp;#039;&amp;#039;Commune Landschapspolder&amp;#039;&amp;#039; wieder selbstständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahre 1833 war es den Siedlern möglich, ihre Erbpachten bei der Ostfriesischen Landschaft in Eigentum umzuwandeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortschronisten&amp;quot; /&amp;gt; Gegen Ende des Jahrhunderts wurde in Landschaftspolder über eine Genossenschaft die 1874 die zweite überhaupt in der ostfriesischen Landwirtschaft eingesetzte Dampfmaschine beschafft. 1934 wurde der Ort elektrifiziert, 1963 an die Wasser- und schließlich 1987 an die Gasversorgung angeschlossen. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden im Rahmen einer Gebietskorrektur 80&amp;amp;nbsp;ha an die Niederlande abgetreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortschronisten&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1966 wurde die nach dem nahen [[Dollart|Meerbusen]] benannte Samtgemeinde Dollart gegründet, die aus den Ortschaften Ditzumerhammrich, Ditzumerverlaat, Bunderhammrich, Heinitzpolder und [[Kanalpolder]] bestand. Landschaftspolder schloss sich im Jahr 1969 der Samtgemeinde an. Im Jahr 1973 verlor diese ihre Selbstständigkeit und wurde in die Samtgemeinde Bunde aufgenommen. Landschaftspolder wurde am 1. Januar 1973 in die neue Gemeinde Dollart eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer |Ort=Stuttgart / Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=263}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort gehört seit dem 1. November 2001 zur Einheitsgemeinde Bunde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2001.html Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands.] StBA&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Landschaftspolder Straße (2010).JPG|mini|Straße und Felder in Landschaftspolder]]&lt;br /&gt;
Landschaftspolder hat heute rund 130 Einwohner und zählt damit zu den kleinsten Ortschaften in Ostfriesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohnerzahl&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortschronisten&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rebuschat: &amp;#039;&amp;#039;Landschaftspolder&amp;#039;&amp;#039;. 2007, S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1800 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 484&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1821 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 482&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1848 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 446&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 455&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 333&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 305&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 280&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 491&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 498&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 291&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt; ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 205&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 115&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 127&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hartmut Rebuschat&lt;br /&gt;
   |Titel=Landschaftspolder. Leben auf dem Meeresgrund&lt;br /&gt;
   |Verlag=Selbstverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Landschaftspolder&lt;br /&gt;
   |Datum=2007}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Klaas-Dieter Voß&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Familien der Kirchengemeinde Landschaftspolder (1766–1911)&lt;br /&gt;
   |Reihe=Ostfrieslands Ortssippenbücher&lt;br /&gt;
   |BandReihe=62&lt;br /&gt;
   |Verlag=Upstalsboom-Gesellschaft&lt;br /&gt;
   |Ort=Aurich&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-934508-09-X&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Deutsche Ortssippenbücher, Band A 316}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Landschaftspolder.pdf Beschreibung von Landschaftspolder] in der [[Historische Ortsdatenbank für Ostfriesland|Historischen Ortsdatenbank]] der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Leer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bunde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheiderland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Leer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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