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	<title>Landschaftspark Hohenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T20:53:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Z thomas: HC: −Kategorie:Barkelsby; ±Kategorie:Kulturdenkmal im Kreis Rendsburg-Eckernförde→Kategorie:Kulturdenkmal in Barkelsby</title>
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		<updated>2026-04-10T19:21:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: −&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Barkelsby&quot; title=&quot;Kategorie:Barkelsby&quot;&gt;Kategorie:Barkelsby&lt;/a&gt;; ±&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Kulturdenkmal_im_Kreis_Rendsburg-Eckernf%C3%B6rde&quot; title=&quot;Kategorie:Kulturdenkmal im Kreis Rendsburg-Eckernförde&quot;&gt;Kategorie:Kulturdenkmal im Kreis Rendsburg-Eckernförde&lt;/a&gt;→&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Kulturdenkmal_in_Barkelsby&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Kulturdenkmal in Barkelsby (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Kulturdenkmal in Barkelsby&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landschaftspark Hohenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt in der Landschaft [[Schwansen]] auf dem Gebiet der Gemeinde [[Barkelsby]] in der Nähe von [[Eckernförde]] in [[Schleswig-Holstein]]. Der Park befindet sich am nördlichen Steilufer der [[Eckernförder Bucht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;gutsgarten&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gutsgarten Hohenstein&amp;#039;&amp;#039;. Gartentafel des Landesamtes für Denkmalpflege Schleswig-Holstein&amp;lt;/ref&amp;gt; Hohenstein ist ein typischer romantischer [[Landschaftspark]] aus dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts. Das denkmalgeschützte Gutsensemble ist privat und nicht öffentlich zugänglich. Das gesamte Ensemble steht auf der [[Liste der Kulturdenkmale in Barkelsby]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gutshaus Hohenstein ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohenstein Lindendom und künstliche Ruine.jpg|mini|Sichtseite des Gutshauses mit künstlicher Turmruine (links) und Lindendom (rechts)]]&lt;br /&gt;
Das [[Gutshof|Gut]] Hohenstein war bis 1717 ein [[Meierhof]] des Gutes [[Hemmelmark]]. Anschließend gehörte es Detlev Friedrich von Rathlow († 1740). [[Johann Rudolph von Ahlefeldt (1712–1770)]] war von 1764 bis 1770 der Eigentümer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jörg Matthies |Titel=Die Ordnung der Natur |TitelErg=Vorträge zu historischen Gärten und Parks in Schleswig-Holstein |Hrsg=Rainer Hering |Sammelwerk=Veröffentlichungen des Landesarchivs Schleswig-Holstein |Band=96 |Seiten=82 |Online=http://hup.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2009/92/chapter/HamburgUP_LASH96_Ordnung_Matthies.pdf }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein jüngerer Sohn [[Jürgen von Ahlefeldt]] (1748–1823) erbte Hohenstein und verkaufte es 1794.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1802 erhielt es den Status eines [[Adliges Gut|Adligen Gutes]] und die damit verbundenen begehrten Privilegien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schubert311&amp;quot;&amp;gt;Ingrid A. Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Hohenstein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historische Gärten in Schleswig-Holstein.&amp;#039;&amp;#039;, S. 311.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlässlich dieser Erhebung entstand das [[klassizistisch]]e [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] für Johann Diederich Cordes. Dieses ist nur bildlich überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 erwarben Theodor Milberg (1826–1868) und seine Frau Harriet, geborene [[Johann Heinrich Schröder (Unternehmer)|Schröder]], (1836–1899) den Besitz. Sie ließen das Herrenhaus erweitern und mit [[neogotisch]]en Schmuckelementen und Holzschnitzereien im [[Schweizerstil]] historistisch überformen. Die Schauseite des Gebäudes ist dem Park zugewandt. Der hexagonale Turm auf der südlichen Gebäudeecke bildet einen [[Belvedere (Architektur)|Belvedere]], von dem aus der Blick bis zur Ostsee reichte. Die östlich gelegene [[Freitreppe]], flankiert von zwei [[Molosser (Hund)|Molosser-Hunden]] aus [[Carrara-Marmor]], öffnet den Blick über den [[Pleasureground]] in die Agrarlandschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid A. Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Hohenstein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historische Gärten in Schleswig-Holstein.&amp;#039;&amp;#039;, S. 312.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1879 heiratete die früh verwitwete Harriet Milberg den Gründer und ersten Direktor der [[Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft|Hapag]] [[Adolph Godeffroy]] (1814–1893). Beide entschlossen sich zu einer aufwändigen Parkerneuerung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schubert314&amp;quot;&amp;gt;Ingrid A. Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Hohenstein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historische Gärten in Schleswig-Holstein.&amp;#039;&amp;#039;, S. 314.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Gutspark ==&lt;br /&gt;
Die Gestaltung der barocken Anlage ist nicht dokumentiert. Lediglich der so genannte „Lindendom“ aus acht uralten Bäumen nordöstlich des Herrenhauses sowie eine mächtig ausgewachsene Lindenreihe im südöstlichen Parkteil sind vermutlich die letzten Dokumente dieses frühen Gartens aus dem 18. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schubert311&amp;quot; /&amp;gt; Der Hohensteiner Gutspark ist nachfolgend zweimal umgestaltet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der erste Landschaftspark ===&lt;br /&gt;
Mit dem Umbau des Herrenhauses Mitte des 19. Jahrhunderts durch das Ehepaar Milberg beginnt die dokumentierte Gartengeschichte. Im Zuge dieser Maßnahmen ließen die Gutsbesitzer den vorhandenen Park überformen. Der [[Landschaftsgarten|Landschaftspark]] hatte einen Grundriss aus drei aneinandergefügten Rechtecken, die meist schematisch den Gemarkungslinien folgten. Hohe [[Wallhecke|Knicks]] behinderten den Blick in die Umgebung. Aus dieser Zeit sind zwei Miniatur-[[Folly (Gartenkunst)|Staffagebauten]] überliefert: Am ehemaligen Pleasuregrounds standen eine Schweizer [[Chalet|Sennhütte]] mit weit vorkragendem Dach sowie eine künstliche Turmruine. Entlang eines begrenzenden Knicks im Osten lag bereits der Gemüse- und Obstgarten. Dieser Bereich wurde ab 1965 weitgehend aufgeforstet. Der erste Hohensteiner Landschaftspark war artenreich bepflanzt, was der zeitgenössischen botanischen Sammellust entsprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die romantischen Erweiterungen ===&lt;br /&gt;
Adolph und Harriet Godeffroy ließen den Landschaftspark aufwändig erneuern und erweitern. Diese Arbeiten waren 1883 abgeschlossen, wie ein Gedenkstein in Gestalt eines kleinen Findlings oberhalb der gestaffelten Teiche verrät.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schubert314&amp;quot; /&amp;gt; Während die Gartenhistorikerin Ingrid Schubert den Entwurf für die Parkanlage dem Hamburger Gartenarchitekten [[Friedrich Jürgens]] (1825–1903) zuschrieb,&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid A. Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Jürgens, Friedrich Joachim Christian.&amp;#039;&amp;#039; Band 11, 2000. In: Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek (Hg): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon für Schleswig-Holstein und Lübeck&amp;#039;&amp;#039;. BioLex Digital. Wachholtz, Neumünster 2020, S. 1387–1389 ([https://files.wachholtz-verlag.de/openaccess/9783529025624.pdf PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt; ermittelte der Autor [[Bogislav-Tessen von Gerlach|Bogislav von Gerlach]] anhand erhaltener Unterlagen Julius Rüppel (1833–1890) Kunstgärtner und Inhaber der Samen- und Pflanzenhandlung P. Smith &amp;amp; Co in Hamburg-Bergedorf als Gestalter und Erbauer der Parkanlage.&amp;lt;ref&amp;gt;Bogislav von Gerlach: &amp;#039;&amp;#039;Hohenstein. Ein deutsches Jahrhundert in Familienbildern&amp;#039;&amp;#039;. Edition Eichthal, Gammelby 2019, ISBN 978-3-9817066-5-9, Hohensteins neue Parkanlage, S. 27–30&amp;lt;/ref&amp;gt; Den östlichen Teil des Parks öffnete er durch teilweise Niederlegung der Knicks. Richtung Süden verdoppelte er die Parkfläche bis hinab zur Eckernförder Bucht. Dort befand sich ein Badepavillon (heute Campingplatz).&lt;br /&gt;
Der romantische Park enthält unter anderem eine Waldlichtung, und durch die Anstauung einer Bachaue entstanden mehrere Teiche mit Insel, Wasserfall und einer Felspartie, einer so genannten „Rockery“, die eine reizvolle Seenlandschaft bilden. Auf den Fundamenten des ehemaligen Eiskellers steht ein Teehaus mit Reetdach, von dem aus sich die einzelnen Gartenpartien durch Blickachsen fächerförmig erschließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gutsgarten&amp;quot; /&amp;gt; Der Blick auf die Ostsee ist heute durch die Aufforstung des Auetals nicht mehr erlebbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 erfolgte die Unterschutzstellung des Parks und der gesamten Gutsanlage durch das [[Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hohenstein gibt es ein Gutsmuseum mit landwirtschaftlichem Gerät.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Dehio: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler&amp;#039;&amp;#039;, S. 181.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ingrid Alexandra Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Hohenstein.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Adrian von Buttlar]], Margita Marion Meyer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historische Gärten in Schleswig-Holstein.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Boyens &amp;amp; Co., Heide 1998, ISBN 3-8042-0790-1, S. 311–319.&lt;br /&gt;
* Ingrid Alexandra Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Jürgens, Friedrich Joachim Christian.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon für Schleswig-Holstein und Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek, Bd. 11, Wachholtz Verlag, Neumünster 2000, {{Falsche ISBN|3-529-02640-2}}, S. 194–196.&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler]]. Hamburg, Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;. 3. überarbeitete und aktualisierte Auflage, Deutscher Kunstverlag, München 2009, ISBN 978-3-422-03120-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.historischegaerten.de/exhibition/Schleswig-Holstein/PDF/03HOHENS.PDF &amp;#039;&amp;#039;Gutsgarten Hohenstein&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 108&amp;amp;nbsp;kB). Gartentafel des Landesamtes für Denkmalpflege Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
* [http://www.gartengesellschaft.de/images/files/gartengesellschaft/121023_Historische_Gutsgrten_in_Schleswig.pdf 18.  &amp;#039;&amp;#039;Gut Hohenstein&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 1,7&amp;amp;nbsp;MB) – Historische Architektur und romantischer Park, in: Adelheid Schönborn: &amp;#039;&amp;#039;Historische Gutsgärten in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;, 2012, S. 39 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Schleswig-Holstein|Hohenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Kreis Rendsburg-Eckernförde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Barkelsby]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Z thomas</name></author>
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